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Kein Asyl für Kosovaren in Belgien
Alle Asylanträge von kosovarischen Staatsbürgern in Belgien werden abgelehnt, sagte Theo Francken, belgischer Staatssekretär für Asyl- und Migrationsfragen
Der belgische Staatssekretär für Asyl- und Migrationsfragen empfiehlt kosovarischen Staatsbürgern, nicht nach Belgien zu kommen. Denn dort – wie auch in restlichen EU-Staaten – wird es für sie keinen Asyl geben. Die Asylanträge von kosovarischen Staatsbürgern in Belgien werden im Schnellverfahren geprüft und abgelehnt, sagte Francken bei einem Treffen mit dem kosovarischen Innenminister Skënder Hyseni. Bei dem Treffen in Prishtina ging es um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie um die Zusammenarbeit der Polizei beider Länder. Die hohe Anzahl der Asylanträge von Kosovaren in Belgien war ein zentraler Punkt der Gesprächen.
“Die Menschen werden einen negativen Entscheid entgegen nehmen und werden nach Kosova zurückkommen müssen. Wir müssen dieser Tragödie ein Ende setzen”, sagte Francken.
Innenminister Hyseni sagte, es sei im Interesse des Kosovo, dass die Anzahl der Asylsuchenden rapide sinkt. Denn diese Angelegenheit ist ein wichtiger Aspekt im Prozess der Liberalisierung des Visaregimes.
“Ich habe der belgischen Delegation empfohlen, die Asylanträge kosovarischer Staatsbürger im Schnellverfahren zu prüfen und alle Kosovaren, die keinen Asylstatus erhalten, so schnell wie möglich nach Kosova zurückzuführen”, sagte Innenminister Hyseni.
Der belgische Staatssekretär traf auch den kosovarischen Minister für EU-Integrationen, Bekim Collaku.
Minister Collaku informierte seinen Gast über die Massnahmen, die die kosovarische Regierung
Francken wiederholte die Bereitschaft von Belgien, Kosovo im Prozess der Integration in die EU weiter zu unterstützen. “Für Belgien ist Kosovo ein sicheres Land”, sagte er. Darum können Kosovaren keinen Asylantenstatus in Belgien erhalten. Alle kosovarischen Asylsuchenden werden innerhalb kurzer Zeit rückgeführt.
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