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Bilanz 2018 der Fachstelle Extremismus in der Armee
Die Fachstelle Extremismus in der Armee befasste sich 2018 mit 41 Meldungen und Anfragen. Vorwiegend wurden Hinweise auf mutmasslichen Rechts- und dschihadistisch motivierten Extremismus gemeldet. Sicherheitsrelevante Vorkommnisse blieben wie in den Vorjahren aus
Im Jahr 2018 wurden bei der Fachstelle Extremismus in der Armee 41 Meldungen und Anfragen eingereicht. Dies entspricht dem Durchschnitt der letzten Jahre. Rechts- und dschihadistisch motivierter Extremismus machten mit jeweils 70 und 27 Prozente die überwiegende Mehrheit der gemeldeten Hinweise und ersuchten Beratungen aus.
Das Gesamtbild zeigte keine bedeutsame Änderung gegenüber den Vorjahren auf. Es ging vor allem um Einzelpersonen. Sicherheitsrelevante Vorkommnisse oder Gewalttaten blieben aus. Links- und ethno-nationalistischer Extremismus bildeten wie bisher eine Randerscheinung in der Armee.
Die Armee setzt die gesetzlichen Vorgaben und ihre Null-Toleranz Strategie konsequent um. Dabei wird der Prävention ein hoher Stellenwert beigemessen: 2018 nahmen rund 1‘000 Kader der Armee und Mitarbeitende des VBS nahmen an einem Sensibilisierungs- oder Schulungsanlass teil.
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