Kosova

Die Emirate investieren 32,5 Millionen Euro in den Bau der neuen Gynäkologie in Pristina

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben zwei strategische Investitionen im Gesundheitssektor im Kosovo mit einem Gesamtwert von 32,5 Millionen Euro bestätigt

Die Information wurde vom kosovarischen Botschafter in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Xhabir Hamiti, nach einem offiziellen Treffen in Abu Dhabi mit der stellvertretenden Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums, Dr Noura Al Gaithi, bekannt gegeben, berichtet albinfo.ch.

Die größte Investition betrifft den Bau des neuen Gynäkologiekrankenhauses in Pristina, eine Spende im Wert von 25 Millionen Euro. Laut dem Botschafter haben die ersten Vorbereitungen bereits begonnen, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium des Kosovo, insbesondere zur Auswahl eines geeigneten Standorts für die Umsetzung des Projekts.

Die zweite Investition ist für das Sheikh Zayed Krankenhaus in Vushtrri vorgesehen, für das 7,5 Millionen Euro bereitgestellt wurden. Dieses Projekt soll noch in diesem Jahr starten und zielt auf eine vollständige Erneuerung der Krankenhausinfrastruktur sowie die Ausstattung mit moderner Medizintechnik ab.

Botschafter Hamiti brachte seine Dankbarkeit gegenüber der Führung und dem Volk der Vereinigten Arabischen Emirate unter Präsident Sheikh Mohamed bin Zayed Al Nahyan zum Ausdruck und betonte, dass diese Spenden direkt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Kosovo beitragen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate waren der erste arabische Staat, der den Kosovo im Jahr 2008 anerkannte, und zählen weiterhin zu seinen wichtigsten wirtschaftlichen Partnern. Ihr Beitrag im Gesundheitsbereich umfasst bedeutende Projekte wie das Kinderkrankenhaus Sheikha Fatima am QKUK, das 2021 mit einem Wert von rund 22 Millionen Euro eingeweiht wurde.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Kosovo und den Emiraten hat sich auch auf weitere strategische Bereiche ausgeweitet. Seit dem 22 Februar 2024 können Bürgerinnen und Bürger des Kosovo visafrei in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen. /Albinfo.ch