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Mauerer: Kosova und Schweiz verbinden viele Freundschaften
Bundespräsident Ueli Mauerer sagte, die Schweiz sei sehr daran interessiert, die Freundschaft mit Kosova zu pflegen und Zusammenarbeit in allen Bereichen zu etablieren. Die Schweiz sei stolz auf Kosova – fast die Hälfte der Schweiz Nati besteht aus Schweizer mit kosovarischer Herkunft.
„Die Schweiz und Kosova verbinden viele Freundschaften. Sie wissen, dass 170 000 Kosovaren in der Schweiz leben. Sie sind bei uns gut integriert und dies macht die Beziehungen zwischen der Schweiz und Kosova besonders“, sagte Mauere nach dem Treffen mit Staatspräsidentin Atifete Jahjaga in Prishtina.
Scherzend merkte er an: „Die Hälfte der Schweizer Fussballnationalmannschaft besteht aus Spielern kosovarischer Abstammung. Sodass unsere Qualifikation für die Fussballweltmeisterschaft in Brasilien ein grosser Verdinest eurer Landsleute ist“. Shaqiri sei zu ein Beispiel für alle Koronaren geworden.
„Ich bin hier, um über unsere künftige Zusammenarbeit zu sprechen. Die Schweiz ist sicherlich daran interessiert, ihren Beitrag am Aufbau des kosovarischen Staates weiterhin zu leisten. Kosova hat bisher viel geschafft. Wenn man das Land besucht, sieht man die positiven Veränderungen. Ich habe mich auch selbst davon überzeugen können.“ Kosova braucht mehr politische Stabilität, damit das Land auch wirtschaftlich Fortschritte macht und von Bedeutung wird und ausländische Investitionen – auch aus der Schweiz – anzieht.
„Neben der wirtschaftlichen und politischen Stabilität sind auch die persönlichen Beziehungen und Kontakte von besonderer Bedeutung. Wir haben viele bilaterale Abkommen zwischen unseren Ländern. Einige funktioniert sehr gut, bei einigen muss man noch mehr tun“, so Maurer.
„Die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern besteht aus einer guten Partnerschaft. Beide Seiten leisten ihren Beitrag dazu. Kosova ist auf einem guten Weg, dennoch bleibt noch viel zu tun. Unterdessen haben wir sehr enge institutionelle aber auch persönliche Beziehungen aufgebaut und wir werden die Herausforderungen gemeinsam meistern.“
Jahjaga bedankte sich bei Mauerer über die Hilfe, die Kosova von der Schweiz bisher erhalten hat. „Seit mehr als 14 Jahren haben wir die schweizerischen Friedenstruppen im Rahmen der KFOR in Kosova. Die Hilfe der Schweiz für die Stabilität des Kosova, für die Integration des Landes in die euro-atlantischen Strukturen und für den Aufbau unsere Sicherheitsarchitektur ist sehr wichtig“.
„Die Beziehungen zwischen unseren Ländern sind sehr gut. Seit Jahrzehnten unterstützt uns die Schweiz – Hunderttausende unserer Landsleute leben in der Schweiz, haben sich dort gut integriert. Sie bilden eine starke Brücke zwischen unseren Nationen“, schlussfolgerte Jahjaga. Zudem ist die Schweiz als einer der ersten die Unabhängigkeit des Kosova anerkannt.
Maurer befindet sich zum ersten offiziellen Besuch in Kosova.
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