Frauen

Gewerkschaft Unia fordert mehr Engegament von der albanischen Frau in der Schweiz

  • albinfo.ch

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In einem zweitätigen Seminar, das am letzten Wochenende in Bern stattfand, wurde über die Rechte der albanischen Gemeinde in der Schweiz diskutiert – und besonders in der Wirtschaft, über die Möglichkeiten, diese Rechte in der Geselschaft auszubauen und über die berufliche Ausbildung der albanischen Frau in der Schweiz.
“Die Gewerlschaft Unia setzt sich nicht nur für bessere Arbeitsbedingungen und bessere Löhne ein, sondern auch für den Schutz und den Ausbau der Rechte der albanischen Gemeinde in der Schweiz”, sagte Osman Osmani, Gewerkschaftsfunktionär für Migration.
Hilmi Gashi: Die Albaner imponieren sich nicht mit Ideen und Forderungen für bessere Vertretung in der Gewerkschaft
Es ist eine Tatsache, dass die albanische Gemeinde keine lange Tradition der Organisation in Gewerkschaften hat. Ihre Position in Gewerkschaften entspricht nicht der Gemeinde, der sie vertreten. Doch dies hat nichts mit Diskrimierung zu tun. Dies ist vielmehr darauf zurückzuführen, dass es an Initiativen zur Selbstorganisation mangeltb, sich in verschiedenen Strukturen einzusetzen und die Forderungen selbst zu formulieren, sagte Hilmi Gashi für albinfo.ch.
Violeta Xhemajli erwartet von der albanischen Frau mehr Selbstvertrauen
Neben dem Einsatz der albanischen Frau in Gewerkschaften erwarten wir, dass die albanische Frau, dass sie sich auch in der Debatten der Gesellschaft engagiert, sagte Gewerkschaftssekretärin Violeta Xhemajli.
Die Teilnehme des Seminars begrüsste auch der Vize-Präsident der SP in St.Gallen, Arbër Bullakaj. Er hat gute Chancen, bei den Wahlen im Oktober einen Sitz in Bern zu gewinnen.
Bullakaj: Unsere Vertretung in der Schweiz ist Null Prozent
Wir sollten unsere Geschichte nicht vergessen. Unsere Väter sind hierher gekommen, um als Saisoniers zu arbeiten, während unsere Mütter uns alleine grossgezogen haben. Genau dewegen sollten wir vor Augen haben, dass die SP und die Gewerkschaften sich für das Recht auf Familienzusammenführung eingesetzt haben. Die SP und die Gewerkschaften haben auch nach der erfolgreichen Integration das Wahlrecht gefordert, sagte Bullakaj.
Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 25% unserer Mitmenschen keinen Schweizer Pass haben, während sie 33% der Arbeit schultern müssen und sind gleichzeitig produktiver als der Rest der Bevölkerung. Danach kommen Migranten mit Schweizer Pass und so machen wir 45 – 60% der Bürger mit Migrationshintergrund. Politisch sind wir aber überhaupt nicht vertreten, so Bullakaj. In diesem Sinne habe die albanische Gemeinde in der Schweiz noch sehr viel zu tun. Doch man sehe die Veränderungen und eine positive Entwicklung der letzten Jahre. Jetzt bestehe die Chance, dass die albanische Gemeinde in der Schweiz einen politischen Vertreter in Bern hat. Es wäre ein gute Schritt gegen die Politisierung und gegen die Pauschalisierung der Bürger mit Migrationshintergrund, erklärte Bullakaj.


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