Nachrichten
Albaner in Mazedonien mit schwacher politischer Vertretung
Der Bürgermeister von Prishtina, Shpend Ahmeti, wurde Opfer der Angriffe von Fans des Fussballsclubs Vardar in Skopje. Er wirft der albanischen politischen Klasse im Land, die Albaner politisch sehr schwach zu vertreten. Was er von den Fussballfans gesehen hat, ist der maximale Hass auf alles, was Albanisch ist.
Der Bürgermeister Ahmeti hat sich in Skopje ein Fussballspiel zwischen Vardar und Shkëndija angeschaut, zusammen mit Ragip Behrami, dem Vater der Schweizer Nati-Spieler Valon Berhami und mit den Vertretern von Shkëndija von Tetova.
“Wer mich kennt, weiss, dass ich ein grosser Fussballfan bin. Seit einigen Jahren bin ich auch Fan von Shkëndija und nach Möglichkeit habe ich mir die Spiele von Shkëndija angeschaut”, schreibt Ahmeti.
Am letzten Wochenende hat er sich das entscheidende Spiel der Meisterschaft zwischen Vardar und Shkëndija in der Hauptstadt Skopje angesehen. Den Fans von Shkëndija wurde der Zutritt ins Stadion verboten; es waren rund 2000 Fans von Vardar anwesend.
“Doch die Angriffe auf uns fingen an, als Shkëndija den Anschlusstreffer erzielte. Wir haben das Tor gefeiert, und in diesem Moment fingen die Fans von Vardar, harte Gegenstände auf uns zu werfen. Die Polizei kam zu spät und versuchte die Fans zurückzudrängen, doch ohne Erfolg. Für unsere Sicherheit brachten sie uns aus dem Stadion”, beschreibt Ahmeti die Situation.
Er sei sich bewusst, dass es überall Fussball-Hooligans gibt. Doch es gebe zwei Dinge, über die man nicht hinweg sehen kann.
“Der Hass auf die Albaner ist extrem und in diesen Situationen zeigt sich das sehr deutlich. Und zweitens, die Albaner in Mazedonien werden politisch sehr sehr schwach vertreten. Die Kokettierung albanischer Parteien mit dem Einzug in die Regierung ohne klare, harte politische Forderungen, wird noch mehr Diskriminierung und Hass für die Albaner in Mazedonien hervorbringen – und dies nicht nur bei einem Fussballspiel”, schreibt Ahmeti.
Weitere aus Nachrichten

Der 27. Kongress der Föderation albanischer Ärzte in Europa fand in Tirana statt.
- Der albanische Fussballverband setzt seine Talentsuche in der Diaspora fort: “Open Stage” am 27. Juni in New York.
- Die Botschaft: Schweizer Unternehmen in Albanien sind wichtig für unsere bilateralen Beziehungen.
- GESS Who! organisiert seine erste internationale Reise, 23 Studierende der ETH Zürich erkunden den Kosovo.
E-Diaspora
-
Ilirët bringen den albanischen Geist zum Fest der Farben in Aigle. Der Kultur- und Kunstverein Ilirët aus Lausanne wird die albanische Kultur bei der 26. Ausgabe des... -
Albanische Kulturveranstaltung in Bayern zu Ehren des Kommandanten Bekim Berisha “Abeja”. -
Austri
Der Kosovo präsentiert seine lokalen Produkte und Weine beim Wiener Wirtschaftsforum. -
Gjermani
Marigona und Irena Toma präsentieren ihre Ausstellung am 26. Juni in Frankfurt. -
Starke Emotionen in Zürich bei der fünften Buchpräsentation von “Für jene, die nicht zurückkehrten” von Edona B. Kelmendi.
Leben in der Schweiz
-
Ilirët bringen den albanischen Geist zum Fest der Farben in Aigle. Der Kultur- und Kunstverein Ilirët aus Lausanne wird die albanische Kultur bei der 26. Ausgabe des... -
Zürich tanzte am ersten Tag des Alba Festivals 2026 im albanischen Rhythmus. -
Leo beschäftigt rund 200 Mitarbeitende in der Schweiz und mehrere Dutzend weitere im Kosovo. -
Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition. -
“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen.










