Integration

Albanische Studierende der Schweiz kommen in Bern zusammen

"Dank diesem Kongress sollen die albanischen Studentinnen und Studenten einander kennenlernen und während des Studiums gegenseitig unterstützen, unabhängig davon, wo sie studieren"

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Die Studentenvereine der Universitäten Bern, Zürich, Freiburg, Genf und St. Gallen organisierten am Samstag erstmals einen gemeinsamen Kongress der albanischen Studierenden in der Schweiz.

Hunderte albanischsprachige Studentinnen und Studenten, die in den Schweizer Hochschulen in verschiedenen Fachrichtungen studieren, kamen in der Bundeshauptstadt zusammen, weil sie ihre Beziehungen untereinander verstärken und den Austausch von Ideen während der Studienzeit fördern wollen.

Die Organisatoren des Kongresses informierten, alle studentischen Aktivitäten seien finanziell unabhängig, und die Versammlung in Bern sei ein Schritt, um Brücken zwischen albanischen Studierenden zu bauen.

Arbnora Aliu, die Präsidentin des Albanischen Studentenvereins von Zürich, der Stadt mit der grössten Zahl von albanischsprachigen Studierenden, betonte, dass diesem Kongress nicht nur symbolische Bedeutung zukomme.

“Die Organisation dieses Anlasses kostete uns einige Mühe, wir machten alles aus eigenen Kräften. Der Kongress soll dazu dienen, dass die albanischen Studierenden einander kennenlernen und während der Studienzeit gegenseitig helfen, unabhängig davon, in welcher Universität sie studieren.”

Sie stellte auch das Projekt “Dituria” (dt.: “Wissen”) vor, das unter der Schirmherrschaft der albanischen Studierenden der Zürcher Hochschulen durchgeführt wird.

“Ausgezeichnete Studentinnen unseres Studentenvereins werden albanischen Kindern Nachhilfeunterricht in verschiedenen Fächern anbieten, während das Projekt Dituria nur der Vermittler zwischen den Eltern und den Studenten sein wird”, sagte Aliu.

Rilind Ajeti von der Universität Fribourg teilte mit, dass an dieser Universität über 190 albanische Studenten studierten, ein Mehrfaches im Vergleich zu den Vorjahren.

Im Rahmen des Kongresses stellten auch Argona Kajtazi, Vertreterin der Studierenden der Universität St. Gallen, und Emsale Selmani, Vertreterin der Studierenden von Bern, ihre Organisationen und Programme vor.

Kaltrina Ilazi als Vertreterin der Studentinnen der Uni Genf betonte in ihrer Ansprache, dass es zu den wichtigsten Zielen ihrer Organisation gehöre, Kinder und ihre Eltern für die Bedeutung von höheren Ausbildungen zu sensibilisieren.

Auch ehemalige Studenten, die während ihrer Studienzeit Mitglied dieser Vereine gewesen waren, ergriffen das Wort.

Diese ehemaligen Studenten, die heute namhafte Berufe wie Neurochirurg, Chemikerin, Mathematiker, Ökonomin und Rechtsanwalt ausüben, beschrieben ihre Erfahrungen aus der Studienzeit und forderten die Studentinnen und Studenten auf, nicht aufzugeben, trotz möglicher Schwierigkeiten bei der Verwirklichung ihrer Träume.

Es war dies das erste Mal, dass ein grosser Kongress unter albanischen Studierenden organisiert wurde. Die Vorbereitungen dazu hatten fast ein Jahr gedauert.

Nach Abschluss der offiziellen Zeremonie luden die Organisatorinnen zum Apéro.


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