Kosova
Trump unterzeichnet das Rekord Verteidigungsgesetz, Kosovo wird als Schlüsselland für die europäische Sicherheit erwähnt
Die USA fordern die Umsetzung des Kosovo Serbien Abkommens und bieten Garantien für die Unveränderbarkeit der Grenzen
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, hat das Gesetz zur Verteidigungspolitik mit einem Volumen von fast einer Billion US Dollar unterzeichnet, trotz der Aufnahme mehrerer Bestimmungen durch den Kongress, die zusätzliche Hilfe für die Ukraine vorsehen und die Möglichkeit der Administration einschränken, die Rolle der USA bei der Verteidigung Europas zu reduzieren, berichtet albinfo.ch.
Der Nationale Verteidigungsautorisierungsgesetz für das Jahr 2026 (NDAA 2026) genehmigt Rekordausgaben in Höhe von 901 Milliarden US Dollar für die Verteidigung, rund 8 Milliarden Dollar mehr als Präsident Trump ursprünglich beantragt hatte.
In dem Gesetz wird auch der Kosovo erwähnt, der als einer der sechs Schlüsselsstaaten des westlichen Balkans genannt wird. Das Dokument hebt die strategische Bedeutung des Kosovo für die regionale Stabilität hervor und bekräftigt das Engagement der USA für Frieden, Stabilität, Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Laut Gesetz steht die Stabilität des Kosovo in direktem Zusammenhang mit der europäischen Sicherheit und den strategischen Interessen der USA.
„Dauerhafter Frieden, Stabilität und Wohlstand im westlichen Balkan sind direkt mit den Möglichkeiten für demokratischen und wirtschaftlichen Fortschritt verbunden, die den Bürgerinnen und Bürgern dieser sechs Staaten geboten werden“, heißt es in dem Dokument.
Einer der wichtigsten Punkte des Gesetzes ist die offizielle Haltung des US Kongresses zum Dialog Kosovo Serbien. Das Abkommen von 2023 zur Normalisierung der Beziehungen wird als positiver Schritt bewertet, zugleich wird ein sofortiger Fortschritt bei der Umsetzung des entsprechenden Anhangs gefordert. Das Gesetz bekräftigt, dass die endgültige Lösung auf gegenseitiger Anerkennung beruhen muss, und lehnt jede Idee einer territorialen Teilung, von Gebietsaustauschen oder einer Grenzrevision auf ethnischer Grundlage klar ab.
Das Dokument unterstützt zudem die Erweiterung der NATO im westlichen Balkan, einschließlich der Perspektive einer Mitgliedschaft des Kosovo in der Allianz, sowie die Integration der Länder der Region in die Europäische Union.
Das Gesetz sieht eine fortgesetzte Unterstützung für demokratische Reformen und Rechtsstaatlichkeit, wirtschaftliche Entwicklung, steigende Investitionen und die Stärkung der Institutionen im westlichen Balkan vor. Der Kosovo ist außerdem in den regionalen Rahmen von Maßnahmen zur Überwachung und Bekämpfung des bösartigen russischen und chinesischen Einflusses einbezogen und profitiert von einer Aufstockung der US Hilfe im Bereich der Cybersicherheit.
Die umfassende Gesetzgebung legt Politiken fest, die von der Beschaffung von Schiffen, Flugzeugen und Raketensystemen bis hin zu Gehaltserhöhungen für US Truppen und der Bewältigung geopolitischer Bedrohungen reichen. Sie stellt einen Kompromiss zwischen dem Repräsentantenhaus und dem Senat dar, die beide von den Republikanern kontrolliert werden.
Das Gesetz enthält auch Bestimmungen zur Stärkung der Sicherheit in Europa, trotz der kritischen Haltung von Präsident Trump gegenüber den europäischen Verbündeten, die er aufgefordert hat, mehr finanzielle Verantwortung für ihre eigene Verteidigung zu übernehmen.
Nach diesem Gesetz erhält die Ukraine in den kommenden zwei Jahren 800 Millionen US Dollar, jeweils 400 Millionen Dollar pro Jahr, im Rahmen der Sicherheitsunterstützungsinitiative, die die Lieferung von Waffen an die ukrainische Armee durch US Unternehmen finanziert.
Zudem autorisiert das Gesetz die Sicherheitsinitiative für die baltischen Staaten und stellt 175 Millionen US Dollar zur Unterstützung der Verteidigung Lettlands, Litauens und Estlands bereit. Das Dokument schränkt außerdem die Möglichkeit des Verteidigungsministeriums ein, die Zahl der US Streitkräfte in Europa unter 76 000 Soldaten zu senken, und untersagt dem europäischen US Kommandeur, auf den Posten des Oberbefehlshabers der NATO zu verzichten.
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