Albanien begeistert mit Touristenzahlen: 6,6 Millionen Besucher bis Juli

Albanien zieht als Reiseziel weltweit immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Bis Juli dieses Jahres besuchten rund 6,6 Millionen Touristen das Land  ein Plus von 4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die überwiegende Mehrheit der Besucher, über 6,2 Millionen, kommt aus europäischen Ländern, während zunehmend auch Touristen aus den USA, Ostasien und Afrika anreisen.

„Wir verzeichnen einen deutlichen Zuwachs an Gästen aus ganz Europa, aber auch aus Kanada. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Buchungen spürbar zugenommen und die Saison verlängert sich. Was die Touristen anzieht, sind die albanische Gastfreundschaft, faire Preise und die Naturschönheiten unseres Landes“, sagt Resortmanagerin Albulen Ndrepepaj gegenüber A2 CNN, berichtet albinfo.ch.

Unter den Besuchern, die Albanien in diesem Sommer entdecken, sind auch viele junge Menschen aus Finnland. Venla, die das Land zum ersten Mal besucht, schildert ihre Eindrücke:
„Ich bin sehr überrascht. Die Strände sind fantastisch, das Essen hervorragend und die Menschen äußerst freundlich.“

Präsidentin Vjosa Osmani lässt sich vom Dialog mit Jugendlichen beim Forum Alpbach in Österreich inspirieren

Die Präsidentin der Republik Kosovo, Vjosa Osmani, betonte, es sei stets inspirierend, am Dialog mit außergewöhnlichen jungen Frauen und Männern während des Forums Alpbach in Österreich teilzunehmen, die als zukünftige Führungspersönlichkeiten Europas gelten.

In ihrer Zusammenfassung hob Präsidentin Osmani die Rolle des Kosovo als aktiven Beitrag zur Wahrung von Frieden und Sicherheit hervor sowie die Notwendigkeit der transatlantischen Zusammenarbeit und einer Rückbesinnung Europas auf demokratische Werte, berichtet albinfo.ch.

Sie unterstrich, dass der Schutz dieser Werte nicht nur Worte, sondern auch Taten erfordere  indem man an der Seite derjenigen stehe, die sie verteidigen, und die Türen des Kosovo für Staaten öffne, die auf dasselbe Ziel hinarbeiten.

Dieses Forum biete die Möglichkeit, Ideen und Erfahrungen zu teilen und Brücken der Zusammenarbeit zwischen europäischen Jugendlichen und globaler Führung zu bauen.

 

Überweisungen der Diaspora erreichen Rekordniveau, doch Kosovos Wirtschaft bleibt fragil

Im ersten Halbjahr 2025 haben Kosovaren aus der Diaspora über 651 Millionen Euro in die Heimat überwiesen, so Daten der Zentralbank des Kosovo (BQK). Das entspricht einem leichten Anstieg gegenüber dem gleichen Zeitraum 2024.

Wirtschaftsexperten warnen jedoch, dass steigende Rücküberweisungen keinen wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten, sondern eine innere Krise widerspiegeln. Safet Gërxhaliu betont, dass der Großteil dieses Geldes für den täglichen Konsum verwendet wird und nicht für langfristige Investitionen. Arton Muhaxhiri hebt hervor: Je mehr Rücküberweisungen, desto schwächer die lokale Wirtschaft.

Florin Aliu ergänzt, dass die Unterstützung der Diaspora für das Wohlergehen der Familien zwar entscheidend ist, die starke Abhängigkeit davon jedoch ein Risiko darstellt. Ein möglicher Rückgang der Überweisungen könnte das Entwicklungsniveau unmittelbar beeinträchtigen.

Experten empfehlen Politiken, die diese Mittel in produktive Sektoren und Projekte zur Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung lenken.

Statistik der Rücküberweisungen (in Mio. €):

2022: 555+

2023: 633

2024: 630,1

2025: 651,7

Die Schweiz, abhängig von US-Technologie

Die Schweiz weist eine ungesunde Abhängigkeit von US-Technologiefirmen auf.

Das Land überweist Milliarden in die Vereinigten Staaten für digitale Dienstleistungen.

Allein 2023 flossen 49 Milliarden CHF über den Atlantik für Softwarelizenzen und IT-Services, während in die Gegenrichtung lediglich 28 Milliarden CHF flossen,

was ein Defizit von 21 Milliarden CHF ergibt  etwas, das US-Präsident Donald Trump niemals akzeptieren würde, wären die Rollen vertauscht.

Kritiker sagen, die Abstützung der Schweiz auf amerikanische Tech-Giganten sei riskant. Professor Matthias Stürmer von der Berner Fachhochschule argumentiert, Milliarden könnten in europäische Lösungen investiert werden, wodurch das Land weniger anfällig gegenüber ausländischen Regierungen und Unternehmen wäre.

Er hat ein Netzwerk «Souveräne Digitale Schweiz» gegründet. Das Netzwerk drängt auf Alternativen, und das Interesse wächst rasant, berichtet albinfo.ch.

Über 150 Teilnehmende haben sich bereits für eine Launch-Veranstaltung später in diesem Monat angemeldet.

Aufruf zum Marsch für Gerechtigkeit – Genf, 30. August 2025

Anlässlich des Internationalen Tages der gewaltsam Verschwundenen rufen wir dazu auf, sich dem Marsch für Gerechtigkeit in Genf am Samstag, dem 30. August 2025, anzuschließen  gemeinsam mit Familien, Verbänden und Zeug:innen aus dem Kosovo.

Mehr als 1 600 Menschen gelten seit dem Krieg im Kosovo weiterhin als vermisst. Hinter jedem Namen steht eine Geschichte, ein unterbrochenes Leben, eine Familie, die noch immer in Schmerz und Hoffnung wartet. Ihr Fehlen ist eine offene Wunde, und ihr Andenken ruft uns alle auf, Wahrheit und Gerechtigkeit einzufordern.

Aus dem Kosovo

In Genf werden neben der Regierungskommission für vermisste Personen aus dem Kosovo auch Aktivisten der Zivilgesellschaft sowie Vertreter der Koordinierungsgruppe der Familienverbände der gewaltsam Verschwundenen aus dem Kosovo anwesend sein, darunter:

  • Verein ” Shpresa dhe Kujtimi “

  • Verein ” For New Life Kosova “

  • Verein ” Martirët e Lirisë “

  • Verein für vermisste und inhaftierte Personen

Diese Verbände bringen die Stimme von Tausenden Familien mit, die noch immer Antworten erwarten, und machen diesen Marsch zu einem kraftvollen Ruf nach Erinnerung und Gerechtigkeit.

Selbstverständlich wird bei diesem nationalen Ereignis auch die Teilnahme staatlicher Behörden der Republik Kosovo eine starke Stimme unseres kollektiven nationalen Gedächtnisses sein.

Künstlerische Zeugnisse

Der Marsch wird von engagierten Künstlerinnen und Künstlern aus dem Kosovo und der Schweiz begleitet, die mit ihren Werken den Vermissten gedenken und den Familien ihre vorbehaltlose Unterstützung bekunden.

Dieser friedliche Marsch in Genf und eine parallele Kundgebung in Brüssel stehen unter demselben gemeinsamen Motto:

 “Solange wir uns erinnern, leben sie weiter! “

Wir möchten die europäischen Institutionen daran erinnern, dass:

  • es keine Kompromisse mit dem Schicksal von Menschen gibt,

  • die Erinnerung an gewaltsam Verschwundene unvergänglich ist,

  • und unser Glaube an die Gerechtigkeit unerschütterlich bleibt.

Praktische Informationen

  • Treffpunkt: 13:30 – Parc des Cropettes

  • Abmarsch: 14:00 → Rue de Montbrillant → Avenue de France → Place des Nations

  • Ehrungen, künstlerische Performance und Ansprachen: 15:00 – Place des Nations

  • Abschluss: 17:00

  • 18:30: Ehrung im Garten der Vermissten

  • 19:30: Freundlicher, solidarischer Apéro im reservierten Bereich der Lion’s Bar

Bitte mitbringen:

  • Ein Foto der vermissten Personen

  • Eine Blume, Symbol der Suche nach einem Erinnerungsort

  • Eine Fahne,  zu Ehren aller Opfer und im Respekt gegenüber dem Heimatland

Sie können sich auch in Ihre schönsten traditionellen Trachten kleiden  als Ehrung Ihrer Herkunft und der interkulturellen Vielfalt des Landes, in dem Sie leben.

 Der Marsch ist friedlich und still.
Es ist eine Zeit des Gedenkens, der Würde und der Solidarität.

Kosovo vergisst nicht!

Kontakt: Lidhja shqiptare në botë und Shoqata kulturore Dora d’Istria: [email protected]

Der Albanische Nationalzirkus begeistert am ” Farbifestival ” in Zürich

Im Rahmen des ” Farbifestival ” in Wetzikon (Zürich) boten die Künstler des Albanischen Nationalzirkus eine eindrucksvolle Darbietung und brachten Farben, Emotionen und kulturellen Reichtum vor das Schweizer Publikum.

An dem Anlass nahmen von der Botschaft der Republik Albanien Frau Monika Zguro, Botschaftsrätin, und Herr Valon Gashi, Erster Sekretär, sowie vom Konsulat der Republik Kosovo in Zürich der Missionsleiter, Herr Vigan Berisha, teil.

“Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren und allen, die zum Gelingen dieses unvergesslichen Abends für unsere Gemeinschaft in der Schweiz beigetragen haben”, heißt es in der Mitteilung der Botschaft, berichtet von albinfo.ch.

Zugleich laden wir alle Interessierten ein, auch heute Abend an der zweiten Vorstellung des Albanischen Nationalzirkus teilzunehmen.

Kino Kosova 2025 kommt im September nach Bern, Portugal ist Gastland, Thema “Sense of Purpose”

Vom 10. bis 14. September 2025 ist die Schweizer Hauptstadt Bern Gastgeberin der sechsten Ausgabe des Filmfestivals Kino Kosova.

In diesem Jahr steht das Festival unter dem Thema «Sense of Purpose» und hat Portugal als Gastland. Gezeigt werden über 30 Spiel- und Dokumentarfilme aus dem Kosovo, der Schweiz und Portugal sowie ein vielfältiges Begleitprogramm mit Konzerten, Ausstellungen und Diskussionspanels.

Im Fokus steht die kosovarische Schauspielerin Adriana Matoshi; das Publikum kann die Schweizer Premieren der Filme “Luna Park” und “Everybody Calls Redjo” sehen.

Neben den Filmen bietet das Festival ein Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Live-Musik, Diskussionsrunden und Partys.

Portugal, Gastland 2025

Portugal wird das Gastland des Festivals sein. Diese Wahl steht in direktem Zusammenhang mit der Mission von Kino Kosova: Themen wie Migration, Identität und gemeinsame menschliche Erfahrungen durch Film zu behandeln und den interkulturellen Dialog zu fördern.

Kosovo und Portugal teilen eine bedeutende Geschichte im Verhältnis zur Schweiz. Beide Gemeinschaften haben das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben des Landes geprägt und prägen es weiterhin – eine Realität, die sich auch in ihren Kinematographien widerspiegelt.

In Bern treffen die neuen Stimmen des kosovarischen Kinos auf den poetischen Realismus des portugiesischen Films. Das Gastland-Programm wurde von Cíntia Gil kuratiert, bekannt für ihre Arbeit beim renommierten Festival Doclisboa.

Filmprogramm

Die diesjährige Ausgabe bringt über 30 Spiel- und Dokumentarfilme, lange und kurze, die das Gleichgewicht zwischen der Hoffnung auf eine bessere Zukunft und der Herausforderung, sich der Realität zu stellen, erkunden.

In einem speziellen Programm werden zudem Schweizer Kurzfilme präsentiert, kuratiert von John Canciani, künstlerischer Leiter der Kurzfilmtage Winterthur.

Besondere Gäste

Das Festival bleibt ein Treffpunkt zwischen Publikum und Kunstschaffenden. In diesem Jahr begrüßen wir Gäste aus Portugal, dem Kosovo und der Schweiz.

Im Mittelpunkt steht die kosovarische Schauspielerin Adriana Matoshi, bekannt aus Zana, The Marriage, Aga’s House und Cold November (aktuell auf Netflix) – Werke, die in den letzten fünf Jahren bei Kino Kosova gezeigt wurden.

In dieser Ausgabe werden zwei Filme mit ihrer Mitwirkung gezeigt: „Luna Park“ und „Everybody Calls Redjo“, die ihre Schweizer Premiere bei Kino Kosova feiern.

Begleitprogramm

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum PROGR und weiteren Partnern bietet das Festival ein vielfältiges Programm:

Künstlerresidenz (2 Monate), die während des Festivals in einer Ausstellung kulminiert: Yll Xhaferi, interdisziplinärer Künstler aus dem Kosovo (Malerei & digitale Medien).

Live-Konzert: Agona Shporta Quintet, Vorstellung ihres Debütalbums Hape Portën (2024).
13.09.2025, 21:30 Uhr, Turnhalle/PROGR.

After Party: Bacalhau 3000, schweizerisch-portugiesisch-brasilianisches DJ-Kollektiv.
12.09.2025, 22:00 Uhr – Sonarraum/PROGR.

Zwei Paneldiskussionen.

“Re-Connec t”, Neues Austauschprogramm mit Dokufest

Erstmals wurde in diesem Sommer ein Austauschprogramm mit dem Festival Dokufest in Prizren durchgeführt. Jugendliche aus der kosovarischen Diaspora in der Schweiz reisten in den Kosovo und produzierten dort zusammen mit gleichaltrigen Einheimischen, unter Mentoring des Dokufest-Teams, ihre eigenen Filme.

In Bern werden diese Werke dem Publikum präsentiert.

Über Kino Kosova

Kino Kosova wurde 2019 von Sabahet Meta gegründet, der vor zehn Jahren in die Schweiz gezogen ist und den Geist von Dokufest aus seiner Heimatstadt Prizren mitgebracht hat.

Das Festival ist Jahr für Jahr gewachsen und heute als gemeinnütziger Verein registriert. Es widmet sich dem alternativen Kino, in der Überzeugung, dass es neue Denkhorizonte eröffnen kann.

Unser Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Kunst nicht nur ein visuelles Erlebnis auf der Leinwand bleibt, sondern zu einem Treffpunkt von Menschen, Ideen und Erfahrungen wird. Ein Ort, an dem das Publikum nicht nur zuschaut, sondern auch reflektiert, fragt, diskutiert und Gedanken teilt.

In einer Zeit, in der spaltende Rhetorik an Boden gewinnt, glauben wir, dass es wichtiger denn je ist, Brücken zwischen Menschen zu bauen.

INFO PRAKTIKE

 

Bundesrat rechnet 2026 mit einem Haushaltsdefizit von 845 Millionen Franken

Der Bundesrat hat am Donnerstag den Voranschlag 2026 veröffentlicht: ein geplantes Defizit von 845 Millionen CHF (1 Milliarde US-Dollar).

Die Ausgaben steigen um 5 %, vor allem wegen der Auszahlung der 13. staatlichen Rente (AHV) und des Armeebudgets.

Die Summe von 845 Mio. CHF entspricht ungefähr der im Vorjahr für das Budget 2025 prognostizierten und ist dreimal tiefer als im vergangenen Jahr. In der Regel fallen die Schlussrechnungen mit den effektiven Zahlen jedoch fast immer besser aus als angekündigt, schreibt Swissinfo.ch, berichtet albinfo.ch.

Die 13. Auszahlung der staatlichen Rente, die erstmals im kommenden Jahr erfolgt, ist laut Bundesrat der wichtigste Grund für den Ausgabenanstieg, gefolgt vom spürbaren Anstieg der Verteidigungsausgaben.

Während diese beiden Posten die Bundesfinanzen in den kommenden Jahren belasten werden, verweist die Regierung auf weitere Ausgaben, darunter 600 Mio. CHF für ukrainische Flüchtlinge sowie die Teilnahme an Forschungsprogrammen der Europäischen Union.

Zweites Sparprogramm?
Der Voranschlag 2026 berücksichtigt die US-Zölle nicht. Ein Einbruch bei exportorientierten Unternehmen oder Verlagerungen würde jedoch zu geringeren Steuer- und MWST-Einnahmen führen und könnte nicht nur im nächsten Jahr, sondern auch in naher Zukunft Probleme bereiten, so die Regierung, die die «Wichtigkeit» ihres Sparplans erneut betonte.

Der Bundesrat bereitet sogar den Boden für ein zweites Sparpaket, da die Ausgaben in den nächsten Jahren weiter steigen dürften; es wird spekuliert, dass das stark diskutierte Sparprogramm angenommen wird. Im nächsten Jahr will der Bund 91 Mrd. CHF ausgeben. Für 2029 rechnet er mit 98 Mrd. CHF.

Das letzte Wort hat jedoch das Parlament. Die Budgetdebatte 2026 ist für Dezember vorgesehen.

Dua Lipas „Levitating“ knackt 1 Milliarde Aufrufe auf YouTube

Der Hit „Levitating“ von Dua Lipa hat auf YouTube die Marke von 1 Milliarde Aufrufen überschritten – weniger als fünf Jahre nach der Veröffentlichung. Es ist ihr drittes Musikvideo, das diese Schwelle erreicht, nach „New Rules“ (2017) und „No Lie“, berichtet Billboard.

Das von Warren Fu inszenierte Video zeigt Lipa, wie sie durch ein galaktisches Portal tritt und mit Freundinnen und Freunden tanzt; die Version mit Rapper DaBaby brachte den Song 2021 bis auf Platz 2 der Billboard Hot 100, meldet albinfo.ch.

„Levitating“ gehört zu den wichtigsten Tracks des Albums Future Nostalgia (2020) und zählt laut Billboard nun zu den 10 größten Songs des Jahrhunderts.

Seitdem hat sich Dua Lipa mit dem Schauspieler Callum Turner verlobt und 2024 das Album Radical Optimism veröffentlicht; zugleich distanzierte sie sich 2021 von DaBaby wegen seiner homophoben Äußerungen.

Flughafen Zürich: Über 3 Millionen Passagiere allein im Juli 2025

Der Sommer 2025 brachte erneut Spitzenbetrieb am Flughafen Zürich und bei SWISS. Allein im Juli nutzten über 3,2 Millionen Passagiere den Flughafen,  ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Airline SWISS beförderte im selben Monat 1,8 Millionen Reisende.

Zwischen Ende Juni und Mitte August transportierte die Fluggesellschaft insgesamt etwas mehr als 3 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von 2,4 Prozent. In diesem Zeitraum absolvierte sie fast 22 500 Flüge  rund 500 mehr als im Sommer 2024, schreibt 20 Minuten,berichtet albinfo.ch

Rekordtag am 28. Juli
Rekordtag am 28. Juli: An diesem Montag wurden insgesamt 115 547 Passagiere am Flughafen Zürich abgefertigt – der höchste Wert seit der Pandemie. Allein SWISS betreute 63 460 Reisende. Zu den beliebtesten Kurzstreckenzielen der Airline zählten London, Palma de Mallorca und München; auf der Langstrecke führten New York, Chicago und Boston.

Als Trendziele ab Zürich nannten der Flughafen und die Airline Palma de Mallorca, Istanbul, Lissabon, Rom, Vancouver und Tokio. Bemerkenswert ist die niedrige Umsteigequote von 26,9 Prozent – die meisten Reisenden begannen oder beendeten ihre Reise in der Schweiz.

Neue Systeme gegen Verspätungen
Um das hohe Reiseaufkommen zu steuern, setzten der Flughafen Zürich und SWISS verschiedene Maßnahmen um. Im Fokus stand der Airport Operations Plan (AOP), der allen Partnern Echtzeit-Informationen liefert. Ebenfalls getestet wurde das Target Time Management System (TTMS), das Ankunftszeiten optimiert und die Landereihenfolge berechnet.

Weitere Neuerungen umfassten zusätzliche Automaten zur Gepäcklabel-Ausgabe, die neue Rolle des Turnaround Managers bei SWISS sowie einen zusätzlichen Meteorologen am Flughafen für präzisere Wetterprognosen. Laut den Betreibern trugen diese Schritte dazu bei, den Betrieb zu stabilisieren, Wartezeiten zu verkürzen und Verspätungen zu reduzieren.

Ein erfolgreiches Schuljahr in albanischer Sprache!

In fast der ganzen Schweiz hat der ergänzende Unterricht in albanischer Sprache bereits begonnen.

Mit Stolz und voller Freude sagen wir allen albanischen Kindern, die unter der Obhut und mit den Ratschlägen ihrer Eltern den Unterricht in der schönen albanischen Sprache begonnen oder fortgesetzt haben, dass sie unser Licht und unsere Hoffnung sind. Es gibt keine größere Freude, als unsere albanischen Kinder, die in der Diaspora geboren und aufgewachsen sind, mit Liebe zu den Unterrichtsorten gehen zu sehen, um die Sprache ihrer Vorfahren zu lernen und zu bewahren.

Es sind Dutzende und Hunderte, die stolz in den Spuren ihrer Eltern gehen, mit großer Liebe zur Sprache und zur nationalen Kultur. Das gibt uns Kraft und hält unseren Geist lebendig: Kinder mit Namen voller Bedeutung und Geschichte: Kastriot, Shqipe, Vlera, Gëzim, Vlora, Saranda, Shkodran, Krutan, Berat, Vjosa, Buna, Valbona, Teuta und viele andere  wachsen auf und halten ihre albanischen Wurzeln lebendig. Mit ihren reinen, schönen Händen formen sie den zweiköpfigen Adler, das Symbol unseres nationalen Stolzes.

Darum, liebe Kinder, lernt die albanische Sprache,  die Sprache unserer Vorfahren, die Sprache der Jahrhunderte, die Sprache, die uns überall, wo wir sind, Seele verleiht. Sie ist nicht nur der Stolz der albanischen Nation, sondern auch ein Schatz, den internationale Forschende wegen ihres Alters und ihrer Schönheit anerkennen und schätzen.

Lernt die Buchstaben des Albanischen, jene Buchstaben, mit denen unsere Eltern und Vorfahren geschrieben haben. Das ist eine moralische und nationale Verpflichtung, eine heilige Aufgabe, unsere schöne Sprache über Generationen hinweg unter den zivilisierten Völkern zu bewahren und weiterzugeben.

Viel Erfolg und ein gelungenes Schuljahr!

L.A.P.Sh. „Naim Frashëri“ – Schweiz
Dr. Vaxhid Sejdiu – Ko-Präsident

 

 

Schlechte Nachricht für Elektroauto-Besitzer in der Schweiz

Ab 2030 könnten sie mit neuen Abgaben konfrontiert werden, um ein sich abzeichnendes Defizit im Fonds für Bau und Unterhalt der Strassen zu decken.

Der Fonds wird derzeit hauptsächlich über Treibstoffabgaben finanziert; seine Reserven schrumpfen rasch und sanken allein im letzten Jahr um 200 Mio. CHF auf 3,6 Mrd. CHF, berichtet albinfo.ch.

Der Bundesrat prüft zwei Möglichkeiten: eine fahrleistungsabhängige Abgabe auf Basis der von den Fahrern gemeldeten Kilometer oder eine Abgabe, die über zertifizierte Energiezähler berechnet wird.

Bereits diskutiert wird eine mögliche Gebühr von sechs Franken pro 100 Kilometer, was die Kosten für Elektroautos de facto jenen von Benzinfahrzeugen annähern würde.

Einige Politiker fordern eine rasche Entscheidung, da die Vorlage dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden muss.

Es wird angenommen, dass mit der steigenden Zahl von Elektroautofahrern auch die Chancen wachsen, dass die Änderung abgelehnt wird.

Shaqiri kritisiert den Trainer, der kontert mit Sportsgeist

Der FC Basel spielte gestern im Play-off der Champions League 1:1 gegen Kopenhagen.

Nach dem Spiel stichelte der schweizerisch-albanische Nationalspieler Xherdan Shaqiri gegen seinen Trainer Ludovic Magnin, weil Basel ab der 82. Minute in Unterzahl agierte, nachdem Jonas Adjetey mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen worden war.

„Wir wussten, dass der Verteidiger bereits Gelb hatte, wir hätten früher reagieren müssen. Es bestand die Gefahr einer zweiten Gelben. So war das Spiel, die Karte lag ständig in der Luft. Man muss daraus lernen und dann wechseln“, sagte Shaqiri.

Magnin antwortete sehr sportlich: „Sie wissen, welches Verhältnis ich zu Shaqiri habe. Das ist überhaupt kein Problem. Shaqa steht erst am Anfang seiner Trainerkarriere. Er hat noch viel Zeit, um zu lernen.“

Xherdan Shaqiri erzielte in diesem Spiel den einzigen Treffer der Schweizer Meister.

Roman „ë“ der Autorin Jehonë Kicaj für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert

Ein großer Erfolg für die albanische Diaspora-Literatur: Der Roman „ë“ der kosovarischen Autorin Jehonë Kicaj wurde unter 19 Werken in die Auswahl für den Deutschen Buchpreis 2025 aufgenommen, berichtet albinfo.ch.

Es ist der Debütroman der Autorin und wurde aus 200 Titeln ausgewählt, die von 124 Verlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht wurden. Die siebenköpfige Jury hat das Werk als eines der herausragendsten des Jahres gewürdigt.

„Es ist ein Roman, der unsere Bibliothek des Gedächtnisses und der Literatur bereichert. Wir freuen uns darauf, ihn zu fördern und Jehona in unserer Mitte zu haben“, schreibt die Botschaft des Kosovo in Deutschland und begrüßt diesen Erfolg.

Mit dieser Nominierung zählt Jehonë Kicaj zu den vielversprechendsten Autorinnen im deutschsprachigen Raum und setzt zugleich ein wichtiges Zeichen für die Präsenz der albanischen Kultur in der internationalen Literaturszene.

Die 5. swissalbs Award Gala Night 2025 rückt näher

Der Countdown läuft  nur noch 30 Tage bis zur 5. swissalbs Award Gala Night, einer glanzvollen Nacht voller Emotionen!

Mit großer Freude kündigen die Veranstalter an, dass die sympathische Zoe Toresini auch in diesem Jahr wieder als Moderatorin durch den Abend führen wird  mit Charme und Humor.

In einem eleganten Ambiente mit Gala-Dinner und ausgewählten Weinen erwartet Sie der Höhepunkt des Abends: die Bekanntgabe des Gewinners der prestigeträchtigen Auszeichnung „Unternehmer des Jahres“.

Wer holt sich den Titel in diesem Jahr?

Tickets
Heute ist der letzte Tag des exklusiven Vorverkaufs für Mitglieder von swissalbs.
Ab dem 21. August 2025 ist der Ticketverkauf auch für Nicht-Mitglieder geöffnet.

Die Plätze sind begrenzt  sichern Sie sich Ihr Ticket so schnell wie möglich!

Nachfolgender Link: Programm und Tickets

swissalbs Award Gala Night 2025 – swissalbs

 

Schweiz empfängt Kosovo in Basel am 5. September 2025

Die sportliche Spannung steigt vor dem Duell zwischen der Schweiz und Kosovo, das am 5. September 2025 im St. Jakob-Park in Basel ausgetragen wird. Anpfiff ist um 20:45 Uhr Ortszeit. Die Partie gehört zur Qualifikation für die WM 2026 (UEFA, Gruppe B).

Das Spiel sorgt nicht nur wegen seiner sportlichen Bedeutung für grosses Interesse, sondern auch wegen der besonderen Verbundenheit zwischen beiden Ländern, da ein Teil der Schweizer Nationalspieler albanische Wurzeln hat.

Die bisherigen drei Aufeinandertreffen endeten allesamt unentschieden  ein weiterer Grund, warum diese Begegnung besonders spannend erwartet wird. Fans beider Teams freuen sich auf eine aussergewöhnliche Atmosphäre in Basel.

In der Gruppe mit Kosovo und der Schweiz spielen zudem Schweden und Slowenien. Am 8. September trifft Kosovo auf Schweden, während die Schweiz Slowenien empfängt.

Tickets hier kaufen

Achtung: Es wird keinen Ticketverkauf im Stadion geben!!

 

Französischer Gewinner kassiert 235,7 Millionen Franken bei Euromillions

Die glückliche Person aus Frankreich hat am Dienstag 235,7 Millionen Franken bei Euromillions gewonnen. Das ist einer der grössten Jackpots, die je in diesem bekannten europäischen Glücksspiel erzielt wurden.

Die Gewinnzahlen lauteten: 24, 31, 34, 41 und 43; die „ Stern “, Zahlen waren 6 und 8.

Wie Swisslos mitteilt, lebt der/die Gewinner:in in Frankreich. Für die nächste Ziehung am Freitag startet der Jackpot wieder bei 16 Millionen Franken.

Euromillions ist ein internationales Spiel, das in 12 europäischen Ländern stattfindet, darunter die Schweiz und Liechtenstein.

Schweiz will Wladimir Putin ” Immunität ” anbieten, falls er an einer Friedenskonferenz teilnimmt

Die Schweiz sei ” mehr als bereit “, einen Gipfel zwischen Russland und der Ukraine auszurichten, erklärte am Dienstag der schweizerische Aussenminister Ignazio Cassis. Der Minister fügte zudem hinzu, die Schweiz werde Wladimir Putin ” Immunität ” anbieten, falls er ” zu einer Friedenskonferenz komme “. Zuvor hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagen, ein solches Treffen in Genf abzuhalten, berichtet albinfo.ch.

Nach dem Treffen am Montag im Weissen Haus mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und mehreren europäischen Spitzenpolitikern sagte US-Präsident Donald Trump, er habe mit den ” Vorbereitungen begonnen ” für ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj. Er ergänzte, dass anschliessend ein Dreiergipfel stattfinden solle, an dem er ebenfalls teilnehmen werde.

Wolodymyr Selenskyj hat bestätigt, dass er ” bereit ” für ein bilaterales Treffen mit Wladimir Putin sei, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Auch der russische Präsident sei bereit, seinen ukrainischen Amtskollegen zu treffen, so der deutsche Bundeskanzler, Friedrich Merz.

Ein Treffen der ” Koalition der Willigen “, geleitet vom britischen Premierminister Keir Starmer und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, soll am Dienstag stattfinden, um die ” nächsten Schritte ” zu erörtern.

Haben Sie das Buch Meine geniale Freundin – Elena Ferrante gelesen

Wenn wir an Neapel denken, fällt uns oft die beste Pizza ganz Italiens ein. Manchmal auch die italienische Mafia. Doch diese raue und schöne Stadt, eingebettet zwischen Vulkan und Meer, hat uns auch einen Edelstein der Literatur geschenkt: einen der bedeutendsten Romane des 21. Jahrhunderts. Gemeint ist Meine geniale Freundin (L’amica geniale) der rätselhaften italienischen Autorin Elena Ferrante. Dieses Buch wurde von der New York Times in einer Umfrage unter 503 zeitgenössischen Autorinnen und Autoren als das beste der letzten 25 Jahre ausgezeichnet.

Ferrante schreibt unter Pseudonym und meidet die Öffentlichkeit, aus der Überzeugung heraus, dass der Autor, sobald das Buch vollendet ist, nicht mehr gebraucht wird. Ironischerweise hat gerade diese Abwesenheit ihren Büchern eine noch tiefere Resonanz verliehen. Kritikerinnen und Kritiker sehen in der Hauptfigur Elena Greco häufig ein Alter Ego der Autorin, und eben dieses Gefühl der Unschärfe zwischen Wirklichkeit und Fiktion macht das Buch so fesselnd, dass uns die späten Nachtstunden noch immer mit dem Buch in der Hand antreffen.

Dieses Buch führt uns zurück zu den ersten Freundschaften. Jenen, die aufblühten, als wir einander von Gasse zu Gasse begleiteten und die durch ihre Intensität unauslöschliche Spuren in unserem Charakter und Gedächtnis hinterließen. Anhand des Lebens zweier Mädchen, Elena (Lenù) und Lila, entfaltet Ferrante meisterhaft die Themen Identität und sozialer Aufstieg. Der Konsumismus erscheint als Zeichen dieser Klassenbewegung, während Bildung als Privileg gilt – nicht als Recht für alle. Auch die Familiendynamik ist in dieser Realität präsent, in der Gewalt oft als gängigste Form der Kommunikation oder Konfliktlösung dient.

Für Leserinnen und Leser aus den albanischsprachigen Gebieten spricht dieses Buch in einer Sprache, die viele von uns kennen, ohne sie benennen zu können. Es gibt Momente und Herausforderungen, die Mut verlangen, Reue, die nach Vergebung ruft, und vor allem jene Augenblicke, in denen wir als Mädchen lebensprägende Entscheidungen treffen müssen – zwischen dem, was wir wollen, dem, was uns geboten wird, und dem, was die Gesellschaft von uns verlangt.

Lenù und Lila sind zwei gegensätzliche Welten: die eine folgsam und besonnen, die andere mutig und ungestüm. Ihre Freundschaft ist ein starkes Band, eine unerschütterliche Kraft im Leben beider  mal begleitet von Bewunderung und Neid, mal von Liebe und Enttäuschung.

Meine geniale Freundin begreift Freundschaft als eine zarte und komplexe Struktur, die häufig stärker ist als romantische Liebe. Ferrante legt mit verblüffender Leichtigkeit die Psychologie dieser beiden Figuren offen und öffnet uns  durch die Zeilen dieses Romans  ein Fenster, aus dem wir das Leben und die Gedanken der beiden Mädchen sehen.

Dieser Roman ist Teil der vierbändigen Reihe, bekannt als die „Neapolitanische Tetralogie“, zu der auch gehören: Der neue Nachname (Storia del nuovo cognome), Diejenigen, die fortgehen, und diejenigen, die bleiben (Storia di chi fugge e di chi resta) sowie Die Geschichte des verlorenen Mädchens (Storia della bambina perduta).

Zusammen zeichnen diese Werke ein außergewöhnliches Porträt des Italien der Nachkriegszeit und der Auseinandersetzung von Frauen mit einer patriarchalen Gesellschaft, die sie auf Schritt und Tritt prüft.

In einer Welt, in der Frauen oft als Rivalinnen gesehen werden, zwischen Lebensherausforderungen und sozialen Konstruktionen, die eigens für sie gewoben sind, erinnert uns Ferrante daran, dass die Freundschaft zwischen zwei Mädchen, zwischen zwei Frauen, eines der kostbarsten Dinge sein kann, die wir besitzen. Sie lädt uns ein, den Wegen von Lenù und Lila zu folgen – in der Hoffnung, dass wir irgendwo in ihrem Leben auch Splitter unseres eigenen finden

Pritë Bytyçi

Zum ersten Mal in der Schweiz: Der Albanische Nationalzirkus aus Tirana kommt.

Zwei magische Abende voller Kultur, Emotionen und Spektakel für alle Generationen.

Ein Fest der albanischen Kunst, das man nicht verpassen sollte, kommen Sie mit Familie und Freunden und erleben Sie dieses einzigartige Ereignis.

Lexoni po ashtu:

Färbifestival: Pesë ditë cirk, muzikë dhe shije nga e gjithë bota në Wetzikon

Briten strömen nach Albanien, Grund sind die Preise und günstige Direktflüge

Die albanische Riviera im Süden Albaniens hat einige der schönsten Strände, schreibt Kara Godfrey in einem Artikel der britischen Tageszeitung „The Sun“.

Ksamil bleibt eine der meistgeschätzten Attraktionen Albaniens und wird wegen seines kristallklaren Wassers und der Bungalows auf Stelzen über dem Wasser als „Malediven Europas“ bezeichnet.

Der Ort liegt etwa vier Stunden von Tirana entfernt; am einfachsten erreicht man ihn mit dem Auto.

Der Strand von Ksamil ist eine kleine Halbinsel mit weißem Sand und leuchtend blauem Wasser, mit kleinen Inseln, die man mit dem Kanu oder einem kleinen Boot besuchen kann, schreibt ATSH, berichtet albinfo.ch.

Es ist wie ein tropischer Strand – nur in Europa!

Auch Albaniens Hauptstadt Tirana ist ein Urlaubsziel und inzwischen beliebt für einen Städtetrip.

Im vergangenen Jahr teilte der Albanische Tourismusrat mit, dass 2023 über 8,3 Millionen Touristen Albanien besuchten – vier Millionen mehr als 2022.

Ryanair-Chef Michael O’Leary sagte, dies sei die einzige echte Billigfluggesellschaft, die Flüge nach Albanien und von dort anbiete.

„Seit dem Start unserer ersten Flüge nach Albanien im November 2023 hat Ryanair eng mit unseren Partnern am Flughafen Tirana zusammengearbeitet, um die Ziele zu erreichen. 2026 sollen mehr als 4 Millionen Passagiere befördert werden“, fügte er hinzu.

„Mit dem Beginn der Flüge nach Albanien im November 2023 kam das Ryanair-Team mit dem Slogan ‘Preisrevolution’ nach Albanien“, sagte Piervittorio Farabbi, Betriebsleiter des Flughafens Tirana.

„Ab der nächsten Sommersaison wird es viel mehr Möglichkeiten geben, die Welt von Tirana aus zu erkunden und den Tourismus Albaniens in noch mehr Ländern sichtbar zu machen“, ergänzte er.

Ryanair wird Reisen zu dem als „Malediven Europas“ bezeichneten Ziel noch einfacher machen.

Die Billigairline bestätigte die Eröffnung einer Basis mit drei Flugzeugen am Flughafen Tirana.

Ab April 2026 starten zehn neue Strecken vom Flughafen, darunter neue Flüge ab Birmingham. Dublin, Verona, Malta und Mailand gehören zu den weiteren Verbindungen.

Auch die Flüge ab London werden aufgestockt, zusätzlich zu den bereits verfügbaren. Die Erweiterungen bedeuten 450 wöchentliche Flüge auf 33 Strecken.

Weitere Pläne sehen die Stationierung von drei zusätzlichen Flugzeugen in Tirana vor  insgesamt sechs , mit mehr als fünf Millionen Passagieren pro Jahr.

Flüge ab April 2026 über Birmingham starten ab 50 Pfund.

Außerdem wird Wizz Air noch in diesem Jahr Direktflüge vom Flughafen London Gatwick nach Tirana aufnehmen. Die neuen Routen beginnen ab Oktober ab 19,99 Pfund.

Trump trifft Selenskyj und europäische Verbündete im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat heute den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus empfangen. Das Treffen fand um 19:15 Uhr Schweizer Zeit statt, nachdem beide zuvor gegensätzliche Positionen zu einer möglichen Lösung des Krieges in der Ukraine vertreten hatten.

Anschließend war um 21:00 Uhr ein Treffen von Trump und Selenskyj mit hochrangigen europäischen Politikern geplant.

Erste Statements

Bei einem kurzen Presseauftritt gaben sich Trump und Selenskyj die Hand und tauschten Dankesworte aus. Selenskyj dankte dem US-Präsidenten für die Unterstützung und für einen Brief der First Lady, Melania Trump, berichtet albinfo.ch.

„Viele Menschen sterben wegen des Krieges in der Ukraine. Wir wollen dem ein Ende setzen“, sagte Trump und machte seinen Vorgänger Joe Biden für den Krieg verantwortlich. „Wir wollen den Krieg auf faire Weise für alle beenden.“

Luftalarm in Kiew

Kurz vor dem Treffen in Washington wurde in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Luftalarm wegen russischer Raketen gemeldet. Die ukrainischen Luftstreitkräfte teilten in sozialen Netzwerken mit, der Alarm sei landesweit ausgelöst worden. Die Angaben ließen sich unabhängig nicht verifizieren.

Selenskyj mit europäischen Führungspersönlichkeiten

Vor dem Gespräch mit Trump empfing Selenskyj in der ukrainischen Botschaft in Washington unterstützende europäische Spitzenpolitiker. In von Selenskyj veröffentlichten Videos ist er in einem schwarzen Anzug zu sehen, ein Detail, das Beachtung fand, nachdem sich Trump Medienberichten zufolge dafür interessiert hatte, ob Selenskyj diesmal formell im Anzug erscheinen werde.

In den Aufnahmen ist Selenskyj zu sehen, wie er die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, umarmt.

Starmer: „Wir müssen einen gerechten Frieden erreichen“

Der britische Premierminister Keir Starmer rief vor Beginn der Gespräche in Washington zu einem gerechten und dauerhaften Frieden auf.

„Dieser Krieg dauert schon zu lange und hat enormes Leid verursacht, insbesondere in der Ukraine. Alle wünschen sich sein Ende, aber wir müssen sicherstellen, dass der Frieden gerecht und nachhaltig ist“, sagte Starmer in einer Videobotschaft.