Nachrichten
Albanische Schule in Heppenheim, Deutschland, eröffnet
Ein wichtiger Schritt zur Bewahrung der albanischen Sprache und Identität in der Diaspora
In der Stadt Heppenheim (Bergstraße) im Bundesland Hessen wurde die albanische Schule offiziell eröffnet, eine Initiative von besonderer Bedeutung für den Erhalt und die Pflege der albanischen Sprache, Kultur und nationalen Identität in der Diaspora. Mehr als 20 albanische Schülerinnen und Schüler aus dieser Region werden den Unterricht an dieser Schule besuchen, berichtet albinfo.ch.
Die Eröffnung der Schule wurde mit einer feierlichen Zeremonie begangen, an der der Generalkonsul der Republik Kosovo in Frankfurt, Herr Gëzim Gashi, teilnahm. Anwesend waren zudem die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die Lehrerin Alma Selimi Zyberi, der Aktivist und Publizist Argjend Hasani sowie Vertreter der albanischen Gemeinschaft.
In seiner Ansprache dankte Generalkonsul Gëzim Gashi dem Verband der albanischen Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern in Hessen (LAPSH Hessen) für das Engagement und die erzielten Erfolge bei der Institutionalisierung des albanischen Sprachunterrichts. Er betonte, dass dank dieser Organisation heute rund 400 Schülerinnen und Schüler im Bundesland Hessen Albanischunterricht besuchen, wobei nahezu das gesamte Gebiet von Kassel im Norden bis Heppenheim im Süden abgedeckt wird.
Die Atmosphäre am Eröffnungstag war von Begeisterung und Emotionen geprägt, insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern, deren Klassenzimmer von Freude erfüllt war. Der Raum war mit der albanischen Nationalflagge und der Staatsflagge des Kosovo geschmückt, während die Eltern ihre Zufriedenheit darüber zum Ausdruck brachten, dass die albanische Schule nach grossem Engagement und erfolgreicher Zusammenarbeit Realität geworden ist. Hervorgehoben wurde auch der Beitrag von Gani Lajçi in enger Zusammenarbeit mit der Lehrerin Alma Selimi Zyberi, berichtet albinfo.ch weiter.
In ihrer Begrüssungsrede hiess die Lehrerin Alma Selimi Zyberi Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gäste willkommen und betonte die Emotionen ihrer Rückkehr in den Beruf nach einer neunjährigen Unterbrechung. Sie dankte den Eltern, dem Verband der albanischen Lehrer in Deutschland, dem Konsul Gëzim Gashi sowie der Leitung des Starkenburg Gymnasiums in Heppenheim für die Unterstützung bei der Eröffnung dieser Schule.
Zu diesem Anlass richteten auch Konsul Gashi und der Schriftsteller Argjend Hasani Grussworte an die Anwesenden und unterstrichen die Bedeutung der albanischen Schulen in der Diaspora für die Bildung und die nationale Identität der jungen Generationen.
Zum Abschluss der Veranstaltung verteilte die Lehrerin Alma Selimi Zyberi gemeinsam mit Konsul Gashi die Schulbücher an die Schülerinnen und Schüler. Diese Lehrbücher sind eine Spende des Bildungsministeriums der Republik Albanien und des Bildungsministeriums der Republik Kosovo für albanische Kinder in der Diaspora.
Die Organisatoren laden die albanischen Eltern dieser Region ein, ihre Kinder an der albanischen Schule anzumelden und zur Bewahrung und Stärkung der albanischen Sprache bei den jungen Generationen beizutragen, schreibt albinfo.ch.
Adresse der albanischen Schule:
Starkenburg Gymnasium
Gerhart Hauptmann Straße 21
64646 Heppenheim, Deutschland
E-Diaspora
-
Der albanische Fussballverband setzt seine Talentsuche in der Diaspora fort: “Open Stage” am 27. Juni in New York. Der albanische Fussballverband setzt seine Arbeit zur Identifizierung und Förderung albanischer Fussballerinnen und Fussballer fort, die... -
Zürich tanzte am ersten Tag des Alba Festivals 2026 im albanischen Rhythmus. -
Leo beschäftigt rund 200 Mitarbeitende in der Schweiz und mehrere Dutzend weitere im Kosovo. -
Der albanische Boxer Luis Vela wird im Alter von 19 Jahren WBC-International-Champion. -
In den USA wird die Ausstellung “Freiheit” des kosovarischen Fotografen Hazir Reka eröffnet.
Leben in der Schweiz
-
Zürich tanzte am ersten Tag des Alba Festivals 2026 im albanischen Rhythmus. Im Herzen von Zürich haben junge Albanerinnen und Albaner am ersten Tag des Alba Festivals 2026... -
Leo beschäftigt rund 200 Mitarbeitende in der Schweiz und mehrere Dutzend weitere im Kosovo. -
Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition. -
“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen. -
Florim Kadriu: Die Solidarität der Gesellschaft hat die Verbreitung der Angst besiegt












