Nachrichten
Makedonien: Nur vier albanische Lehrer für die ganze Diaspora!
Von einundzwanzig Unterrichtenden, die das Bildungsministerium von Makedonien als Lehrpersonen für den Unterricht in der Diaspora stellt, sind nur deren vier albanischsprachig
Die Zahl der Lehrerinnen für den Unterricht in der Muttersprache für albanische Kinder aus Makedonien in der Diaspora nimmt nicht etwa zu, sondern ab. Von einundzwanzig Unterrichtenden aus Makedonien, die das makedonische Bildungsministerium für den Unterricht in der Diaspora zur Zeit stellt, sind lediglich vier Albaner!
Wie verhältnismässig diese Aufteilung ist und wie eine optimale Lösung dieser Angelegenheit aussehen würde, fragte albinfo.ch den Lehrer und LAPSH-Aktivisten Vaxhid Sejdiu und die beiden Diasporakandidaten für das makedonische Parlament, Enver Osmani und Ismail Beluli.
Vaxhid Sejdiu, erfahrener Lehrer für den albanischsprachigen Unterricht und Präsident des Rats albanischsprachiger Lehrpersonen im Kanton St. Gallen, sagt, die ganze Situation sei der anhaltenden Diskriminierung geschuldet, der die albanischsprachige Bevölkerung in Makedonien in allen Lebensbereichen ausgesetzt sei.
Er beschuldigt die albanische politische Klasse in Makedonien, die albanische Sache und damit auch die Bildungsfrage nicht auf die Tagesordnung gesetzt zu haben.
“Es ist bekannt, dass die Albaner wegen der anhaltenden Diskriminierung ins Ausland auswanderten, während die Zahl der Makedonier, die das Land verliessen, äusserst symbolisch und unerheblich ist. Anstatt dass dieses Verhältnis 21 zu 4 für die Albanischsprachigen wäre, ist es umgekehrt. Das ist die politische Diskriminierung, die die Albaner ständig erfahren”, erklärt Sejdiu.
Seiner Ansicht nach geschieht dies alles ohne irgendeine bildungspolitische Entwicklungsstrategie.
Weitere aus Nachrichten

Der 27. Kongress der Föderation albanischer Ärzte in Europa fand in Tirana statt.
- Der albanische Fussballverband setzt seine Talentsuche in der Diaspora fort: “Open Stage” am 27. Juni in New York.
- Die Botschaft: Schweizer Unternehmen in Albanien sind wichtig für unsere bilateralen Beziehungen.
- GESS Who! organisiert seine erste internationale Reise, 23 Studierende der ETH Zürich erkunden den Kosovo.
E-Diaspora
-
Starke Emotionen in Zürich bei der fünften Buchpräsentation von “Für jene, die nicht zurückkehrten” von Edona B. Kelmendi. Einer der bedeutendsten Momente des Abends war das Gespräch der Autorin mit dem Publikum.... -
Marigona Qerkezi triumphiert in der Rolle der Aida auf der renommierten Bühne von Sevilla. -
Der 27. Kongress der Föderation albanischer Ärzte in Europa fand in Tirana statt. -
Der albanische Fussballverband setzt seine Talentsuche in der Diaspora fort: “Open Stage” am 27. Juni in New York. -
Zürich tanzte am ersten Tag des Alba Festivals 2026 im albanischen Rhythmus.
Leben in der Schweiz
-
Zürich tanzte am ersten Tag des Alba Festivals 2026 im albanischen Rhythmus. Im Herzen von Zürich haben junge Albanerinnen und Albaner am ersten Tag des Alba Festivals 2026... -
Leo beschäftigt rund 200 Mitarbeitende in der Schweiz und mehrere Dutzend weitere im Kosovo. -
Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition. -
“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen. -
Florim Kadriu: Die Solidarität der Gesellschaft hat die Verbreitung der Angst besiegt









