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Der Oktober wird wieder pink! «Brustkrebs ist es egal, wer du bist»
Arbela Statovci, Unternehmerin und Politikerin aus Zürich, bei welcher vor einigen Monaten Brustkrebs diagnostiziert wurde, macht sich stark für Krebsbetroffene und ihre Angehörigen.
Arbela möchte Menschen dazu motivieren, offen über Krebs zu sprechen. Das braucht Mut.
«Was ich gerade lerne, ist eine ganz andere Philosophie des Lebens.
Ja, ich bin motiviert, den Kampf anzugehen. Aber nicht jeden Tag. Ich finde die Kraft nicht an jedem Tag, die Hoffnung nicht an jedem Tag und Mut genauso wenig. Denn jeder einzelne dieser Tage verlangt von mir alles was ich habe.
Um so wichtiger ist es dabei für mich, nicht zu vergessen, dass trotz dieses Eindringlings namens Krebses, dies noch immer MEIN Körper ist. Dass das immer noch ICH bin. Dass ich mich und diesen Körper liebe.»
Denn die Worte „Sie haben Krebs“ erschüttern viele Menschen und die Zeit danach wird oftmals als Ausnahmezustand beschrieben, in dem von einem Moment auf das andere Vieles nicht mehr so ist, wie vorher. Es ist schwer, zu verstehen, dass der Körper gerade von einer schweren Krankheit betroffen ist. Jährlich erkranken in der Schweiz etwa 6’200 Frauen und 50 Männer. Das sind jeden Tag mehr als 16 Betroffene.
«Der Sinn des Lebens, der Gesundheit, der Liebe zueinander ist mir nie klarer geworden als in diesen Wochen. Meine Damen, scannt euren Körper. Eine frühe Diagnose kann Euer Leben und Eure Zukunft retten.»
Anlässlich des internationalen Brustkrebsmonats lancierte Arbela auf ihrer Instagram Seite eine persönliche Sensibilisierungskampagne: Als Zeichen der Solidarität, aber auch um auf das wichtige Thema der Früherkennung und die anspruchsvolle Zeit während und nach einer Krebstherapie aufmerksam zu machen.
«Eine Brustkrebs-Diagnose trifft oft mitten im Leben. In dieser schwierigen Situation ist es zentral, kompetente Anlaufstellen und möglichst leichten Zugriff zu allen Informationen zu haben. Ich wollte meine Geschichte erzählen, um aufzuzeigen, dass dem Krebs egal ist, wer du bist, woher du kommst und wie alt du bist.»
Nach der Publikation ihrer Krankheit wurde Arbela von hunderten von Frauen kontaktiert. Die meisten davon gingen gleich danach in einen Check-up. «Wenn ich nur einer Person helfen konnte, diesen schwierigen Weg, den ich gerade erlebe, zu vermeiden, dann hat sich meine Kampagne gelohnt, so Arbela.»
„Wir müssen gemeinsam gegen Brustkrebs kämpfen. Je früher Tumore entdeckt werden, desto besser sind die Überlebenschancen. Dazu gehört die Achtsamkeit gegenüber der eigenen Gesundheit; die Solidarität mit Betroffenen – Brustkrebs kann jede Frau treffen, aber auch Männer sowie einem offenen Umgang mit der Thematik Brustkrebs.»
Zahlen & Fakten
- Täglich erkranken in der Schweiz 16 Frauen an Brustkrebs, pro Jahr rund 6’200
- Jährlich erkranken etwa 50 Männer an Brustkrebs
- Statistisch gesehen erkrankt in der Schweiz etwa jede 8. Frau im Laufe des Lebens an Brustkrebs
- Auf Brustkrebs entfällt fast 1/3 aller Krebsdiagnosen bei Frauen
- Brustkrebs ist bei Frauen damit die häufigste Krebserkrankung und die vierthäufigste Todesursache in der Schweiz
- In etwa 80% der Fälle sind Frauen über 50 Jahren betroffen
- 1’400 Frauen sterben jedes Jahr an den Folgen, 10 Männer jährlich
- Dank der Fortschritte in der Forschung, der Früherkennung und den verbesserten Therapien überleben rund 87% der Brustkrebserkrankten ihre Erkrankung längerfristig
- Je früher Tumore entdeckt werden, desto besser sind die Überlebenschancen
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