Nachrichten
Berufungsgericht entscheidet: Aktivisten von Vetëvendosje müssen weiter im Hausarrest bleiben
Vier Aktivisten der Bewegung Vetëvendosje, denen Terrorismus vorgeworfen wird, müssen weiter im Hausarrest bleiben, entschied das Berufungsgericht. Die Aktivisten sind auch Kandidaten für Abgeordnete im kosovarischen Parlament bei den anstehenden Wahlen am 11. Juni 2017.
Das Berufungsgericht ordnete an, dass die vier Aktivisten der Bewegung Vetëvendosje weiter im Hausarrest bleiben müssen. Ihnen wird vorgeworfen, Handgranaten gegen das kosovarische Parlament geworfen zu haben. Die Verteidigung konnten das Gericht also nicht davon überzeugen, dass die Verdächtigen unschuldig sind.
Die Verdächtigen Frashër Krasniqi, Adea Batusha, Atdhe Arifi und Egzon Haliti bleiben weiter unter Arrest, bis der Prozess gegen sie starten kann. In dieser Gruppe der Verdächtigen war auch Astrit Dehari, der unter sehr verdächtigen Umständen im Untersuchungsgefängnis in Prizren starb.
Der Anwalt Tomë Gashi sagte, er habe den Fall vor dem Berufungsgericht gebracht, denn es ist sehr ungerecht, dass die genannten Personen weiter in Haft bleiben. Sie sind auch Kandidaten für Abgeordnete der Bewegung Vetëvendosje! für das kosovarische Parlament bei den anstehenden Parlamentswahlen am 11. Juni 2017. Sie werden also daran gehindert, dass sie Wahlkampf machen können.
Am 4. August 2016 wurden gegen das Gebäude des kosovarischen Parlaments Handgranaten geworfen. Die Polizei verhaftete die 6 Aktivisten von Lëvizja Vetëvendosje! Einer von ihnen wurde wieder frei gelassen, während Astrit Dehari im Gefängnis von Prizren starb. Gemäss offizieller Darstellung hat Astrit Dehari Selbstmord begangen. Lëvizja Vetëndosje! sowie Rechtsmediziner sind überzeugt, dass Dehari im Gefängnis umgebracht worden ist. Die vier Verdächtigen bestehen darauf, dass sie unschuldig sind und dass der Prozess politisch motiviert ist.
Weitere aus Nachrichten

Der 27. Kongress der Föderation albanischer Ärzte in Europa fand in Tirana statt.
- Der albanische Fussballverband setzt seine Talentsuche in der Diaspora fort: “Open Stage” am 27. Juni in New York.
- Die Botschaft: Schweizer Unternehmen in Albanien sind wichtig für unsere bilateralen Beziehungen.
- GESS Who! organisiert seine erste internationale Reise, 23 Studierende der ETH Zürich erkunden den Kosovo.
E-Diaspora
-
Ilirët bringen den albanischen Geist zum Fest der Farben in Aigle. Der Kultur- und Kunstverein Ilirët aus Lausanne wird die albanische Kultur bei der 26. Ausgabe des... -
Albanische Kulturveranstaltung in Bayern zu Ehren des Kommandanten Bekim Berisha “Abeja”. -
Austri
Der Kosovo präsentiert seine lokalen Produkte und Weine beim Wiener Wirtschaftsforum. -
Gjermani
Marigona und Irena Toma präsentieren ihre Ausstellung am 26. Juni in Frankfurt. -
Starke Emotionen in Zürich bei der fünften Buchpräsentation von “Für jene, die nicht zurückkehrten” von Edona B. Kelmendi.
Leben in der Schweiz
-
Ilirët bringen den albanischen Geist zum Fest der Farben in Aigle. Der Kultur- und Kunstverein Ilirët aus Lausanne wird die albanische Kultur bei der 26. Ausgabe des... -
Zürich tanzte am ersten Tag des Alba Festivals 2026 im albanischen Rhythmus. -
Leo beschäftigt rund 200 Mitarbeitende in der Schweiz und mehrere Dutzend weitere im Kosovo. -
Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition. -
“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen.










