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HIV-Infizierte werden in Kosova ignoriert
In Kosova gibt es zur Zeit 33 Menschen, die mit dem HIV-Virus infiziert sind – die jüngste Person ist 22, die älteste Person ist 69 Jahre alt.
Kosova ist ein Land mit wenigen HIV-Infizierten, aber mit einem hohen Ansteckungsrisiko. Unter medizinischer Obhut in der Infektionsklinik der Uni Prishtina stehen 33 Patienten, die das HIV-Virus in sich tragen.
Die jüngste Person, die vom HIV betroffen ist, ist 22 Jahre alt, die Älteste ist 69 Jahre alt, schreibt die Zeitung Zëri.
Doch die Betroffenen werden von den eigenen Familien und von der Gesellschaft verstossen, sogar teilweise auch von der Ärzten, heisst es im Artikel von Zëri.
„Ich habe einen HIV-Patienten umarmt, damit die Familienangehörigen verstehen, dass die Krankheit nicht durch Umarmungen, oder durch gemeinsames Essen an einem Tisch übertragen wird“, sagt für die Zeitung der Arzt Murat Mehmeti von der Uniklinik Prishtina. Mehmeti betont, dass wenn die Krankheit bei einem Patienten bestätigt wird, wird der von der eigenen Familie nicht mehr akzeptiert oder gar verstossen.
Der HIV-Virus greift das Immunsystem der Infizierten an. Dadurch ist der Körper angreifbar. Spezialisten betonen, dass der tödliche Virus HIV nur über Körperflüssigkeiten übertragbar ist. Es lässt sich aber nicht durch Anfassen übertragen.
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