“Die Diaspora kann das politische Gleichgewicht verändern: So könnten ihre Stimmen die Endergebnisse beeinflussen”

Laut Eugen Cakolli von der Nichtregierungsorganisationen-Koalition “Demokracia në Veprim” könnten die Stimmen der Diaspora die Prozentanteile und die Zahl der Mandate der politischen Parteien im Kosovo beeinflussen.

In der Sendung “Frontal” auf T7 erklärte er, dass die Briefwahlstimmen aus der Diaspora trotz der weiterhin führenden Position der Bewegung Vetëvendosje Veränderungen bei den Endergebnissen bewirken könnten.

Seiner Einschätzung nach könnten diese Stimmen zu Verschiebungen von 2 bis 3 Abgeordnetensitzen in der Zusammensetzung des Parlaments führen.

Cakolli geht davon aus, dass das LVV mit den Stimmen der Diaspora rund 46 % erreichen könnte, die PDK 21 bis 22 %, die LDK bis zu 19 %, während die AAK unter 6 % fallen könnte.

Er fügte hinzu, dass die AAK bei den Stimmen aus dem Ausland voraussichtlich einen geringeren Anteil von etwa 3 bis 4 % erzielen werde, was sich auf das Endergebnis auswirke.

Nach den aktuellen Schätzungen auf Grundlage der vorläufigen Ergebnisse würde das LVV etwa 48 Sitze erhalten, die PDK 24, die LDK 20 und die AAK 8.

Xhaka und Rodriguez zeigen den Doppeladler, der Schweizer Verband: “Die Adler waren für die Albaner”

Xhaka und Rodriguez zeigen den Doppeladler, der Schweizer Verband: “Die Adler waren für die Albaner”

“Es war ein Gruß an die albanische Gemeinschaft”

Die Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez haben während des Aufenthalts der Schweizer Nationalmannschaft in den USA vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 für Aufmerksamkeit gesorgt.

Nach dem Freundschaftsspiel gegen Australien besuchten die Schweizer Spieler ein Baseballspiel der San Diego Padres.

Während der Übertragung auf der Stadionleinwand waren Xhaka und Rodriguez zu sehen, wie sie mit den Händen den Doppeladler zeigten. Dieses Symbol wird mit der albanischen Flagge in Verbindung gebracht und hatte bereits während der Weltmeisterschaft 2018 für große Diskussionen gesorgt, schreibt Blick, berichtet albinfo.ch.

Die Reaktion des Schweizer Verbandes

Nach der Veröffentlichung der Bilder stellte der Schweizerische Fussballverband klar, dass die Geste weder mit einem sportlichen noch mit einem politischen Ereignis in Zusammenhang stand.

Laut dem Verband befanden sich beim Spiel gegen Australien viele Fans mit albanischen Wurzeln im Stadion, die die Schweizer Nationalmannschaft und insbesondere Granit Xhaka begeistert unterstützten. Der Verband erklärte, dass der Schweizer Captain die Gelegenheit genutzt habe, die albanische Gemeinschaft erneut zu grüßen. “Es war ein Gruß an die albanische Gemeinschaft und stand nicht im Zusammenhang mit sportlichen Ereignissen auf dem Spielfeld”, heißt es in der Stellungnahme des Verbandes.

Ein Symbol, das weiterhin Aufmerksamkeit erregt

Der mit den Händen geformte Doppeladler bleibt eines der bekanntesten Symbole albanischer Fußballspieler auf der internationalen Bühne. Große Aufmerksamkeit erhielt die Geste bei der Weltmeisterschaft 2018, als Xhaka und Xherdan Shaqiri ihre Tore gegen Serbien mit demselben Symbol feierten und damit eine breite Debatte in der Fußballwelt auslösten.

Dieses Mal hat der Schweizerische Fussballverband jedoch deutlich gemacht, dass es sich lediglich um einen Gruß an die albanische Gemeinschaft handelte, die die Schweizer Nationalmannschaft unterstützt.

“Lugina’s Day 2026” vereint die albanische Diaspora in der Schweiz zur Unterstützung des Presheva-Tals

Hunderte Teilnehmer aus dem Presheva-Tal, der albanischen Diaspora sowie Vertreter von Institutionen, Unternehmen und verschiedenen Organisationen kamen in Dietikon in der Schweiz im Rahmen der Veranstaltung “LUGINA’S DAY 2026” zusammen.

Die Veranstaltung hatte das Ziel, die Verbindungen zwischen den Landsleuten zu stärken, die albanische Kultur zu fördern und Mittel für Projekte und Initiativen zur Unterstützung der Gemeinschaft im Presheva-Tal zu sammeln.

Während des gesamten Tages verfolgten die Anwesenden ein vielfältiges künstlerisches und kulturelles Programm, das für eine festliche Atmosphäre sorgte und Aktivitäten für alle Altersgruppen bot. Die Veranstaltung diente zudem als Plattform für Networking und Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der Diaspora und Vertretern verschiedener Bereiche.

Einer der Höhepunkte des Programms war der Auftritt der bekannten Musikgruppe Elita 5. Mit der Darbietung ihrer beliebtesten Lieder begeisterte die Gruppe das Publikum und sorgte für eine mitreissende Stimmung.

Als Medienpartner der Veranstaltung berichtete albinfo.ch vor Ort, berichtet albinfo.ch, und brachte eine Reportage sowie die schönsten Momente der Veranstaltung anhand von Fotografien von Genti Mersinaj.

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Foto: Genti Mersinaj / albinfo.ch

“Dardania” repräsentiert die albanische Tradition beim “Tag der Vielfalt”

Bei der traditionellen multikulturellen Veranstaltung “Tag der Vielfalt” in der Alten Kaserne in Winterthur hat die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania” erneut ihre 32-jährige Mission zur Förderung der albanischen Kultur in der Schweiz unter Beweis gestellt. Mit zwei künstlerischen Programmen hinterliess sie einen besonderen Eindruck beim Publikum sowie bei den anderen teilnehmenden Gemeinschaften, insbesondere bei den Schweizerinnen und Schweizern.

Die albanische Çifteli weckt das Interesse des internationalen Publikums!

Der erste Auftritt fand am Nachmittag statt und war dem traditionellen albanischen Instrument, der Çifteli, gewidmet. Die Schwestern Aurelia und Kleofina Balaj boten nicht nur eine musikalische Darbietung, sondern informierten die Anwesenden auch über die Geschichte, den Aufbau und die Spielweise dieses Instruments, das von den Albanern seit Jahrhunderten genutzt wird.

In einer sehr interessanten Präsentation erklärte Aurelia, wie die Çifteli gehalten und gespielt wird, wie ihre charakteristischen Klänge entstehen und welche Entwicklung das Instrument im Laufe der Jahre durchlaufen hat. Heute gibt es sogar Varianten mit Halbtönen, die ein breiteres melodisches Spektrum ermöglichen. Die Präsentation weckte grosses Interesse bei Besucherinnen und Besuchern verschiedener Nationalitäten, darunter Türken, Schweizer, Bolivianer, Kurden und viele andere. Sie erhielten während fast einer Stunde einen direkten Einblick in einen wichtigen Teil des albanischen musikalischen Erbes.

Ein Folkloreabend, der den Saal begeisterte!

Am Hauptprogramm des Abends nahmen Künstlergruppen aus vielen Ländern teil, darunter:

Die Gruppe Gollubka aus der Ukraine;
Tamilische Organisationen mit Kindergruppen;
Kurdische und türkische Vereine mit traditionellen Tänzen und Liedern;
Griechische Vereine mit ihrem folkloristischen Repertoire;
Die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania”, die Albanien und Kosovo vertrat;
Die Gruppe Yulianna Khomenko aus Kuba;
Das Folkloreensemble aus Bolivien;
Amazingh mit traditionellen Trommeln als Abschluss des Programms.

Nach dem Auftritt der griechischen Gruppe war die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania” an der Reihe, die sich mit einem professionell gestalteten künstlerischen Programm präsentierte.

Die Moderatorin Albulena Kqiku-Cakolli stellte die Geschichte der Gesellschaft und ihre Mission zur Bewahrung und Förderung der albanischen Kultur vor. Sie betonte, dass das Ensemble mit Stolz die Traditionen der Albaner aus Albanien, Kosovo, Nordmazedonien, Çamëria in Griechenland, der Arbëresh-Gemeinschaft in Italien sowie aus der Region Malësia e Madhe in Montenegro repräsentiert und dabei auch Presheva, Bujanoc und Medvegjë nicht vergisst.

Ein spektakulärer Auftakt!

Besonders bewegend für das Publikum war der Bühneneinzug der Gruppe. Die Tänzerinnen und Tänzer der mittleren Altersgruppe kamen direkt aus dem Publikum auf die Bühne, begleitet von den kraftvollen Rhythmen zweier Trommeln, die live von den jüngsten Mitgliedern der Gesellschaft gespielt wurden.

Dieser originelle Auftritt sorgte für eine aussergewöhnliche Atmosphäre und entwickelte sich zu einer der schönsten Überraschungen des Abends.

Das künstlerische Programm wurde mit Tänzen aus der Region Tropoja fortgesetzt, gefolgt von Tänzen aus Mittelalbanien. Charakteristisch waren dabei auch die besonderen Trachten jeder einzelnen Darbietung. Anschliessend folgten instrumentale Tänze, Çifteli-Darbietungen der Schwestern Aurelia und Kleofina Balaj sowie das Lied “Jam një vajzë nga Kosova”, vorgetragen von Lejla und Sara Grabovci.

Das Publikum würdigte diese Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus und besonderer Begeisterung und bewies damit einmal mehr, dass die albanische Folklore eine universelle Sprache der Kultur bleibt.

Den Höhepunkt des Programms bildete der gemeinsame Tanz mit dem Publikum, bei dem sich zahlreiche Menschen unterschiedlicher Nationalitäten den Schritten der albanischen Tänze anschlossen und die Bühne in ein wahres Symbol des Zusammenlebens und des interkulturellen Respekts verwandelten.

 

Ein Erfolg, der auf Teamarbeit basiert!

Während der gesamten Veranstaltung war der Präsident des Vereins, Shefqet Cakolli, trotz seines Alters ständig mit der Koordination und dem reibungslosen Ablauf des Programms beschäftigt. Unterstützt wurde er vom künstlerischen und organisatorischen Team: Arbnorja und Dhurata als Assistentinnen der Choreografie, Besiana, die für die fotografische Dokumentation verantwortlich war, Klodiani, der bei der Vorbereitung der Trachten half, Muhameti als Choreograf der traditionellen Volkstänze sowie Samiri als Solist und ehemaliger Tänzer des Vereins.

In einer Zeit, in der der Wert eines Ensembles nicht an der Anzahl seiner Auftritte, sondern an seiner künstlerischen Qualität, der Authentizität der Volkstrachten und dem professionellen Bühnenauftritt gemessen wird, hat die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania” erneut die hohen Standards bewiesen, die sie seit mehr als drei Jahrzehnten auszeichnen.

Auch die Gastronomie wird Teil der Präsentation sein!

Beim Festival fehlten auch die Stände mit traditionellen Speisen verschiedener Völker nicht. Inspiriert von dieser Atmosphäre verpflichtete sich der Vorstand der Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania”, an der nächsten Ausgabe auch mit traditioneller albanischer Gastronomie teilzunehmen und damit die kulturelle Präsentation unserer Gemeinschaft weiter zu bereichern.

Bis zum Schluss im Einsatz für das Festival!

Das Festival endete in den späten Nachtstunden, und der Vereinspräsident gehörte zu den letzten Personen, die das Veranstaltungsgelände verliessen. Gleichzeitig war er Teil des Organisationsteams und trug zum reibungslosen Ablauf sämtlicher Festivalaktivitäten bei. Diese Arbeit setzte sich auch während des heutigen Tages fort.

Mit diesem Auftritt bestätigte die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania” erneut ihre Rolle als würdige Botschafterin der albanischen Kultur in der Schweiz und zeigte, dass Tradition, Kunst und nationale Identität weiterhin Menschen und Kulturen über Grenzen hinweg verbinden.

Winterthur, 08.06.2026

Shefqet Cakolli

Kurti in Österreich, nimmt am Wiener Wirtschaftsforum teil

Der geschäftsführende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, ist zu einem offiziellen Besuch nach Österreich gereist.

Wie in einer Medienmitteilung bekannt gegeben wurde, wird Kurti einen zweitägigen Besuch in Österreich absolvieren, berichtet albinfo.at.

Während seines zweitägigen Aufenthalts wird er vom Bundeskanzler der Republik Österreich, Christian Stocker, empfangen und zudem am Vienna Economic Forum teilnehmen.

Die UNESCO erklärt den Shkodra-See zum neuen Biosphärenreservat der Welt

Der albanische Premierminister Edi Rama hat in seinen sozialen Netzwerken Aufnahmen vom Shkodra-See veröffentlicht, nachdem dieser von der UNESCO anerkannt wurde.

Neben dem Video schreibt Rama, dass die Aufnahme des Shkodra-Sees in das Weltnetz der Biosphärenreservate der UNESCO das Ergebnis ihrer diplomatischen Arbeit sei, berichtet albinfo.ch.

“Mit der Freude über eine weitere schöne Nachricht für das grüne Albanien und unser Naturerbe, die Aufnahme des Shkodra-Sees in das Weltnetz der Biosphärenreservate der UNESCO, als Ergebnis unserer diplomatischen Arbeit, aber auch unseres verantwortungsvollen Umgangs mit diesem albanischen Naturreichtum, der nun zu den von der UNESCO geschützten Schätzen der Welt gehört, wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Woche”, schreibt er.

Florim Kadriu: „Die SVP spielt mit den Sorgen der Bevölkerung und schürt Ängste“

Florim Kadriu ist ein bekannter Gewerkschafter und politischer Aktivist aus dem Kanton Aargau, der auch im Kanton Zürich aktiv ist. Er kandidierte für die Sozialdemokratische Partei (SP) bei Aargauer Kantonswahlen 2016 und ist derzeit Sekretär für den Industriesektor im größten Schweizer Gewerkschaftsverband UNIA.

Im Interview mit albinfo.ch spricht Kadriu über das aktuell dominierende Thema der politischen Debatte in der Schweiz: die SVP-Initiative gegen eine Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern. Was sind die Ziele der Initiatoren und mit welchen Argumenten entgegnen die Gegner der Initiative.

Am 14. Juni stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die SVP-Initiative gegen eine «Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern» ab. Weshalb betrachten Sie diese Initiative als Gefahr für die Zukunft unseres Landes?

Die Schweiz ist ein Land, das von Mitgliedern der EU umzingelt ist, selbst aber kein Mitglied der EU. Das macht die Schweiz zu einem Ausnahmefall in Europa. Die Schweiz ist damit ihren eigenen Weg gegangen. Die EU als wichtigster Handels- und Wirtschaftspartner – wir exportieren über 50 % unserer Güter in die EU – und die Schweiz mussten in mühsamen und langwierigen Verhandlungen ihre Beziehungen miteinander regeln, woraus die sogenannten bilateralen Abkommen entstanden sind.

Diese Abkommen, insbesondere der Zugang zum europäischen Binnenmarkt und die Personenfreizügigkeit als Fachkräftepool für unsere Wirtschaft, haben sich als Erfolgsmodell erwiesen. Die Initiative der SVP stellt die Bilateralen infrage und greift sie direkt an. Sollte die Bevölkerung diese annehmen und der Bundesrat gezwungen sein, Teile der Abkommen mit der EU oder sogar der UNO zu kündigen, würde die Schweiz vor erheblichen Schwierigkeiten stehen. Ehrlich gesagt weiss ich nicht, wie wir das wieder zurechtbiegen könnten.

Sie engagieren sich über die UNIA direkt im Abstimmungskampf gegen diese Initiative. Was bereitet Ihnen die grössten Sorgen, falls die Vorlage angenommen wird?

Die Initiative möchte ab einem gewissen Bevölkerungszuwachs unter anderem den Familiennachzug verbieten, den Saisonnierstatus wieder einführen und – falls die Personenfreizügigkeit gekündigt wird – würden auch die flankierenden Massnahmen wegfallen. Faktisch hätten wir dann keinen wirksamen Lohnschutz mehr. Man darf sich fragen, ob das nicht die eigentliche Absicht der SVP ist.

Die Befürworter der Initiative sprechen von «Überbevölkerung», Wohnungsmangel und Druck auf die Infrastruktur. Werden Migrantinnen und Migranten als Sündenböcke für Probleme benutzt, die in Wirklichkeit andere politische und wirtschaftliche Ursachen haben?

Schauen wir einmal zurück: In der Zeit der Industrialisierung ab 1900 musste die Schweiz Arbeitskräfte aus Italien aufnehmen, um die Eisenbahninfrastruktur aufzubauen und die Industrialisierung voranzutreiben. In den 1950er- und 1960er-Jahren kamen Spanier und Portugiesen hinzu, später in den 1970er- und 1980er-Jahren Gastarbeiter aus Ex-Jugoslawien. Die Schweiz hatte bereits vor über 110 Jahren einen Ausländeranteil von rund 15 %, und schon damals gab es Tendenzen und Ängste einer angeblichen «Überfremdung».

Diese Arbeitskräfte waren jedoch unerlässlich für den industriellen Aufstieg der Schweiz. Heute sind die Nachfahren dieser Einwanderer in zweiter, dritter oder sogar vierter Generation bestens integrierte und erfolgreiche Bürgerinnen und Bürger, die die Schweiz als ihr Land betrachten.

Historisch lässt sich die Angstmacherei der SVP ganz sicher nicht belegen.

Ihre Frage lässt sich deshalb mit einem klaren Ja beantworten: Die SVP spielt mit den Sorgen der Bevölkerung und schürt Ängste. Das Problem mit dem Wohnraum beispielsweise ist ein seit Jahrzehnten diskutiertes Thema. Fakt ist aber, dass in der Schweiz derzeit rund 50’000 Wohnungen leer stehen und die Mieten trotzdem sehr hoch sind, teilweise für die Mittelschicht kaum tragbar.

Die Ursache dafür liegt jedoch erwiesenermassen unter Anderem in der Spekulation auf dem Wohnungsmarkt. Nach wie vor erzielen grosse Vermieter überhöhte Profite auf Kosten der Mietenden. Ausgerechnet die Lobbyisten der SVP in Bern verhindern jedoch bislang jede Lösung, die Mieterinnen und Mieter entlasten würde, und schützen damit ihre Profite. Dieses Verständnis der SVP, Probleme zu lösen, indem verschiedene Bevölkerungsschichten gegeneinander ausgespielt werden, ist deshalb problematisch.

Wie stark würde der Schweizer Arbeitsmarkt von einer Begrenzung der Migration betroffen sein, insbesondere in Branchen, die bereits heute unter Fachkräftemangel leiden?

Die Wirtschaft hat zuletzt aufgrund des Iran-Konflikts einen Dämpfer erhalten, und wir befinden uns derzeit eher in einer Phase der Stagnation. Der Fachkräftemangel ist zwar nicht mehr so ausgeprägt wie in den Jahren 2021 bis 2024, dennoch besteht er weiterhin.

Wenn es der Wirtschaft wieder besser geht, wird sich die Situation mit den fehlenden Fachkräften rasch wieder verschärfen. Die Initiative würde den Unternehmen in der Schweiz den Zugang zu Fachkräften erschweren und die Schweiz für spezialisierte Arbeitskräfte weniger attraktiv machen. Das könnte unserem Wirtschaftsstandort nachhaltig schaden.

Mit dem Wegfall der flankierenden Massnahmen würde zudem der Lohnschutz wegfallen.

Lohndumping wäre an der Tagesordnung, und das würde die Arbeitsbedingungen der hier tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erheblich verschlechtern.

Denken Sie, dass diese Initiative die Gefahr birgt, die Schweiz gegenüber Europa und der internationalen Wirtschaft stärker zu isolieren?

Wie unsere Partner in der Welt politisch und wirtschaftlich auf eine solche einseitige Entscheidung der Schweiz reagieren würden – insbesondere die EU –, lässt sich heute noch nicht sagen. Vieles hängt davon ab, wie die Initiative umgesetzt würde, falls sie angenommen werden sollte.

Wir haben jedoch gute Beispiele: den Brexit oder den einseitigen Zollkrieg, den der US-Präsident gegen zahlreiche Länder initiiert hat. Beide Fälle führten zu erheblichen Verwerfungen, Gegenmassnahmen und weiteren Reaktionen. Letztlich hatte niemand einen Vorteil davon; vielmehr wurde das internationale, multilaterale Regelwerk geschwächt.

Aus diesen Fehlern hätten wir eigentlich lernen müssen. Dennoch denkt die SVP in einer ähnlichen Logik wie Donald Trump. Der Fehler, den wir jetzt noch machen könnten, wäre, dieser Logik zu folgen und die Initiative anzunehmen.

Könnte diese Initiative über die wirtschaftlichen Folgen hinaus auch das gesellschaftliche Klima und die Wahrnehmung von Menschen mit Migrationsgeschichte beeinflussen?

Sicherlich. Und das tut sie bereits heute. Im politischen Kampf um die Annahme oder Ablehnung der Initiative wird so viel Angst geschürt und Verunsicherung verbreitet, dass der Nachbar den Nachbarn plötzlich anders wahrnimmt.

Plötzlich ist der Nachbar mit Migrationshintergrund nicht mehr der freundliche Mensch, der auf dem Bau oder in der Fabrik arbeitet, sondern derjenige, der angeblich zu viel Wohnraum beansprucht und die Mieten in die Höhe treibt. Seine Kinder werden nicht mehr als zukünftige Generation gesehen, sondern als «nicht arbeitende Migranten», die in Statistiken der SVP erscheinen.

Das ist eine nicht akzeptable und unschweizerische Art, Politik zu machen.

Nicht zuletzt darf die demografische Entwicklung nicht ignoriert werden. Unsere Geburtenrate ist viel zu tief, um die Generation der Babyboomer aufzufangen. Unser Rentensystem wird langfristig womöglich nicht überleben, wenn wir irgendwann weitmehr Rentnerinnen und Rentner haben als Menschen, die Beiträge einzahlen. Auch hier darf man sich fragen, wie sich die SVP die Lösung konkret vorstellt.

Sie selbst haben eine persönliche Integrationsgeschichte und sind beruflich in der Schweiz engagiert. Wie begann Ihr Weg hier, und wie hat diese Erfahrung Ihre Sicht auf die Migrationsdebatte geprägt?

Ich bin in der Schweiz geboren, bin aber als Kleinkind ins ehemalige Jugoslawien zurückgekehrt und mit 15 Jahren wieder in die Schweiz gekommen.

Persönlich kann ich sagen, dass ich in Nordmazedonien die Schule bis zum ersten Gymnasialjahr besucht habe. Wenn man so will, hat Nordmazedonien den grössten Teil der Kosten meiner Ausbildung getragen. In der Schweiz habe ich vor meinem Eintritt in den Arbeitsmarkt lediglich drei Jahre die Schule besucht. Erst Jahre später habe ich zusätzlich ein Studium absolviert.

Und genau das ist ein Punkt: Die Schweiz hat davon profitiert, gut ausgebildete Arbeitskräfte im arbeitsfähigen Alter aus dem Ausland anzuziehen, ohne die Kosten für deren Ausbildung tragen zu müssen. Die aktuelle Debatte zeichnet deshalb ein völlig verzerrtes Bild der Migration.

Migration verlief stets im Gleichschritt mit der wirtschaftlichen Entwicklung und war für die Schweiz mit sehr günstigen Bedingungen verbunden.

Durch Ihre berufliche Ausbildung und Ihre Arbeit mit Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten sind Sie täglich mit der Realität der Arbeitnehmenden konfrontiert. Was hat Sie diese Erfahrung über die tatsächliche Rolle von Migrantinnen und Migranten in der Schweizer Gesellschaft gelehrt?

Es ist klar – und wird ausnahmsweise auch nicht bestritten –, dass Migrantinnen und Migranten für den wirtschaftlichen Aufschwung der Schweiz mitverantwortlich sind.

Mich wundert, dass unsere Gesellschaft die vergangenen Migrationsgenerationen und ihren Beitrag anerkennt und dafür dankbar ist, gleichzeitig aber immer wieder Mühe hat, den aktuellen Beitrag von Migrantinnen und Migranten wahrzunehmen und anzuerkennen. Dabei sehen wir diesen Beitrag jeden Tag vor Augen: wenn die Post zugestellt wird, wenn wir beim Bäcker Brot kaufen, wenn wir im Spital gepflegt werden, wenn Strassenbauer auf den Autobahnen arbeiten oder wenn das Büro am nächsten Morgen wieder sauber ist.

Wer glaubt, als Arbeitnehmer diese Initiative unterstützen zu können, weil sie die Rechte seiner migrantischen Arbeitskollegen einschränkt und dadurch die eigenen Arbeitsbedingungen verbessert würden, liegt völlig falsch. Diese Initiative schafft die Grundlage für Lohndumping und setzt damit die Arbeitsbedingungen aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter Druck.

Wenn Sie sich heute an die noch unentschlossenen Schweizer Bürgerinnen und Bürger wenden könnten: Welche Botschaft würden Sie ihnen für diese Abstimmung mit auf den Weg geben?

Natürlich beunruhigen mich die Umfragen. Noch mehr beunruhigt mich jedoch ein neuer Trend: Es gibt das Phänomen, dass eingebürgerte Schweizerinnen und Schweizer – auch aus unserer albanischen und anderen migrantischen Communities – migrationsfeindliche sowie wirtschafts-und ausländerfeindliche Initiativen der SVP unterstützen.

Das bereitet mir Sorgen, insbesondere wenn ich darüber nachdenke, wie sich die zweite und dritte Generation entwickelt. Vielleicht haben wir als linke und gewerkschaftliche Kreise zu wenig getan, um die jüngeren Generationen von Secondos und Terzos abzuholen. Diese Frage muss ich mir auch selbst als politisch und gewerkschaftlich engagierter Mensch stellen.

Dennoch sollte niemand erwarten, dass diese Initiative die Probleme der Menschen löst.

Lohndumping würde zur Tagesordnung werden, unsere Beziehungen zur EU und die bilateralen Abkommen würden gefährdet, unser Rentensystem würde unter Druck geraten und zahlreiche weitere Bereiche wären betroffen.

Die Gefahr, dass die Folgen verheerend sein könnten, ist gross. Ob wir in der Lage wären, diese Schäden später wieder zu korrigieren, da bin ich mir nicht sicher.

Heute, LUGINA’S DAY 2026: Die Veranstaltung, die die albanische Gemeinschaft in der Schweiz zusammenbringt

Am 7. Juni 2026 (heute) führen alle Wege zur Stadthalle Dietikon, wo mit dem Lugina’s Day 2026 eine der grössten und besonderen Veranstaltungen der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz stattfindet.

Diese Veranstaltung, die erstmals in dieser Form organisiert wird, hat das Ziel, Albanerinnen und Albaner aus der ganzen Schweiz und darüber hinaus zusammenzubringen und einen einzigartigen Raum für Kultur, Zusammenarbeit und Networking zu schaffen.

Nach Angaben des Luginas-Teams besteht das Hauptziel dieser Veranstaltung darin, Mittel für die Umsetzung von Projekten zugunsten des Presheva-Tals zu sammeln.

Das zweite Ziel ist die Einweihung von Altak (ALbanian TAKim), der weltweit ersten albanischen Plattform zur Registrierung und Präsentation albanischer Veranstaltungen auf der ganzen Welt. Sie funktioniert als eine Art globaler Veranstaltungskalender für albanische Events.

https://www.luginasday.ch/

Lexoni po ashtu:

Sot, LUGINA’S DAY 2026: Ngjarja që bashkon komunitetin shqiptar në Zvicër

“Alles bereit für „She Leads 2026“: Unternehmen, Programm und Teilnehmende erwarten die Besucherinnen und Besucher auf der Karriere- und Wirtschaftsmesse”

Am 13. Juni 2026 findet in den Räumlichkeiten von AMAG Baden in Fislisbach die Messe und Veranstaltung “She Leads 2026” statt. Diese Plattform bringt Unternehmerinnen, Fachkräfte, Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen aus der Schweiz, dem Kosovo und der albanischen Diaspora zusammen.

Die Organisatoren teilen mit, dass sämtliche Vorbereitungen erfolgreich abgeschlossen wurden und alles für einen Tag voller Präsentationen, Diskussionen und neuer Kooperationsmöglichkeiten bereit ist.

Die Messe wird von der Medienplattform albinfo.ch in Zusammenarbeit mit den beiden schweizerisch-albanischen Unternehmerinnen Lume Deari und Ganimet Bilalli organisiert. Ziel ist es, eine starke Plattform für Networking, Förderung und Zusammenarbeit von Geschäftsfrauen aus der Schweiz, dem Kosovo, Albanien und Nordmazedonien zu schaffen.

An dieser Ausgabe werden Unternehmen und Betriebe aus verschiedenen Branchen teilnehmen und ihre Produkte, Dienstleistungen sowie Erfolgsgeschichten den Besucherinnen und Besuchern sowie professionellen Netzwerken präsentieren. Die Messe hat das Ziel, Unternehmertum, Innovation und wirtschaftliche Stärkung zu fördern und gleichzeitig Brücken der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Institutionen und der albanischen Gemeinschaft in der Diaspora zu schaffen.

Die Teilnahme des Kosovo an dieser bedeutenden Veranstaltung wird vom Ministerium für Industrie, Unternehmertum, Handel und Innovation (MINTI) über die Agentur für Investitionen und Unternehmensförderung des Kosovo (KIESA) organisiert. KIESA hat die Ausstellungsfläche für die Präsentation kosovarischer Unternehmen bereitgestellt.

Diese institutionelle Unterstützung ermöglicht es den Unternehmen aus dem Kosovo, ihr Potenzial, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten geschäftlichen und professionellen Publikum in der Schweiz vorzustellen und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Kooperationen und die Expansion auf internationale Märkte zu schaffen.

Das Tagesprogramm beginnt um 10:00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung der Messe. Die feierliche Zeremonie findet ab 13:00 Uhr statt und umfasst Begrüßungsreden der Organisatoren sowie besonderer Gäste. Zu den Hauptrednerinnen gehören Mimoza Kusari-Lila, Ministerin für Industrie, Unternehmertum, Handel und Innovation der Republik Kosovo, sowie die Sängerin Leonora Jakupi. Darüber hinaus werden bekannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Medizin, Wirtschaft und Technologie auf der Bühne stehen.

Die Agenda umfasst außerdem eine Präsentation albanischer Trachten von Flora Style, eine Podiumsdiskussion mit erfolgreichen albanischen Expertinnen und Führungspersönlichkeiten in der Schweiz sowie ein Unterhaltungsprogramm, das mit einer “After Party” abgeschlossen wird.

Die Organisatoren betonen, dass die Veranstaltung für alle offen ist, und laden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer, Fachkräfte sowie Familien zur Teilnahme ein. “She Leads” ist nicht nur eine Plattform für Frauen, sondern ein Ort der Zusammenarbeit und Inspiration für alle, unabhängig vom Geschlecht. Daher sind sowohl Frauen als auch Männer herzlich willkommen, die neue Kontakte knüpfen, innovative Unternehmen kennenlernen und Teil eines starken beruflichen Netzwerks werden möchten.

“She Leads 2026” wird voraussichtlich zu den bedeutendsten Veranstaltungen des Jahres für die albanische Gemeinschaft in der Schweiz zählen. Die Veranstaltung vereint Wirtschaft, Leadership und Kultur an einem einzigen Tag und bietet den Teilnehmenden einen hohen Mehrwert sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung, berichtet albinfo.ch.

Die erfolgreiche Organisation der Messe “She Leads 2026” wurde durch die Unterstützung von Partnern und Sponsoren wie smzh, KIESA aus dem Kosovo, Air Prishtina, Augenzentrum Biberist, Augenzentrum Emmen, lg1, Gani Transport und R&R Rent A Car ermöglicht. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Rolle von Frauen in Führung und Wirtschaft.

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10 kompani nga Kosova prezantohen në panairin “She Leads 2026” në Cyrih

“Das Ensemble “Trojet” wird die albanische Kultur beim multikulturellen Festival in Kreuzlingen präsentieren”

Das Ensemble “Trojet” aus der Schweiz wird am traditionellen Festival “Chrüzlinger Fäscht 2026” teilnehmen, einer der größten multikulturellen Veranstaltungen in der Region Kreuzlingen, an der Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 40 Ländern der Welt teilnehmen, berichtet albinfo.ch.

Die Veranstaltung findet am 20. Juni 2026 auf dem Boulevard Kreuzlingen statt. Das Ensemble “Trojet” wird um 15:00 Uhr die Bühne betreten und dem Publikum traditionelle albanische Lieder und Tänze präsentieren.

Im Programm wird auch die bekannte Solistin Eliza Zeqiri auftreten, während die mittlere Tanzgruppe des Ensembles ausgewählte künstlerische Tänze präsentieren wird, die von den künstlerischen Leitern zusammengestellt wurden.

Die Organisatoren betonen, dass die Teilnahme an diesem Festival eine besondere Gelegenheit bietet, die albanische Kultur, Traditionen, Musik und Nationaltrachten vor Tausenden von lokalen und internationalen Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren.

Eine wichtige Rolle bei der Organisation der albanischen Teilnahme spielt die albanische Gemeinschaft in Kreuzlingen unter der Leitung des Aktivisten Avni Avdyli, der gemeinsam mit seiner Familie und seinen Mitwirkenden dazu beiträgt, die albanische Kultur auf würdige Weise zu präsentieren.

Neben dem kulturellen Programm werden während des Festivals auch albanische Stände aufgebaut, an denen die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, die albanischen Traditionen, den Tourismus und die Gastronomie kennenzulernen. Angeboten werden traditionelle Spezialitäten wie Flija, Byrek und weitere charakteristische Gerichte der albanischen Küche, berichtet albinfo.ch.

Das Ensemble “Trojet” hat die Landsleute aus Kreuzlingen, Konstanz und der gesamten Region dazu eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und die Förderung der albanischen Kultur bei einem der bekanntesten multikulturellen Festivals der Schweiz zu unterstützen, berichtet albinfo.ch.


Die Botschaft des Kosovo organisiert eine Podiumsdiskussion mit der albanischen Diaspora in Berlin

Im Rahmen der “Woche der Kultur des Kosovo in Berlin” organisiert die Botschaft der Republik Kosovo in Deutschland einen besonderen Abend mit Diskussionen und Networking für Mitglieder der albanischen Diaspora, die sich in Deutschland politisch, institutionell, wissenschaftlich und kulturell engagieren, berichtet albinfo.ch.

Die Veranstaltung findet am 12. Juni 2026 in den Räumlichkeiten der Botschaft des Kosovo in Berlin statt und umfasst eine Podiumsdiskussion zum Thema: “Die Diaspora in Politik und Gesellschaft Deutschlands: sichtbar werden, beitragen und an Entscheidungsprozessen teilnehmen.”

An der Diskussion nehmen der Botschafter des Kosovo in Deutschland, Dr. Faruk Ajeti, die ehemalige Abgeordnete des Berliner Parlaments, Aferdita Suka, sowie der Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, Nikola Tunici, teil. Die Moderation übernimmt Engjellushe Morina vom ECFR.

Laut Mitteilung der Botschaft soll der Abend eine offene Debatte über die Rolle und das Potenzial der albanischen Diaspora in Deutschland fördern und zugleich Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit zwischen albanischen Fachkräften und engagierten Persönlichkeiten schaffen.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion werden ein Empfang sowie eine Networking-Session organisiert, um Kontakte zu stärken und den Austausch von Ideen zwischen den Teilnehmenden zu fördern.

Die Botschaft teilte mit, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist und die Teilnahme ausschliesslich mit bestätigter Einladung möglich sein wird. Für weitere Informationen können sich Interessierte an die Botschaft des Kosovo in Berlin wenden./Albinfo.ch.

Nicht wegschauen, wenn Kinder Hilfe brauchen

Am 5. Juni 2026 fand im Gemeindezentrum Hirzenbach in Zürich der erste Informations- und Netzwerkanlass „Së bashku për fëmijët tanë“ statt. Initiiert wurde er von der Winterthurerin Donjeta Hajrizaj Shaqiri, angehende Sozialpädagogin, gemeinsam mit Severin Gada und Tim Steffen. Im Zentrum standen albanischsprachige Familien in der Schweiz, deren Kinder in Schule, Alltag oder auf dem Weg ins Berufsleben besondere Unterstützung brauchen. Der Anlass zeigte: Kinder brauchen Verständnis – und Familien müssen diesen Weg nicht allein gehen.

Schon die vielen Gäste machten deutlich, dass das Thema in der Community auf grosses Interesse stösst. Donjeta Hajrizaj Shaqiri eröffnete den Abend, Severin Gada begrüsste die Anwesenden und führte zu den Gastreferierenden über.

Die fachlichen Inputs kamen von Editë Krasniqi, Kinder- und Jugendpsychologin, sowie von Taulant Lulaj, Heil- und Sonderpädagoge und Leiter von Myndset. Im Mittelpunkt standen Fragen, die viele Eltern beschäftigen: Was bedeutet eine Diagnose? Wo gibt es Unterstützung? Und wie kann ein Kind wieder Vertrauen in Schule, Alltag und Zukunft gewinnen?

Die Persönlichkeit eines Kindes ist grösser als jede Diagnose

Gleich zu Beginn wurde klar: Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf sollen nicht nur über ihre Schwierigkeiten gesehen werden. Es geht auch um Stärken, Talente und Entwicklungsmöglichkeiten.

Editë Krasniqi betonte sinngemäss, dass ein Kind nicht nur eine Diagnose mitbringt, sondern auch Fähigkeiten, Interessen und Potenziale. Gerade kleine Fortschritte können für ein Kind mit besonderen Bedürfnissen eine grosse Bedeutung haben.

Auch die Sprache spiele eine wichtige Rolle. Begriffe wie „besondere Bedürfnisse“ beschreiben oft ein Verhalten, eine Schwierigkeit oder ein Bedürfnis – aber nicht die ganze Persönlichkeit eines Kindes. Die zentrale Botschaft des Abends war deshalb: Ein Kind ist nicht seine Diagnose. Die Persönlichkeit eines Kindes ist grösser als jede Diagnose.

Viele Eltern fragen sich: Was wird aus meinem Kind?

Ein wichtiges Thema waren die Sorgen vieler Eltern nach einer Diagnose. Wird mein Kind später arbeiten können? Wird es selbstständig sein? Wird es seinen Platz in der Gesellschaft finden? Wird es glücklich werden?

Editë Krasniqi machte den Familien Mut. Mit passender Unterstützung können viele Kinder und Jugendliche ihren Weg in Schule, Beruf und Gesellschaft finden. Wichtig sei, nicht zu lange allein zu bleiben und Hilfe früh anzunehmen.

Dabei wurde auch deutlich: Diagnosen wie ADHS oder Autismus sind in vielen Familien noch immer mit Scham oder Unsicherheit verbunden. Der Anlass setzte hier bewusst auf Aufklärung, Wertschätzung und offene Gespräche.

Hilfe gibt es – aber viele kennen den Weg nicht

Taulant Lulaj erklärte, dass viele Unterstützungsangebote in der Schweiz existieren, aber nicht alle Familien gleich gut erreicht werden. Gerade albanischsprachige Familien wüssten oft zu wenig, welche Möglichkeiten es gibt und an wen sie sich wenden können.

Darum sei es wichtig, nahe bei den Familien zu informieren – verständlich, direkt und auch auf Albanisch. Seine Botschaft war klar: „Die Familien sind nicht allein.“

Lulaj berichtete aus seiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die wegen ADHS, Autismus, Schulabsentismus, schwierigen Schulsituationen oder Timeout-Situationen Unterstützung brauchen. Dabei gehe es nicht darum, Familien mit Bürokratie zu belasten, sondern konkrete Wege aufzuzeigen.

Wenn Kinder sich zurückziehen

Ein Thema, das viele Eltern belastet, war Schulabsentismus. Gemeint sind Kinder und Jugendliche, die nicht mehr regelmässig zur Schule gehen, sich zu Hause zurückziehen, nachts wach sind, tagsüber schlafen und viel Zeit auf Social Media verbringen.

Für Familien ist das oft eine sehr schwierige Situation. Taulant Lulaj machte deutlich, dass solche Kinder wieder Struktur, Beziehung und einen realistischen Weg zurück in den Alltag brauchen. Ziel sei es, Schritt für Schritt Vertrauen, Tagesrhythmus und Anschluss aufzubauen.

Verhalten ist oft eine Botschaft

Auch auffälliges Verhalten wurde angesprochen. Gerade in albanischen Familien hat gutes Benehmen einen hohen Stellenwert. Kinder hören oft: „Benimm dich“, „Mach das nicht“, „So verhält man sich nicht.“

Taulant Lulaj zeigte dazu eine andere Perspektive: Hinter Verhalten stehen oft Gefühle, Überforderung oder fehlende Worte. Ein Kind, das laut wird, ist nicht automatisch respektlos. Manchmal zeigt es mit seinem Verhalten, dass etwas nicht stimmt.

Für die Begleitung von Kindern bedeute das: zuerst Beziehung und Sicherheit herstellen, dann gemeinsam verstehen, was passiert ist.

ADHS und Autismus verständlich erklärt

Beim Thema ADHS ging es auch um die heutige Lebenswelt von Kindern. Früher hatten Kinder im Alltag oft mehr Bewegung. Heute wird von ihnen erwartet, schon am Morgen mehrere Stunden stillzusitzen und konzentriert zu bleiben. Für Kinder mit viel Energie oder Aufmerksamkeitsproblemen kann das besonders schwierig sein.

Editë Krasniqi erklärte zudem Autismus in einfachen Worten. Autismus könne soziale Situationen erschweren. Smalltalk, Humor, Sarkasmus oder Gesichtsausdrücke seien für betroffene Menschen oft schwer zu deuten. Gleichzeitig gebe es auch Stärken: Detailblick, besondere Interessen und ein starkes Bedürfnis nach Struktur.

Je klarer und vorhersehbarer der Alltag sei, desto weniger Stress entstehe für viele autistische Kinder.

Austausch beim Apéro

Auch der Apéro wurde für einen regen Austausch genutzt. Neben den Gesprächen stellten sich verschiedene Institutionen vor, darunter Pro Infirmis Zürich, der Entlastungsdienst und PflegeNextGen. Sie informierten über Unterstützungs-, Betreuungs- und Entlastungsangebote für Familien und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

So wurde der Anlass nicht nur zu einem Informationsabend, sondern auch zu einem Ort der Begegnung und Vernetzung.

Eine Botschaft, die bleibt

Zum Schluss erinnerte Taulant Lulaj daran, dass albanische Familien oft starke familiäre Netzwerke haben. Grosseltern, Verwandte und die Gemeinschaft tragen viel mit. Gleichzeitig sei es wichtig, auch die Unterstützung der Schweizer Fachstellen und Institutionen zu nutzen.

Denn Hilfe zu suchen ist keine Schwäche. Es ist ein Schritt für das Kind.

Der Autor des Artikels: Dritero Gjukaj

Der Fotograf: Gent Mersinaj

“In Bern findet die „Innovation & Leadership Conference 2026“ statt, die Innovation, Wirtschaft und albanische Führungspersönlichkeiten in der Schweiz zusammenbringt”

Heute, am 6. Juni 2026, findet in Bern in der Schweiz die “Innovation & Leadership Conference 2026” statt, eine bedeutende Plattform, die Innovation, Wirtschaft und albanische Führungskräfte in der Schweiz und darüber hinaus in Europa miteinander vernetzen soll, schreibt albinfo.ch.

Die Veranstaltung wird von Albanian Engineering of Switzerland (AES) organisiert und zielt darauf ab, einen strategischen Raum für Networking, Zusammenarbeit und berufliche Weiterentwicklung unter albanischen Fachkräften aus verschiedenen Bereichen zu schaffen.

Blerta Berisha Morina betont, dass das Hauptziel der Konferenz darin besteht, Brücken zwischen Innovation, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft zu bauen und dabei sowohl die junge Generation als auch Führungspersönlichkeiten aus der Industrie einzubeziehen.

Ihr zufolge richtet sich die Konferenz an Studierende, Fachkräfte, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Institutionen, die eine berufliche Weiterentwicklung und strategische Partnerschaften auf dem internationalen Markt anstreben.

In diesem Jahr bringt die Veranstaltung zahlreiche Teilnehmende aus der Schweiz sowie aus der albanischen Diaspora in Europa zusammen. Acht Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Wirtschaft, Ökonomie, Technologie, Wissenschaft und Medizin haben ihre Teilnahme bestätigt.

Zu den Rednern gehören Fadil Çitaku, Kaltrina Paloja, Adhurim Haxhimusa, Afrim Morina und Sulejman Vejseli.

Besonders hervorzuheben ist, dass auf der Konferenz wichtige Themen wie Innovation in Wirtschaft und Industrie, digitale Transformation, künstliche Intelligenz, modernes Leadership, Bildung sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie diskutiert werden.

“Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Plattform aufzubauen, auf der Innovation und Leadership zusammenkommen, um neue Chancen für die albanische Gemeinschaft in der Schweiz und in Europa zu schaffen”, wurde bei der Präsentation der Veranstaltung betont.

Die Konferenz soll als wichtiger Treffpunkt für Ideen, Projekte und neue berufliche Kooperationen auf internationaler Ebene dienen, berichtet albinfo.ch.

“Die Forschungsarbeit von Eros Halili beim Europäischen Kongress für Medizinische Physik in Spanien angenommen”

Der junge Physiker aus Gjilan, Eros Halili, hat einen bedeutenden internationalen Erfolg im wissenschaftlichen Bereich erzielt. Seine Forschungsarbeit wurde zur Präsentation beim European Congress of Medical Physics 2026 angenommen, der in Valencia stattfinden wird, berichtet albinfo.ch.

Diese Entwicklung gilt als historisch, da Kosovo zum ersten Mal einen offiziellen Teilnehmer und Vortragenden bei diesem renommierten europäischen Kongress für Medizinische Physik haben wird.

Seine wissenschaftliche Arbeit trägt den Titel “Monte Carlo-based validation of electron beam dosimetry for clinical QA using FLUKA” und wird vor Expertinnen und Experten sowie Forschenden aus verschiedenen Ländern der Welt präsentiert.

Der ECMP-Kongress gilt als eine der wichtigsten europäischen Plattformen im Bereich der Medizinischen Physik und bringt Fachleute, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten für moderne Medizintechnologien zusammen.

Für Eros Halili stellt diese Annahme eine bedeutende Anerkennung seines Engagements und seiner langjährigen Forschungsarbeit dar. Gleichzeitig bietet sie ihm eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch mit internationalen Fachleuten seines Bereichs.

Aus diesem Anlass sprach er seinem Mentor Gazmend Nafezi einen besonderen Dank für dessen Unterstützung und fachliche Begleitung während des gesamten wissenschaftlichen Forschungsprozesses aus, berichtet albinfo.ch.

“Verband der albanischen Pflegefachpersonen in der Schweiz gegründet”

Eine Gruppe albanischer Pflegefachpersonen und Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz hat den “Verband der albanischen Pflegefachpersonen in der Schweiz” gegründet. Ziel ist es, albanische Pflegefachkräfte im ganzen Land zu vernetzen, zu stärken und zu fördern.

Der Verband der albanischen Pflegefachpersonen in der Schweiz soll den Austausch von Erfahrungen, die gegenseitige Unterstützung, die kontinuierliche Weiterbildung sowie die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsfachpersonen ermöglichen. Darüber hinaus soll er zur Gesundheitsförderung, zur Information der Gemeinschaft und zur Stärkung der Rolle der Pflege in der Gesellschaft beitragen.

Die Initiatoren dieses Projekts sind albanische Gesundheitsfachkräfte, die seit Jahren zum Schweizer Gesundheitssystem beitragen und davon überzeugt sind, dass Zusammenarbeit, Professionalität und Wissensaustausch entscheidende Elemente für die weitere Entwicklung des Berufsstandes sind.

Ihren Angaben zufolge soll das nächste Treffen des Verbands der albanischen Pflegefachpersonen in der Schweiz im September stattfinden. Dabei sollen die organisatorischen Dokumente finalisiert, die Mitgliedschaft erweitert und die langfristigen Ziele festgelegt werden.

“Neben den beruflichen Aktivitäten plant der Verband die Organisation von Seminaren, Schulungen, Informationsveranstaltungen und weiteren Aktivitäten, die zur beruflichen Weiterentwicklung der Pflegefachpersonen und zur Sensibilisierung für wichtige Gesundheitsthemen beitragen”, sagte Fidan Hoti, professioneller Ingenieur für Informationstechnologiesysteme.

“Besondere Bedeutung wird auch der Unterstützung der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz durch Information und Orientierung im Gesundheitssystem sowie der Förderung einer qualitativ hochwertigen und gleichberechtigten Gesundheitsversorgung für alle beigemessen”, erklärte Xheneta Zuzaku, diplomierte Pflegefachfrau HF, CEO und Mitgründerin von Spitex Diversity in der Schweiz.

“Das vorgeschlagene Motto dieser Initiative, ‘Ein Netzwerk, ein Beruf, eine Vision’, verkörpert den Geist der Zusammenarbeit und des Engagements, den die Organisation fördern möchte. Es basiert auf den Werten Humanität, Professionalität, Respekt und Solidarität”, erklärt die Pflegefachfrau Antigona Kicaj, eine der Pionierinnen bei der Bereitstellung von Spitex-Dienstleistungen in albanischer Sprache in der Schweiz.

Die Gründungsgruppe lädt alle albanischen Pflegefachpersonen und Gesundheitsfachkräfte in der Schweiz ein, Teil dieser Initiative zu werden und zum Aufbau einer gemeinsamen professionellen Plattform im Dienste des Berufsstandes und der albanischen Gemeinschaft beizutragen.

Nachfolgend stellen wir das Gründungsteam des Verbands der albanischen Pflegefachpersonen in der Schweiz vor.

Vlora Zeka

Vlora Zeka ist diplomierte Pflegefachfrau HF und verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Gesundheitswesen. Sie bietet professionelle Betreuung und Pflege in Bülach sowie in der Region Zürcher Unterland an.

Ihre Erfahrung umfasst die Akutpflege, Rehabilitation, Psychiatrie, Spitex-Dienstleistungen für Kinder, die Wochenbettbetreuung sowie weitere Bereiche des Gesundheitswesens. Bis Ende 2023 war sie bei öffentlichen Spitex-Organisationen tätig, wo sie wertvolle Berufserfahrung sammeln konnte, die sie schließlich in die Selbstständigkeit führte.

Neben ihrer Tätigkeit im Gesundheitsbereich unterrichtet Vlora Zeka SRK-Kurse und unterstützt Menschen bei ihrer Aus- und Weiterbildung sowie bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen im Gesundheitswesen. Darüber hinaus bietet sie Hijama (Schröpftherapie) und Akupressur als ergänzende Methoden zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden an.

Xheneta Zuzaku

Xheneta Zuzaku ist diplomierte Pflegefachfrau HF, CEO und Mitgründerin von Spitex Diversity in der Schweiz sowie Expertin für Pflege, Erwachsenenbildung und Gesundheitsmanagement.

Mit ihrer Erfahrung im Gesundheitswesen, in der beruflichen Bildung und in der organisatorischen Führung engagiert sie sich für die Förderung von Professionalität, Qualität und kontinuierlicher Weiterentwicklung im Gesundheitssektor. Derzeit absolviert sie ein Executive MBA (EMBA)-Studium, um ihre Kenntnisse in strategischer Führung und Management weiter auszubauen.

Sie ist überzeugt, dass qualitativ hochwertige Pflege mit Respekt, Professionalität und Engagement gegenüber jedem einzelnen Menschen beginnt. Durch ihre Arbeit möchte sie zur Weiterentwicklung des Pflegeberufs, zur Stärkung der Gesundheitsfachkräfte und zur Förderung der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz beitragen.

Fidan Hoti

Fidan Hoti ist professioneller Systemingenieur für Informationstechnologie mit langjähriger Erfahrung in der Administration von IT-Systemen, Netzwerkinfrastrukturen und technischem Support. Seine berufliche Laufbahn begann am Universitätsspital Zürich, wo er erste Berufserfahrungen im Gesundheits- und Technologiesektor sammelte. Anschließend war er in verschiedenen Institutionen und Unternehmen tätig und unterstützte Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen in der ganzen Schweiz mit technischen Dienstleistungen.

Im Laufe der Jahre hat er sich umfangreiche Fachkenntnisse im Bereich moderner IT-Systeme, Microsoft 365, Servertechnologien, Virtualisierung sowie in der Umsetzung verschiedener Technologieprojekte angeeignet. Derzeit ist er als professioneller Systemingenieur für Informationstechnologie tätig und trägt zur Entwicklung und Wartung moderner IT-Infrastrukturen bei.

Neben seinem Engagement im Technologiesektor ist er auch im Gesundheitswesen aktiv und arbeitet als Finanzdirektor bei Spitex “Permanence”.

Yllka Zuzaku-Mustafa

Yllka Zuzaku-Mustafa ist diplomierte Pflegefachfrau, COO und Mitgründerin von Spitex Diversity.

Mit langjähriger Erfahrung im Gesundheitswesen setzt sie sich für die Förderung der Pflegequalität, die Weiterentwicklung des Pflegeberufs sowie die Unterstützung von Patientinnen, Patienten und deren Angehörigen ein. Sie hat zahlreiche Weiterbildungen und Spezialisierungen in den Bereichen Geriatrie, Palliativpflege, Wundmanagement, Leadership und Gesundheitsmanagement absolviert.

Neben ihrer beruflichen Laufbahn ist Yllka seit fast vier Jahrzehnten eine aktive und geschätzte Persönlichkeit im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der albanischen Diaspora in der Schweiz. Als Präsidentin des Studios “Aktrimi” fördert sie Kunst, Kultur und die Werte des Zusammenlebens und schafft gleichzeitig Brücken der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gemeinschaften.

Antigona Kicaj

Antigona Kicaj ist Pflegefachfrau, Gründerin und CEO von Cura Care AG in Winterthur sowie eine der Pionierinnen der Spitex-Dienstleistungen in albanischer Sprache in der Schweiz.

Mit ihrer Erfahrung im Gesundheitswesen und im Management von Pflegedienstleistungen setzt sie sich für die Bereitstellung professioneller und qualitativ hochwertiger Dienstleistungen nach Schweizer Standards ein.

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich in sozialen und gemeinschaftlichen Initiativen und trägt zur Unterstützung und Stärkung der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz bei. Antigona hat sich zudem kontinuierlich für ihre Heimat im Kosovo eingesetzt, indem sie Krankenhäuser und bedürftige Menschen mit Spenden und medizinischer Ausrüstung unterstützt hat. Gleichzeitig hat sie stets eine enge Verbundenheit zu ihren Wurzeln und zur albanischen Gemeinschaft bewahrt.

 

“Die US-Botschaft erinnert an die Eröffnung des ersten offiziellen US-Büros im Kosovo”

Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Pristina hat an einen bedeutenden Moment in der Geschichte der Beziehungen zwischen dem Kosovo und den USA erinnert und den Jahrestag der Eröffnung des amerikanischen Informationsdienstbüros in Pristina im Juni 1996 gewürdigt, berichtet albinfo.ch.

In einer öffentlichen Mitteilung betonte die Botschaft, dass dieses Büro die erste offizielle amerikanische Präsenz im Kosovo darstellte, mehrere Jahre vor dem Krieg. Es sei der Beginn einer dauerhaften Partnerschaft zwischen den beiden Ländern gewesen.

“Die Vereinigten Staaten eröffneten in Pristina ein Informationsdienstbüro und markierten damit die erste offizielle amerikanische Präsenz im Kosovo. Es war ein kleiner Schritt, der sich später zu einer starken Partnerschaft entwickelte”, heißt es in der Mitteilung der Botschaft.

Mit dieser Erinnerung hob die US-Botschaft die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Kosovo hervor, die sich im Laufe der Jahre zu einer engen politischen, diplomatischen und strategischen Partnerschaft entwickelt haben.

Der Beitrag wurde von Botschaften begleitet, die die Freundschaft und die fortdauernde Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und dem Kosovo unterstreichen, berichtet albinfo.ch.

“Haxhiu aus Tivat: Kosovo verdient den Status eines Beitrittskandidaten und die Aufnahme von Verhandlungen mit der EU”

Die amtierende Präsidentin des Kosovo, Albulena Haxhiu, hat eine gleichberechtigte Behandlung des Kosovo im europäischen Integrationsprozess gefordert und betont, dass das Land sein Engagement für Reformen und die Werte der Europäischen Union unter Beweis gestellt habe, berichtet albinfo.ch.

In ihrer Erklärung vor den Medien beim EU-Westbalkan-Gipfel in Tivat sagte Haxhiu, dass die Zukunft des Kosovo und der gesamten Region innerhalb der europäischen Familie liege.

Sie bezeichnete die Teilnahme des Kosovo an diesem Gipfel als wichtige Gelegenheit, zentrale Fragen im Zusammenhang mit der Sicherheit und dem Erweiterungsprozess der Europäischen Union zu erörtern.

“Unsere Zukunft liegt in der Europäischen Union. Eine stärkere und erweiterte Europäische Union ist die beste Antwort auf Versuche, Instabilität in Europa zu schaffen”, erklärte Haxhiu.

Ihr zufolge hat Kosovo bedeutende Fortschritte bei der Umsetzung demokratischer Reformen erzielt und bleibt den Politiken und Positionen der EU, einschließlich jener im Sicherheitsbereich, uneingeschränkt verpflichtet.

Haxhiu betonte, dass Kosovo konkrete Schritte im Integrationsprozess verdient, darunter die Übermittlung des Fragebogens der Europäischen Kommission, die Gewährung des Kandidatenstatus und die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen.

“Die Integration in die Europäische Union ist nicht nur ein technischer Prozess. Sie steht in direktem Zusammenhang mit Wohlstand, Frieden, Demokratie und der Würde unserer Bürgerinnen und Bürger sowie ganz Europas”, sagte sie.

Der Gipfel in Tivat brachte führende Vertreter der Europäischen Union und des Westbalkans zusammen, um über die europäische Perspektive der Region, Sicherheitsherausforderungen und die Umsetzung des Wachstumsplans für die Beitrittskandidaten zu beraten, berichtet albinfo.ch.

“Von Tirana über Wien bis London: Die Diaspora mobilisiert sich gegen die Bauprojekte in Zvërnec”

Der Widerstand gegen die geplanten Projekte in der Region Zvërnec und der Lagune von Narta weitet sich über die Grenzen Albaniens hinaus aus. Albanerinnen und Albaner, die in verschiedenen europäischen Ländern leben, haben begonnen, Proteste und Sensibilisierungskampagnen zu organisieren, um den Schutz eines der bedeutendsten Naturgebiete des Landes zu unterstützen, berichtet albinfo.ch.

Laut den in den sozialen Medien veröffentlichten Ankündigungen sind Protestaktionen in London, Madrid, Wien, Stockholm und Den Haag zu den von den Organisatoren festgelegten Terminen geplant.

Aktivistinnen und Aktivisten zeigen sich besorgt über die möglichen Auswirkungen der geplanten Projekte auf das Ökosystem der Lagune von Narta, die für ihre reiche Artenvielfalt und die dort lebenden Flamingos bekannt ist. Sie fordern von den zuständigen Institutionen mehr Transparenz hinsichtlich der Entwicklungspläne und der möglichen Folgen für die Umwelt.

Nach Angaben der Organisatoren soll die Mobilisierung der Diaspora das öffentliche Bewusstsein stärken und die internationale Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Schutzes dieses Naturerbes lenken.

Diese Entwicklungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Proteste gegen die Bauprojekte in Zvërnec auch in Albanien andauern. In Tirana, Vlora und Durrës wurden bereits Kundgebungen organisiert, wodurch das Thema zu einer der meistdiskutierten öffentlichen Debatten der letzten Tage geworden ist, berichtet albinfo.ch.

 

Zwischen zwei Kulturen, ein Erfolg: Die Geschichte von Algjerina Ruhani

Algjerina Ruhani: Ein Erfolg zwischen zwei Kulturen

Die in Linz geborene und aufgewachsene Algjerina Ruhani verkörpert das Profil einer jungen Frau mit viel Potenzial sowie einer fundierten akademischen und beruflichen Ausbildung. Sie zeichnet sich durch eine besondere Lebenseinstellung aus, in der Ehrgeiz, Disziplin und persönliche Werte auf natürliche Weise mit ihren Erfahrungen in einer multikulturellen Gesellschaft verschmelzen. Im Mittelpunkt ihres Weges steht die Überzeugung, dass “Wille und Engagement ausreichen, um Träume Wirklichkeit werden zu lassen, wenn sie in die richtige Richtung gelenkt werden”.

Schon in ihrer Kindheit wuchs sie zwischen zwei Welten auf, der österreichischen und der albanischen Kultur, und entwickelte dadurch eine starke und ausgewogene Identität. Neben ihrer schulischen Ausbildung engagierte sie sich auch in sportlichen und künstlerischen Aktivitäten, wodurch sie eine aktive und offene Persönlichkeit entwickelte. Einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung ihrer Sprache und ihrer Verbindung zu den eigenen Wurzeln leisteten zudem die albanische Sprachschule sowie die Aktivitäten der albanischen Gemeinschaft in Österreich.

Ihr akademischer Werdegang war von Engagement und hervorragenden Leistungen geprägt. Nach dem Abschluss am “Khevenhüller Gymnasium Linz” absolvierte sie ein Bachelorstudium an der FH Oberösterreich im Studiengang “Prozessmanagement und Business Intelligence” und anschließend ein Masterstudium in “Supply Chain Management”. Diese Kombination verschaffte ihr eine solide Grundlage in den Bereichen Management, Datenanalyse und Geschäftsprozesse und bereitete sie auf einen zunehmend dynamischen und digitalen Arbeitsmarkt vor.

Ihr Weg war jedoch nicht frei von Herausforderungen. Eine der größten bestand darin, Studium und Beruf miteinander zu vereinbaren, da sie während ihrer gesamten Studienzeit berufstätig war. Dieser anspruchsvolle Alltag erforderte Disziplin, Opferbereitschaft und eine konsequente Organisation. Gleichzeitig stärkte er ihr Verantwortungsbewusstsein und ihren Fokus auf langfristige Ziele.

Heute arbeitet sie bei Voestalpine group-IT im Bereich der Informationstechnologie, wo sie ihre berufliche Karriere aufgebaut hat. Für sie ist das Leben zwischen zwei Kulturen keine Herausforderung, sondern ein Vorteil, der ihren Horizont erweitert und ihr eine große Flexibilität im Denken und Handeln vermittelt hat. Gleichzeitig bleibt ihre Verbundenheit mit dem Kosovo sehr stark, den sie als untrennbaren Bestandteil ihrer Identität betrachtet.

Zum Schluss richtet sie eine klare Botschaft an die jungen Albanerinnen und Albaner: Offen für Wissen zu bleiben, analytisches Denken zu entwickeln und angesichts von Herausforderungen niemals aufzugeben. “Mit Willenskraft, Geduld und kontinuierlicher Arbeit kann jeder Traum Wirklichkeit werden”, ist die Essenz ihres Lebensweges.

Algjerina Ruhani

Algjerina Ruhani

Albinfo.ch: Können Sie uns erzählen, welches Studienfach Sie studiert haben und wie die Universität heißt?

Ich habe mein Bachelorstudium an der FH Oberösterreich am Campus Steyr im Studiengang “Prozessmanagement und Business Intelligence” abgeschlossen.

Dieser Studiengang verbindet Prozessmanagement in Unternehmen mit Datenanalyse. Während des Studiums lernt man, Prozesse zu optimieren, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und wirtschaftliche Aspekte mit digitalen Technologien zu verknüpfen. Es handelt sich heute um ein sehr gefragtes Fachgebiet, da Unternehmen zunehmend effizienter und datenorientierter arbeiten möchten.

Nach dem Bachelorabschluss habe ich direkt das Masterstudium an derselben Hochschule im Studiengang “Supply Chain Management” begonnen.

Dieses Programm konzentriert sich auf das Management von Lieferketten, also auf die Organisation und Vernetzung von Prozessen von der Produktion und Beschaffung bis hin zur Verteilung von Produkten. Es umfasst Themen wie Logistik, Datenanalyse und das Management globaler Prozesse, mit einem starken Praxisbezug und enger Verbindung zur Industrie.

Diese Kombination von Studiengängen hat mir eine sehr solide wirtschaftliche und analytische Grundlage vermittelt und mich optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Albinfo.ch: Können Sie die Emotionen während der Abschlussfeierlichkeiten auf Bachelor- und Masterstufe beschreiben?

Der Bachelorabschluss war für mich ein ganz besonderer Moment, da ich damit zum ersten Mal einen akademischen Abschluss erlangt habe. Da das Studium anspruchsvoll war, empfand ich eine Mischung aus Stolz, Erleichterung und Freude. Noch besonderer wurde dieser Moment durch eine Überraschungsfeier, die meine Eltern für mich organisiert hatten und zu der auch meine Freundinnen eingeladen waren.

Auch der Masterabschluss war ein sehr bedeutender Erfolg für mich. Während der Zeremonie stellte ich das Thema meiner Masterarbeit kurz vor und beantwortete einige Fragen der Professoren. Es war ein Moment des Stolzes und der Reflexion über meinen gesamten akademischen Weg.

Diese Erfahrungen waren für mich etwas ganz Besonderes, vor allem weil ein solcher Erfolg in meinem Umfeld nicht selbstverständlich war, was diese Leistung noch bedeutungsvoller macht.

Albinfo.ch: Was war der schwierigste Moment auf Ihrem Weg zum Studienabschluss?

Die größte Herausforderung während meines akademischen Weges war die Vereinbarkeit von Studium und Beruf, sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium.

Während dieser gesamten Zeit war ich berufstätig, und die Kombination aus Vorlesungen, Aufgaben, Gruppenprojekten und Prüfungen sowie den beruflichen Verpflichtungen erforderte viel Disziplin und Organisation. Das bedeutete oft auch persönliche Opfer im Privatleben.

In einem Alter, in dem viele junge Menschen mehr Freiheit genießen, habe ich mich bewusst dafür entschieden, mich auf meine Ziele zu konzentrieren. Es war nicht immer einfach, aber es hat mir geholfen, Verantwortungsbewusstsein und Engagement zu entwickeln.

Albinfo.ch: Wie ist es, zwischen zwei Kulturen, der österreichischen und der albanischen, zu leben und zu studieren? Hat Ihnen das bei Ihrer persönlichen Entwicklung geholfen?

Zwischen zwei Kulturen, der österreichischen und der albanischen, zu leben und zu studieren, war ein sehr wichtiger Teil meines Lebensweges.

Durch das Aufwachsen in Österreich wurde ich in einem System geprägt, das Disziplin, Struktur und Verantwortung schätzt, insbesondere im akademischen und beruflichen Bereich. Gleichzeitig haben mir meine albanischen Wurzeln und meine Familie eine starke Motivation, ein Gefühl der Zugehörigkeit und die Beharrlichkeit vermittelt, meine Ziele zu erreichen.

Es war nicht immer einfach, diese beiden Welten miteinander zu verbinden, doch genau diese Erfahrung hat mir geholfen, Flexibilität zu entwickeln, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und mich leichter an neue Situationen anzupassen.

Heute betrachte ich dies als einen großen Vorteil, weil es meinen Horizont erweitert und mich nicht nur als Studentin und Berufstätige, sondern auch als Mensch geprägt hat.

Algjerina Ruhani
Algjerina Ruhani

Albinfo.ch: Welche Pläne haben Sie nach dem Studienabschluss? Denken Sie darüber nach, Ihre Ausbildung in Österreich weiterzuführen? Sind Sie derzeit berufstätig?

Nach dem Abschluss meines Studiums liegt mein Hauptfokus darauf, mich beruflich weiterzuentwickeln und weitere Berufserfahrung zu sammeln. Nach zwei Hochschulabschlüssen in relativ jungen Jahren betrachte ich dies als den idealen Zeitpunkt, mich auf die Praxis und den Aufbau meiner Karriere zu konzentrieren. Für die Zukunft schließe ich jedoch nicht aus, mein Studium weiterzuführen, beispielsweise mit einer Promotion.

Derzeit arbeite ich bei voestalpine group-IT, einem Unternehmen, das zu einer international anerkannten Industriegruppe im Bereich Technologie und Stahlproduktion gehört. Ich bin im IT-Bereich tätig und verfüge über rund zwei Jahre Berufserfahrung. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und Unterstützung zu erhalten. Das motiviert mich, meinen beruflichen Weg fortzusetzen und mich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.

Albinfo.ch: Welche Botschaft möchten Sie jungen Albanerinnen und Albanern mitgeben, die davon träumen, in Ihrem Fachbereich zu studieren?

Meine Botschaft an junge Albanerinnen und Albaner, die in diesem Bereich studieren möchten, lautet, offen für neue Entwicklungen zu bleiben und eine analytische sowie strukturierte Denkweise zu entwickeln.

Heute gewinnen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Als Generation tragen wir die Verantwortung, Ressourcen sorgfältig zu nutzen und Verschwendung zu reduzieren. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie Prozesse in Unternehmen funktionieren und wie sie verbessert werden können.

Ich selbst habe als junges Mädchen mit großen Träumen begonnen und es durch viel Einsatz geschafft, diese im akademischen Bereich zu verwirklichen und die ersten Schritte meiner beruflichen Laufbahn zu machen. Deshalb bin ich überzeugt, dass mit Willenskraft, Geduld und harter Arbeit alles möglich ist.

Albinfo.ch: Zum Schluss, wie stark fühlen Sie sich mit dem Kosovo verbunden und wie oft besuchen Sie das Land?

Ich fühle mich dem Kosovo sehr verbunden, und diese Verbundenheit begleitet mich seit meiner Kindheit.

Ich möchte meinen Eltern danken, die meinem Bruder und mir die albanische Sprache sowie die Liebe zu ihrer Heimat vermittelt haben. Schon als Kinder haben wir fast jeden Sommer im Kosovo verbracht, was wesentlich dazu beigetragen hat, unsere Verbindung zur Kultur und zur Familie aufrechtzuerhalten.

Auch heute besuche ich den Kosovo regelmäßig. Für mich bleibt er ein ganz besonderer Ort, an dem ich mich wie zu Hause fühle.

Algjerina Ruhani

 

Der EU-Westbalkan-Gipfel beginnt in Tivat, Kosovo wird von Albulena Haxhiu vertreten

Der EU-Westbalkan-Gipfel beginnt in Tivat, Kosovo wird von Albulena Haxhiu vertreten

In Tivat in Montenegro haben heute die Arbeiten des EU-Westbalkan-Gipfels begonnen. An diesem hochrangigen Treffen nehmen die Staats- und Regierungschefs der Region sowie Vertreter der Institutionen der Europäischen Union teil, berichtet albinfo.ch.

Die Republik Kosovo wird bei diesem Gipfel von der amtierenden Präsidentin Albulena Haxhiu vertreten, die an den zentralen Diskussionen des Forums teilnehmen wird.

Laut einer Mitteilung der Präsidentschaft werden sich die Beratungen des Gipfels auf die europäische Perspektive der Westbalkan-Staaten, die Umsetzung des Wachstumsplans der Europäischen Union sowie auf Fragen der Sicherheit, Stabilität und regionalen Zusammenarbeit konzentrieren.

Während ihrer Teilnahme wird Haxhiu voraussichtlich das Engagement des Kosovo für den europäischen Integrationsprozess bekräftigen und zugleich eine faire und gleichberechtigte Behandlung im Rahmen des EU-Erweiterungsprozesses fordern.

Darüber hinaus wird sie die Bedeutung einer stärkeren regionalen Zusammenarbeit als wichtigen Faktor für Frieden, Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung in der Region des Westbalkans hervorheben.

Der Gipfel in Tivat gilt als eines der wichtigsten politischen Foren zwischen der Europäischen Union und den Staaten der Region, zu einer Zeit, in der der Erweiterungsprozess und die Reformen in den Beitrittskandidaten weiterhin im Mittelpunkt der europäischen Agenda stehen. /Albinfo.ch

Rina Januzi triumphiert in Finnland und gewinnt die Trophäe des renommierten Festivals “Can U Louhela Jam 2026”

Rina Januzi triumphiert in Finnland und gewinnt die Trophäe des renommierten Festivals “Can U Louhela Jam 2026”

Die albanische Künstlerin aus Kosovo, Rina Januzi, hat einen weiteren bedeutenden Erfolg in ihrer künstlerischen Laufbahn erzielt. Sie gewann die Trophäe des Wettbewerbs “Can U Louhela Jam 2026”, der Teil des renommierten Musikfestivals Louhela Jam in der finnischen Stadt Vantaa ist, schreibt albinfo.ch.

Die erfreuliche Nachricht teilte die Künstlerin selbst in einem emotionalen Beitrag in den sozialen Medien mit, in dem sie ihrem Publikum für die langjährige Unterstützung dankte.

“Diese Trophäe ist das Ergebnis der Unterstützung, Liebe und des Vertrauens, das ich von meinem Publikum erhalten habe. Jede Unterstützung, die ihr meiner Musik und meinen Auftritten entgegengebracht habt, hat einen aussergewöhnlichen Wert für mein Herz und meine Seele”, schrieb Januzi.

Zudem bedankte sie sich bei den Organisatoren des Louhela Jam Festivals und betonte, dass die Teilnahme an dieser künstlerischen Veranstaltung seit Langem ein Traum von ihr gewesen sei.

Nach ihren Worten bot ihr das Festival die Möglichkeit, ihre Musik, ihre Geschichte und ihre künstlerische Identität einem breiten Publikum in Finnland zu präsentieren, auf einer Bühne, die sie sich früher nur in ihren Träumen vorgestellt hatte, schreibt albinfo.ch weiter.

“Dies war eines der schönsten Konzerte, die ich jemals erleben durfte, und eine Erinnerung, die ich für immer in meinem Herzen tragen werde”, erklärte sie.

Ein besonderer Dank galt auch der finnischen Violinistin Krista Pulkkinen, mit der sie beim Festival in einem Klavier-Violine-Duett auftrat. Die albanische Künstlerin würdigte ihre künstlerische Zusammenarbeit und den gemeinsamen Erfolg bei dieser Ausgabe des Festivals.

Der Sieg bei “Can U Louhela Jam 2026” ist ein weiterer Beweis für das Talent und die Hingabe von Rina, die seit Jahren erfolgreich ihren künstlerischen Weg in Finnland gestaltet und gleichzeitig die albanische Kultur und Kunst auf internationaler Ebene fördert.

Die Künstlerin kündigte an, in den kommenden Tagen weitere Eindrücke und Materialien vom Louhela Jam 2026 zu veröffentlichen und mit ihren Followern besondere Momente dieser unvergesslichen Erfahrung zu teilen. /Albinfo.ch

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Moda Ademi glänzt auf der Bühne der “Jaboro Nights” in Biel

Moda Ademi glänzt auf der Bühne der “Jaboro Nights” in Biel

Die mittlerweile 11-jährige Moda Ademi trat mit grossem Erfolg beim Konzert “Jazz Pop Rock – Jaboro Nights” auf, das von der Musikschule Biel im Aula BBZ/CFP in Biel/Bienne organisiert wurde, schreibt albinfo.ch.

Bekannt für ihr Talent und ihre Leidenschaft für die Musik, präsentierte sich Moda selbstbewusst und voller Energie auf der Bühne und erhielt dafür grossen Applaus vom Publikum. Ihr Auftritt zeigte ihr Engagement und ihre kontinuierliche künstlerische Entwicklung, die sie von Jahr zu Jahr unter Beweis stellt.

Das traditionelle Konzert “Jaboro Nights” bringt jedes Jahr Schülerinnen, Schüler und Musikgruppen der Musikschule Biel zusammen, die ihr Können in den Musikrichtungen Jazz, Pop und Rock präsentieren. Auch diesmal hatte das Publikum die Möglichkeit, während drei Konzertabenden zahlreiche beeindruckende Darbietungen zu geniessen.

Für Moda stellt dieser Auftritt einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem musikalischen Weg dar und bestätigt ihr Potenzial sowie ihre Leidenschaft für die Bühnenkunst.

Bei der diesjährigen Ausgabe traten insgesamt 27 Musikgruppen auf der Bühne der “Jaboro Nights” während drei Konzertabenden in Biel/Bienne auf.