News
Erdbeben in türkisch-syrischer Grenzregion: Hilfe der Schweiz
Die Humanitäre Hilfe des Bundes hat die Rettungskette mit rund 80 Expertinnen und Experten sowie acht Suchhunde in das Gebiet von Gaziantep im Süden der Türkei geschickt. Zum Rettungsteam gehören auch Spezialisten der militärischen Katastrophenhilfe der Armee.
Erdbeben in türkisch-syrischer Grenzregion: Rettungskette des Bundes hilft bei der Suche nach Überlebenden
Bern, 06.02.2023 – Am 6. Februar 2023 haben mehrere Erdbeben die türkisch-syrische Grenzregion erschüttert. Die Humanitäre Hilfe des Bundes schickt die Rettungskette mit rund 80 Expertinnen und Experten sowie acht Suchhunde in das Gebiet von Gaziantep im Süden der Türkei. Zum Rettungsteam gehören auch Spezialisten der militärischen Katastrophenhilfe der Armee. Damit reagiert sie auf ein Hilfsgesuch der türkischen Behörden. Welche Hilfe die von den Beben betroffenen Menschen in Syrien benötigen, klärt der Bund derzeit ab.
Das erste Erdbeben mit der Stärke 7,4 erfolgte in der Nacht vom 6. Februar um 2.17 Uhr Schweizer Zeit (4.17 Uhr Lokalzeit). Das Epizentrum befand sich bei Pazarcik an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien. In der Folge kam es zu weiteren Beben. Laut den türkischen Behörden verloren Tausende Menschen durch die Beben ihr Leben oder wurden verletzt. Es muss damit gerechnet werden, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Die Schäden in der Erdbebenregion im Süden der Türkei und im Norden Syriens sind immens. Die Katastrophe ereignete sich mitten im Winter bei eisigen Temperaturen und viel Schnee in der Region.
Als Reaktion auf ein internationales Hilfsgesuch der Türkei hat die Schweiz unverzüglich Hilfe angeboten. Die türkischen Behörden nahmen das Angebot an. Derzeit bereitet die Humanitäre Hilfe des Bundes, die bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) angesiedelt ist, die Entsendung der Rettungskette vor: Rund 80 Expertinnen und Experten sowie acht Suchhunde und Material werden am Montagabend von Zürich Richtung Türkei abfliegen. Dazu gehören auch Spezialisten der militärischen Katastrophenhilfe der Schweizer Armee.
Bereits am Montagnachmittag hat die DEZA ein Vorausdetachement mit zehn Spezialistinnen und Spezialisten entsandt, um die Bedürfnisse in den von den Beben betroffenen Gebieten zu evaluieren. Dieses Detachement setzt sich vor allem aus Mitgliedern des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) zusammen. Drei SKH-Experten befinden sich bereits in der Türkei und unterstützen die nationale Behörde für Katastrophen- und Notfallmanagement des türkischen Innenministeriums.
Auch für die von den Beben betroffenen Menschen in Syrien bereitet die DEZA humanitäre Unterstützung vor. Diese Unterstützung koordiniert die DEZA über ihre Büros in der Region.
Adresse für Rückfragen
Kommunikation EDA
Bundeshaus West
CH-3003 Bern
Tel. Kommunikationsservice: +41 58 462 31 53
Tel. Medienstelle: +41 58 460 55 55
E-Mail: [email protected]
Twitter: @EDA_DFAE
Weitere aus News
E-Diaspora
-
Nikol Tuka begeistert beim Beethoven Konzert mit dem Sinfonieorchester der RTSH Unter der Leitung von Facundo Agudin präsentierte das Sinfonieorchester der RTSH einen besonderen Konzertabend mit der... -
Siebenjähriger aus dem Kosovo schließt das HarvardX Programm für Programmierung erfolgreich ab -
Islandë
Vom Kosovo nach Island: Die Erfolgsgeschichte der Brüder Dardan und Armend Zogaj -
Das Veterinärkrankenhaus “Mitro Vet” wird eröffnet, ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Kosovo. -
Gjermani
Die Albanische Schule “URA” wird in Esslingen für die Kinder der Diaspora eröffnet.
Leben in der Schweiz
-
Die Aare in Bern erreicht eine Rekordtemperatur für den Monat Juni Die Hitzewelle erwärmt die Aare stärker als je zuvor zu dieser Jahreszeit.... -
Die Schweiz verhandelt mit mehreren Staaten über ein neues Luftverteidigungssystem -
Ilirët bringen den albanischen Geist zum Fest der Farben in Aigle. -
Zürich tanzte am ersten Tag des Alba Festivals 2026 im albanischen Rhythmus. -
Leo beschäftigt rund 200 Mitarbeitende in der Schweiz und mehrere Dutzend weitere im Kosovo.












