Kuriositäten
Die BAG-Kampagne ist neu blau und fokussiert auf das Contact Tracing
Mit den weitgehenden Lockerungen per 6. Juni ist die Schweiz in einer neuen Phase angekommen. Die Kampagnenfarbe wechselt auf Blau und legt den Fokus auf die Unterbrechung von Infektionsketten. Abstand halten bleibt die wichtigste Schutzmassnahme, mit der jede und jeder sich und die anderen schützen kann. Die entsprechende Ordnungsbusse für das Nichteinhalten des Abstandes im öffentlichen Raum hat der Bundesrat indes abgeschafft.
Nachdem der Bundesrat die Massnahmen per 6. Juni weitgehend lockert, startet die Schweiz in eine neue Normalität. Mit diesem entscheidenden Schritt verändern sich die Informationsbedürfnisse der Bevölkerung. Es gilt nun, die notwendigen Schutzmassnahmen in den Alltag zu integrieren, um die Ansteckungsrate tief zu halten.
Entlang des Prinzips des sich verändernden Farbcodes passt sich die Kampagne an und wechselt die Farbe von Pink auf Blau. Neben den nach wie vor gültigen und bewährten Regeln etabliert die Kampagne jetzt das Contact Tracing, um die Verbreitung des neuen Coronavirus bestmöglich einzudämmen und eine zweite Welle zu verhindern. Contact Tracing ist das wirksame Mittel, um durch Rückverfolgung von Personen mit Kontakt zu einem laborbestätigten oder wahrscheinlichen Fall von COVID-19 Infektionsketten zu identifizieren und diese zu unterbrechen.
Neu gilt: Testen, Tracing und Isolation/Quarantäne
Die Schweizer Bevölkerung soll in dieser Phase unbedingt drei weitere Regeln beachten:
- Testen: Bei Coronavirus-Symptomen sofort testen lassen und zuhause bleiben
- Tracing: Zur Rückverfolgung wenn immer möglich Kontaktdaten angeben
- Isolation bei positivem Test und Quarantäne bei Kontakt mit positiv getesteter Person.
Ergänzend zum klassischen Contact Tracing wird demnächst die SwissCovid App für Smartphones zur Verfügung stehen. Sie informiert über einen engen Kontakt zu einer erkrankten Person, auch wenn man sie nicht persönlich kennt.
Ordnungsbusse abgeschafft
Mit den aktuellen Lockerungsmassnahmen tritt die Selbstverantwortung eines jeden einzelnen mehr und mehr in den Vordergrund. Vieles ist wieder möglich, auch Ansammlungen bis 30 Personen im öffentlichen Raum und Veranstaltungen bis 300 Personen. Das BAG appelliert aber weiterhin an die Bevölkerung, den Abstand einzuhalten. Die Ordnungsbusse bei Nichteinhalten des Abstands hat der Bundesrat abgeschafft.
Nach wie vor ist Vorsicht geboten
Damit die Verbreitung des Virus möglichst verhindert wird und, falls nötig, das Contact Tracing möglich ist, ist nach wie vor Vorsicht geboten. Das Risiko, sich anzustecken oder das Virus unerkannt weiterzugeben, kann man mit dem eigenen Verhalten minimieren. Das BAG gibt folgende Empfehlungen:
- Den Abstand von 2 Metern wo immer möglich einhalten, denn das Ansteckungsrisiko steigt, je enger und länger man Kontakt zu einer infizierten Person hat. Wo das nicht möglich ist, empfiehlt das BAG, im öffentlichen Raum eine Maske zu tragen.
- Situationen, in denen der Abstand nicht eingehalten werden kann und man auch keine Masken tragen kann, auf ein Minimum reduzieren. Die Anzahl Kontakte soll übersichtlich bleiben. Man muss bei einem positiven Test sämtliche engen Kontakte angeben. Dies sind alle Personen, mit denen man ohne Schutzmassnahmen zwei Tage vor Auftreten der Symptome bis zum Beginn der Isolation weniger als 2 Meter Abstand gehalten hat
- Kontaktdaten für die Präsenzlisten angegeben. Nur so kann man benachrichtigt werden, falls jemand z.B. im Restaurant, im Sporttraining oder im Theater ansteckend war.
- Auf Umarmungen, Begrüssungsküsse und Handgeben verzichten.
- Orte mit vielen Menschen und wenig Platz meiden.
- Häufig und gründlich Hände waschen.
- Ins Taschentuch oder die Armbeuge husten und niesen.
Kampagnenmaterial steht zur Verfügung
Die Kampagne fand bislang eine grosse Verbreitung durch die aktive Mithilfe der Bevölkerung. Das Kampagnenmaterial wurde bislang rund 500 000 Mal heruntergeladen und aufgehängt. Inhaberinnen und Inhaber von Geschäften, Restaurants, Apotheken etc. werden gebeten, das Kampagnenmaterial dieser blauen Phase auf der Website www.bag-coronavirus.ch herunterzuladen und für Mitarbeitende und Kundinnen und Kunden sichtbar anzubringen.
Coronavirus-Check
Testen ist in der jetzigen Phase entscheidend. Im Coronavirus-Check erfährt man, bei welchen Symptomen man sich testen lassen soll. Nach Beantwortung der Fragen gibt der Check die je nach Kanton unterschiedlichen Dienste an, an die man sich für einen Test wenden kann. www.bag-coronavirus.ch/check/.
E-Diaspora
-
Kanada
Die albanische Malerin präsentierte das Werk “Roses Abstract” bei einer Ausstellung im Rahmen des Internationalen Frauentags Piktorja shqiptare u prezantua me veprën “Roses Abstract” në një ekspozitë të organizuar në kuadër të... -
Das EU Büro im Kosovo ernennt Shqipe Neziri Vela zur “Europäerin des Jahres 2026” -
Budapest
Esra Zhubi promoviert erfolgreich an der renommierten Semmelweis Universität in Budapest -
Ibrahim Zahiri wird zum Präsidenten der Gemeindeversammlung von Opfikon gewählt -
Rheintal in der Schweiz, ein Kickbox und Boxabend mit albanischen Stars
Leben in der Schweiz
-
Ibrahim Zahiri wird zum Präsidenten der Gemeindeversammlung von Opfikon gewählt Im Jahr 2014 wurde Ibrahim Zahiri in den Gemeinderat von Opfikon sowie in den Prüfungsausschuss gewählt.... -
St. Gallen
Beim St Gallen Symposium trifft Kusari Lila die Schweizer Ministerin Karin Keller Sutter -
Ein Kosovare rettet einen 71 Jährigen in der Schweiz im entscheidenden Moment aus der Aare -
Die albanischen Brüder Agron und Driton Knepper präsentieren das Startup “Azygos” beim Talent Pitch Switzerland in Zürich -
Kosovo ist beim “St. Gallen Symposium 2026” vertreten, mit Fokus auf globale Herausforderungen und die Rolle der Politik














