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Kosovo: Hersteller im Schatten der Händler
Die Steuerpolitik in Kosovo ist eher zum Vorteil der Händler als im Vorteil der Hersteller des Landes, die weiterhin im Schatten der Händler und Importeure stehen. Wirtschaftsexperten fordern darum die Regierung auf, entsprechend zu handeln und die Anreize anzupassen.
Die Hersteller des Landes fordern seit Jahren ohne Erfolg Änderungen in der Steuerpolitik und die Unternehmen zu entlasten. Entsprechende Reformen der Steuerpolitik sind überfällig.
„Wir brauchen dringend ein Reformpaket in der Steuerpolitik, das die kosovarischen Produzenten entlasten würde. Die jetzige Politik geht vielmehr im Vorteil der Händler als der Produzenten. Und so haben unsere Hersteller Wettbewerbsnachteile verglichen zu den Produzenten der Nachbarländer“, sagt Arian Zeka von der Amerikanischen Wirtschaftskammer in Prishtina. Die kosovarische Wirtschaft ist zur Zeit auf den Handel und Import konzentriert. Im Gegenteil müsse man die Produktionskapazitäten des Landes unterstützen.
Und entsprechend sind auch die Wirtschaftsdaten. Kosovo hat mit einem hohen Handelsbilanzdefizit zu kämpfen: 26.3 Millionen ist der Wert der Exporte; importiert wurde aber Waren im Wert von 222.4 Millionen Euro.
„Es ist sehr schwierig in Kosovo zu produzieren, aber auch nochmal schwieriger ist es, die Produkte auf dem Markt zu bringen oder zu exportieren“, sagt Shaqir Palushi von Getränkehersteller Frutex.
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