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Polizeiabkommen zur Verhinderung von Massenauswanderung aus Kosovo
Serbien, Ungarn, Österreich und Deutschland können nur mit vereinten Kräften den Exodus aus dem Kosovo stoppen.
Die Massenauswanderung der Kosovaren wird auch für Serbien zum Problem. Die Polizei von Serbien, Ungarn, Deutschland und Österreich haben in Belgrad ein Abkommen zur Verstärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den Exodus und die illegale Migration aus dem Kosovo unterzeichnet.
Der serbische Innenminister Nebojsha Stefanoviq rief die Kosovaren dazu auf, ihr Eigentum und ihre Häuser nicht zu verkaufen, denn 99% der Flüchtlinge werden mit Sicherheit rückgeführt.
Das Abkommen sieht vor, dass serbische und ungarische Polizeieinheiten gemeinsame Patrouillen entlang der Staatsgrenze fahren.
“Um den grünen Streifen der Grenze zu schützen, wird die Polizei ihre Präsenz entlang der Grenze zu Ungarn erhöhen und mit Gendarmerie-Einheiten verstärken”, so Stefanoviq.
Der Präsident der deutschen Bundespolizei, Dieter Romann, betonte die Wichtigkeit der grenzübergreifenden Polizeizusammenarbeit. “Serbien, Ungarn, Österreich, und Deutschland können nur mit vereinten Kräften den Strom illegaler Migranten aus dem Kosovo stoppen”, sagt Romann.
Karol Pap von der ungarischen Polizei zeigte sich davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit der vier Länder zu guten Ergebnissen führen wird. “Die Bürger unserer Länder werden mehr Sicherheit haben”, so Pap.
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