Kosova
Albin Kurti vor dem Friedensrat: Kosovo will dort zur Friedensförderung beitragen, wo es notwendig ist
Albin Kurti vor dem Friedensrat: Kosovo will dort zur Friedensförderung beitragen, wo es notwendig ist
Der amtierende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, erklärte am Freitag vor den Medien, dass Kosovo bereit sei, überall dort zum Frieden in der Welt beizutragen, wo es notwendig ist. Er äußerte sich dabei zur Teilnahme des Kosovo am Friedensrat, einer Initiative des US Präsidenten Donald Trump im Rahmen des Plans zum Wiederaufbau des vom Krieg zerstörten Gazastreifens, berichtet albinfo.ch.
Über diesen Rat wollen die Vereinigte Staaten von Amerika zur Lösung globaler Konflikte beitragen.
In seiner ersten Stellungnahme zum Friedensrat sagte Kurti, dass die Beteiligung des Kosovo eine Fortsetzung seines Beitrags für Gaza darstelle, beginnend mit der Teilnahme an der Internationalen Stabilisierungsmission über die Sicherheitskräfte des Kosovo.
Kurti verwies auf die Teilnahme der Sicherheitskräfte des Kosovo an einer im Dezember 2025 in Doha, Katar, vom Zentralkommando der Vereinigten Staaten organisierten Konferenz, bei der über die Internationale Stabilisierungsmission beraten wurde.
“Deshalb waren wir auch daran interessiert, an politischen Entscheidungsorganen teilzunehmen”, erklärte Kurti.
Seinen Worten zufolge beteiligt sich Kosovo an solchen Initiativen auch deshalb, weil es selbst durch das Eingreifen internationaler Kräfte von Frieden profitiert habe.
“Was Gaza betrifft, wissen Sie, dass unsere Regierung eine halbe Million Euro bereitgestellt hat und dass dieser Prozess auch künftig fortgesetzt wird”, fügte er hinzu.
Der Friedensrat wurde am 22. Januar in Davos in der Schweiz in Anwesenheit von Präsident Trump gegründet. Kosovo wurde dabei von Präsidentin Vjosa Osmani vertreten.
Dieser Mechanismus wird die Verwaltung des Gazastreifens überwachen, nachdem die Vereinigten Staaten ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas vermittelt haben, einer palästinensischen Gruppe, die von Washington und der Europäischen Union als Terrororganisation eingestuft wird.
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