Die USA fordern Kosovo auf: Schliessen Sie sich dringend den amerikanischen Gasprojekten an

Die USA fordern Kosovo auf: Schliessen Sie sich dringend den amerikanischen Gasprojekten an

Die stellvertretende Leiterin der US-Botschaft in Pristina, Anu Prattipati, hat Kosovo offiziell dazu aufgefordert, sich den regionalen Projekten für amerikanisches Flüssigerdgas (LNG) anzuschliessen. In einem Beitrag zur Energiesicherheit machte die Diplomatin darauf aufmerksam, dass das Land zunehmend von Stromimporten abhängig werde.

Nach Angaben von Prattipati müsse Kosovo unverzüglich handeln, da der Aufbau der notwendigen Infrastruktur Zeit in Anspruch nehme. Verzögerungen könnten dazu führen, dass amerikanische Energielieferungen auf andere Märkte ausgerichtet werden. Sie verwies auf die Möglichkeiten eines Anschlusses an den “Vertikalen Gaskorridor”, das LNG-Terminal in Kroatien oder die Gasleitung Alexandroupolis-Skopje.

“Die Regierung von Präsident Trump betrachtet die Verringerung der europäischen Abhängigkeit von russischer Energie als eine ihrer wichtigsten Prioritäten. Wir ermutigen Kosovo, eine langfristige Energiepartnerschaft mit den Vereinigten Staaten einzugehen”, erklärte Prattipati. Sie betonte, dass eine solche strategische Entscheidung die Wirtschaft und die Sicherheit des Landes stärken würde.

Albulena Haxhiu vertritt Kosovo beim Gipfeltreffen der EU und der Westbalkan-Staaten in Montenegro

Albulena Haxhiu vertritt Kosovo beim Gipfeltreffen der EU und der Westbalkan-Staaten in Montenegro

Die amtierende Präsidentin des Kosovo, Albulena Haxhiu, wird das Land beim Gipfeltreffen der Europäischen Union mit den Staats- und Regierungschefs der Westbalkan-Staaten vertreten, das am 5. Juni in Tivat in Montenegro stattfindet, berichtet albinfo.ch.

Wie aus einer Mitteilung der Präsidentschaft hervorgeht, wird Haxhiu das Engagement des Kosovo für die europäische Integration, für eine gerechte und gleichberechtigte Behandlung im EU-Erweiterungsprozess sowie für die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit im Dienste von Frieden und Stabilität bekräftigen.

Beim Gipfeltreffen kommen die höchsten Vertreter der Europäischen Union und der Westbalkan-Staaten zusammen, um über die europäische Perspektive der Region, die Umsetzung des Wachstumsplans sowie über wichtige Fragen im Zusammenhang mit Sicherheit und Entwicklung zu beraten.

Die Veranstaltung gilt als eines der bedeutendsten diplomatischen Treffen, die jemals in Montenegro organisiert wurden. In Tivat werden zahlreiche hochrangige europäische Politiker erwartet, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, der spanische Premierminister Pedro Sánchez, der Präsident des Europäischen Rates Antonio Costa sowie die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen.

Die Teilnahme des Kosovo an diesem Gipfeltreffen erfolgt in einer wichtigen Phase des europäischen Integrationsprozesses und der Bemühungen, die Position des Landes auf internationaler Ebene weiter zu stärken. /Albinfo.ch

Jona Rexhepi wird Österreichische Meisterin im klassischen Ballett

Jona Rexhepi wird Österreichische Meisterin im klassischen Ballett

Die junge Ballerina Jona Rexhepi hat einen aussergewöhnlichen Erfolg erzielt und wurde in diesem Jahr Österreichische Meisterin im klassischen Ballett, schreibt albinfo.at.

Jona ist 9 Jahre alt und lebt in Wels in Österreich. Sie tanzt seit ihrem fünften Lebensjahr Ballett und hat sich mit grossem Engagement, Disziplin und ihrer Liebe zur Tanzkunst einen erfolgreichen Weg aufgebaut. Nach vielen Jahren intensiven Trainings gelang es ihr, den höchsten nationalen Titel in Österreich zu gewinnen.

Ihre Erfolge beschränkten sich jedoch nicht nur auf die nationale Bühne. Bei der Tanzweltmeisterschaft in Poreč in Kroatien vertrat Jona Österreich erfolgreich und erreichte mit ihrer Solodarbietung den dritten Platz. Damit gehörte sie zu den Besten des internationalen Wettbewerbs, berichtet albinfo.at.

Dieses Ergebnis ist ein Beweis für ihr Talent, ihre harte Arbeit und ihre Hingabe zum klassischen Ballett. Ihre Familie, ihre Trainer und alle, die sie unterstützt haben, sind stolz auf ihre Leistungen und überzeugt, dass sie auch in Zukunft noch grössere Erfolge feiern wird.

Jona Rexhepi gilt als eines der vielversprechendsten Talente der jungen Ballettgeneration und möchte weiterhin an nationalen und internationalen Wettbewerben teilnehmen, um Österreich und die albanische Gemeinschaft würdevoll zu vertreten.


Katy Perry für das “Sunny Hill Festival” bestätigt, der Weltstar kommt nach Pristina

Katy Perry für das “Sunny Hill Festival” bestätigt, der Weltstar kommt nach Pristina

Das “Sunny Hill Festival” hat den ersten grossen Namen bekannt gegeben, der bei der diesjährigen Ausgabe auf der Bühne stehen wird, und die Teilnahme des Weltstars Katy Perry bestätigt, berichtet albinfo.ch.

Die Nachricht wurde von den Festivalorganisatoren über ein Video bekannt gegeben, in dem ein Gespräch zwischen Dua Lipa und Katy Perry zu sehen ist. Während des Gesprächs fragt Dua die amerikanische Sängerin nach ihren Sommerplänen, worauf Perry verrät, dass Pristina zu ihren Reisezielen gehören wird.

Der Auftritt der Interpretin weltbekannter Hits wie “Firework”, “Roar”, “Dark Horse” und “California Gurls” dürfte zu den Höhepunkten des Festivals zählen und Tausende Musikfans aus dem Kosovo und der Region anziehen.

Das diesjährige “Sunny Hill Festival” findet am 31. Juli sowie am 1. und 2. August statt. Die Organisatoren haben zudem angekündigt, dass in Kürze mindestens zwei weitere grosse Namen der internationalen Musikszene bestätigt werden.

Mit der Bestätigung von Katy Perry startet das Festival eindrucksvoll die Vorstellung seines künstlerischen Programms und verspricht einen weiteren spektakulären Sommer in Pristina. /Albinfo.ch

https://www.instagram.com/reel/DZKOa_wtmN4/?igsh=aHdyNDU4b25zcTJx

Xherdan Shaqiri startet seinen Urlaub an der albanischen Küste

Xherdan Shaqiri startet seinen Urlaub an der albanischen Küste

Xherdan Shaqiri hat sich nach dem Ende der Fussballsaison für die albanische Küste als Urlaubsziel entschieden, berichtet albinfo.ch.

In einem Beitrag in den sozialen Medien veröffentlichte der Star des FC Basel mehrere Aufnahmen aus Albanien, auf denen er zu sehen ist, wie er seine freien Tage auf einer Yacht geniesst.

Shaqiri versah das Foto mit der albanischen Flagge und mehreren Emojis und zeigte damit erneut seine enge Verbundenheit mit seinen albanischen Wurzeln.

Die Ferien des Fussballers an der albanischen Küste haben grosse Aufmerksamkeit bei seinen Followern erregt, die mit Tausenden von Likes und positiven Kommentaren reagierten. /Albinfo.ch

Nationalrat Arbër Bullakaj ruft auf: Stimmen Sie gegen die Initiative “Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern”

Nationalrat Arbër Bullakaj ruft auf: Stimmen Sie gegen die Initiative “Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern”

Der albanischstämmige Abgeordnete im Schweizer Parlament, Arber Bullakaj, hat die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, gegen die Initiative “Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern” zu stimmen. Er warnt davor, dass dadurch politische Konzepte zurückkehren könnten, die in der Vergangenheit für Tausende von Migrantenfamilien großes Leid verursacht haben, berichtet albinfo.ch.

Bullakaj erinnert an die Erfahrungen der Saisonniersfamilien, die bis zum Jahr 2002 mit erheblichen Einschränkungen beim Familiennachzug konfrontiert waren. Viele Eltern seien gezwungen gewesen, ihre Kinder im Herkunftsland zurückzulassen, während andere monatelang oder sogar jahrelang von ihren Familien getrennt lebten.

“Viele Kinder wuchsen nur mit einem Elternteil, bei ihren Grosseltern oder anderen Verwandten auf. Es war eine schmerzhafte Zeit, die bei vielen Familien tiefe Spuren hinterlassen hat”, betont er.

In seinem Appell argumentiert Bullakaj, dass die von der SVP vorgeschlagene Initiative die über Jahre erkämpften Rechte von Arbeitsmigrantinnen, Arbeitsmigranten und ihren Familien gefährden könnte. Deshalb ruft er dazu auf, beim Referendum am 14. Juni mit Nein zu stimmen.

Er unterstreicht, dass die Schweiz eine Politik brauche, die die Menschenwürde und die Familienrechte respektiere, und keine Rückkehr zu Modellen, die einst Tausende Familien voneinander getrennt hätten. /Albinfo.ch

Erjon Salii, das Talent aus Kumanovo, das in Belgien glänzt

Erjon Salii, das Talent aus Kumanovo, das in Belgien glänzt

Einer der Namen, die im belgischen Fußball zunehmend Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist Erjon Salii. Der 19-jährige offensive Mittelfeldspieler aus Kumanovo spielt eine sehr erfolgreiche Saison für die U21-Mannschaft von KMSK Deinze (im Kontext von Beveren U21), berichtet albinfo.ch.

Salii hat sich in der belgischen U21 Pro League einen Namen gemacht. In dieser Saison erzielte er 15 Tore und zählt damit zu den erfolgreichsten Torschützen der Meisterschaft.

Er kann sowohl als offensiver Mittelfeldspieler als auch auf beiden Flügeln eingesetzt werden. Mit seiner Technik, Schnelligkeit und seinem Torriecher gilt er als eines der vielversprechendsten albanischen Talente in Belgien.

Seine konstant starken Leistungen dürften ihm den Weg in die erste Mannschaft von Beveren ebnen. Gleichzeitig wird sein Name immer häufiger im Zusammenhang mit seiner internationalen Zukunft genannt, darunter auch eine mögliche Vertretung der Nationalmannschaft von Nordmazedonien.

Mit dieser Entwicklung bleibt Salii ein Spieler, der in den kommenden Jahren mit großem Interesse verfolgt werden dürfte und als eines der größten Versprechen des Fußballs in der Region gilt. /Albinfo.ch

Vom einfachen Arbeiter in Deutschland bis zum Titel “Dachdeckermeister”, die inspirierende Geschichte von Nderim Hajdari.

Nderim Hajdari aus Kamenica hat seine inspirierende Erfolgsgeschichte in Deutschland geteilt und den herausfordernden Weg beschrieben, der ihn bis zum Abschluss als “Dachdeckermeister” führte, einer der höchsten beruflichen Qualifikationen im Dachdecker- und Baugewerbe, berichtet albinfo.ch.

Er erklärte, dass er im Jahr 2018 von Kosovo nach Deutschland zog, nachdem er sein Jurastudium sowie ein einjähriges Praktikum am Gericht abgeschlossen hatte.

Das Leben in Deutschland zwang ihn jedoch dazu, noch einmal ganz von vorne anzufangen. Zunächst arbeitete er als einfacher Arbeiter. Mit großem Engagement und kontinuierlichem Einsatz gelang es ihm schließlich, sich beruflich neu zu orientieren und einen neuen Karriereweg aufzubauen.

Heute hat Nderim den Titel “Dachdeckermeister” erworben. Diesen Erfolg betrachtet er als die Erfüllung eines Traums und als große Motivation für die kommenden Herausforderungen in seinem Berufsleben.

In seiner Botschaft bedankte er sich bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihn auf diesem Weg unterstützt haben. Dabei betonte er, dass harte Arbeit, Ausdauer und Selbstvertrauen auch fern der Heimat neue Chancen eröffnen können.

Seine Geschichte wird als motivierendes Beispiel für viele junge Albanerinnen und Albaner in der Diaspora gesehen, die sich den Herausforderungen beim Aufbau ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn im Ausland stellen./Albinfo.ch

Bora Morina schließt ihr Studium in Italien erfolgreich ab, gemeinsam mit Studierenden aus 80 Ländern der Welt.

Eine weitere inspirierende Erfolgsgeschichte kommt von jungen Kosovaren, die auf internationaler Ebene glänzen. Bora Morina hat ihr Studium am UWC Adriatic in Italien mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen, einer weltweit anerkannten Bildungseinrichtung mit hohen akademischen Standards und kultureller Vielfalt, berichtet albinfo.ch.

Bora gehörte zu einem internationalen Jahrgang mit rund 80 Schülerinnen und Schülern, die ebenso viele verschiedene Länder aus aller Welt repräsentierten. Ihr Abschluss gilt als bedeutender persönlicher Erfolg und als motivierendes Beispiel für junge Menschen aus Kosovo, die eine hochwertige Ausbildung und internationale Wettbewerbsfähigkeit anstreben.

Die Nachricht wurde von ihrem Vater Shkëlqim Morina öffentlich gemacht, der in einer emotionalen Botschaft seinen Stolz über den Erfolg seiner Tochter zum Ausdruck brachte.

“Du hast unsere Familie, unsere Stadt und den Staat Kosovo stolz gemacht”, schrieb er und würdigte Boras Engagement und ihren Einsatz während ihres gesamten Bildungsweges.

Das UWC Adriatic gilt als eines der renommiertesten Colleges des internationalen Netzwerks United World Colleges (UWC), das talentierte Schülerinnen und Schüler aus vielen Ländern zusammenbringt und Bildung, Zusammenleben sowie globale Führungskompetenzen fördert.

Boras Erfolg ist ein Beweis für das Potenzial junger Menschen aus Kosovo, Spitzenleistungen an internationalen Eliteinstitutionen zu erzielen und ihr Land weltweit würdig zu vertreten./Albinfo.ch

Bora Morina

AGROKOS & EXPOKOS 2026 in Prishtina: 68 Unternehmen und besonderer Fokus auf “Made in Kosova”

Mit Klängen traditioneller Musik und Auftritten des Ensembles aus Pogradec wurde in Prishtina die Ausgabe 2026 der Messe AGROKOS & EXPOKOS eröffnet. Die Veranstaltung sorgte für eine kulturelle Atmosphäre und förderte die regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Die Messe mit ihrer 26-jährigen Tradition dient als wichtige Plattform für die Vernetzung von Unternehmen aus Kosovo, Albanien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina sowie weiteren Ländern der Region. Ziel ist die Förderung heimischer Produkte, die Steigerung von Investitionen und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen.

An der diesjährigen Ausgabe nehmen 68 Unternehmen teil, davon 30 aus den Ländern der Region. Parallel dazu wurden 128 B2B-Treffen organisiert, die neue Möglichkeiten für Partnerschaften, den Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung geschäftlicher Kooperationen schaffen.

Die Organisatoren und unterstützenden Institutionen betonen, dass durch wirtschaftliche Entwicklungsmaßnahmen, Förderprogramme für Produktion, Digitalisierung, Innovation und Zertifizierung sowie Investitionen in grüne Industrieparks die Produktions- und Exportkapazitäten der heimischen Unternehmen gestärkt werden sollen. Ziel bleibt es, die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte aus Kosovo auf internationalen Märkten zu erhöhen und die Marke “Made in Kosova” weiter zu stärken.

Die Messe AGROKOS & EXPOKOS wird weiterhin als eine Schlüsselveranstaltung für die wirtschaftliche Entwicklung angesehen. Sie fördert die regionale Zusammenarbeit und scha

Edona B. Kelmendi präsentiert in Zürich ihr Buch “Für jene, die nicht zurückkehrten”

Nach dem herzlichen Empfang durch die albanischen Leserinnen und Leser wird die Autorin ihr Buch in Zürich bei einer Veranstaltung vorstellen, die der Erinnerung, der Reflexion und dem Zeugnis gewidmet ist.

Es gibt Bücher, die man liest und wieder vergisst. Andere hinterlassen bleibende Spuren und regen zu tiefem Nachdenken an. Zu dieser Kategorie gehört auch das Buch “Für jene, die nicht zurückkehrten” der Autorin Edona Kelmendi.

Mit diesem Werk greift die Autorin eine der schmerzhaftesten Wunden unserer jüngeren Geschichte auf, das Schicksal jener Menschen, die niemals zurückkehrten, und den Schmerz, der in Tausenden albanischer Familien bis heute weiterlebt. Das Buch lädt die Leserinnen und Leser dazu ein, innezuhalten, nachzudenken und nicht zuzulassen, dass die Erinnerung mit der Zeit verblasst.

Nach Buchvorstellungen in verschiedenen Schweizer Städten und dem großen Interesse des Publikums wird Edona Kelmendi ihre Begegnungen mit den Leserinnen und Lesern am 20. Juni 2026 in der Pestalozzi Hardau Bibliothek in Zürich fortsetzen.

Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr und bietet die Möglichkeit zu einem direkten Austausch mit der Autorin über das Buch, den Entstehungsprozess und die Botschaft, die sie mit diesem Werk vermitteln möchte.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Verband der albanischen Kulturschaffenden in der Schweiz und der Pestalozzi Bibliothek organisiert. Dabei kommen Literaturinteressierte, Vertreter der albanischen Gemeinschaft und Schweizer Leserinnen und Leser zusammen.

Neben der Präsentation in Zürich wird Edona Kelmendi auch an der fünften Ausgabe des “Salon du Livre au Château” in Cressier teilnehmen, wo sie ihr Buch einem breiten und multikulturellen Publikum vorstellen wird.

“Für jene, die nicht zurückkehrten” ist ein Aufruf, nicht zu vergessen. Ein Zeugnis dafür, dass Erinnerung die stärkste Form des Respekts gegenüber denjenigen bleibt, die fehlen, und eine Verantwortung ist, die den heutigen und zukünftigen Generationen zukommt.

Details der Buchpräsentation:

📅 20. Juni 2026

🕟 16:30 Uhr

📍 Pestalozzi Hardau Bibliothek

Norastrasse 20

8004 Zürich

Eine Begegnung mit der Autorin. Ein Gespräch über Erinnerung. Eine Hommage an jene, die niemals zurückkehrten.

Von Morges bis La Chaux-de-Fonds bleiben die “Ilirët” Botschafter der albanischen Kultur in der Schweiz.

Der Kultur- und Kunstverein “Ilirët” aus Lausanne setzt seine Mission zur Bewahrung und Förderung der albanischen Kultur in der Schweiz weiterhin erfolgreich fort und beweist einmal mehr, dass Tradition, Sprache und nationale Identität auch fern der Heimat lebendig bleiben können.

In den vergangenen Wochen präsentierten sich die “Ilirët” mit großer Würde bei der Grande Table 2026 in Morges sowie beim 43. Maifest in La Chaux-de-Fonds. Dort wurden die albanischen Volkstänze, Lieder und die traditionelle Musik vom Publikum mit großer Bewunderung und herzlichem Applaus aufgenommen.

Im Mittelpunkt dieser Auftritte stehen die Kinder und Jugendlichen des Vereins. Mit ihren traditionellen Trachten, ihrem Talent und ihrem Engagement präsentieren sie dem Schweizer Publikum die schönsten Werte der albanischen Kultur. Jeder Bühnenauftritt ist das Ergebnis zahlreicher Probenstunden, von Disziplin und der Liebe zum kulturellen Erbe.

Ein besonderer Dank gilt den Eltern, die die Aktivitäten des Vereins seit Jahren unterstützen und ihre Kinder zu Proben, Veranstaltungen und Festivals begleiten. Dank dieses Engagements lernen die jungen Generationen weiterhin die albanische Sprache, Lieder, Tänze und Geschichte kennen und werden so zu den besten Botschaftern unserer Kultur in der Diaspora.

Der Weg der “Ilirët” wird am 13. Juni 2026 beim Musikfestival in Moudon fortgesetzt. Der Verein wird auf zwei Bühnen des Festivals auftreten, um 12:00 Uhr in La Grenette und um 16:00 Uhr auf der Place Mauricette Cachemaille, und dem Publikum ein vielfältiges Programm mit traditionellen albanischen Liedern und Tänzen präsentieren.

Ein besonderer Höhepunkt wird ihre Teilnahme an der bekannten Schweizer Sendung “Le Kiosque à Musiques” zusammen mit dem bekannten Schweizer Moderator und Journalisten Jean-Marc Richard sein. Dieser Auftritt bietet eine wichtige Gelegenheit, die albanische Kultur einem noch breiteren Publikum in der Schweiz vorzustellen.

Unter der Leitung des Präsidenten Ilir Bytyqi bleibt der Kultur- und Kunstverein “Ilirët” eine der angesehensten albanischen Organisationen in der Schweiz. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Verantwortlichen, Lehrpersonen, Choreografen, Musiker, Eltern und Kinder baut der Verein weiterhin Brücken zwischen den Generationen und hält die albanische Identität lebendig.

Jedes Mal, wenn die “Ilirët” die Bühne betreten, vertreten sie nicht nur einen Verein. Sie repräsentieren die Geschichte, die Kultur und den Stolz einer ganzen albanischen Gemeinschaft in der Schweiz. Durch sie weht die rot-schwarze Flagge weiterhin mit Würde, und die albanische Kultur spricht durch die universelle Sprache der Kunst.

Granit Xhaka: “Ich möchte Weltmeister werden”

Der Schweizer Nationalmannschaftskapitän Granit Xhaka verbirgt seine großen Ambitionen vor dem Beginn der Weltmeisterschaft 2026 nicht.

In einem Interview mit Blick erklärte der Mittelfeldspieler klar, dass sein Traum darin besteht, mit der Schweizer Nationalmannschaft Weltmeister zu werden, berichtet albinfo.ch.

“Ich möchte Weltmeister werden. Man muss es wagen zu träumen, denn im Fußball ist alles möglich”, sagte Xhaka. Er fügte hinzu, dass bei einem großen Turnier sowohl auf dem Platz als auch daneben alles stimmen müsse. Er zeigte sich überzeugt, dass die Schweiz über eine sehr starke und geschlossene Mannschaft verfügt, die Großes erreichen kann.

Für den 33-Jährigen wird es das siebte große Turnier im Trikot der Schweiz sein. Trotz seiner großen Erfahrung gibt er zu, dass die Gefühle vor einer Weltmeisterschaft etwas Besonderes bleiben. Seiner Meinung nach wurde die Nervosität inzwischen durch Adrenalin und Vorfreude auf ein weiteres internationales Abenteuer ersetzt.

Xhaka betonte, dass die größte Stärke der Schweiz die Mannschaft und der Teamgeist seien. Er erinnerte an die starken Auftritte bei der letzten Europameisterschaft und hob den Zusammenhalt des Teams sowie die guten Bedingungen hervor, die zu positiven Ergebnissen beigetragen haben. Der Kapitän ist überzeugt, dass die Nationalmannschaft auch in den USA, Kanada und Mexiko denselben Charakter zeigen wird.

Der Mittelfeldspieler reist nach einer außergewöhnlichen Saison mit Sunderland zur Weltmeisterschaft, wo er zu den Führungsspielern des Teams gehörte. Gleichzeitig betonte er, dass individuelle Auszeichnungen für ihn keine große Bedeutung hätten und sein Hauptaugenmerk immer auf dem Erfolg der Mannschaft liege.

Obwohl viele dies als seine letzte Weltmeisterschaft betrachten, denkt Xhaka noch nicht an einen Rücktritt. Er erklärte, dass er weiterhin hungrig nach Erfolgen sei und die Möglichkeit nicht ausschließe, in vier Jahren noch an einer weiteren Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Kosovo gewinnt ein weiteres Talent aus der Schweiz, Valmir Matoshi feiert sein Debüt

Der talentierte Mittelfeldspieler Valmir Matoshi hat sich entschieden, Kosovo auf internationaler Ebene zu vertreten, und lässt damit die Nachwuchsnationalteams der Schweiz hinter sich, denen er mehrere Jahre angehörte, berichtet albinfo.ch.

Der 22-Jährige aus Thun kommt nach einer außergewöhnlichen Saison mit dem FC Thun, in der er mit sechs Toren und vier Assists zur Rückkehr seines Teams in die höchste Schweizer Spielklasse beitrug. Seine starken Leistungen brachten ihm auch die erste Einladung auf Nationalmannschaftsebene ein.

Dennoch entschied sich Matoshi gegen eine weitere Zukunft mit der Schweiz. Der Fußballer, der zehn Spiele für die Schweizer Nachwuchsauswahlen absolviert hatte, schloss sich Kosovo an.

Sein Debüt im Trikot Kosovos gab er im Freundschaftsspiel gegen die tschechische Nationalmannschaft, das mit 1:2 verloren ging. Matoshi wurde in der Schlussphase der Partie von Nationaltrainer Franco Foda eingewechselt und absolvierte damit seinen ersten Einsatz für die Dardanen.

Mit dieser Entscheidung wird Matoshi ein weiterer Spieler, der vom Schweizer Nachwuchssystem zu Kosovo wechselt. Im vergangenen Jahr gingen bereits Leon Avdullahu und Albian Hajdari denselben Weg.

Über seine ersten Erfahrungen mit Kosovo sprach Matoshi voller Freude über den Empfang durch seine Mitspieler und das Trainerteam.

“Es ist ein besonderes Gefühl. Alle haben mich sehr gut aufgenommen, und ich fühle mich, als wäre ich schon lange Teil dieser Mannschaft”, erklärte er. Zudem betonte er, dass er die Spiele Kosovos seit Jahren verfolge und immer sein Bestes geben werde, wenn er die Möglichkeit habe, zum Nationalteam beizutragen./Albinfo.ch

Valmir Matoshi

Auf dem Weg zur Abschaffung der Roaminggebühren mit der EU? Kosovo könnte in das System “Roam like at home” aufgenommen werden.

Eine wichtige Nachricht für die Bürger Kosovos und der anderen Länder des Westbalkans kommt aus Brüssel. Dort haben die Botschafter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Aufnahme von Verhandlungen zur Abschaffung der Roaminggebühren zwischen der EU und der Region beschlossen, berichtet albinfo.ch.

Der Beschluss muss noch formell vom Rat der EU genehmigt werden und ebnet damit den Weg für individuelle Verhandlungen mit Kosovo, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien.

Sollte der Prozess erfolgreich abgeschlossen werden, können Bürger Kosovos bei Reisen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union ihre Mobiltelefone für Anrufe, Nachrichten und mobiles Internet ohne zusätzliche Gebühren nutzen, nach dem europäischen Modell “Roam like at home”. Dieselbe Erleichterung wird auch für die Diaspora sowie für europäische Touristen gelten, die Kosovo besuchen.

Die Europäische Kommission betrachtet diesen Schritt als Teil der schrittweisen Integration des Westbalkans in den europäischen Binnenmarkt im Rahmen des Wachstumsplans für die Region.

Nach Angaben europäischer Vertreter ist das Ziel, die Verhandlungen bis Ende dieses Jahres abzuschließen. Die vollständige Abschaffung der Roaminggebühren könnte bereits im kommenden Jahr Realität werden./Albinfo.ch

Kosovos Wirtschaft wird von der Diaspora getragen: 313 Millionen Euro an Überweisungen in drei Monaten

Die Wirtschaft Kosovos ist weiterhin von einer hohen Abhängigkeit von Importen und Überweisungen aus der Diaspora geprägt. Die von der Zentralbank des Kosovo (BQK) veröffentlichten Daten zeigen, dass allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 die Importe einen Wert von mehr als 1,5 Milliarden Euro erreichten, während die Rücküberweisungen der Diaspora über 313 Millionen Euro betrugen, berichtet albinfo.ch.

Laut dem Bericht der BQK belief sich das Handelsdefizit bei Waren bis Ende März auf 1,27 Milliarden Euro. Die Exporte erreichten einen Wert von 233,7 Millionen Euro, während die Importe 1,51 Milliarden Euro betrugen und damit das Handelsdefizit des Landes weiter vergrößerten.

Ein erheblicher Teil dieses Defizits wird jedoch weiterhin durch die Überweisungen der Diaspora abgefedert, die im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 7,6 Prozent gestiegen sind. Bis Ende März haben Landsleute im Ausland 313,4 Millionen Euro nach Kosovo überwiesen.

Nach vorläufigen Schätzungen der BQK sind die Überweisungen auch im April weiter gestiegen und erreichten rund 117,6 Millionen Euro in nur einem Monat. Damit erhöht sich der Gesamtwert der Überweisungen in den ersten vier Monaten des Jahres auf mehr als 431 Millionen Euro.

Der Bericht zeigt zudem, dass die Dienstleistungsbilanz weiterhin positiv geblieben ist und einen Überschuss von 478,2 Millionen Euro aufweist. Die ausländischen Direktinvestitionen erreichten 215,5 Millionen Euro und lagen damit 7,8 Prozent über dem Wert des gleichen Zeitraums des Vorjahres.

Trotz steigender Exporte und Investitionen bestätigen die Zahlen, dass die Wirtschaft Kosovos weiterhin hauptsächlich auf Warenimporte und den finanziellen Beitrag der Diaspora angewiesen ist, die nach wie vor eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Stabilität des Landes spielt./Albinfo.ch

Das Europäische Parlament stimmt heute über den Bericht zum Kosovo ab

Der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich am Mittwoch über den Bericht zum Kosovo abstimmen, ein wichtiges Dokument, das die politischen und institutionellen Entwicklungen des Landes sowie seinen europäischen Weg bewertet, berichtet albinfo.ch.

Der Bericht, der vom Europaabgeordneten Riho Terras ausgearbeitet wurde, betont, dass Kosovo aufgrund politischer Blockaden und Verzögerungen bei den Reformprozessen ein wichtiges Jahr verloren hat. Dem Dokument zufolge könnten die aktuelle politische Lage und der Wahlprozess auch in den kommenden Monaten Auswirkungen haben und die Umsetzung notwendiger Reformen sowie die vollständige Nutzung des Wachstumsplans der Europäischen Union gefährden.

Einer der wichtigsten Punkte des Berichts ist die Unterstützung des Antrags Kosovos auf den Status eines EU-Beitrittskandidaten. In diesem Zusammenhang fordern die Europaabgeordneten die Mitgliedstaaten der EU auf, die entsprechenden Verfahren voranzubringen und die europäische Perspektive Kosovos weiter zu unterstützen.

Der Bericht begrüßt zudem die Aufhebung der Maßnahmen der Europäischen Union gegen Kosovo und bezeichnet diese als ungerechtfertigt sowie als nachteilig für die Bürgerinnen und Bürger und die Entwicklung des Landes.

Im Dokument wird die Bedeutung des Dialogs zwischen Kosovo und Serbien als Teil des europäischen Integrationsprozesses erneut bekräftigt. Gleichzeitig wird Besorgnis über die fehlenden Fortschritte bei der strafrechtlichen Verfolgung der Verantwortlichen für den Terroranschlag in Banjska geäußert. Es wird gefordert, dass die Täter, darunter auch Milan Radoičić, vor Gericht gestellt werden.

Der Bericht wird als wichtige politische Botschaft der europäischen Institutionen angesehen. Er bestätigt die Unterstützung für den Integrationsweg Kosovos und unterstreicht die Notwendigkeit politischer Stabilität sowie der Fortsetzung von Reformen im Hinblick auf einen Beitritt zur Europäischen Union./Albinfo.ch

“Der Tanz der Schäferin” des Ensembles Teuta begeistert das Publikum in Ecublens in der Schweiz

Das Albanische Kultur- und Kunstensemble “Teuta” aus Lausanne hat dem Schweizer Publikum eine Aufführung des “Tanzes der Schäferin” präsentiert, eines der repräsentativsten Werke des albanischen Kulturerbes, berichtet albinfo.ch.

Die Aufführung fand am 30. Mai 2026 in Ecublens in der Schweiz statt. Die Mitglieder des Ensembles wurden für ihre authentische Darbietung und ihr Engagement bei der Bewahrung der albanischen Traditionen mit großem Applaus belohnt.

Durch traditionelle Trachten, Musik und eine charakteristische Choreografie fördert das Ensemble “Teuta” weiterhin die albanische Kultur in der Diaspora und stärkt die Verbindung der jungen Generation mit ihren nationalen Wurzeln.

Mit seinen zahlreichen künstlerischen Aktivitäten bleibt das Ensemble aus Lausanne einer der aktivsten Vertreter der albanischen Kultur in der Schweiz./Albinfo.ch

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Joshua und Prenga stehen sich Auge in Auge gegenüber, die Reaktion des Albaners erobert die sozialen Netzwerke.

Wenige Wochen vor ihrem grossen Duell im Schwergewicht haben Anthony Joshua und Kristian Prenga ihr erstes offizielles Medientreffen absolviert, berichtet albinfo.ch.

Die beiden Boxer werden am 25. Juli in Saudi Arabien aufeinandertreffen. Der Kampf gilt als eines der interessantesten Duelle des Sommers im Profiboxen. Ursprünglich war der Kampf in Riad geplant, später entschieden die Organisatoren jedoch, ihn nach Dschidda zu verlegen.

Für Anthony Joshua wird dieser Kampf als wichtiger Schritt auf dem Weg zurück an die Spitze des Boxsports gesehen, bevor es möglicherweise später im Jahr zu einem Duell mit seinem britischen Rivalen Tyson Fury kommt.

Während der offiziellen Präsentation standen sich Joshua und Prenga Auge in Auge gegenüber. Eine Reaktion des albanischen Boxers sorgte dabei in den sozialen Netzwerken und internationalen Medien für grosse Aufmerksamkeit. Einige britische Medien deuteten sie als Zeichen von Nervosität, doch Prenga selbst zeigte vor dem Kampf Entschlossenheit und grosses Selbstvertrauen.

Nach dem Aufeinandertreffen erklärte der Albaner, dass er im Ring vor niemandem Respekt kenne und bereit sei, gegen einen der grössten Namen des Weltboxens alles zu geben.

Kristian Prenga geht mit einer beeindruckenden Bilanz in dieses Duell. Er hat 20 Siege und nur eine Niederlage auf seinem Konto, wobei er alle seine Siege durch Knockout errungen hat. Diese Statistik macht ihn zu einem gefährlichen Gegner für jeden Schwergewichtsboxer.

Nun richtet sich die Aufmerksamkeit der Boxfans auf den 25. Juli, wenn der Albaner die Gelegenheit erhält, seine Kräfte mit dem ehemaligen Weltmeister Anthony Joshua zu messen. /Albinfo.ch

Ein Albaner aus Kosovo schließt sein Studium der Raumfahrttechnik in Schweden in Tracht ab

Eine weitere albanische Erfolgsgeschichte kommt aus Schweden. Aulon Nura mit Wurzeln im Kosovo hat sein Masterstudium in Raumfahrttechnik am KTH Royal Institute of Technology, einer der renommiertesten technischen Hochschulen Europas, erfolgreich abgeschlossen, schreibt albinfo.ch.

Nach seinem Studienabschluss begann er seine berufliche Laufbahn bei OHB Sweden, einem schwedischen Unternehmen, das auf die Herstellung von Satelliten und Raumfahrttechnologien spezialisiert ist. Dort setzt Aulon die Kenntnisse und Erfahrungen ein, die er während seines Studiums im Bereich der modernen Ingenieurwissenschaften erworben hat.

Bei der Diplomfeier sorgte er zudem mit einer besonderen kulturellen Geste für Aufmerksamkeit, indem er in albanischer Tracht erschien. Diese Geste wurde als würdevolle Art verstanden, seine albanische Identität und Herkunft bei einem wichtigen akademischen Meilenstein zu repräsentieren.

Sein Erfolg gilt als inspirierendes Beispiel für junge Albanerinnen und Albaner in der Diaspora, insbesondere in fortschrittlichen Bereichen wie der Raumfahrttechnologie und dem modernen Ingenieurwesen. /Albinfo.ch

 

Aulon Nura

Das Konsulat des Kosovo in Zürich bleibt am 5. Juni für den Publikumsverkehr geschlossen.

Das Konsulat der Republik Kosovo in Zürich hat mitgeteilt, dass am Freitag, dem 5. Juni 2026, aufgrund von Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Organisation der vorgezogenen Parlamentswahlen für die Versammlung der Republik Kosovo keine regulären Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger angeboten werden.

Gemäss der offiziellen Mitteilung bleibt das Konsulat an diesem Tag für den Publikumsverkehr sowie für die Erbringung der üblichen konsularischen Dienstleistungen geschlossen.

Bürgerinnen und Bürger haben jedoch die Möglichkeit, ihre persönlichen Dokumente abzuholen, darunter Reisepässe, Identitätskarten sowie andere Dokumente, die bereits im Konsulat eingetroffen sind.

Die Vertreter des Konsulats dankten den Landsleuten für ihr Verständnis und ihre Zusammenarbeit, berichtet albinfo.ch.

Veranstaltung der albanischen Schulen im Kanton Aargau, ein Fest der Sprache, Kultur und nationalen Identität

Aargau, Schweiz . In einer festlichen und sehr bewegenden Atmosphäre organisierte die Liga der albanischen Lehrkräfte und Eltern (LAPSH) “Naim Frashëri” im Kanton Aargau die traditionelle Abschlussveranstaltung des Schuljahres 2025/2026. Dabei kamen Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Eltern, Institutionsvertreter sowie zahlreiche Gäste aus der Schweiz und den albanischen Gebieten zusammen.

Die Veranstaltung, die sich inzwischen zu einem bedeutenden Bildungs- und Kulturereignis für die albanische Gemeinschaft im Kanton entwickelt hat, zeigte erneut die organisatorische Stärke, das Engagement der Lehrkräfte und die Verbundenheit der jungen Generation mit ihrer Muttersprache.

Die Feier wurde mit der Aufführung der Nationalhymne durch die Schülerinnen und Schüler der albanischen Schulen des Kantons eröffnet und sorgte für besondere Emotionen bei den Anwesenden.

Durch das Programm führte die ehemalige Schülerin der albanischen Schule, Ilmije Luma. Im Namen des kantonalen LAPSH-Vorstandes dankte sie allen Teilnehmenden für ihre Anwesenheit und die kontinuierliche Unterstützung der albanischen Schule.

In seiner Begrüssungsrede würdigte der Präsident des LAPSH im Kanton Aargau, Riza Demaj, die unermüdliche Arbeit der Lehrkräfte und Eltern. Er betonte, dass die Bewahrung der albanischen Sprache in der Diaspora weiterhin zu den wichtigsten nationalen Aufgaben gehört.

Die Veranstaltung wurde auch von Frau Besarta Balaj, leitende Beamtin für den Unterricht in der Diaspora beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Technologie und Innovation der Republik Kosovo, begrüsst. Sie hob die Rolle der albanischen Schulen in der Diaspora bei der Bewahrung der nationalen Identität und der Bildung der jungen Generation hervor. Sie gratulierte allen Lehrpersonen, insbesondere jenen, die gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern anwesend waren: Qefsere, Vaxhid, Safete, Halime, Vjollca, Elfete, Nuraj, Eshtrefe, Sadete, Zyrafete und Ardita.

Eine besondere Bedeutung erhielt die Veranstaltung durch die Teilnahme albanischer diplomatischer Vertreter. Anwesend waren die Vertreterin der Botschaft der Republik Albanien in der Schweiz, Frau Monika Zguro, sowie der Vizekonsul des Konsulats der Republik Kosovo, Herr Avni Zejnullahu.

Frau Monika Zguro, die im Namen des diplomatischen Korps sprach, gratulierte den albanischen Lehrkräften und Eltern zu ihrem Engagement während des gesamten Schuljahres, damit die Kinder ihre Muttersprache lernen und bewahren können. Sie würdigte zudem die Arbeit von Riza Demaj und Vaxhid Sejdiu für ihren Einsatz, möglichst viele Kinder für den ergänzenden Unterricht in albanischer Sprache zu gewinnen. Dabei betonte sie, dass die Eröffnung von elf neuen Schulstandorten im Laufe des Schuljahres ein deutlicher Beweis für dieses Engagement sei.

Die Unterstützung der lokalen Institutionen zeigte sich auch durch die Teilnahme der Gemeindepräsidentin von Suhr, Carmen Sutter. Zudem wurde die Veranstaltung durch die Ansprachen des Akademiemitglieds Frashër Demaj von der Akademie der Wissenschaften und Künste des Kosovo sowie von Prof. Dr. Rabije Murati von der Pädagogischen Fakultät der Universität Tetovo bereichert.

Der künstlerische Teil der Veranstaltung bildete den Höhepunkt dieses Schulfestes. Die Schülerinnen und Schüler aller albanischen Schulen des Kantons Aargau präsentierten mit Stolz Rezitationen, Lieder und Tänze, die der albanischen Sprache, der Nationalflagge, der Geschichte, der Freiheit und der Heimat gewidmet waren. Das Programm begann mit der eindrucksvollen Darbietung des Liedes “Flasin shqip tingujt e zemrës” durch die Schülerinnen der Albanischen Schule in Neuenhof, Lira Zuka und Arnela Halimi.

Während des gesamten Kulturprogramms traten Schülerinnen und Schüler der albanischen Schulen aus Neuenhof, Spreitenbach, Bad Zurzach, Oftringen, Gränichen, Dintikon, Wohlen, Birr, Hunzenschwil, Othmarsingen, Rupperswil, Windisch, Wettingen, Frick, Möhlin und Muhen auf, die von ihren Lehrpersonen mit grossem Engagement vorbereitet worden waren.

Ein besonders bewegender Moment war die Übergabe der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler, die das ergänzende Unterrichtsprogramm in albanischer Sprache erfolgreich abgeschlossen haben. Der LAPSH des Kantons Aargau würdigte ihren Einsatz und ihre Ausdauer über viele Jahre hinweg. Das Bildungsministerium der Republik Kosovo ehrte durch Frau Besarta Balaj die vorbildlichen Schülerinnen und Schüler mit Büchern als Zeichen der Anerkennung für ihren Erfolg und ihr Engagement.

Anlässlich des Abschlusses des Schulprogramms wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit Zertifikaten ausgezeichnet. Geehrt wurden Ajla Sulejmani und Era Kelmendi, Schülerinnen der Lehrerin Qefsere Sejdiu; Shera Dakaj, Sara Zymeri, Lorena Rrafshi, Leon Hoxhaj und Loresa Hoxhaj, Schülerinnen und Schüler des Lehrers Vaxhid Sejdiu; Dioreta Fazliaj, Ardona Elezaj, Lina Muharremaj und Doresa Fazliaj, Schülerinnen der Lehrerin Ardita Abazi; Yllka Balaj, Luana Salihu und Kanina Zajmi, Schülerinnen der Lehrerin Elfete Hysenaj Gashi; Esma Iljasi, Laila Ibrahimi, Amra Ibrahimi, Ailinda Canaj, Fatime Abdiji, Harun Amiti, Ayla Amiti, Eldion Bytyqi und Leon Dilla, Schülerinnen und Schüler der Lehrerin Nuraj Iljasi; Diar Shala, Anik Rama und Aron Cerimi, Schülerinnen und Schüler der Lehrerin Eshtrefe Nuhiji; sowie Aulon Isufi, Amelia Sylejmani und Arbër Rexhepi, Schülerinnen und Schüler der Lehrerin Zyrafete Muqolli Aliu.

Ein besonderer Dank gilt den Eltern und den Aktivisten des LAPSH “Naim Frashëri” im Kanton Aargau, die unter der Leitung des Präsidenten Riza Demaj und des Sekretärs Rexhep Neziri die Organisation und die technische Durchführung der Veranstaltung sichergestellt haben. Ein besonderer Dank geht ebenfalls an den langjährigen Unterstützer des LAPSH im Kanton Aargau, Herrn Visar Muriqi.

Die Veranstaltung wurde mit einem Auftritt des Kultur und Kunstvereins “Shota” abgeschlossen, der beim Publikum grosse Emotionen und viel Applaus auslöste.

Diese Veranstaltung war ein klarer Beweis dafür, dass die albanische Schule in der Diaspora weiterhin ein wichtiger Ort zur Bewahrung der Sprache, der Kultur und der nationalen Identität bleibt, dank der engen Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Eltern, albanischen Institutionen und der Gemeinschaft insgesamt.