Fußball
Shaqiri spricht über die Armut, die er als Kind erlebt hat
Schweizer Medien schreiben, dass Xherdan Shaqiri durch den Fußball wohlhabend wurde. Er spielte für große Vereine. Der aktuelle Kapitän des FC Basel spielte unter anderem für Bayern, Inter und Liverpool. Doch als Jugendlicher musste er arbeiten, um seinen Mitgliederbeitrag beim FC Basel bezahlen zu können, wie er in einem neuen Format von SRF erzählte, berichtet albinfo.ch.
In seiner Kindheit war die finanzielle Lage der Familie Shaqiri nicht gut. Er wuchs unter bescheidenen Bedingungen auf und lebte mit seiner gesamten Familie auf einem Bauernhof in Augst. Sie hatten nur ein einziges Zimmer. Die Familie konnte sich praktisch nie richtige Ferien leisten.
“Mein erstes Geburtstagsgeschenk war Ronaldos Trikot mit Brasilien. Es war nicht original, aber ich war sehr glücklich”, sagte Shaqiri zu der elfjährigen Journalistin Lina, die ihn für das neue Programm “SRF Kids” interviewte. Die erste Folge des Formats zeigte, was es bedeutet, in der Schweiz arm zu sein.
“Der Mitgliederbeitrag beim FC Basel war für meine Eltern unerschwinglich. Deshalb mussten mein Bruder und ich arbeiten gehen, damit wir ihn bezahlen konnten”, erklärte Shaqiri.
Der Fußballstar sagt, dass ihn diese Situation stark belastete.
“Sie machte mich besorgt und irgendwie beschämt.”
Dennoch betonte er, dass man sich eigentlich nicht schämen müsse, wenn man wenig Geld hat. Dies gelte für viele Menschen weltweit.
Im Alter von 17 Jahren unterschrieb Shaqiri seinen ersten Profivertrag beim FC Basel. Xherdan zeigte sich dankbar und glücklich, dass er seinen Eltern etwas zurückgeben konnte.
E-Diaspora
-
Der albanische Boxer Luis Vela wird im Alter von 19 Jahren WBC-International-Champion. Das Talent mit albanischen Wurzeln setzt seinen Aufstieg auf der internationalen Boxbühne fort und gewinnt den... -
In den USA wird die Ausstellung “Freiheit” des kosovarischen Fotografen Hazir Reka eröffnet. -
GESS Who! organisiert seine erste internationale Reise, 23 Studierende der ETH Zürich erkunden den Kosovo. -
Der arbëreshische Soldat überrascht mit seinen Albanischkenntnissen: “Ich bin in Italien geboren, aber ich bin Arbëresh”. -
Die albanische Pianistin Fatjona Maliqi interpretierte das monumentale Werk von Bach in Deutschland.
Leben in der Schweiz
-
Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition. In diesem Interview mit albinfo.ch spricht die Sängerin A R B Ë R E S H... -
“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen. -
Florim Kadriu: Die Solidarität der Gesellschaft hat die Verbreitung der Angst besiegt -
Heute Abend bestreitet die Schweiz ihr erstes Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. -
Zvicër
Die größte Messe für Unternehmerinnen öffnet ihre Türen, “She Leads 2026” startet in der Schweiz.












