Die Pianistin Fatjona Maliqi begeistert das Publikum mit ihrem Auftritt im Schloss Neckarhausen in Deutschland.

Die albanische Pianistin Fatjona Maliqi hat das Publikum mit einem besonderen künstlerischen Auftritt im historischen Schloss Neckarhausen in Deutschland begeistert. Das Konzert war von einer herzlichen Atmosphäre und einer enthusiastischen Aufnahme durch die Anwesenden geprägt, schreibt albinfo.ch.

In einer öffentlichen Stellungnahme brachte die Künstlerin ihre Dankbarkeit und die Emotionen zum Ausdruck, die sie an diesem Abend erlebt hat. Sie betonte, dass der Auftritt in diesem einzigartigen Ambiente eine unvergessliche Erfahrung gewesen sei.

“Die Atmosphäre war wirklich außergewöhnlich, und die “Bravo!”-Rufe sowie der herzliche Applaus haben mich tief berührt”, sagte Maliqi.

Sie hob hervor, dass solche Momente sie an die Kraft der Musik erinnern, Menschen zusammenzubringen und Gefühle zu schaffen, die lange in Erinnerung bleiben.

Die albanische Pianistin dankte der Gemeinde Edingen-Neckarhausen, dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg und insbesondere dem Organisator Herrn Grosch für die Gastfreundschaft und die Organisation des künstlerischen Abends.

“Diese Erinnerungen werde ich noch lange in meinem Herzen tragen”, fügte sie hinzu.

Der Auftritt von Fatjona Maliqi ist ein weiterer Erfolg albanischer Künstler auf internationalen Bühnen und trägt dazu bei, die albanische Kultur und das albanische Talent einem europäischen Publikum näherzubringen. /Albinfo.ch

Die Albaner auf dem Weg zur politischen Einigung in Montenegro, das Albanische Forum strebt eine historische Stärkung an.

Die albanischen Parteien in Montenegro stehen kurz vor einer Einigung über den Zusammenschluss zu einer einzigen politischen Formation, die unter dem Namen Albanisches Forum auftreten soll. Wie das Radio Fernsehen Montenegros berichtet, wäre dies die erste gemeinsame politische Organisation der Albaner auf staatlicher Ebene.

Inoffiziellen Quellen zufolge sollen die Albanische Alternative, die Demokratische Allianz der Albaner sowie die Albanische Nationale Union Teil dieses Zusammenschlusses werden.

Diese Vereinigung wird als Ergebnis der bisherigen erfolgreichen politischen Zusammenarbeit betrachtet, die bedeutende Erfolge gebracht hat, darunter die Führung der Gemeinde Tuzi, zwei Mandate im Parlament sowie eine Vertretung in der Regierung Montenegros. Zudem wurden die Vertreter des Forums für ihre Arbeit in den staatlichen Institutionen positiv bewertet.

Die jüngsten Umfragen sollen die Verhandlungen zusätzlich beschleunigt haben, da sie auf eine wachsende Unterstützung für das Albanische Forum auch in Ulcinj hinweisen. Dort wird angestrebt, nach den kommenden Wahlen die politische Führung zu übernehmen.

Quellen aus dem Umfeld des Prozesses zufolge wird erwartet, dass Nik Đeljošaj die Führung der vereinten politischen Kraft übernimmt. Auch Ivan Ivanaj und Ferhat Dinoša sollen in diesem Prozess eine wichtige Rolle gespielt haben.

Politische Beobachter bezeichnen diesen Schritt als eine der bedeutendsten Konsolidierungen des albanischen politischen Faktors in Montenegro seit der Unabhängigkeit des Landes.

Arbeitskräfte ohne Rechte – das ist das Ziel der «Nachhaltigkeitsinitiative»

Als ich kürzlich eine Journalistin durch meine Heimatstadt Wil führte, wurde mir so richtig bewusst, wie stolz ich als Secondo auf die Generation meiner Eltern sein darf. Der Stadtrundgang war ein Heimspiel. Gleich beim Bahnhof passierten wir ein Bürohaus, das mein Onkel als Saisonnier mitgebaut hat. Auch mein Vater arbeitete auf diversen Baustellen, bevor er in eine Fabrik wechselte. Als Angehörige der ersten Migrantengeneration haben sie mit harter Arbeit massgeblich zum Wohlstand unseres Landes beigetragen. Doch es dauerte 14 Jahre, bis mein Vater seine Familie nachziehen konnte – ich war acht Jahre alt, als ich in die Schweiz kam. Seit ich selber Vater bin, verstehe ich noch besser, wie beschwerlich diese Jahre für all die betroffenen Familien waren.

Das Saisonnierstatut ist ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte. Es beschränkte den Aufenthalt der «Gastarbeiterinnen» und «Gastarbeiter» auf neun Monate pro Jahr. Die Saisonniers bauten, flickten, bepflanzten und bekochten die Schweiz. Sie erhielten wenig Lohn, zahlten Steuern, hatten aber kaum Rechte. Hinter diesem System stehen zehntausende zerrissene Familien. Menschen wie der Neuropädagoge Egidio Stigliano, der sich als Kind in den späten 60ern tagsüber im Wald von Altstätten verstecken musste, aus Angst vor der Fremdenpolizei. Mütter wie jene der preisgekrönten Wissenschaftlerin Paola De Martin, welche nur die traumatisierende Wahl hatten, ihre Kinder zurückzulassen oder bei sich zu verstecken. Arbeiter wie der heute pensionierte Unternehmer Giuseppe Però, der sich an der Grenze in Chiasso jeweils auch bei Eiseskälte ausziehen und in die lange Schlange einreihen musste, um sich röntgen zu lassen. Der Familiennachzug war lange untersagt und später nur unter strengen Bedingungen erlaubt. Stellen- oder Wohnortwechsel waren nicht vorgesehen. Wenn eine Frau schwanger wurde, musste sie gehen. 2002 setzte die Einführung der Personenfreizügigkeit diesem unwürdigen Statut endlich ein Ende. Wer die erschütternde Ausstellung «Wir, Saisonniers…» in der Zürcher Photobastei besucht, dem wird klar: Dieser Zustand darf nie zurückkehren. Am 14. Juni aber steht genau das zur Abstimmung.

Entrechtung statt Nachhaltigkeit

Die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» wirbt mit kitschigen Landschaftsbildern und Familien, die über grüne Alpwiesen wandern. Das ist eine Irreführung. Diese Initiative würde das Bevölkerungswachstum nicht stoppen. Die Schweizer Wirtschaft wäre auch künftig auf Zuwanderung angewiesen. Die demografische Entwicklung ist die Hauptursache des Fachkräftemangels. Mit dem Renteneintritt der Babyboomer nimmt das inländische Arbeitskräfteangebot massiv ab. Die Initiative verfolgt im Kern denn auch ein ganz anderes Ziel. Wie so oft lohnt es sich, den Text genau zu lesen. Entscheidend ist: Zur ständigen Wohnbevölkerung, die begrenzt werden soll, zählen nur jene, die länger als zwölf Monate in der Schweiz leben. Im Klartext: Migrantinnen und Migranten sollen auch künftig in die Schweiz kommen dürfen, um zu arbeiten – aber nicht für ein ganzes Jahr, und nicht mit ihrer Familie. Die SVP will nicht weniger Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Sie will Arbeitskräfte ohne Rechte. «Gastarbeiterinnen» und «Gastarbeiter». Menschen, die unsere Alten und Kranken pflegen, unsere Häuser bauen, unsere Büros reinigen, aber ohne ihre Familien kommen, ohne dauerhaftes Aufenthaltsrecht und ohne Schutz.

Jene Bauern, die nun ihre Wiesen und Äcker mit Stoppschild-Plakaten bepflanzen, fürchten sich offenbar nicht vor dem Fachkräftemangel: ihre Erntehelfer brauchen sie nur saisonal. Das ist kleingeistiges Silodenken. Zum Glück verstehen viele Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, dass die Schweiz als modernes, innovatives Land schon immer von Zuwanderung profitiert hat. Der Erfolg der Schweiz basiert auf Talent, Unternehmergeist und Offenheit. Zugewanderte haben Firmen wie Nestlé und Swatch aufgebaut, welche bis heute Arbeitsplätze schaffen und zum Wohlstand unseres Landes beitragen. Wer starre Zuwanderungsgrenzen in die Verfassung schreiben will, gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.

Genaue Lektüre lohnen auch die Übergangsbestimmungen: Wenn die Wohnbevölkerung die Marke von 9,5 Millionen überschreitet – also voraussichtlich in wenigen Jahren – werden als Erste die Schwächsten entrechtet. Geflüchtete mit vorläufiger Aufnahme erhalten kein Bleiberecht mehr. Der Asylbereich und der Familiennachzug werden eingeschränkt. Danach, bei Überschreitung der Zehnmillionengrenze, sollen wichtige internationale Abkommen gekündigt werden – gemäss Bundesrat auch die Menschenrechtskonvention, die Flüchtlingskonvention und die Kinderrechtskonvention. Schliesslich käme die Kündigung der Personenfreizügigkeit. Man könnte diese Initiative auch nicht «kreativ» umsetzen wie damals die viel offener formulierte Masseneinwanderungsinitiative. Die SVP hat aus ihren Fehlern gelernt. Der Initiativtext ist unmissverständlich. Er zielt klar auf eine Zweiteilung der Gesellschaft. Oben die niedergelassenen Herrschenden. Unten die rechtlosen Zugewanderten.

Ein «Nie wieder» zum Saisonnierstatut

Der Erfolg der rohstoffarmen Schweiz basiert auf einer seit Jahrzehnten wirksamen Formel. Stabile, rechtsstaatliche direkte Demokratie. Kultur der Konkordanz und des sozialen Ausgleichs. Zuwanderung und Integration von motivierten, talentierten Menschen. Es darf nicht sein, dass unser erfolgreiches Land, welches wirtschaftlich auf die migrantische Bevölkerung baut, diese gleichzeitig entrechtet. Die Wiedereinführung des Saisonnierstatuts ist das eigentliche Ziel dieser Initiative, die in einer langen Tradition diskriminierender Volksbegehren steht. Ein wuchtiges Nein zur SVP-Initiative am 14. Juni ist auch eine Geste des «Nie wieder!» – nie wieder wollen wir zurück zum unwürdigen Saisonnierstatut.

Die Schweiz darf sich nicht abschotten. Im Gegenteil, sie muss neue Wege zur Zugehörigkeit eröffnen. Hannah Arendt hat das Recht auf Rechte als das fundamentalste aller Rechte bezeichnet: das Recht, überhaupt Teil einer politischen Gemeinschaft zu sein, die einen schützt. Eine Demokratie, welche dieses Recht mehr als einem Viertel ihrer Wohnbevölkerung verweigert, ist eine unvollkommene Demokratie. Ein Nein am 14. Juni ist ein wichtiges Bekenntnis dazu, dass alle Menschen, die dauerhaft in diesem Land leben, würdig behandelt werden. Die Debatte über Zugehörigkeit und Bürgerrecht wird danach weitergehen. Wir benötigen keine diskriminierende und ausschliessende, sondern eine lebendige und wahrhaftige Demokratie.

Arbër Bullakaj (40) ist Nationalrat (SP, St. Gallen) und IT-Unternehmer aus Wil SG. Er ist der Sohn eines ehemaligen Saisonniers und der Co-Initiant der Demokratie-Initiative.

Von der Tradition bis zur modernen Gastronomie: Albaner präsentieren ihre Kultur im Herzen von Lausanne

In den prestigeträchtigen Räumlichkeiten der École hôtelière de Lausanne in Lausanne fand der besondere Abend “Albanian Culinary Experience” statt, eine Veranstaltung zur Förderung der albanischen Gastronomie, Tradition und Kultur vor einem breiten internationalen Publikum.

Die Veranstaltung wurde von AlbChef in Zusammenarbeit mit GIZ Albania und mit Unterstützung der Botschaft Albaniens sowie der Botschaft des Kosovo in der Schweiz organisiert.

An diesem Abend waren der Botschafter des Kosovo in der Schweiz, Mentor Latifi, der Botschafter Nordmazedoniens, Rexhep Demiri, sowie der Botschafter Albaniens in der Schweiz, Ermal Dredha, anwes

Ebenso nahmen weitere Botschafter und Diplomaten an der Veranstaltung teil, darunter Vertreter aus Kroatien und Montenegro sowie Vertreter des Schweizer Außenministeriums, der Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC), der École hôtelière de Lausanne, Vertreter albanischer und schweizerischer Unternehmen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und zahlreiche Schweizer Gäste.

Zur Eröffnung der Veranstaltung wurden die Anwesenden von Ismail Ademi von AlbChef, dem albanischen Botschafter in der Schweiz, Ermal Dredha, sowie der Vertreterin von GIZ Albania, Sofjolla Koteli, begrüßt. Sie betonten die Bedeutung der Förderung der albanischen Kultur und Gastronomie auf internationaler Ebene.

Der Höhepunkt des Abends war die Präsentation des authentischen albanischen Menüs durch drei der bekanntesten albanischen Köche, Sokol Prenga, Oltion Veshi und Bledar Koçibelli, die vom anwesenden Publikum mit großem Applaus empfangen wurden.

Das mit Kreativität zusammengestellte Menü wurde von ausgewählten Weinen der albanischen Weingüter Balaj, Caco, Menea und Labi begleitet und bot den schweizerischen sowie internationalen Gästen ein besonderes albanisches Erlebnis.

Die Organisatoren betonten, dass diese Initiative Teil des umfassenderen Programms von AlbChef zur internationalen Förderung der albanischen Wein und Gastronomiekultur sowie zur Stärkung des positiven Images der Albaner durch Kultur und Kulinarik ist.

Fotos: Gent Mersinaj

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Tiranë: Albchef hap një kapitull të ri për gastrodiplomacinë shqiptare

Bogujevci empfing das Filmteam von “Dua” nach dem Erfolg in Cannes

Die amtierende Ministerin für Kultur, Jugend und Sport, Saranda Bogujevci, empfing das Team des Films “Dua” nach dem Erfolg beim Filmfestival von Cannes, wo die Produktion im Rahmen des Programms “Semaine de la Critique” mit dem Preis “SACD” ausgezeichnet wurde, berichtet albinfo.ch.

Während des Treffens gratulierte Bogujevci der Regisseurin Blerta Basholli sowie dem gesamten Filmteam und bezeichnete diese Auszeichnung als wichtigen Erfolg für das kosovarische Kino und dessen Präsentation auf internationaler Ebene.

Im Gespräch wurden auch der Weg des Films, der Produktionsprozess und die Erfahrungen beim Festival thematisiert. Dabei wurde besonders die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Unterstützung der Filmindustrie im Land hervorgehoben.

Laut der Ministerin zeigt der Erfolg von “Dua” das hohe künstlerische Niveau der kosovarischen Filmschaffenden sowie die zunehmende Präsenz des kosovarischen Kinos bei den renommiertesten Filmfestivals der Welt./Albinfo.ch

Xhaka wird als bester Transfer der Saison in der Premier League bewertet

Unter den 189 Transfers der Premier League Saison 2025/26 hat das bekannte Sportmedium”The Athletic” den Wechsel von Granit Xhaka zu Sunderland als den erfolgreichsten Transfer der Saison bezeichnet, berichtet albinfo.ch.

Diese Bewertung wurde auch vom Schweizer Fernsehen SRF hervorgehoben, das den Transfer als bedeutenden Erfolg für den 33 jährigen Mittelfeldspieler bezeichnete und ihn an die Spitze eines Rankings setzte, in dem auch Namen wie Rayan Cherki und Michael Kayode vertreten waren.

Laut “The Athletic” liegt der Hauptgrund für diese Bewertung nicht nur im Profil des Spielers, sondern vor allem in seinem unmittelbaren Einfluss auf die Mannschaft und den Verein. Xhaka habe laut dem Bericht einen spürbaren Wandel in der Teamkultur sowie mehr Stabilität in die Kabine gebracht.

Der Schweizer Mittelfeldspieler wechselte von Bayer Leverkusen zu Sunderland und wurde sofort zum Kapitän ernannt. Damit wurde er zu einer zentralen Figur im Projekt von Trainer Régis Le Bris.

Mit seinem Beitrag beendete Sunderland die Saison auf dem siebten Platz und sicherte sich die Qualifikation für die Europa League. Damit kehrte der Klub nach mehr als vier Jahrzehnten auf die europäische Bühne zurück.

Nach einer erfolgreichen Saison in England wird sich Xhaka nun voraussichtlich auf die Weltmeisterschaft 2026 konzentrieren, bei der er die Schweiz bei ihrer vierten WM Teilnahme anführen wird./Albinfo.ch

US Kongressabgeordnete treffen Kurti in Prishtina, Fokus auf die Rechte der Minderheiten im Kosovo und im Preševo Tal

US Kongressabgeordnete treffen Kurti in Prishtina, Fokus auf die Rechte der Minderheiten im Kosovo und im Preševo Tal

Zwei Kongressabgeordnete der Vereinigten Staaten von Amerika, Keith Self und Suhas Subramanyam, werden heute den amtierenden Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, im Regierungsgebäude in Prishtina um 11:50 Uhr treffen.

Laut dem Büro des Premierministers wird die amerikanische Delegation während ihres Besuchs im Kosovo Gespräche mit Vertretern zentraler Institutionen sowie mit internationalen Sicherheitsbehörden führen. Zudem sind Treffen mit der Zivilgesellschaft und Medienvertretern vorgesehen.

Während seines Besuchs im Preševo Tal erklärte der republikanische Kongressabgeordnete Keith Self, dass es “reale Probleme” zwischen den Albanern und Serbien gebe. Er betonte, dass das Ziel des Besuchs die Bewertung der Lage der Minderheiten in beiden Ländern sei.

Der demokratische Kongressabgeordnete Suhas Subramanyam äußerte unterdessen Bedenken hinsichtlich des Bildungssystems und der ungleichen Entwicklung der Albaner in Serbien und bezeichnete diese als wichtige Fragen der Minderheitenrechte.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Preševo, Ardita Sinani, sagte, dass der Besuch der amerikanischen Kongressabgeordneten ein positives Signal sei, dass die Anliegen der Albaner im Tal internationale Aufmerksamkeit erhalten.

Auch der einzige albanische Abgeordnete im serbischen Parlament, Shaip Kamberi, betonte, dass Serbien zwar hohe Standards für die Serben im Kosovo fordere, dieselben Standards jedoch nicht für die Albaner im Preševo Tal angewendet würden.

Kosovo glänzt weltweit: Lisjeta Thaqi triumphiert beim Paragliding Weltcup

Kosovo hat bei der zweiten Runde des Paragliding Accuracy World Cup in Nordmazedonien einen großen Erfolg erzielt, wo sich die Pilotin Lisjeta Thaqi in der Frauenkategorie den ersten Platz sichern konnte.

Mit einer ruhigen, präzisen und professionellen Leistung auf höchstem Niveau ließ Thaqi einige der bekanntesten Namen dieses Sports hinter sich und brachte Kosovo an die Spitze internationaler Wettbewerbe. Dieses Ergebnis ist ein Beweis für ihre kontinuierliche Arbeit, ihr Engagement und ihre hervorragende Vorbereitung, die sie bei jedem Wettkampf zeigt.

Auch die anderen kosovarischen Piloten zeigten starke Leistungen bei diesem hochkarätigen Wettbewerb. Migjen Shala belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung, während Fanol Shala und Lisjeta Thaqi sich den fünften Platz weltweit teilten.

Kosovo macht weiterhin international auf sich aufmerksam und bringt Sportler hervor, die erfolgreich mit der Weltelite im Paragliding konkurrieren.

Einladung zur Teilnahme am Buch “Licht über den Wunden 2”

Sehr geehrte Autorinnen und Autoren,

Im Rahmen unseres fortlaufenden Engagements, das Bewusstsein für den von Serbien im Kosovo verübten Völkermord zu stärken, laden wir Sie ein, Teil der Gedichtsammlung “Licht über den Wunden 2” zu werden, einem literarischen Projekt, das darauf abzielt, das kollektive Gedächtnis zu bewahren und die künstlerische Stimme zu einer der schmerzhaftesten Perioden unserer Geschichte zu stärken.

Alle Autorinnen und Autoren sind eingeladen, mit ihren poetischen Werken beizutragen. Jede Autorin und jeder Autor kann bis zu drei (3) Gedichte einreichen, die thematisch mit dem Verbrechen des Völkermords im Kosovo verbunden sein sollen und Erlebnisse, Erinnerung, Schmerz, Widerstand und Hoffnung behandeln.

Die Frist für die Einreichung endet am 31. Juli 2026.

Für weitere Informationen und zur Einreichung der Beiträge kontaktieren Sie bitte:

[email protected]

Mit Respekt,

Zentrum “Der Völkermord im Kosovo, eine offene Wunde”

Im Namen der Redaktion,

Isuf Sherifi

Genf, 23. Mai 2026

Die erste Albanerin, die auf dem Titelblatt von “Deutsche Dermatologie” vorgestellt wurde, erhält die kosovarische Staatsbürgerschaft zurück

Dr. Merita Hajdini-Zeqiri, eine bekannte albanische Dermatologin, die in Bonn lebt und tätig ist, hat im Rahmen einer Zeremonie im Generalkonsulat des Kosovo in Düsseldorf die Staatsbürgerschaft der Republik Kosovo wiedererlangt, berichtet albinfo.ch.

Die Entscheidung über die Wiedererlangung der Staatsbürgerschaft wurde ihr vom Generalkonsul des Kosovo in Düsseldorf, Behar Isma, überreicht, der ihren Beitrag sowie ihre beruflichen Erfolge in Deutschland würdigte.

Dr. Hajdini-Zeqiri gilt als einer der erfolgreichen albanischen Namen im Bereich der Dermatologie in Deutschland. Sie hat eine besondere Leistung erreicht, indem sie als erste albanische Frau in Deutschland auf der Titelseite des Fachmagazins “Deutsche Dermatologie” vorgestellt wurde, eine Anerkennung, die ihr Engagement und ihren beruflichen Erfolg widerspiegelt.

Während der Zeremonie wurde die Bedeutung der Verbindung der Diaspora mit dem Herkunftsland hervorgehoben, während die Wiedererlangung der Staatsbürgerschaft als Beweis für die Bewahrung der Identität und die starken Verbindungen zum Kosovo bezeichnet wurde.

Das Konsulat des Kosovo in Düsseldorf dankte Dr. Merita Hajdini-Zeqiri für ihren Besuch und wünschte ihr weiterhin viel Erfolg im beruflichen und privaten Leben./Albinfo.ch

 

Petrit Halilaj mit einer Ausstellung in der prestigeträchtigen Galerie “Hamburger Bahnhof” in Berlin

Petrit Halilaj wird mit einer besonderen Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart präsentiert, einer der prestigeträchtigsten Galerien für zeitgenössische Kunst in Deutschland, berichtet albinfo.ch.

Die Ausstellung wird von der Botschaft der Republik Kosovo in Berlin in Zusammenarbeit mit dem kosovarischen Künstler organisiert und markiert einen wichtigen kulturellen Moment für die albanische Diaspora in Deutschland.

Diese Woche endet Halilajs Einzelausstellung, die als die größte und komplexeste seiner bisherigen künstlerischen Laufbahn gilt. Besucher haben die Möglichkeit, das einzigartige kreative Universum des international bekannten Künstlers aus nächster Nähe kennenzulernen, der für die Verbindung von Erinnerung, Identität und persönlichen Geschichten in der zeitgenössischen Kunst bekannt ist.

Der Eintritt ist exklusiv für albanische Landsleute kostenlos, die sich mit dem Code “Syrigana” an der Ticketstelle melden können.

Eines der besonders herausragenden Projekte der Ausstellung ist “SYRIGANA”, bei dem sich die Oper in eine künstlerische Ausstellungsinstallation verwandelt. Das Projekt verbindet die Geschichte von Adam und Eva mit traditionellen Liedern aus Drenica, mit einer Komposition von Lugh O’Neil und Interpretationen der Sopranistinnen Nina Guo und Urta Haziraj.

Während des Besuchs wird das Publikum auch die Möglichkeit haben, die Generalproben des Konzerts “SYRIGANA” zu verfolgen und das Orchester, die Schauspieler, die Marionetten sowie den finalen Vorbereitungsprozess vor der Premiere in Berlin aus nächster Nähe zu erleben.

An der Umsetzung dieses Projekts haben auch die Philharmonie des Kosovo, die albanische Diaspora sowie kulturelle Institutionen im Kosovo und in Deutschland mitgewirkt und diese Veranstaltung zu einer wichtigen künstlerischen und kulturellen Brücke zwischen den beiden Ländern gemacht./Albinfo.ch

Lehrkräfte der Diaspora kommen im Kosovo zusammen, um die albanische Sprache und die nationale Identität zu stärken

Das Ministerium für Bildung und Sport der Republik Albanien hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Kosovo den Aufruf zur Teilnahme am XIX. Seminar für Lehrkräfte der albanischen Sprache und albanischen Kultur in der Diaspora und Emigration veröffentlicht.

Das Seminar findet vom 28. bis 31. Juli 2026 im Kosovo statt und hat zum Ziel, den Unterricht der albanischen Sprache zu stärken sowie die nationale Identität unter albanischen Schülerinnen und Schülern im Ausland zu bewahren, berichtet albinfo.ch.

Thema des Seminars

“Die Motivation von Schülerinnen und Schülern in der Diaspora zum Erlernen der albanischen Sprache und zur Bewahrung der nationalen Identität”

Bewerbung und Teilnahme

Lehrkräfte, die an einer Teilnahme interessiert sind oder Arbeiten in Workshops präsentieren möchten, müssen sich innerhalb der festgelegten Frist online bewerben.

Bewerbung für die Teilnahme und Einreichung der Abstracts: 25. Mai bis 9. Juni 2026

Benachrichtigung über die Annahme der Abstracts und der Teilnehmenden: 12. bis 15. Juni 2026

Einreichung der vollständigen Präsentationen: bis zum 15. Juli 2026

Zwei Bewerbungsformulare stehen zur Verfügung.

Weitere Informationen sind auch auf der offiziellen Website zu finden:

http://qbd.gov.al

Das Seminar wird voraussichtlich Lehrkräfte aus der albanischen Diaspora zusammenbringen, mit dem Ziel, Erfahrungen auszutauschen und den Unterricht der albanischen Sprache in den Gemeinschaften im Ausland zu stärken.

Kosovarische Unternehmen sind zum “Vienna Economic Forum 2026” eingeladen

Das Ministerium für Industrie, Unternehmertum, Handel und Innovation hat über die Agentur für Investitionen und Unternehmensförderung im Kosovo (KIESA) den öffentlichen Aufruf zur Bewerbung für die Teilnahme am Wirtschaftsforum “Vienna Economic Forum – Meet Kosovo in Vienna 2026” eröffnet.

Dieses Forum hat zum Ziel, kosovarische Unternehmen auf internationalen Märkten zu fördern und die globale wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken. Damit sollen neue Möglichkeiten für Investitionen, Partnerschaften und die Erweiterung von Geschäftsnetzwerken geschaffen werden.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Premierministers des Kosovo, Albin Kurti, sowie des österreichischen Bundeskanzlers Christian Stocker, wodurch dem Forum eine besondere diplomatische und wirtschaftliche Bedeutung zukommt.

Interessierte Unternehmen können sich bewerben, indem sie das entsprechende Formular ausfüllen und dieses bis zum 31. Mai 2026 um 00:00 Uhr elektronisch an die offizielle E-Mail-Adresse [email protected] senden.

Für weitere Informationen können Interessierte die offizielle Website von KIESA unter folgendem Link besuchen:

http://kiesa.rks-gov.net

Albanien und Kosovo stärken die Zusammenarbeit beim Grenzmanagement

Der albanische Botschafter im Kosovo, Petrit Malaj, hat das Nationale Zentrum für Grenzmanagement (QKMK) im Rahmen der Vertiefung der interinstitutionellen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich des integrierten Grenzmanagements besucht.

Während des Besuchs wurde er vom Direktor der Grenzabteilung, Oberstleutnant Fehmi Xhata, sowie vom Koordinator des QKMK, Samir Krasniqi, empfangen.

Bei dem Treffen wurde die Fortsetzung der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustauschs zwischen den Institutionen des Kosovo und Albaniens besprochen, nach dem früheren Studienbesuch der albanischen Staatspolizei in diesem Zentrum im April.

Die Vertreter des QKMK stellten die Kapazitäten und Mechanismen des integrierten Grenzmanagements (IGM) vor und betonten die Rolle des Zentrums bei der 24-Stunden-Koordination der für die Grenzsicherheit zuständigen Institutionen.

Botschafter Malaj würdigte die Arbeit und Professionalität des Personals und bezeichnete das QKMK als ein fortschrittliches Modell institutioneller Zusammenarbeit in der Region sowie als einen wichtigen Mechanismus zur Verhinderung illegaler Aktivitäten.

Er bekräftigte zudem die Bereitschaft Albaniens, Projekte zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit weiterhin zu unterstützen.

Zum Abschluss des Besuchs besichtigte die Delegation die operativen Räumlichkeiten des QKMK aus nächster Nähe und erhielt Einblick in dessen praktische Arbeitsweise.

Das Buch “Konzeptkunst im Kosovo 2000-2025” wird in Zürich vorgestellt

Gestern wurde in den Räumlichkeiten der Pestalozzi Bibliothek in Zürich das Buch “Konzeptkunst im Kosovo 2000-2025” von Prof. Dr. Ilir Muharremi vorgestellt, eine bedeutende Veröffentlichung, die sich mit der Entwicklung, der Geschichte und dem Einfluss der Konzeptkunst im Kosovo im Zeitraum 2000-2025 befasst.

Diese Buchvorstellung brachte Künstler, Wissenschaftler, Kunstliebhaber sowie Mitglieder der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz zusammen und schuf eine besondere kulturelle und künstlerische Atmosphäre. Das Buch bietet erstmals eine umfassende und strukturierte Dokumentation der Konzeptkunst im Kosovo und umfasst Künstler, Projekte, Ausstellungen sowie bedeutende Entwicklungen der zeitgenössischen Kunstszene.

außergewöhnlichste Buch über Konzeptkunst im Kosovo” bezeichnete. Er betonte, dass dies eine sehr bedeutende Leistung des Autors sei und dass das Buch als zentrale Referenz für die Konzeptkunst im Kosovo sowie für Forscher der albanischen zeitgenössischen Kunst dienen werde.

Der Autor des Buches, Prof. Dr. Ilir Muharremi, erklärte:

“Es ist eine besondere Freude, mein Buch vor dem Publikum in Zürich zu präsentieren. Bis zur Veröffentlichung dieses Buches waren die Materialien über die Künstler in verschiedenen Katalogen verstreut. Jetzt haben wir sie in einem Buch zusammengefasst.”

Die Gesprächsrunde wurde vom Künstler Kushtrim Syljemani moderiert, der die Biografie des Autors vorlas und über die Bedeutung des Buches für die Dokumentation und Erforschung der zeitgenössischen Kunst im Kosovo sprach.

Nach der Vorstellung fand auch eine Diskussion und ein Austausch mit dem Publikum statt, bei dem die Anwesenden Sislej Xhafa und Prof. Dr. Ilir Muharremi Fragen zur Entwicklung der Konzeptkunst, zu den Herausforderungen der Künstler im Kosovo sowie zur Bedeutung der Dokumentation der albanischen zeitgenössischen Kunst stellten. Die Diskussion wurde vom Publikum mit großem Interesse verfolgt und schuf einen offenen künstlerischen und kulturellen Dialog.

US-Kongressabgeordnete auf dem Balkan, auch mit einem Besuch im Kosovo

Die beiden US-Kongressabgeordneten, der Republikaner Keith Self und der Demokrat Suhas Subramanyam, werden heute in Serbien sein, wo sie auch das mehrheitlich von Albanern bewohnte Preševo-Tal besuchen.

In Belgrad werden sie von der serbischen Parlamentspräsidentin Ana Brnabić empfangen, bevor sie morgen nach Preševo weiterreisen.

Die Bürgermeisterin dieser Gemeinde im Süden Serbiens, Ardita Sinani, schrieb auf ihrem Facebook-Profil, dass “Preševo die Delegation des US-Kongresses willkommen heißt”.

“Ein historischer Moment für das Tal”, so Sinani.

Später erklärte Sinani gegenüber dem Balkan-Dienst von Radio Free Europe, dass sie den Kongressabgeordneten mehrere der wichtigsten Probleme der albanischen Bevölkerung im Preševo-Tal darlegen wolle.

“Vor allem geht es um die unzureichende institutionelle Vertretung der Albaner in staatlichen Institutionen, die Frage der Adresspassivierung, die Nichtanerkennung von in der Republik Kosovo erworbenen Diplomen, die ungleiche wirtschaftliche Entwicklung, die hohe Arbeitslosigkeit und die anhaltende Abwanderung junger Menschen”, sagte Sinani.

Sie fügte hinzu, dass auch die Notwendigkeit der nachhaltigen Umsetzung der früher erzielten Vereinbarungen über die Rechte der Albaner in dieser Region sowie die Frage der Blockierung finanzieller Mittel der kosovarischen Behörden zur Unterstützung der albanischen Bevölkerung im Tal thematisiert werden.

“Besonders werden wir auch die angekündigte Wiedereinführung des verpflichtenden Militärdienstes ansprechen, angesichts der Sensibilität und Besorgnis der Bürger im Preševo-Tal in dieser Frage sowie der Notwendigkeit, dass alle Prozesse mit vollem Vertrauen und gleicher Behandlung aller Gemeinschaften verlaufen”, betonte Sinani.

Die Vertreter des Preševo-Tals und der serbische Staat haben in den Jahren 2001, 2007 und 2013 drei Vereinbarungen getroffen, die den Schutz der Rechte und die Integration der albanischen Minderheit vorsehen, doch diese wurden nie umgesetzt.

Die Integration der Albaner in staatliche Institutionen gehört zu den Verpflichtungen Serbiens im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen.

Auf Initiative des Kongressabgeordneten Self verabschiedeten die Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des US-Repräsentantenhauses im Januar dieses Jahres einen Gesetzesentwurf, der den US-Außenminister auffordert, einen umfassenden Bericht über die Lage der Minderheiten in Serbien mit besonderem Fokus auf die Albaner im Preševo-Tal vorzulegen.

Mehr als 60.000 Albaner leben in Serbien und bilden laut der letzten Volkszählung von 2022 die viertgrößte Minderheit des Landes.

In internationalen Berichten gilt das Preševo-Tal, das Preševo, Medveđa und Bujanovac umfasst, als vollständig isoliert und erhält nur in Wahlzeiten Aufmerksamkeit.

Einen Tag zuvor hielten sich Self und Subramanyam in Sarajevo auf, wo sie Vertreter des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina trafen.

Dort diskutierten sie über “Möglichkeiten zur Stärkung der bilateralen Partnerschaft und zur Unterstützung der Stabilität auf dem westlichen Balkan”.

In einem Beitrag auf X betonte die US-Botschaft in Sarajevo, dass die Vereinigten Staaten weiterhin dem Dayton-Friedensabkommen und der territorialen Integrität von Bosnien und Herzegowina verpflichtet sind.

Auch in der Mitteilung des Büros des Hohen Repräsentanten (OHR) in Bosnien und Herzegowina anlässlich des Besuchs wurde die Bedeutung des amerikanischen Engagements für das Dayton-Abkommen hervorgehoben.

Die beiden Kongressabgeordneten trafen den ersten stellvertretenden Hohen Repräsentanten Louis Crishock, “um die politische Lage in Bosnien und Herzegowina zu besprechen”.

Die Delegation der US-Kongressabgeordneten wird am Dienstag im Kosovo erwartet.

Vergangene Woche gab Kosovos amtierender Premierminister Albin Kurti bekannt, dass er ein virtuelles Treffen mit einer Gruppe von Kongressabgeordneten abgehalten habe, darunter auch Self.

“Die bilaterale Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich zwischen dem Kosovo und den Vereinigten Staaten ist stärker denn je. Das liegt vor allem an der überwältigenden parteiübergreifenden Unterstützung, die der Kosovo im US-Kongress genießt”, schrieb Kurti danach auf X.

Ende April brachten Self gemeinsam mit ihren Kollegen Ritchie Torres und Mike Lawler eine Resolution ein, die den Weg des Kosovo in die NATO voranbringen soll.

Die parteiübergreifend unterstützte Resolution betont unter anderem, dass “die demokratische Regierungsführung des Kosovo, die zivile Kontrolle über die Sicherheitskräfte und das multiethnische Zusammenleben ein überzeugendes Argument für eine NATO-Mitgliedschaft darstellen”. /REL

Valmir Matoshi “verlässt” die Schweiz und entscheidet sich auf internationaler Ebene für den Kosovo

Der Mittelfeldspieler von Thun, Valmir Matoshi, hat die Einladung des Kosovo für die beiden Freundschaftsspiele im Juni offiziell angenommen.

Nachdem er in der Schweiz den Titel gewonnen hat, folgt er den Spuren von Leon Avdullahu und Albian Hajdari, um den Kosovo auf internationaler Ebene zu vertreten.

In der von Franco Foda veröffentlichten Liste für die beiden Juni-Spiele steht auch sein Name, gemeinsam mit Neuzugängen wie Dardan Shabanhaxhaj, der sich gegen Österreich entschieden hat, sowie Rilind Nivokazi, der erstmals nominiert wurde, berichtet albinfo.ch.

Der 22-Jährige zog in dieser Saison in der Schweizer Super League mit insgesamt 34 Einsätzen, sechs Toren und vier Assists die Aufmerksamkeit auf sich.

Valmir Matoshi wird Thun voraussichtlich bereits in diesem Sommer verlassen, während sein aktueller Marktwert bei “Transfermarkt” auf 1,2 Millionen Euro geschätzt wird.

Messi, Milliardär

Lionel Messi ist nun offiziell Milliardär und reiht sich damit neben Cristiano Ronaldo in diese besondere Kategorie ein.

Das Vermögen der Ikone Argentiniens und von Inter Miami hat die Marke von 1 Milliarde Dollar überschritten, schreibt “Goal.com”, berichtet albinfo.ch.

Der 38-Jährige hat seit 2007 allein durch Gehälter und Boni mehr als 700 Millionen Dollar verdient und verfügt zudem über zahlreiche Investitionen, die ihm hohe Einnahmen bringen.

Der achtfache Gewinner des “Ballon d’Or” kommt in dieser MLS-Saison in den USA auf 13 Tore und fünf Assists in 15 Spielen.

Die renommierte albanische Sopranistin Ermonela Jaho wird geehrt

Die weltweit bekannte albanische Sopranistin Ermonela Jaho wurde mit dem prestigeträchtigen französischen Titel “Chevalier des Arts et des Lettres” ausgezeichnet, einer der höchsten Ehrungen für außergewöhnliche Beiträge zur Kunst und Kultur, berichtet albinfo.ch.

In ihrer bewegenden Botschaft erklärte die Künstlerin:

“Die Auszeichnung mit dem Titel “Chevalier des Arts et des Lettres” bedeutet für mich eine außergewöhnliche Emotion und eine sehr wertvolle Ehre für mein Herz, denn Frankreich steht für mich für die Liebe zur Kunst, zur Kultur und zur menschlichen Wahrheit.

Ich möchte allen Menschen meinen aufrichtigsten Dank aussprechen, die meinen Weg begleitet haben, insbesondere Dominique Riber, meinem langjährigen treuen Agenten, für das Vertrauen und die kontinuierliche Unterstützung, sowie Jean-Philippe Thiellay, dessen aufrichtige Leidenschaft für die Oper und dessen großzügiges Engagement diesen wertvollen Moment möglich gemacht haben.

Ich könnte mir keinen schöneren Rahmen für diese Zeremonie vorstellen, als umgeben von aufrichtigen Freunden, Kunstliebhabern und einem Publikum, das allen Opfern im Leben eines Künstlers einen Sinn gegeben hat.

Ich nehme diese Auszeichnung mit Demut, Dankbarkeit und tiefer Rührung an. Danke an Frankreich, dass es meine Stimme und mein Herz mit so viel Großzügigkeit aufgenommen hat”, schreibt Jaho.

Ermonela Jaho gilt heute als eine der angesehensten Sopranistinnen der Welt und ist auf renommierten Bühnen wie dem Royal Opera House, der Metropolitan Opera und dem Teatro alla Scala aufgetreten.

“Das schweizerisch-kosovarische Konzert vereint Diplomatie, Kultur und Freundschaft in den USA”

In einer Atmosphäre voller Musik, Freundschaft und Partnerschaft fand in den Vereinigten Staaten das schweizerisch-kosovarische Konzert im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit der USA statt, berichtet albinfo.ch.

Die Botschaft der Republik Kosovo in den USA empfing in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft Vertreter der amerikanischen Regierung, des Kongresses, der akademischen Welt, der Kunst, der Zivilgesellschaft sowie der albanischen und internationalen Gemeinschaften zu einem Abend, der die verbindende Kraft der Kultur in den Mittelpunkt stellte.

Ein besonderer Dank galt dem Botschafter Dr. Ralf Heckner, seiner Ehefrau Dr. Ilaria Macconi Heckner sowie der Schweizer Botschaft für die Gastfreundschaft und die Zusammenarbeit bei der Organisation der Veranstaltung in ihrer Residenz.

Der Höhepunkt des Abends war der künstlerische Auftritt des international bekannten Duos ARIADITA, bestehend aus den Pianistinnen Ardita Statovci und Ariane Haering. Mit Interpretationen von Werken von Mozart, Smetana, Honegger, Aliçkaj, Beach und Poulenc schufen sie eine besondere künstlerische Atmosphäre, die die Freundschaft und die Verbindungen zwischen Kosovo und der Schweiz widerspiegelte.

In seiner Rede betonte der kosovarische Botschafter in den USA, Ilir Dugolli, dass die Schweiz und die Vereinigten Staaten eine wichtige Rolle auf dem Weg des Kosovo gespielt haben und weiterhin zu den engsten Partnern und Freunden des Landes zählen.

Der Abend wurde nicht nur zu einer Feier der Kultur und Musik, sondern auch zu einem Ausdruck der Dankbarkeit für die anhaltende Unterstützung und Freundschaft zwischen dem Kosovo, der Schweiz und den Vereinigten Staaten.

“Der 19-jährige Murat Avdyli wird zum jüngsten Stadtverordneten in Bad Homburg in Deutschland gewählt”

Ein bedeutender Erfolg kommt aus der albanischen Diaspora in Deutschland, wo der 19-jährige Murat Avdyli aus Drenas zum Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Bad Homburg im Bundesland Hessen gewählt wurde, schreibt albinfo.ch.

Avdyli, geboren am 23. September 2006 im Dorf Dobroshec in Drenas, konnte bei den Kommunalwahlen vom 25. März 2026 als Kandidat der CDU 8.722 Stimmen gewinnen. Mit diesem Ergebnis sicherte er sich einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung einer Stadt mit rund 54.000 Einwohnern.

Mit nur 19 Jahren wird er zum einzigen Albaner in dieser Versammlung und gleichzeitig zum jüngsten Mitglied, was einen besonderen Erfolg für die albanische Gemeinschaft in Deutschland und darüber hinaus darstellt.

Murat Avdyli emigrierte im Alter von vier Jahren nach Deutschland, wo er seine Schulbildung absolvierte und sich in verschiedenen Aktivitäten engagierte, darunter Fußball im Alter von fünf bis 18 Jahren. Er machte sein Abitur am “Kaiserin-Friedrich-Gymnasium” und studiert seit September 2025 an der Frankfurt School of Finance & Management, einer der renommiertesten Hochschulen Europas im Bereich Wirtschaft und Finanzen, schreibt albinfo.ch weiter.

Sein politisches Engagement begann früh. Im Jahr 2023 trat er im Alter von 17 Jahren der Jungen Union in Bad Homburg bei, ein Jahr später wurde er in den Vorstand gewählt und übernahm die Verantwortung für die Mitgliederbetreuung. Zudem ist er Delegierter beim Parteitag auf Landesebene in Hessen mit Stimmrecht.

Seit Oktober ist Avdyli zudem Vorstandsmitglied der Wirtschaftsvereinigung Hochtaunuskreis, wo er mit Vertreterinnen und Vertretern des Landtags sowie des Bundestags zusammenarbeitet.

Seine Wahl gilt als inspirierendes Beispiel für Integration und den Erfolg junger Albaner in der Diaspora und zeigt Engagement, Einsatzbereitschaft und eine starke Verbundenheit mit seinen Wurzeln.

In Pristina findet das erste italienisch-kosovarische Agrobusiness-Forum statt

In Pristina fand das erste italienisch-kosovarische Agrobusiness-Forum 2026 statt, eine Veranstaltung, die Institutionen, Unternehmen und Fachleute aus beiden Ländern zusammenbrachte, mit dem Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Agrar- und Lebensmittelsektor auszubauen, berichtet albinfo.ch.

Das Forum wurde in Zusammenarbeit zwischen der italienischen Botschaft und der AIC – Associazione Italiana Coltivatori organisiert, mit Unterstützung der Regierung des Kosovo sowie des Ministeriums für Industrie, Unternehmertum, Handel und Innovation.

An der Veranstaltung nahmen 27 italienische Unternehmen teil, die authentische “Made in Italy”-Produkte präsentierten und neue Kooperationsmöglichkeiten mit wirtschaftlichen Akteuren aus dem Kosovo in Bereichen wie Import, Distribution, Einzelhandel und dem HoReCa-Sektor schufen.

Während des Forums fanden B2B-Treffen zwischen italienischen Unternehmen und kosovarischen Firmen statt. Zudem wurden wichtige Themen im Bereich Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit diskutiert, darunter Zollverfahren, Import und Export, DOP/IGP-Zertifizierungen, Kennzeichnung und Lebensmittelsicherheit.

An dem Forum nahmen auch institutionelle Vertreter aus dem Kosovo und Italien teil, darunter Premierminister Albin Kurti sowie Vertreter des Wirtschafts- und Agrarlebensmittelsektors.

Die Organisatoren bewerteten das Forum als einen wichtigen Schritt beim Aufbau neuer wirtschaftlicher Brücken zwischen dem Kosovo und Italien, der den Weg für neue Partnerschaften und konkrete Kooperationsprojekte in der Zukunft ebnet./Albinfo.ch