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Das Wallis stellt 10 Millionen CHF für die Opfer von Crans-Montana bereit
Die Kantonsregierung des Wallis stellt 10 Millionen CHF für eine Stiftung bereit, die zur Unterstützung der Opfer des Brandes in Crans-Montana und ihrer Familien gegründet wird. Das Wallis übernimmt zudem die Kosten für die Bestattung und die Rückführung der Verstorbenen.
Der Kanton setzt damit die Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (CDAS) um, schreibt swissinfo. Diese sehen insbesondere eine rasche, koordinierte und unbürokratische Hilfe gemäss dem Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten (OHG) vor, berichtet albinfo.ch.
Das Wallis gewährt den Betroffenen finanzielle Unterstützung, ohne zunächst abzuwarten, ob die Kosten durch Versicherungen gedeckt werden. Diese Abklärung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Der Vorfall ereignete sich in der Neujahrsnacht in einem Walliser Skigebiet und forderte 40 Todesopfer sowie 116 Verletzte.
Die CDAS betrachtet neben den Getöteten und Verletzten auch jene Personen als Opfer, die sich zum Zeitpunkt des Ereignisses im Lokal befanden, diejenigen, die zur Rettung eingriffen, sowie Personen in unmittelbarer Nähe der Tragödie, die um die körperliche Unversehrtheit eines nahestehenden Menschen in der Bar bangten.
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