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Albanische Diaspora feiert Ostern mit gesegnetem Brot

Hunderte Albaner der Schweiz haben am Sonntag in der St. Nikolaus Kirche in Wil eine Oster-Messe gefeiert. Nicht weit von der St.Nikolaus Kirche wohnt eine junger Mann, der einen Sitz im Nationalrat anstrebt. Arbër Bullakaj, Vize-Chef der SP St.Gallen. Er feiert Geburtstag und Ostern. Zusammen mit seiner Frau Barbara, seinen Eltern Liza und Albert und seinen […]

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Hunderte Albaner der Schweiz haben am Sonntag in der St. Nikolaus Kirche in Wil eine Oster-Messe gefeiert. Nicht weit von der St.Nikolaus Kirche wohnt eine junger Mann, der einen Sitz im Nationalrat anstrebt. Arbër Bullakaj, Vize-Chef der SP St.Gallen. Er feiert Geburtstag und Ostern.
Zusammen mit seiner Frau Barbara, seinen Eltern Liza und Albert und seinen Geschwistern hatte Arbër Bullakaj in der St.Nikolaus Kirche Platz auf der Reihe genommen, auf der die ehemealige Präsidentin der Schweiz Micheline Calmy Rey vor sieben Jahren sass und die Erklärung der Unabhängigkeit des Kosova feierte.

Arber Bullakaj

Der Kandidat für das Nationalrat Arbër Buallakaj feiert mit seiner Familie 

Heute feiern sie Ostern in Wil in der Kirche von St. Nikolaus, die an christlichen Feiertagen regelmässig von vielen christlichen Albanern besucht wird.  Der SP-Kandidat feiert schon seit dem frühen Morgen. Am Samstagabend hat der Pfarrer Don Albert das Festbrot gesegnet. Das Gesegnete Brot wird am Sonntag im Kreise der Familie gegessen – es ist eine alte albanische Tradition katholischen Glaubens.

Veze¦ê te¦ê ngjyrosura ne¦ê familjen Bullakaj

Mit bemalten Eiern und gesegnetem Brot

“Die bemalten Ostereier und die Osterhasen symbolisieren das Leben und die Wiederauferstehung Christi”, erzählt Buallakaj. Er schenkt uns selbst gebrannten Raki aus dem Dorf ein, von dem seine Eltern kommen, Sallagrazhdë in Theranda.

“Gestern Abend hat der Pfarrer Don Albert unser Brot gesegnet. Und heute Morgen haben wir alle zusammen von dem Brot gegessen”, so Bullakaj. Das Gesegnete Brot erinnert ihn an die alte Heimat und an die Familie. “Bei jeder Gelegenheit fliegt er nach Kosova, mindestens vier Mal im Jahr”, sagt der Bruder Francesk.

“Es ist eine grosse Freude für mich, Ostermesse im Kreise so vieler albanischer Katholiken zu feiern. Ich bin sehr glücklich, dass so viele gekommen sind – nicht nur heute. Auch in der Vergangenheit haben Sie viel Respekt und Liebe für Christus durch die Teilnahme an heiligen Messen gezeigt”, so der Pfarrer Don Albert.
 
Das älteste Fest der Welt

Die Osterfeier ist die älteste Feier der Welt. Es wird seit dem 14. Jahrhundert vor Christus gefeiert. Der Ursprung des Wortes stammt aus dem Hebräischen “Peshka”, was “Übergang” bedeutet. Darum glauben wir Christen, dass Christus Wiederauferstanden ist, so Don Albert.

“Schicksal der Albaner gleicht dem Schicksal von Jesus Christus”

Wir sind ein Volk mit hohen religiösen und nationalen Werten. Das Leben und das Leiden von Jesus Christus gleicht dem Leben, der Aufopferung und der Wiedergeburt des albanischen Volkes, sagt Pfarrer Don Albert. “Haben wir nicht in unserer Geschichte so viele Märtyrer?  Unser Volk ist vielleicht das einzige in Europa, dessen Leben dem Leben von Jesus Christus gleicht. In der Geschichte ist unser Volk sehr oft ungerecht behandelt worden. Woher hatte unser Volk die Kraft, wieder aufzustehe?”, fragt sich Don Albert.

 

 


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