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” Return to Kosovo “, eine Dokumentation, die die Wunden des Krieges bei einem besonderen Abend in Zürich neu aufleben lässt
In einer emotional aufgeladenen Atmosphäre organisierte das Konsulat der Republik Kosovo in Zürich die Vorführung der Dokumentation ” Return to Kosovo ” des britischen Journalisten Julius Strauss.
” In meinen 15 Jahren Erfahrung in den Institutionen der Republik Kosovo habe ich viele Prozesse und Projekte geleitet, aber die Vorführung des Dokumentarfilms Return to Kosovo bleibt eine der besonderen Aktivitäten meiner diplomatischen Mission “, erklärte der Konsul des Kosovo in Zürich, Vigan Berisha, bei der Eröffnung des Abends.
Die Dokumentation erzählt die schmerzvolle Geschichte der Familie Deliu aus Abri e Epërme. Besnik Deliu, der als fünfjähriges Kind das Massaker überlebte, bei dem 23 Familienmitglieder getötet wurden, steht im Mittelpunkt des Films. Strauss, der Besnik unmittelbar nach der Tragödie getroffen hatte, kehrt zwei Jahrzehnte später zurück und findet ihn inzwischen als Mann, Ehemann, Vater und Mitglied der Kosovo-Armee wieder. Dieses Wiedersehen bildet den emotionalen Kern des Films.
Die Dokumentation zeigt auch weitere berührende Geschichten aus dem Kosovo-Krieg, darunter die Erzählung eines zehnjährigen Mädchens, das jeden Tag heimlich am Grab ihrer grausam ermordeten Mutter verweilte und dabei einen Stein mitnahm, den sie als Erinnerung unter ihrem Kopfkissen aufbewahrte. Dieses schmerzhafte Detail veranschaulicht die tiefen Wunden, die der Krieg bei Kindern hinterlassen hat.
Diplomatische Präsenz und Unterstützung der Diaspora
An diesem Abend waren Vertreter vieler befreundeter Staaten anwesend: Albanien, Türkei, Kroatien, Portugal, Italien, Japan, Belgien, Tschechische Republik, Estland, Slowakei, Gambia, Bahamas, Malta, Monaco und Seychellen.
Ebenfalls nahmen Kantons- und Gemeinderäte wie Drin Alaj, Daniel Wäfler und Dafi Muharemi teil, sowie Persönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen, darunter Labinot Demaj, Generalsekretär des Gesundheitsdepartements des Kantons Zürich.
Konsul Berisha dankte zudem der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz, den Kultur und Sportvereinen, den religiösen Gemeinschaften, den Ensembles, den Unternehmen und den Ärzten für ihre Teilnahme und hob die Einheit der Diaspora hervor.
Der Abend wurde durch den musikalischen Auftritt der Pianistin Flutura Bytyqi bereichert.
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