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Wie viele albanische Minderjährige haben eine Aufenthaltsbewilligung in Europa erhalten?
Von den 147 474 Aufenthaltsbewilligungen, die in Europa an Minderjährige ausgestellt wurden, entfallen 13 Prozent auf albanische Staatsangehörige
Die neuesten Eurostat-Daten für das Jahr 2024 zeigen, dass Albanien weiterhin zu den wichtigsten Herkunftsländern der Minderjährigen gehört, die eine erste Aufenthaltsbewilligung in der Europäischen Union erhalten.
Von den 147 474 Aufenthaltsbewilligungen, die in Europa für Minderjährige ausgestellt wurden, entfallen 13 Prozent auf albanische Staatsangehörige. Damit liegt Albanien auf dem dritten Platz nach der Ukraine mit 21 Prozent und Belarus mit 15 Prozent. Diese Position stellt das Land ins Zentrum der europäischen Migrationskarte, besonders im Hinblick auf die Bewegungen von Kindern und Jugendlichen.
Weltweit wurden im Jahr 2024 insgesamt 540 445 erste Aufenthaltsbewilligungen für Minderjährige erteilt, wobei Europa einen bedeutenden Anteil von 27 Prozent ausmacht. Diese Zahlen zeigen, dass der Kontinent jedes Jahr eine grosse Zahl von Minderjährigen aufnimmt, die versuchen, sich in die Bildungs- und Sozialsysteme der Mitgliedstaaten zu integrieren. Der Anstieg der Anträge aus Albanien hängt vor allem mit der Familienzusammenführung zusammen, gefolgt von Bildungsmöglichkeiten und der Aussicht auf ein stabileres Leben in den Aufnahmeländern.
Im globalen Vergleich ist Asien die Region mit der höchsten Zahl an Minderjährigen, die eine erste Aufenthaltsbewilligung erhalten, mit 201 039 Kindern, was 37 Prozent des weltweiten Totals entspricht. An der Spitze der asiatischen Staaten stehen Syrien mit 31 Prozent, Afghanistan mit 13 Prozent, Indien mit 11 Prozent, China einschliesslich Hongkong mit 8 Prozent und Pakistan mit 7 Prozent. Parallel dazu entfallen auf Afrika 21 Prozent des weltweiten Totals, also 111 934 Minderjährige, von denen ein grosser Teil aus Marokko mit 36 Prozent, aus Ägypten mit 8 Prozent, aus Nigeria mit 7 Prozent, aus Somalia mit 5 Prozent und aus Eritrea mit 5 Prozent stammt. Diese Daten zeigen, dass diese Regionen weiterhin mit sozialen Herausforderungen, Konflikten und wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind, die die Migration junger Menschen direkt beeinflussen.
Auch wenn die höchsten globalen Migrationsströme aus Asien und Afrika kommen, bleibt Albanien eines der auffälligsten Länder in Europa, was die Emigration von Minderjährigen betrifft. Diese Realität unterstreicht die demografischen und sozioökonomischen Herausforderungen, denen sich das Land stellen muss, während immer mehr albanische Familien die Staaten der Europäischen Union für die Zukunft und Entwicklung ihrer Kinder wählen.
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