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Kosova: Geldsendungen nehmen zu
Zwischen 2004 und 2013 hat die kosovarische Diaspora 5‘347‘800‘000 Euro nach Kosova transferiert. Im ersten Quartal 2014 waren es 127.8 Millionen Euro.
Die Geldsendungen aus der Diaspora sind die wichtigste Quelle für das Überleben vieler kosovarischer Familien und für die wirtschaftliche Entwicklung des jungen Staates. In den letzten Monaten gab es widersprüchliche Angaben über einen Rückgang der Geldsendungen.
Nun zeigen aber neuere Statistiken, dass diese im ersten Quartal 2014 zugenommen haben. Laut Angaben der Zentralbank in Prishtina nahmen die Geldsendungen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 2.4% zu.
Die kosovariche Diaspora ist weiterhin die wichtigste Stütze für die soziale Stabilität des Landes. Die Geldsendungen werden zum grössten Teil für Privatkonsum ausgegeben.. Jährlich werden bis zu 650 Millionen Euro nach Kosova transferiert – dies macht 18% des Bruttoinlandsproduktes aus.
Die Zentralbank erwartet einen ähnlichen Wachstum der Geldsendungen auch in diesem Monat, sagt Sokol Havolli von der Abteilung makroökonomische Analysen.
Diasporaminister Ibrahim Makolli sagt, ein sehr wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung des Kosova sind die Geldsendungen der Diaspora. Wirtschaftsexperten fordern, die Geldsendungen besser zu kanalisieren. Anstatt für Privatkonsum sollten diese für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt werden.
Die kosovarische Diaspora hat Interesse gezeigt, Entwicklungsfonds zu gründen. Doch konkrete Projekte gibt es noch nicht. Wenn die Diaspora in kleine und mittlere Unternehmen investieren würde, würde es eine schnellere wirtschaftliche Entwicklung geben.
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