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Präsidentin Osmani wird im österreichischen Parlament mit dem Preis “Dr. Erhard Busek” geehrt

Auf der Konferenz „Kosovo in der EU“ in Wien wurde die Unterstützung Österreichs für die europäische Integration des Kosovo bekräftigt, wobei auch die Rolle der Diaspora bei der Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervorgehoben wurde.

Im österreichischen Parlament in Wien fand die Konferenz “Kosovo in der EU” statt, organisiert anlässlich des 27. Jahrestages der humanitären Intervention der NATO im Kosovo, die 1999 den staatlichen Terror und die Massaker an der albanischen Zivilbevölkerung durch serbische Kräfte beendete, berichtet albinfo.ch.

Die Konferenz wurde mit Unterstützung von Andreas Minnich, Vizepräsident des außenpolitischen Ausschusses im österreichischen Parlament und Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Österreich Kosovo, organisiert und erinnerte an die historische Bedeutung der NATO Intervention, die Freiheit, Frieden und den Weg zum Aufbau eines demokratischen und unabhängigen Staates brachte.

In diesem Zusammenhang wurde der Präsidentin der Republik Kosovo, Dr Vjosa Osmani, der Preis “Dr Erhard Busek” verliehen, als Anerkennung für “außergewöhnliche Führung und Engagement für Freiheit, Demokratie und euro atlantische Integration”.

In seiner Rede bezeichnete Andreas Minnich Präsidentin Osmani als eine herausragende Persönlichkeit in Europa und hob ihr Engagement für die Integration des Kosovo in die Europäische Union sowie ihre Rolle beim Aufbau von Brücken der Zusammenarbeit innerhalb Europas und darüber hinaus hervor.

Präsidentin Osmani dankte dem österreichischen Parlament für die Organisation und die Auszeichnung und bezeichnete die NATO Intervention als einen entscheidenden Moment, der gezeigt habe, dass Gerechtigkeit und Freiheit verteidigt werden können, wenn die Welt sich für die richtige Seite der Geschichte entscheidet.

Sie betonte, dass Österreich über Jahrzehnte hinweg ein verlässlicher Freund des Kosovo gewesen sei und verwies auf die Unterstützung im Jahr 1999 trotz staatlicher Neutralität als eine prinzipielle und moralisch klare Haltung. Präsidentin Osmani äußerte besondere Dankbarkeit gegenüber den österreichischen Partnern, die den euro atlantischen Weg des Kosovo kontinuierlich unterstützt haben, einschließlich der albanischen Diaspora in Österreich, die eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern spielt.

Nach der Preisverleihung wurde die Konferenz mit Diskussionen über den Integrationsprozess des Kosovo in die EU, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die strategische Bedeutung Österreichs als Partner des Kosovo fortgesetzt. Es wurde betont, dass die geografische Nähe, die lange Geschichte freundschaftlicher Beziehungen sowie die große Zahl kosovarischer Migranten und Studierender in Österreich wichtige Faktoren sind, die Vertrauen schaffen und konkrete Möglichkeiten für Entwicklung und gemeinsame Projekte bieten.

Der Preis “Dr Erhard Busek” wird von der Freundschaftsgesellschaft Österreich Kosovo verliehen und wurde zu Ehren von Dr Erhard Busek gegründet, dem ehemaligen Vizekanzler und Bildungsminister Österreichs, der als Unterstützer des Friedens, eines vereinten Europas und als großer Freund des Kosovo bekannt ist./Albinfo.ch

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