Integration

Bunjaku wendet sich an die Albaner: Wählt, eure Stimme zählt

Blerim Bunjaku, Kandidat für den Zürcher Kantonsrat, fordert alle wahlberechtigten Albanerinnen und Albaner in Winterthur und Umgebung auf, sich an den Wahlen im April zu beteiligen.

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  • ©albinfo.ch: Zeqë Gashi

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3700 Bürgerinnen und Bürger der albanischsprachigen Bevölkerungsgruppe in Winterthur sind sowohl bei den kantonalen wie auch den nationalen Wahlen in der Schweiz wahlberechtigt. Werden entsprechend den schweizerischen Wahlregeln zwei Stimmen gerechnet, dann sind es 7500 albanische Wähler.
Der albanische EVP-Politiker Blerim Bunjaku sagte an einer Wahlveranstaltung in Winterthur, dass seine Landsleute bis jetzt trotz Wahlberechtigung kein Interesse gezeigt hätten, an den hiesigen Wahlen teilzunehmen.
Er versucht mit seiner Wahlkampfequipe, die Albaner dazu zu bewegen, ihr Wahlrecht auszuüben.
“Ihr müsst eure Kandidaten wählen, auch wenn es Schweizer sind, wenn sie eure Interessen in den beschlussfassenden Behörden der Schweiz vertreten. Ich kann Veränderungen bringen. Jede Stimme von euch zählt in der Schweiz. Wählt albanische Kandidatinnen, ob sie nun links oder rechts stehen, es können ja nicht alle die gleiche Meinung haben”, sagte der albanische Kandidat Blerim Bunjaku.
Auch Zeqë Gashi, Leiter von Bunjakus Wahlkampfequipe, rief dazu auf, sich an den Wahlen im April zu beteiligen.
“Mit unserer Stimmabgabe ändern wir unser Image, und wählen einen Vertreter unserer Gemeinschaft in das kantonale Parlament”, sagte Zeqë Gashi.
In die gleiche Richtung äussert sich auch Petrit Bytyqi, der die Albanerinnen und Albaner in der Schweiz ebenfalls auffordert, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
“Wir schicken unsere Stimme in den Zürcher Kantonsrat, und im Herbst auch in die Bundesversammlung in Bern. Die von uns Gewählten sorgen dafür, dass auch unsere Stimme gehört und unsere Interessen in der Schweiz berücksichtigt werden”, sagte Petrit Bytyqi.
Für den einzigen albanischen Kantonsratskandidaten in Winterthur hat Politik nicht nur mit Politikern zu tun, sondern auch mit den Wählerinnen und Wählern, nämlich dann etwa, wenn über eine Initiative entschieden wird, die in Widerspruch zu den Interessen der Albanischsprachigen steht, und Politik, Wahlvolk und Gewählte miteinander konfrontiert sind. In der Schweiz wird nicht die Partei, sondern der Kandidat gewählt.
“Wenn ein Kandidat aus einer bestimmten Partei gewählt wird und er verlässt die Partei, bleibt er weiterhin kantonaler Volksvertreter”, sagt Bunjaku an der Versammlung.
Im Folgenden informiert er seine Sympathisanten über die Wahlmodalitäten in der Schweiz.
Wie wählen Sie?
Sie können auf drei Arten an der Wahl teilnehmen. Die einfachste ist die briefliche Stimmabgabe. Sie stecken eine der 15-16 Listen mit den entsprechenden Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen politischen Parteien in das grosse Couvert und schicken es mit der Post ab. Auf jener Liste erhält jede Kandidatin eine Stimme von Ihnen.
Kumulieren:
Wenn Sie einen bestimmten Kandidaten bevorzugen, schreiben Sie ihn ein zweites Mal auf die Liste, wobei Sie alle anderen oder einen der anderen Kandidaten streichen. Auf diese Weise erhält der von Ihnen bevorzugte Kandidat zwei Stimmen.
Panaschieren:
Wenn Sie eine andere Partei bevorzugen, welcher Blerim Bunjaku nicht angehört, so haben Sie die Möglichkeit, auf jener Liste einen der Kandidaten zu streichen und stattdessen den albanischen Kandidaten hinzuschreiben, und wenn Sie dies zweimal machen, so erhält dieser Kandidat zwei Stimmen von Ihnen.
Dieses System ist in der ganzen Schweiz das Gleiche. Wenn Sie Ihr Stimmcouvert nicht unterschreiben, ist Ihre Stimme ungültig. Blerim Bunjaku kandidiert auch für den Nationalrat, der dieses Jahr im Oktober gewählt wird.
Wenn Sie mehr über das Programm des albanischen Kandidaten erfahren möchten, klicken Sie hier: www.bunjaku.ch .

 


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