Themen
Bundespräsidentin Sommaruga von Präsident Mattarella und Regierungschef Conte in Rom empfangen
Beide Seiten betonten die Bedeutung der politischen, kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kontakte für beide Länder. Italien ist für die Schweiz der drittwichtigste Handelspartner und die Schweiz der viertgrösste Exportmarkt für Italien
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am Dienstag, 29. September 2020, in Rom den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella sowie Regierungschef Giuseppe Conte getroffen. Dabei würdigten beide Seiten die gute Zusammenarbeit während der Corona-Krise. Sie wollen dafür sorgen, dass das Abkommen über die Besteuerung von Grenzgängern bis Ende Jahr unterzeichnet werden kann. Bei den Gesprächen ging es zudem um Umwelt- und Klimaschutz und um die Investitionen für den Wiederaufschwung.
Bundespräsidentin Sommaruga traf sich in Rom zu Gesprächen mit Ministerpräsident Conte und dem italienischen Staatspräsidenten Mattarella. Dabei ging es um die Bewältigung der Corona-Krise und die Lehren daraus. Die aussergewöhnliche Lage habe gezeigt, wie wichtig gute Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien seien, erklärten beide Seiten. Sie vereinbarten, sich weiter eng abzusprechen. Der Einbezug der Schweiz in die europäischen Krisenbewältigungsmechanismen hat sich bewährt. Die Gespräche waren zudem der Frage gewidmet, wie ein nachhaltiger Wiederaufschwung («Green Recovery») gelingen kann.
Mit Ministerpräsident Conte thematisierte Bundespräsidentin Sommaruga zudem bilaterale Themen wie die Verkehrspolitik. Beide Seiten würdigten das Anfang September vereinbarte Abkommen zum Ausbau der Simplon-Bahnlinie und bekräftigten die Absicht, die Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs auf die Schiene weiter zu stärken. Die Schweiz und Italien wollen zudem die Zusammenarbeit in der Energiepolitik und Wissenschaft vertiefen.
Rund 70‘000 Grenzgänger pendeln in die Schweiz
Beide Seiten betonten die Bedeutung der politischen, kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kontakte für beide Länder. Italien ist für die Schweiz der drittwichtigste Handelspartner und die Schweiz der viertgrösste Exportmarkt für Italien. Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien sind besonders eng entlang der gemeinsamen Grenze, wo mehr als 70‘000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger täglich in die Schweiz zur Arbeit kommen. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Ministerpräsident Giuseppe Conte würdigten die Fortschritte beim 2015 ausgehandelten Abkommen zur Besteuerung von Grenzgängern. Beide Seiten sind gewillt dafür zu sorgen, dass es bis Ende Jahr unterzeichnet werden kann.
Bundespräsidentin Sommaruga erläuterte weiter die Europapolitik der Schweiz im Lichte der Abstimmung vom 27. September. In Bezug auf das Institutionelle Abkommen gehe es darum, eine ausgewogene Lösung zu finden, die auch den Anliegen der Bevölkerung Rechnung trage.
Zudem ging es in den Gesprächen um die G20. Die Schweiz, die am bevorstehenden Gipfel auch teilnehmen wird, bringt sich bei den Arbeiten zur Stärkung des globalen Klimaschutzes aktiv ein. In diesem Zusammenhang kamen auch die Pläne Italiens für dessen G20-Präsidentschaft 2021 zur Sprache. Bei den internationalen Themen besprachen die Delegationen zudem die besorgniserregende humanitäre Lage in Teilen Libyens und die angespannte Situation im östlichen Mittelmeer.
E-Diaspora
-
Aufruf an junge Menschen aus der albanischen Diaspora und dem Balkan: Nehmt am Bootcamp “Building DiverCity” in Italien teil! Das globale ICCAR-Netzwerk der UNESCO und die Organisation Nova Project starten die fünfte Ausgabe des ICCAR... -
Vjenë
Studierende aus dem Kosovo glänzen bei einem internationalen Cybersicherheitscamp in Wien -
Sunny Hill wird zum wichtigsten Treffpunkt der albanischen Diaspora -
“Heute kaufen Sie mit 200.000 Euro eine Traumwohnung in Albanien, in einigen Jahren nur noch die Hälfte” -
Danimarkë
23-jährige Albanerin in Dänemark baut eine erfolgreiche Karriere in Wirtschaft und Forschung auf
Leben in der Schweiz
-
Sieben Millionen Franken für das Gemälde des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler Das Zürcher Auktionshaus Koller verkaufte das Kunstwerk während der Auktionswoche im Juni für fast 7 Millionen... -
250 Jahre Unabhängigkeit der USA bringen in Zürich die Elite aus Wirtschaft, Sport und Diplomatie zusammen, darunter auch albanisch-schweizerische Unternehmer -
Das Siegel der Exzellenz: Wie ein Diplom aus dem Kosovo zur Auditlizenz in der Schweiz wird -
Zvicër/Kosovë
Von der Schweiz in den Kosovo: Ein junges Paar baut seinen Traumcampingplatz mitten in der Natur -
Xhakas Emotionen im 150. Spiel: Die Schweiz hat meiner Familie sehr viel gegeben













