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Müri: Es gibt viel zu tun für die parlamentarische Gruppe Schweiz-Kosovo
Felix Müri, Kopräsident: Die parlamentarische Gruppe erfüllt eine vielfältige Rolle. Von Gesetzesanpassungen bis zu parlamentarischen Visas gehört manches zu ihren Themen. Besonders wichtig für beide Länder sind wirtschaftliche Kontakte
Vor wenigen Monaten wurde in Bern die parlamentarische Gruppe Schweiz-Kosovo gegründet. Sie wird im Kopräsidium von den beiden Parlamentariern Felix Müri (SVP) und Cédric Wermuth (SP) geleitet. Anlässlich des Unabhängigkeitstages von Kosova führte albinfo.ch ein kurzes Interview mit Kopräsident Felix Müri. Er spricht über die Beweggründe, die zur Bildung der Gruppe führten, über die Parteizugehörigkeiten der andern Mitglieder, über die Pläne der neuen Gruppe etc.
Albinfo.ch: Wie kam es zur Gründung der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Kosovo?
Felix Müri: Die Idee einer parlamentarischen Gruppe Schweiz-Kosovo stammt von mir. Ich bin in vielen parlamentarischen Gruppen und als ich diesbezüglich angefragt wurde, äusserte ich mich sehr erfreut zu Gunsten einer solchen Gruppe.
Albinfo.ch: Was verbindet Sie und die übrigen Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die Mitglied der Gruppe sind, mit Kosovo?
Felix Müri: Kosova ist ein Thema, über welches im Schweizer Parlament häufig debattiert wird. Sei dies im Zusammenhang mit Fragen zu seiner Unabhängigkeit oder rund um die in Kosova stationierten Schweizer Truppen. Zudem leben in der Schweiz viele kosovarische Staatsangehörige, und so kommt es, dass dieses Land ein ständiges Diskussionsthema in der Schweiz ist.
Albinfo.ch: Was für Erwartungen bestehen bezüglich der Rolle, die Ihre parlamentarische Gruppe einnehmen soll?
Felix Müri: Sie kann eine vielfältige Rolle spielen. Sie kann sich von Gesetzesanpassungen bis zu parlamentarischen Visas bei manchen Themen einbringen. Besonders wichtig für beide Länder sind wirtschaftliche Kontakte.
Albinfo.ch: Wieviele Parlamentsabgeordnete sind bis jetzt Mitglied in der Gruppe und was für Parteien gehören sie an?
Felix Müri: Im Augenblick sind wir rund zwanzig Personen aus allen Parteien. Für den Anfang ist das nicht schlecht, doch mit der Zeit werden wir bestimmt noch mehr Mitglieder haben.
Albinfo.ch: Wurde die Gruppe vom Schweizer Parlament genehmigt?
Felix Müri: Unsere Gruppe hat die Bestätigung vom Generalsekretär des Parlaments erhalten und ist in die Liste der parlamentarischen Gruppen aufgenommen worden.
Albinfo.ch: Welches sind die nächsten konkreten Schritte der Gruppe?
Felix Müri: Es gibt viel zu tun. Wir werden eine Prioritätenliste erstellen, in Zusammenarbeit mit der kosovarischen Botschaft in Bern. Doch da es sich um freiwillige Arbeit handelt, benötigt dies noch Zeit.
Albinfo.ch: Wie hat die Öffentlichkeit auf diese Initiative reagiert?
Felix Müri: Klar, dass die Bildung der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Kosovo in den Medien ein Thema war. Doch, wie meistens, nicht von der inhaltlichen Seite her, sondern vielmehr um Schlagzeilen zu machen.
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