Themen
2021 betrug der Anteil der öffentlichen Entwicklungshilfe der Schweiz am Bruttonationaleinkommen 0,51%
2021 wendete die Schweiz 3,589 Milliarden Franken für die öffentliche Entwicklungshilfe (APD) auf. Das sind 243 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Schweizer APD am Bruttonationaleinkommen (BNE) betrug 0,51% (2020: 0,49%)
Bestimmte Kosten für die Unterstützung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und vorläufig aufgenommenen Personen in der Schweiz können der APD angerechnet werden. Diese beliefen sich 2021 auf 337 Millionen Franken, was einem Anteil von 9% am Gesamtbetrag der APD entspricht. Ohne Berücksichtigung der Asylkosten betrug das Verhältnis APD/BNE 0,46% (0,45% im Jahr 2020).
Rolle der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz
Mit ihrer internationalen Zusammenarbeit trägt die Schweiz zur Bekämpfung der Armut, zur Bewältigung von globalen Herausforderungen wie Pandemien und Klimawandel, zur Förderung des Friedens und der Menschenrechte sowie zur Beseitigung der Ursachen von Flucht und irregulärer Migration bei. Sie setzt sich zudem für eine umweltverträgliche Entwicklung auf der ganzen Welt und insbesondere für eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen ein.
Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz wird hauptsächlich von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des EDA, dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) des WBF und der Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des EDA umgesetzt. Zu den Ausgaben der internationalen Zusammenarbeit kommen die als APD anrechenbaren Ausgaben der übrigen Bundesstellen (einschliesslich Asylkosten) sowie die Beiträge der Schweizer Kantone und Gemeinden.
Berechnung der APD und internationaler Vergleich
Die öffentliche Entwicklungshilfe wird gemäss international vereinbarten Richtlinien des Entwicklungshilfeausschusses (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berechnet. Diese ermöglichen einen statistischen Vergleich des internationalen Engagements der 29 Mitgliedstaaten des DAC. Dieser Vergleich erfolgt anhand des Anteils des BNE, den jedes dieser Länder für die APD ausgibt.
Gemäss Medienmitteilung der OECD haben 23 DAC-Mitgliedstaaten ihre Beiträge 2021 erhöht, darunter die Schweiz. 6 Länder haben ihr Engagement reduziert. Luxemburg, Norwegen, Schweden, Deutschland und Dänemark erreichten den von der UNO geforderten Anteil von 0,7% der APD am BNE. In der internationalen Rangliste steht die Schweiz im Jahr 2021 an achter Stelle.
E-Diaspora
-
Die 13-jährige Albanisch-Kanadierin begeistert Verona mit einem Soloauftritt Isabel Eve steht auf der prestigeträchtigen Bühne der Arena di Verona bei einer von Amadeus moderierten... -
Visar Morina unterschreibt bei Cinetic nach seinem Triumph in Sundance mit “Shame and Money” -
Amerikë
Albani, Albana und Arta, drei junge Albaner mit akademischem Erfolg in den USA -
Das Nationalballett des Kosovo glänzt in Kolumbien mit “Carmina Burana” -
Londër
Als man ihr sagte “du bist nicht dafür gemacht, Sängerin zu sein”, entschied sich Dua Lipa, nicht aufzugeben
Leben in der Schweiz
-
Die fünfte Ausgabe von Kino Kosova 2026 hat ihren Erfolg und ihre kulturelle Bedeutung in Zürich bestätigt “Return To Kosovo” und “House With a Voice” prägten den Abschlussabend des Festivals mit eindrucksvollen Erzählungen... -
Zwischen dem Adler um den Hals und dem Tor auf dem Spielfeld -
Der Kulturabend “Der Tanz vereint uns” in Genf: ein Fest der albanischen Identität in der Diaspora -
Sabahet Meta: “Kino Kosova” ist ein Raum des Dialogs durch den Film -
“Kino Kosova” eröffnete mit ausverkauften Sälen und Geschichten, die den Kosovo auf die Leinwand brachten














