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In Friedberg bei Frankfurt wird eine albanische Schule eröffnet

Rund 30 Schüler werden am Unterricht teilnehmen, während LAPSH Hessen den Ausbau des albanischen Unterrichts im Bundesland Hessen fortsetzt

In der Stadt Friedberg bei Frankfurt am Main in Deutschland wurde offiziell eine albanische Schule eröffnet, in der etwa 30 Schüler am Unterricht teilnehmen werden. Dieser Schritt gilt als wichtig für die Bewahrung und Entwicklung der albanischen Sprache, Kultur und nationalen Identität in dieser Region, berichtet albinfo.ch.

An der Eröffnungsfeier nahm auch der Generalkonsul der Republik Kosovo, Gëzim Gashi, teil, der LAPSH Hessen für das kontinuierliche Engagement bei der Institutionalisierung des albanischen Sprachunterrichts in diesem Bundesland lobte. Er betonte zudem die Unterstützung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und Diaspora, dank der im gesamten Hessen albanische Schulen mit über 400 Schülern bestehen.

Auch der Koordinator von LAPSH Hessen, Nezir Bajramaj, hielt eine Ansprache und unterstrich, dass in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium des Landes Hessen und dem Generalkonsulat des Kosovo der ergänzende Unterricht der albanischen Sprache erfolgreich organisiert wird und sich bereits auf ganz Hessen ausgeweitet hat.

An der Veranstaltung nahmen auch Eltern, Vertreter albanischer Kulturvereine und bekannte Persönlichkeiten der Gemeinschaft teil. Anwesend waren der Vorsitzende von LAPSH Hessen, Jeton Gashi, der Vorsitzende des Kulturvereins in Friedberg, Ekrem Ibrahimi, die Lehrerin Merima Haziri Gashi sowie die Schriftsteller und Intellektuellen Sadik Krasniqi und Salih Haliti. Ebenfalls anwesend war der Abgeordnete des Wahlkreises Wetteraukreis, Blendi Krasniqi.

Die Organisatoren riefen die Eltern der Region dazu auf, ihre Kinder anzumelden und so zur Bewahrung und Stärkung der albanischen Sprache bei den jungen Generationen in der Diaspora beizutragen./Albinfo.ch