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Burkhalter zufrieden mit seinem Besuch auf dem Balkan
Der Schweizer Bundespräsident und gleichzeitig turnusgemässer OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter begrüsst den Fortschritt in der regionalen Zusammenarbeit und der Versöhnung auf dem Balkan
Einen Tag nach Abschluss seines Besuchs in Belgrad, Tirana und Prishtina beurteilte Didier Burkhalter, Schweizer Bundespräsident und gleichzeitig aktueller OSZE-Vorsitzender, seine diplomatische Tournee durch den Westbalkan als erfolgreich. Er sagte, aus allen drei Ländern sei ihm starke Unterstützung für die OSZE entgegengebracht worden.
Laut einer Mitteilung der OSZE-Mission in Kosova äusserte sich Burkhalter zufrieden über die Bemühungen aller politischen Führungskräfte, mit welchen er sich in Belgrad, Tirana und Prishtina getroffen hatte, zur Stärkung von Sicherheit und Stabilität im Westbalkan durch Zusammenarbeit.
Wie es heisst, stiess er auf grosse Unterstützung für die Ziele der laufenden Amtsperiode betreffend den Westbalkan. Die OSZE bietet Hilfe im von der EU geführten Prozess zur Normalisierung der Beziehungen entsprechend dem Abkommen zwischen Belgrad und Prishtina.
“Diese Unterstützung sieht die Verbesserung der regionalen Zusammenarbeit vor, wobei es auch um Migrationsfragen geht und um die Förderung der Versöhnung, insbesondere im Zusammenhang mit einer Lösung der Angelegenheit der verschwundenen Personen”, heisst es in der Mitteilung.
Um in diesen Fragen weitere Fortschritte zu ermöglichen, forderte Bundespräsident Burkhalter alle Parteien auf, die enge und ausgezeichnete Zusammenarbeit mit seinem Sonderbeauftragten für den Westbalkan, Botschafter Gerard Stoudmann, weiterzuführen.
Burkhalter dankte den Behörden Belgrads, Tiranas und Prishtinas für deren Unterstützung der OSZE-Aktivitäten zur Unterstützung der Ukraine beim Überwinden der aktuellen Krise.
Laut der gleichen Meldung kam es zu einen Meinungsaustausch mit den OSZE-Vertretern vor Ort, wobei der Schweizer Bundespräsident seiner Wertschätzung für deren wichtige und professionelle Arbeit Ausdruck gab. Er besuchte auch das OSZE-Büro in Kosovo in Nordmitrovica sowie ein Projekt zum Aufbau von lokalen Polizeieinheiten.
“Bei den Treffen mit jungen Albanerinnen und Albanern in Tirana und einer Gruppe junger Albanerinnen und Serben Kosovas in Prishtina lobte er deren Einsatz für Demokratie und Menschenrechte und nannte die Jungen die hauptsächlichen Agenten für die Versöhnung in der Region”, schliesst die OSZE-Mitteilung.
Didier Burkhalter traf sich während seines Besuchs in Prishtina mit Präsidentin Atifete Jahjaga und Ministerpräsident Hashim Thaçi. Der Schweizer Bundespräsident sagte, Kosovo habe bedeutende Fortschritte gemacht und die Schweiz unterstütze Kosovos Visionen für die Zukunft.
Burkhalter sagte, die Schweizer Firmen wollten langfristige Investitionen in der Region machen und die Stärkung von Recht und Ordnung gelte ihnen als eine Voraussetzung dafür. Im Rahmen seines turnusgemässen OSZE-Vorsitzes äusserte er die Bereitschaft der OSZE, den nächsten Wahlprozess in der Republik Kosova zu erleichtern.
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