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Kampf gegen illegale Migration
Der Menschenschmuggel ist ein grosses Problem für Kosova – auch Frauen und Kinder sind Opfer von Schmugglern, sagte Vize-Innenminister Izmi Zeka.
Der Menschenschmuggel hat ernsthafte Konsequenzen für die Integration des Landes in die EU. Darum ist die Regierung in Prishtina aufgefordert, den Menschenschmuggel konsequent zu bekämpfen, hiess es in der Konferenz „Schmuggel von Migranten“, die vom Europäischen College in Prishtina mit Teilnehmern aus Kosova, Albanien, Mazedonien und Montenegro organisiert wurde.
„Der Schmuggel von Migranten ist besorgniserregend – auch Frauen und Kinder sind den Schmugglern zum Opfer gefallen“, sagte Vize-Innenminister Izmi Zeka.
Ela Elezi vom Verfassungsgericht in Albanien betonte, dass Albanien oft als Transitland für Menschenschmuggler genutzt wird, auch wenn selbst viele Albaner über illegale Wege in westliche Länder kommen wollen. Auch viele Kämpfer in Syrien, Irak, Sudan und andere Länder seien durch Albanien geschmuggelt worden. „Wir haben eine neue Koordinationsstelle geschaffen und eine Task-Force gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz zu verbessern“, wird Elezi von RTK zitiert.
Laut Angaben von EASO haben in den letzten fünf Jahren mehr als 70‘000 Kosovaren einen Asylantrag in einem EU-Land gestellt. Nur im letzten Jahr waren es 20‘000. Allerdings bestehen praktisch keine Chancen, dass Kosovaren Asyl in einem EU-Land erhalten. Kosova gilt nunmehr als ein sicheres Land.
Im Jahr 2009 haben 14‘275 Kosovaren Asyl beantragt; im Jahr 2010 waren es 14‘310, 9‘880 (2011), 10‘210 (2012), 20‘225 (2013).
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