Eine knappe Mehrheit der Bevölkerung unterstützt die Olympischen Winterspiele 2038 in der Schweiz nicht, wie eine Umfrage des Instituts Demoscope im Auftrag des Online Nachrichtenportals Watson zeigt. Jüngere Menschen stehen dem Projekt eher positiv gegenüber als ältere, während Frauen skeptischer sind als Männer. Der Bundesrat hat seine Unterstützung für die Veranstaltung bereits zum Ausdruck gebracht, berichtet albinfo.ch.
51 Prozent der Befragten gaben an, gegen die Olympischen Winterspiele zu sein, während 42 Prozent dafür sind. Sieben Prozent erklärten, noch unentschlossen zu sein.
Nach Altersgruppen betrachtet unterstützen 62 Prozent der 15 bis 34 Jährigen das sportliche Grossereignis in der Schweiz, während 68 Prozent der über 55 Jährigen dagegen sind. Die Altersgruppe der 35 bis 54 Jährigen ist gleichermassen gespalten. Auch das Geschlecht beeinflusst die Haltung zu den Olympischen Winterspielen: Während knapp die Hälfte der Männer, nämlich 48 Prozent, dafür ist, unterstützt nur ein Drittel der Frauen, 33 Prozent, das Vorhaben.
Laut Demoscope haben auch die persönlichen Einkommen Einfluss auf die Einstellung gegenüber der Veranstaltung: Je höher das Haushaltseinkommen, desto grösser ist die Unterstützung für die Austragung der Olympischen Spiele in der Schweiz.
Auch die politische Orientierung der Befragten spielt eine Rolle. Die stärkste Unterstützung für die Olympischen Winterspiele in der Schweiz findet sich bei Wählerinnen und Wählern wirtschaftsliberaler Parteien. Die Basis der FDP liegt mit 58 Prozent an der Spitze, gefolgt von den Grünliberalen mit 52 Prozent. Die geringste Unterstützung zeigen die Wählerinnen und Wähler der Grünen mit nur 36 Prozent Zustimmung, gefolgt von der SP mit 38 Prozent.
Die repräsentative Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit Demoscope vom 16. bis 21. Januar durchgeführt und war ausschliesslich auf Deutsch und Französisch verfügbar.













