Made in Kosova

Kosovarische Bekleidungsfirmen streben den Schweizer Markt an

  • albinfo.ch

  • albinfo.ch

  • albinfo.ch

  • albinfo.ch

  • albinfo.ch

  • albinfo.ch

  • albinfo.ch

 

Kosovarische Bekleidungsfirmen nehmen an der diesjährigen „Bernexpo 2016“ teil. Es ist die Messe, in der ausschliesslich Bekleidung für die Sicherheit am Arbeitsplatz präsentiert wird.

Die kosovarische Bekleidungsindustrie ist ein Wirtschaftszweig mit grossen Exportpotential. In den letzten Jahren hat es hier eine erhebliche positive Entwicklung gegeben, besondersdie Bekleidung für die Sicherheit am Arbeitsplatz und Arbeitsuniformen.

Eine der kosovarischen Firmen, die ihre Produkte af der Bernexpo 2016 austellt ist „Artatex“ aus Peja. Der Direktor Agim Mustafa sagt für albinfo.ch, dass seine Firma langsam auch in der Schweiz Fuss fasst – hauptsächlich mit der Belieferung von Firmen der Diaspora-Albaner. Was die Qualität der Produkte seiner Firma betrifft, sei sie auf dem Niveau der Konkurrenz, sagt Mustafa.

„Die Qualität unsere Produkte entsprich einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir werden unser Wachstum mit der Unterstützung von Firmen von Diaspora-Albanern weiter vorantreiben. Wir wollen aber natürlich auch mit Schweizer Unternehmen zusammenarbeiten“, so Mustafa

Auch die andere kosovarsiche Firma „Puntex“ aus Prizren, die sich auf Design und Herstellung von Arbeitsuniformen spezialisiert hat, knüpft grosse Hoffnungen an „Bernexpo 2016“.

„Die Teilnahme an dieser Messe ist eine grosse Chance, unser Potentiel für den europäischen Markt zu zeigen. Auf der anderen Seite werden wir eine noch grössere Motivation haben, die Qualität unserer Produkte zu steigern, damit wir den europäischen Markt besser durchdringen können“, erklärt Ramadan Grazhda von „Puntex“.

Die Teilnahme von kosovarischen Unternehmen der Bekleidungsindustrie an der „Bernexpo 2016“ wurde im Rahmen des Projektes EMPOWER von USAID, von UNDP und vom Handels- und Industrieministerium möglich gemacht.

„Das Projekt EMPOWER zielt darauf ab, Unternehmen der Bekleidungsindutrie dabei zu unterstützen, ihre Produkte besser im Ausland zu platzieren. Wir wünschen uns, dass es im Rahmen der Bernexpo 2016 sich Partnerschaften für den Export geschlossen werden. In diesem Sinne besuchen wir auch erfolgreiche Unternehmen von Diaspora-Albanern in der Schweiz. Viele von ihnen sind in Wirtschaftszweigen tätig, in denen man spezielle Arbeitskleidung braucht. Wir sehen dies als eine sehr gute Möglichkeit für eine Zusammenarbeit. So können wir auf dem Schweizer Markt Fuss fassen“, sagt Arta Istrefi von USAID in Prishtina.  „Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen in Europa ihr5e Produkte in Entwicklungsländern herstellen lassen wollen. Sie können so die Vorteile der billigen Arbeitskraft nutzen“, präzisiert Arta Istrefi.

Der Export ist ein guter Weg, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen, aber auch die Qualität der Produkte zu erhöhen.

„Ich denke, wir können stolz auf die Qualität der Produkte sein, die hier auf der Bernexpo 2016 ausgestellt sind. Sie sind absolut konkurrenzfähig. Natürlich kann man weiterhin daran arbeiten, die Qualität der Produkte zu erhöhen und noch höhere Anforderungen des Marktes zu erfüllen“, sagt Ardian Spahiu von UNDP. Dies bestätig auch Agron Morina von der Kosovo Apparel Marketin Association (KAMA).

„Unsere Unternehmen haben schon Uniformen für die Polizei, für KFOR und für viele weitere Institutionen angefertigt. Sie sind auf der Bernexpo 2016 mit grossem Selbstvertrauen bezüglich der Qualität ihrer Produkte gekommen. Wir versuchen, sie so gut es geht auf dem europäischen Markt zu präsentieren. Alle Unternehmen fertigen Ihre Produkte nach ISO-Zertifizierung an“, erklärt Agron Morina von KAMA.

KAMA wird potentielle Kunden auch nach der Messe betreuen und ihre Wünsche und Anforderugen an die kosovarischen Hersteller konkretisieren.

In Kosova operieren 867 Unternehmen in der Bekleidungsindustrie. Nur ganz wenige haben es geschafft, konkurrenzfähige Produkte herzustellen, die sich auch für den Export eignen .