Aferdita Gashi – Über 50 Medaillen und ein Herz, das Grenzen herausfordert

In einer Welt, in der Träume oft an Schwierigkeiten scheitern, ist Aferdita Gashi ein herausragendes Beispiel dafür, dass mit Willenskraft, Leidenschaft und Durchhaltevermögen jede Grenze überwunden werden kann. Geboren in Pristina und seit 1991 in der Schweiz ansässig, hat Aferdita nicht nur ein neues Leben aufgebaut, sondern sich auch einen respektierten Namen im Amateursport gemacht. Als Mutter von drei Töchtern, Ehefrau und vor allem als Sportlerin mit unerschöpflichem Ehrgeiz inspiriert sie täglich Dutzende von Frauen, an ihre eigene Stärke zu glauben.

Ein Weg von der Kindheitsleidenschaft zu internationalen Medaillen
Die Liebe zum Laufen entstand ganz natürlich in den kleinen Gassen Kosovos, wo Aferdita als Kind kaum vom Rennen abzuhalten war. Erst vor etwa zehn Jahren entschied sie sich jedoch, diese Leidenschaft zu ihrer persönlichen Mission zu machen: sich selbst herauszufordern und jede Barriere zu durchbrechen.

Heute kann Aferdita auf über 50 Medaillen zählen, die sie bei den bekanntesten Wettbewerben in der Schweiz und der Region gewonnen hat. Beim Lauf in Winterthur legte sie die zehn Kilometer in nur 45 Minuten zurück und erreichte unter 500 Teilnehmerinnen den dritten Rang. Bei der Basler Marathon am 27. April 2025 belegte sie den 13. Platz von 2.500 Teilnehmerinnen – ein Beweis dafür, dass wahre Leidenschaft keine Grenzen kennt. Der Basler Frauenlauf ist Teil des „Frauenlauf Cup“, einer Serie von Rennen, die am 22. Juni in Winterthur und am 28. Juni in Bregenz fortgesetzt wird. Ziel dieser Initiative ist es, Bewegung und Gemeinschaft unter Frauen in der gesamten Region zu fördern.

„Es kommt nicht auf die Zeit an, die man erzielt, sondern auf den Mut, nicht stehenzubleiben“, sagt sie mit einem Funkeln in den Augen, das nur echte Sportlerinnen haben.

Eine Sammlung von Medaillen und bewegenden Momenten

In den Marathons von Luzern, Zürich, Bern und Winterthur sowie bei Trail Runs in den Schweizer und Österreichischen Alpen hat Aferdita nicht nur Medaillen gesammelt, sondern vor allem Geschichten des Durchhaltevermögens, der Freude und des persönlichen Triumphes geschrieben. Jede einzelne Auszeichnung steht für unzählige Schweißtropfen, Lächeln und Momente des Sieges.

Ein Aufruf an alle albanischen Frauen: Entdeckt eure Kräfte!

Aferdita Gashi ist die einzige Albanerin, die in dieser prestigeträchtigen Rennserie aktiv die Gemeinschaft albanischer Frauen vertritt. Doch sie möchte nicht alleine bleiben:
„Ich möchte sehen, wie meine albanischen Schwestern Seite an Seite mit mir antreten! Egal ob ihr lauft oder walking macht – wichtig ist nur, dass ihr den ersten Schritt zu einer stärkeren, widerstandsfähigeren Persönlichkeit macht.“

Bei Marathons, bei denen sich über 10.000 Teilnehmende für verschiedene soziale Anliegen engagieren, träumt Aferdita davon, noch mehr albanische Namen vereint in Stärke, Mut und Lebensfreude zu sehen.

Sport als Weg zur Freiheit

Für Aferdita ist Sport weit mehr als reine Bewegung: Er ist eine Lebensweise, ein Mittel, um Freiheit zu spüren und eine stärkere Version seiner selbst zu formen.
„Kämpft für euch selbst! Glaubt an die Kraft, die in euch steckt. Jeder Schritt, jeder Atemzug, jeder Traum – sie gehören euch. Lauft zur Freiheit und gebt niemals auf. Sport ist Freiheit pur!“

Als aktives Mitglied der #meinfrauenlauf-Community betont sie die Bedeutung der Stärkung von Frauen durch Sport und Zusammenarbeit: „Ohne Frauen funktioniert nichts!“ Das besondere Miteinander in dieser Frauenlauf-Serie gilt als einzigartiges Erlebnis in der Schweiz. Hier ist jede Frau willkommen, findet ihre passende Distanz und erlebt, wie Unterstützung und Gemeinschaft sie zum Ziel tragen.

„Wir sind nicht nur Teilnehmerinnen, wir sind ein Netzwerk, das sich gegenseitig stützt. Am Zielstrich wird jede Läuferin wie eine Siegerin empfangen, denn in diesem gemeinsamen Prozess sind wir alle Gewinnerinnen“, erklärt Aferdita Gashi.

Für Albinfo.ch: Luljeta Ademi

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Vitreoretinale Chirurgie im Spital „Kubati“

Das Spital „Kubati“ ist unbestritten führend auf dem Gebiet der vitreoretinalen Chirurgie. Als erste Einrichtung in Kosovo haben wir diese Behandlung vor Ort angeboten und damit Patientinnen und Patienten die aufwendige Reise ins Ausland erspart. Dies wurde möglich durch ein Team von Fachärztinnen und Fachärzten, die in renommierten europäischen Kliniken subspezialisiert ausgebildet wurden.

Was ist vitreoretinale Chirurgie?
Die vitreoretinale Chirurgie ist ein hochspezialisiertes Teilgebiet der Augenheilkunde. Sub­specialisierte Chirurgen führen mit feinsten Instrumenten und modernster Technologie Eingriffe am Glaskörper und an der Netzhaut durch. Ziel ist es, Sehkraft zu erhalten oder wiederherzustellen, indem die zugrunde liegenden Erkrankungen präzise behandelt werden.

Häufige Indikationen
• Netzhautablösung (Ablatio retinae) – Die Netzhaut löst sich von ihrer Unterlage ab.
• Makulaloch (Macular Hole) – Ein kleiner Riss in der Makula führt zu zentralen Sehstörungen.
• Diabetische Retinopathie – Krankhafte Gefäße und Membranen verursachen Einblutungen.
• Glaskörperblutung – Blut im Corpus vitreum beeinträchtigt das Sehfeld.
• Epiretinale Membran (Macular Pucker) – Narbengewebe verzerrt das Bild.
• Augentrauma – Verletzungen können eine dringende Operation erfordern.

Warnzeichen
Patientinnen und Patienten sollten bei folgenden Symptomen sofort eine Fachambulanz aufsuchen:
• Wahrnehmung von „Mouches volantes“ (Fliegen, Spinnweben)
• Lichtblitze (Photopsien)
• Plötzliche Sehverschlechterung oder Gesichtsfeldausfall
• Verzerrtes Sehen (Metamorphopsie)

Ablauf einer Operation

  1. Vorbereitung und lokale oder ggf. allgemeine Anästhesie

  2. Mikroinzisionen (25G–27G) in die Sklera

  3. Vitrektomie – Entfernung des erkrankten Glaskörpers

  4. Netzhauteingriffe mit Laser, Gas- oder Silikonöl-Tamponade

  5. Tamponade und Wundverschluss

  6. Postoperative Nachsorge mit Augentropfen und Kopfhaltungstraining

Moderne Entwicklungen
• Mikroinzisionstechniken (27G) für schnellere Heilung
• Hochauflösende Bildgebung (OCT, 3-D-View) für präzise Diagnostik

Hinweise nach der OP
• Kopfhaltungsplan bei Gastamponade
• Vermeidung von Flugreisen (2–4 Wochen)
• Schonung (kein schweres Heben)
• Regelmäßige Kontrollen beim Chirurgen

Risiken und Erfolgsaussichten
Risiken wie Infektion, erhöhter Augeninnendruck oder erneute Ablösung sind dank moderner Techniken selten. Bei rechtzeitiger Behandlung lassen sich Sehkraft und Lebensqualität meist sehr gut erhalten oder wiederherstellen.

Für eine kompetente Beratung und schonende Durchführung Ihrer vitreoretinalen Behandlung steht Ihnen das Spital „Kubati“ mit erfahrenen Spezialistinnen und Spezialisten sowie modernster Technik jederzeit zur Verfügung.

 

 

Debatte um Sprachunterricht in Schweizer Schulen flammt wieder auf

Debatte um Sprachunterricht in Schweizer Schulen flammt wieder auf

Die Auseinandersetzung an den Schulen über den Beginn des Fremdsprachenunterrichts ist neu entbrannt. In der Schweiz beginnt man sehr früh mit einer Fremdsprache: die erste wird ab der 3. Klasse, die zweite ab der 5. Klasse unterrichtet. Viele Lehrpersonen halten das für zu früh und überfordernd für die Kinder, berichtet albinfo.ch

Offizielle Politik der FDP ist es zudem, dass Kinder erst eine fundierte Kenntnis ihrer Hauptlandessprache erwerben sollen, bevor sie eine weitere Sprache lernen.

An zahlreichen Primarschulen im ganzen Land ist Englisch die erste Fremdsprache, gefolgt von einer weiteren Landessprache als zweiter Fremdsprache. Andere hingegen betonen, dass Sprachen für den nationalen Zusammenhalt essenziell seien und eine zweite Landessprache Vorrang vor Englisch haben müsse.

Vier Organisationen, darunter das Forum für Zweisprachigkeit, warnen, die Tendenz, Englisch über eine Landessprache zu stellen, stelle eine Gefahr für den Bund dar.

Shaqiri führt Basel auf dem Weg zu zwei Trophäen an

Xherdan Shaqiri kehrte zu seiner «Heimat» nach Basel zurück, wo er sich als Spieler formte und bekannt wurde, berichtet albinfo.ch.
Basel dominierte mit Shaqiri und Granit Xhaka, doch in den vergangenen Jahren blieben Trophäen aus. Mit seiner Rückkehr scheint Shaqiri die Erfolge nun wieder nach Basel zu holen. Er führte die Mannschaft ins Finale des Schweizer Cups, das am 1. Juni in Bern gegen den Drittligisten Biel-Bienne ausgetragen wird. Zudem steht Basel in der Super League an der Tabellenspitze – mit sechs Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten bei noch fünf verbleibenden Spieltagen.
Shaqiri ist mit 14 Toren bester Torschütze und mit 17 Vorlagen Top-Assistgeber der Liga und gilt als Hauptfavorit auf die Wahl zum Schweizer Fussballer des Jahres.

Xherdan Shaqiri: Einer der Elite-Spieler aus 17 europäischen Top-Ligen

Xherdan Shaqiri gehört zu den weltweiten Elite-Spielern aus 17 europäischen Ligen, berichtet albinfo.ch.

Xherdan Shaqiri erlebt derzeit eine der erfolgreichsten Spielzeiten seiner Karriere und ist seit seiner Rückkehr zu seinem Jugendklub im vergangenen Sommer wieder in Topform. Er ist der am höchsten dekorierte Fußballer in der Geschichte der Schweiz: Er gewann jeweils zweimal die Champions League mit Bayern München und dem FC Liverpool sowie nationale Meistertitel in Deutschland und England. In der Schweizer Nationalmannschaft steht er nach Granit Xhaka an zweiter Stelle der Länderspiele, und mit dem FC Basel holte er drei Super-League-Titel.

In dieser Saison kämpft Shaqiri mit dem FC Basel erneut um den Meistertitel. Sein Beitrag ist beeindruckend: Der 33-Jährige erzielte bislang 16 Tore und bereitete 18 weitere vor. Damit zählt er zu den Top 4 Torschützen und Vorbereiter aller Spieler aus 17 europäischen Ligen, nur hinter Mohamed Salah, Viktor Gyökeres und Harry Kane.

„Xherdan Shaqiri gehört zu den weltweiten Elite-Spielern aus 17 europäischen Ligen, was Tore und Vorlagen angeht“, schrieb die Swiss Football League am Samstag.

Insgesamt war Shaqiri an 31 Torbeteiligungen direkt beteiligt. Spitzenreiter ist Mohamed Salah mit 32 Treffern und 23 Assists in 47 Einsätzen in allen Wettbewerben.
berichtet albinfo.ch.

Von Skopje in die Niederlande: Der Erfolg von Vigjilenca Abazi im Europäischen Recht

Vigjilenca Abazi, eine der bekanntesten Stimmen im Bereich des Europäischen Rechts und Mentorin für viele junge Frauen, hat maßgeblich zum Schutz der Rechte von Bürgern und Whistleblowern beigetragen und ist damit zu einem inspirierenden Vorbild für Erfolg und Engagement geworden. Seit über einem Jahrzehnt wirkt sie an der Entwicklung politischer Strategien mit und fördert die Rechtsentwicklung durch ihre wissenschaftliche und akademische Arbeit. Ihre Leistungen beschränken sich jedoch nicht nur auf den akademischen Bereich: Sie hat das Leben derjenigen, die sie betreut und unterstützt hat, direkt positiv beeinflusst.

Im Jahr 2020 wurde Vigjilenca, die international für ihre Aktivitäten bekannt ist, mit dem „Early Career Award“ der Königlichen Akademie der Wissenschaften der Niederlande ausgezeichnet.

„Diese Auszeichnung ist für mich ein Ansporn und bietet Momente der Reflexion über das, was wir bisher erreicht haben, und – noch wichtiger – über die nächsten Schritte, die wir gehen wollen“, sagt Abazi.

Mit diesem Preis unterstrich sie die Bedeutung ihrer Forschung und ihrer Arbeit in Konsultationen mit europäischen Institutionen und hofft, ihre Energie und Begeisterung auch an Studierende und jene, die sich noch in der frühen Karrierephase befinden, weiterzugeben.

Vigjilenca Abazi, gebürtig aus Skopje und seit über zehn Jahren in den Niederlanden lebend und arbeitend, zählt zu den profiliertesten Befürworterinnen des Whistleblower-Schutzes und der Bürgerrechte. Als außerordentliche Professorin für Europäisches Recht an der Universität Maastricht hat sie nicht nur akademisch gewirkt, sondern auch direkt zur Ausgestaltung von Richtlinien beigetragen, die Whistleblower schützen und Transparenz in der Europäischen Union fördern.

Ihr Werdegang ist geprägt von großem Engagement und herausragenden Erfolgen. Abazi absolvierte Studien an renommierten Einrichtungen wie der Yale Law School, der NYU School of Law und der Columbia Law School und erlangte internationale Anerkennung für ihre unermüdliche Arbeit im Bereich des Europäischen Rechts. Neben ihren beiden aktuellen Buchprojekten im Bereich des Europäischen Rechts wurde sie 2020 für ihren innovativen wissenschaftlichen und politischen Einfluss ausgezeichnet.

„Für mich ist es ebenso wichtig, welche rechtliche Expertise ich in Konsultationen mit europäischen Institutionen einbringe, wie die Begeisterung, die ich an die Studierenden in der akademischen Welt und in Nordmazedonien weitergebe“, so Abazi.

Mentorin und Inspiration für Frauen
Vigjilenca ist nicht nur eine engagierte Akademikerin, sondern auch Mentorin und Inspirationsquelle für viele Frauen und Mädchen weltweit. Als Mitbegründerin der Organisation Stella, die sich der Stärkung von Frauen auf dem westlichen Balkan durch Bildung und Mentoring verschrieben hat, hat sie ein unterstützendes Netzwerk für junge Frauen geschaffen, die ihre Träume verwirklichen möchten.

„Es erfüllt mich mit Freude, dass wir über 100 Mentorinnen aus aller Welt haben und dass viele Mädchen dank dieses Mentorings großartige Erfolge erzielen. Ein Highlight 2021 war, als eine von mir betreute Studentin zwei Angebote für ein Masterstudium an renommierten niederländischen Universitäten erhielt. Sie kommt aus Nordmazedonien, und es war eine große Freude zu sehen, wie sich für sie neue Türen öffneten und ich sie dabei begleiten durfte.“

Ihr Engagement zeigt sich auch in ihrer Arbeit mit dem Europäischen Parlament und dem Europarat, wo sie an der Ausarbeitung der EU-Whistleblower-Richtlinie mitgewirkt hat. Als geschäftsführende Direktorin des Europäischen Whistleblower-Instituts setzt sie sich weiterhin für die Rechte all jener ein, die den Mut haben, gegen Missstände vorzugehen.

Internationale Publikationen
Abazis Artikel und Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und in renommierten Medien wie Bloomberg, Der Spiegel und Le Monde zitiert. Ihr Werk Secrecy and Oversight in the European Union (Oxford University Press) gilt weltweit als Standardreferenz für Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger.

Die Geschichte von Vigjilenca Abazi zeigt, dass Erfolg nicht nur persönliche Errungenschaft ist, sondern auch ein Werkzeug, um anderen zu helfen, voranzukommen. Mit ihrem klaren Bekenntnis zur Gerechtigkeit und ihrer Vision einer gleichberechtigten Welt bleibt sie ein herausragendes Beispiel dafür, was es bedeutet, eine Führungspersönlichkeit der Zukunft zu sein.

Vigjilenca Abazi me nënë Bujare Abazi politikane

 

Die Botschaft Kosovos in London zeigte den Dokumentarfilm „Return to Kosovo“

Die Botschaft der Republik Kosovo im Vereinigten Königreich organisierte gestern Abend die Vorführung des Dokumentarfilms „Return to Kosovo“, der eindrücklich die bittere Realität des Krieges in Kosovo beleuchtet. Im Mittelpunkt steht das Massaker an der Familie Deliu aus Gornja Srbica und das Überleben eines Familienmitglieds, Besnik Deliu.

An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Angehörige der albanischen Diaspora sowie eingeladene Gäste teil. Im Anschluss an die Vorführung diskutierten sie mit den britischen Journalisten Julius Strauss und Vaughan Smith, die den Film verfassten, sowie mit Leman Kamberi Muriqi, der ausführenden Produzentin und Übersetzerin während des Kosovokrieges.

Im Namen der Botschaft bedankte sich die Diplomatin Valmira Thaçi Musa bei den Organisatoren für dieses bedeutende Projekt und bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme, um einer Geschichte zu gedenken, die von Widerstand, Schmerz und der Wahrheit des kosovarischen Volkes zeugt.


Als Anerkennung für ihren herausragenden Beitrag zur Information der internationalen Öffentlichkeit während des letzten Kosovokrieges wurden Julius Strauss und Vaughan Smith im Februar dieses Jahres von der Präsidentin der Republik Kosovo, Vjosa Osmani, mit der Präsidentiellen Verdienstmedaille ausgezeichnet.

Dillan Barbatovci, der erste Kosovar in der spanischen Marine

Es wird bekannt gegeben, dass Dillan Barbatovci der erste Kosovar ist, der Teil der spanischen Marine geworden ist, berichtet albinfo.ch.

Seit nunmehr vier Monaten repräsentiert Barbatovci diese Eliteeinheit und erwirbt dabei moderne militärische Professionalität und Strategien.

Man sagt, er habe stets den Wunsch, die Motivation und die Bereitschaft gehabt, sich den Streitkräften der spanischen Marine anzuschließen.

Nordmazedonien: Debatte zum Thema „Die Rolle der Frankophonie in der Welt und in der Region“

Die Schweizer Botschafterin in Nordmazedonien, Véronique Hulmann, die Botschafter der Mitgliedsländer der Frankophonie sowie der Außenminister Nordmazedoniens, Timčo Mucunski, nahmen heute an einer Debatte zum Thema „Die Rolle der Frankophonie in der Welt und in der Region“ teil.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Monats der Frankophonie statt. Laut Mitteilung der Botschaft betonte Botschafterin Hulmann, dass kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit zum Kern der Schweizer Identität gehörten und diese Prinzipien im Kontext des Balkans – einer Region, die reich an kultureller und sprachlicher Diversität sei – eine besondere Bedeutung hätten, berichtet albinfo.ch.

„Die Schweiz ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Mehrsprachigkeit und Diversität Werte sind, die Demokratie, Frieden, Innovation und Wohlstand stärken“, heißt es in der Pressemitteilung.

Agneta übernimmt die Leitung der Abteilung an der Handelsfachschule Freiburg

Die Direktion für Wirtschaft und Berufsbildung (VWBD) des Kantons Freiburg hat Agneta Ramosaj zur Leiterin der Abteilung «Bilinguale Verkaufsausbildung und Pharma» an der Handelsfachschule Freiburg (KBS) ernannt. Sie übernimmt ihr Amt am 1. August 2025, berichtet albinfo.ch unter Berufung auf die Medienmitteilung der VWBD.

Agneta Ramosaj verfügt über einen Masterabschluss in Betriebswirtschaft von der Universität Freiburg sowie über das Lehrdiplom für Maturität mit ergänzendem Fachausweis Berufsbildung (LDM) vom Schweizerischen Institut für Berufsbildung (SFIVET).

Bevor sie in den Bildungsbereich wechselte, bekleidete sie verschiedene Führungspositionen in der Privatwirtschaft. Seit 2021 unterrichtet sie an der KBS, wo sie besonders als Verantwortliche für das Fach «Business und Recht» in den Berufsprogrammen hervorsticht und aktiv in der pädagogischen Arbeitsgruppe der Schule mitwirkt, so albinfo.ch.

Anfang April schloss sie zudem an der Universität Freiburg ihre Promotion in Wirtschaftsinformatik ab. Ihr pädagogisches Leitbild, ihre ausgeprägten organisatorischen Fähigkeiten und ihr unternehmerischer Geist werden sie in ihrer neuen Funktion auszeichnen.

Agneta Ramosaj ist in der Broye (Kanton Waadt) aufgewachsen und hat ihre höhere Ausbildung in Freiburg abgeschlossen. Sie spricht Albanisch und Französisch als Muttersprachen, beherrscht Englisch fließend und verfügt über gute Deutschkenntnisse. Die 33-Jährige ist verheiratet und Mutter eines zweijährigen Sohnes.

Foto: KBS © Etat de Fribourg – Staat Freiburg

Shaqiri: „Ich bin auf dem Fußballplatz Albaner, im Alltag Schweizer“

Xherdan Shaqiri glänzt in der Schweizer Super League. Kürzlich erzielte er ein Tor und bereitete drei weitere vor, erhielt eine 9,5-Bewertung von SofaScore und wurde zum «Spieler der Woche» gewählt, berichtet albinfo.ch.

Er war zu Gast bei «bluewin.ch», wo er über sein Leben auf und neben dem Platz sprach.

„Meine Kindheit hat mich tief geprägt. Alle bis auf meine Schwester wurden im Kosovo geboren. Wir hatten eine schwere Kindheit und sind auf einem alten Bauernhof ohne richtige Heizung aufgewachsen. Das hat mich sehr geformt. Heutzutage so viel zu haben, hilft einem, auf dem Boden zu bleiben.“

„Was bedeutet Luxus für Sie, den Sie früher nicht kannten?“
„Luxus ist zwar schön, aber nicht das Wichtigste. Für mich ist Gesundheit das Allerwichtigste. Ich bin ein bodenständiger Mensch – wie auch meine Familie. Natürlich gönne ich mir angenehme Dinge, aber ich mag es, realistisch zu leben.“

„Was dominiert in Ihrem Charakter: der ordentliche Schweizer oder der leidenschaftliche Albaner?“
„Auf dem Platz bin ich definitiv der leidenschaftliche Albaner – voller Emotionen. Im Alltag hingegen führe ich ein sehr schweizerisches Leben: pünktlich und verlässlich. Ich glaube, ich kombiniere beide Mentalitäten.“

„Meine gesamte Jugendkarriere habe ich bei FC Basel verbracht. Damals haben wir vor den Spielen noch Programmhefte verkauft – daran erinnere ich mich gut. Dann selbst in diesem Stadion zu spielen, war ein wahr gewordener Traum. Seit den 2000er-Jahren habe ich jedes Spiel dort gesehen. Nun darf ich diesen Traum leben.“

„Welche Ratschläge haben Sie für Kinder?“
„Macht es so, wie ich es gemacht habe! Aber generell gilt: Kinder sollten vor allem Spaß haben – das ist das Wichtigste im Fußball. Die Schule ist auch wichtig. Talent ist gut, aber harte Arbeit ist mindestens genauso entscheidend. Das Verfolgen von Träumen und Zielen bringt einen nach vorne.“

„Worauf haben Sie in Ihrer Karriere verzichtet und was möchten Sie nach dem Ende Ihrer aktiven Laufbahn nachholen?“
„Ich habe auf vieles verzichtet – zum Beispiel Schulpartys, weil ich am nächsten Tag ein Spiel hatte. Disziplin gehört dazu. Ich habe mich bewusst für meine Karriere entschieden. Aber ich freue mich auch darauf, das alles später nachzuholen.“

„Sie sind zu FC Basel zurückgekehrt, wieder in der Super League. Was hatten Sie erwartet und was haben Sie tatsächlich vorgefunden?“
„Natürlich hatte ich Erwartungen, aber zuerst musste ich überhaupt zurückkehren. Mein Vertrag in Chicago musste aufgelöst werden. Die Super League habe ich sogar aus Afrika verfolgt. Es ist eine athletische Liga mit Mannschaften, die wissen, wie man Fußball spielt. Sie entwickelt sich weiter und hat viele junge Talente. Mein Ziel war es, Basel wieder zu Erfolgen zu führen.“

„Für viele sind Sie der Hauptgrund für den Aufschwung von FCB. Empfinden Sie das als Druck oder als Kompliment?“
„Erfolg entsteht im Team – nicht nur durch mich. Wir arbeiten als Einheit. Ich bringe Erfahrung ein, will die jungen Spieler führen, ihnen Energie geben und manchmal auch Druck machen. Wer an der Spitze mitmischen will, muss Leistung bringen und Druck aushalten. Ich bin sehr stolz auf die Entwicklung von Mannschaft und Verein. Ich hoffe, dass wir oben bleiben – Kontinuität ist der Schlüssel.“

 

Eurovision 2025: Die Show, die die Bühne in der Schweiz erschüttern wird

Mit dem Beginn der Endphase der Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2025, der in Basel, Schweiz, stattfinden wird, warten die Fans des Wettbewerbs auf eine Show, die jede Grenze der Vorstellungskraft sprengen wird. Der bekannte Produzent Christer Björkman hat einige spannende Details zu den Vorbereitungen und zu jenen Beiträgen enthüllt, die in diesem Jahr für Aufsehen sorgen werden, berichtet albinfo.ch.

In einem kürzlichen Interview für „The Euro Trip“ erklärte Björkman, dass eine der Performances dieses Jahr einen ganz außergewöhnlichen Eindruck hinterlasse und ein echtes choreografisches Novum darstelle:
„Wir haben einen Auftritt, der Türme aus Gerüstkonstruktionen beinhaltet. So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen. Es ist wirklich beeindruckend. Ich kann es kaum erwarten, es auf der Bühne zu erleben“, so Björkman.

Viele spekulieren inzwischen, dass sich dieser Kommentar auf Zypern und den Künstler Theo Evan bezieht, der angekündigt hat, dass sein Song ein Geheimnis enthalten werde, das erst auf der Bühne gelüftet wird. Theo Evan selbst betonte:
„Wir werden eine Performance liefern, die überraschen wird. Wir werden nicht dem klassischen Eurovision-Rezept mit vier Tänzern folgen. Ich möchte als Künstler experimentieren, und ihr werdet etwas völlig Neues sehen.“

Neben den choreografischen Elementen verriet Björkman auch, dass es erstmals fliegende Darsteller über der Bühne geben werde – ein Novum, das beim Eurovision Song Contest wohl noch nie zu sehen war:
„Zum ersten Mal werden Menschen über der Bühne fliegen. Das wird ein unterhaltsames Element für das Publikum sein“, fügte er hinzu.

Mit diesem Eurovision-Event 2025 bereitet sich die Schweiz auf eine Show vor, die die Grenzen des Bühnenerlebnisses sprengen und allen Teilnehmern sowie Fans dieses legendären Wettbewerbs ein unvergessliches Erlebnis bescheren soll. Bereits jetzt richten sich alle Blicke nach Basel, wo in Kürze weitere Details zu diesem atemberaubenden Spektakel präsentiert werden.

Kulturelles Treffen in Waldkirch mit der Dichterin Blerina Rogova Gaxha

Im Rahmen kultureller Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen organisieren der Albanische Kulturverein „Mëmëdheu“ aus St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem SHKSH „Sharri“ aus Waldkirch eine besondere kulturelle Abendveranstaltung zur Ehrung der Opfer des Völkermords und der während des Krieges im Kosovo gewaltsam Verschleppten.

Datum & Uhrzeit:
Samstag, 26. April 2025, 19:30 Uhr
Ort:
LEE 1551,
9304 Waldkirch SG, Schweiz

Als besondere Gästin wird die bekannte Dichterin Blerina Rogova Gaxha erwartet, die hier erstmals vor dem albanischen Publikum dieser Region auftritt.

Die Veranstalter laden alle Bücher- und Kunstliebhaber sowie alle, die den gemeinsamen Schmerz über die Vermissten teilen, herzlich ein, an diesem bewegenden und wichtigen Ereignis für die albanische Gemeinschaft in der Schweiz teilzunehmen.

„Mit Ihrer Anwesenheit ehren Sie die Autorin, das kollektive Gedächtnis und die Wahrheit über unsere Vergangenheit.“

– Offizielle Einladung der veranstaltenden Vereine

Chair Airlines zählt zu den pünktlichsten Fluggesellschaften der Schweiz

Eine aktuelle Auswertung der Daten vom Flughafen Zürich zeigt, welche Fluggesellschaften in den letzten zwei Jahren besonders häufig von Verspätungen betroffen waren. Wie albinfo.ch berichtet, belegt Air Serbia dabei den unrühmlichen Spitzenplatz – jeder dritte Flug startet mit mehr als 30 Minuten Verspätung.

Insgesamt waren im untersuchten Zeitraum rund 19 Prozent aller Flüge ab der Schweiz verspätet.

Im Gegensatz dazu gehört Chair Airlines zu den pünktlichsten Fluggesellschaften des Landes. Nur 12,5 Prozent ihrer Flüge verzeichneten eine Verspätung – ein Wert, der Chair Airlines unter die zuverlässigsten Anbieter am Flughafen Zürich einreiht.

Laut der Analyse sind vor allem klassische Linienfluggesellschaften wie Lufthansa, KLM und British Airways für viele Annullierungen verantwortlich – häufig infolge von Streiks oder Wetterproblemen.

Die vollständige Übersicht der Pünktlichkeit und Annullierungen am Flughafen Zürich wurde von Tamedia erstellt.

 

Air Serbia u përball më së shumti me vonesat.

Studie: Kinder durch gefährliche Inhalte auf Roblox gefährdet

Roblox ist eine sehr beliebte Spieleplattform, die täglich von Millionen Menschen genutzt wird – darunter auch viele Minderjährige. Eine neue Studie zeigt, dass Kinder ernsthaften Risiken ausgesetzt sind, da die Sicherheitsmaßnahmen auf der Plattform unzureichend sind.

Gefahr durch unangemessene Inhalte
Die Plattform Roblox, ein virtuelles Universum mit Spielen und interaktiven Umgebungen, hat über 85 Millionen aktive Nutzer täglich, von denen 40 % unter 13 Jahre alt sind. Laut einer Studie der Organisation Revealing Reality reichen die Sicherheitsmaßnahmen nicht aus, um Kinder zu schützen. Teilnehmer der Plattform können auf explizite Inhalte stoßen und ohne Altersverifikation mit Erwachsenen interagieren.

Ungeeignete Umgebungen und Kontakt mit Erwachsenen
Ein für einen 10-jährigen Nutzer erstellter Testaccount hatte Zugang zu sensiblen Bereichen, darunter ein Hotel, in dem ein weiblicher Avatar mit enger Kleidung und aufreizenden Bewegungen gezeigt wurde – sowie weitere Avatare in sexuellen Posen. Andere Szenen enthielten Fetischobjekte und Gespräche mit unangemessenen Ausdrücken und Geräuschen zwischen den Nutzern.

Kommunikation mit Erwachsenen ohne Altersverifikation
Getestete Nutzer, sogar solche, die als Fünfjährige angemeldet waren, konnten ohne Altersprüfung mit Erwachsenen kommunizieren. Ein als Erwachsener registrierter Avatar konnte Kinder auffordern, persönliche Daten preiszugeben (z. B. ihr Snapchat-Konto).

Reaktion von Roblox
Roblox räumt ein, dass es „böswillige Akteure“ online gibt, betont jedoch, dass dieses Problem über die eigene Plattform hinausgehe. Es brauche internationale Zusammenarbeit und branchenweite Anstrengungen, um starke Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Laut Roblox wurden allein im Jahr 2024 über 40 Sicherheitsverbesserungen eingeführt.

Shaqiri glänzt erneut: 1 Tor und 3 Assists

Der FC Basel feierte einen klaren 5:0-Heimsieg gegen Yverdon‑Sport.

Der albanisch-schweizerische Star Xherdan Shaqiri war der überragende Spieler des Spiels und setzt seinen beeindruckenden Lauf in der Schweizer Super League fort.

Er erzielte das 2:0 in der 27. Minute und bereitete anschließend drei weitere Treffer vor – das 3:0 (30. Minute), das 4:0 (37. Minute) und das 5:0 (56. Minute).

Shaqiri wurde von SofaScore mit der Bestnote 9,5 zum Spieler des Spiels gewählt.

Nach dem 33. Spieltag hat er nun 14 Tore und 17 Assists in der laufenden Saison der Super League erreicht.

Skinnytok: Der schädliche Trend, der extremen Gewichtsverlust auf TikTok fördert

Ein neuer Trend auf TikTok, bekannt unter dem Namen „Skinnytok“, hat ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Gesundheit und des Wohlbefindens junger Menschen ausgelöst, da er extremen Gewichtsverlust propagiert. Dieser Trend, der durch mehr als 500.000 Beiträge verbreitet wurde, stellt eine Herausforderung dar, da er oft gefährliche Methoden zur Gewichtsabnahme empfiehlt.

Die französische Ministerin für digitale Politik, Clara Chapaz, hat die Europäische Kommission und die zuständigen Behörden zum Eingreifen aufgerufen, um diesen schädlichen Trend zu stoppen. Sie betonte die Bedeutung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor den negativen Einflüssen sozialer Medien und forderte, dass Plattformen wie TikTok für die verbreiteten Inhalte Verantwortung übernehmen.

In ähnlicher Weise hat die französische Aufsichtsbehörde für audiovisuelle und digitale Kommunikation (Arcom) begonnen, Daten zu sammeln, um die möglichen Risiken dieses Phänomens für die öffentliche Gesundheit zu dokumentieren. TikTok hat reagiert, indem es Warnhinweise und Links zu Unterstützungsangeboten bei Essstörungen eingeführt hat. Dennoch konnte damit die Verbreitung des Trends bislang nicht gestoppt werden.

Dieser Trend hat französische Gesetzgeber dazu veranlasst, Untersuchungsausschüsse einzurichten, um die psychologischen Auswirkungen von TikTok auf junge Menschen zu analysieren – eine Plattform, die insbesondere bei Jugendlichen sehr beliebt ist. Trotz dieser Reaktionen nimmt die Debatte über die Auswirkungen sozialer Medien und die Verantwortung der Plattformen weltweit weiter zu.

Distria Krasniqi zum dritten Mal Europameisterin im Judo

Die kosovarische Judoka Distria Krasniqi hat einen weiteren großen internationalen Erfolg erzielt und sich im Finale der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm zur Europameisterin gekürt. Der Wettkampf fand am Mittwoch in Podgorica, Montenegro, statt, wo Distria nach einer dominanten Vorstellung die Goldmedaille gewann, berichtet albinfo.ch.

Im großen Finale besiegte sie die amtierende Weltmeisterin, die erfahrene Italienerin Odette Giuffrida, indem sie zweimal mit der Technik „Yuko“ punktete und damit ihren Sieg sicherte. Dies ist bereits das achte Mal, dass Distria in ihrem langjährigen Duell mit Giuffrida als Siegerin hervorgeht – insgesamt standen sich beide Judoka zwölfmal gegenüber.

Für die 29-Jährige ist es der dritte Europameistertitel; zuvor hatte sie 2021 in Lissabon und 2023 in Zagreb triumphiert. In den vergangenen Jahren gewann sie zudem zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen bei Europameisterschaften.

Der Weg ins Finale war beeindruckend:

  • In der ersten Runde dominierte sie gegen die Serbin Milica Nikolić, zwang ihre Gegnerin zu drei Strafen und siegte mit Ippon.

  • Im Viertelfinale besiegte sie die Niederländerin Naomi van Krevel mit einem „Yuko“ und anschließend mit Ippon nach nur 1 Minute und 5 Sekunden.

  • Im Halbfinale sicherte sie den Sieg gegen die Spanierin Ariane Toro Soler mit einer meisterhaften Wurfeinlage, die nach 1 Minute und 21 Sekunden mit Ippon bewertet wurde.

Mit diesem Triumph setzt Distria einen weiteren goldenen Meilenstein für den Sport Kosovos, und die Europameisterschaft 2025 gilt bereits als großer Erfolg für die kosovarische Delegation.

Das Gold von Podgorica ist nur der jüngste Erfolg Krasniqis, die bereits im Besitz einer olympischen Gold- und Silbermedaille ist, berichtet albinfo.ch.

Die EU verhängt Geldbußen gegen Apple und Meta

Die Europäische Kommission kündigte am Mittwoch die Verhängung der ersten finanziellen Sanktionen gemäß der Digital Markets Regulation (DMA) an und traf damit zwei der amerikanischen Technologieriesen: Apple und Meta (die Muttergesellschaft von Facebook und Instagram), schreibt RTS und berichtet Albinfo.ch.

Apple wurde mit einer Geldbuße von 500 Millionen Euro (etwa 469 Millionen Schweizer Franken) belegt, weil das Unternehmen auf seiner Plattform App Store unfaire Bedingungen geschaffen hatte, die Anbietern von Apps und den Nutzern schadeten. Laut der Kommission hat Apple Entwickler daran gehindert, direkt mit den Nutzern über alternative Angebote außerhalb des App Store zu kommunizieren, wodurch der Wettbewerb und die Wahlfreiheit der Verbraucher eingeschränkt wurden.

Meta hingegen muss 200 Millionen Euro zahlen, weil das Unternehmen gegen eine Vorschrift verstoßen hat, die die Nutzung personenbezogener Daten von Nutzern ohne deren ausdrückliche Zustimmung untersagt. Die Firma hat es versäumt, die erforderliche Erlaubnis für die Kombination von Daten aus verschiedenen Diensten wie Facebook und Instagram für Werbezwecke einzuholen.

Diese Entwicklung kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für die transatlantischen Beziehungen, da die EU mit der Administration von US-Präsident Donald Trump über den Abbau zuvor verhängter Zölle verhandelt, berichtet Albinfo.ch.

Trotz der Bedeutung dieser Entscheidung vermied die Europäische Kommission eine Pressekonferenz und veröffentlichte den Beschluss lediglich in einer offiziellen Erklärung.

Apple reagierte umgehend, bezeichnete die Entscheidung als „ungerecht“ und kündigte an, in Berufung zu gehen, ohne jedoch den Kontakt zur Kommission abzubrechen. Meta hatte hingegen zuvor eine Änderung ihrer Praktiken vorgeschlagen, was zu einer geringeren Geldbuße im Vergleich zu Apple geführt hatte. Der Vorschlag von Meta wird weiterhin geprüft und könnte zum Abschluss des Verfahrens führen, falls er als ausreichend erachtet wird.

Die Kommission warnte, dass die Unternehmen bei Nichtbefolgung der Entscheidungen innerhalb von 60 Tagen mit wiederholten und höheren Bußgeldern rechnen müssen, berichtet Albinfo.ch.

Distria Krasniqi trifft im großen EM-Finale auf die Italienerin Giuffrida

Distria Krasniqi wird im großen Finale der Judo-Europameisterschaft auf die Italienerin Odette Giuffrida treffen.

Die Europameisterschaft findet derzeit in Podgorica statt, und Krasniqi hat sich für das Finale in der Kategorie bis 52 Kilogramm qualifiziert.

Als topgesetzte Athletin hatte Distria keine Schwierigkeiten, sich den Platz im Finale zu sichern. Sie erzielte drei Siege: Zunächst besiegte sie die Serbin Milica Nikolić, dann die Niederländerin Naomi van Krevel und im Halbfinale die Spanierin Ariane Toro Soler.

Giuffrida gilt als eine der Legenden in der Kategorie bis 52 Kilogramm. Vor einigen Wochen nahm sie an einem Trainingslager in Peja teil, kämpfte jedoch nicht gegen Distria – etwas, das sie nie tut, berichtet albinfo.ch.

Distria und Giuffrida sind bereits elfmal aufeinandergetroffen. Die kosovarische Judoka hat sieben Siege, während die Italienerin viermal gewann. Distria verlor die ersten drei Kämpfe gegen Giuffrida, die derzeitige Weltmeisterin ist. Anschließend besiegte sie sie dreimal in Folge, erlitt eine Niederlage und befindet sich nun in einer Serie von drei Siegen.

Distria besiegte Giuffrida im Finale der letzten Europameisterschaft, ebenso im Halbfinale der Olympischen Spiele in Paris sowie im Halbfinale der Europameisterschaft 2023.

Ein spannender Kampf wird erwartet.

Die erste albanische Schule in dieser italienischen Stadt eröffnet

Zum ersten Mal wurde in der Stadt Florenz eine albanische Schule eröffnet, in der Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren kostenlos die albanische Sprache lernen können.

Der neu gegründete albanische Kulturverein „Adriatiku“, der in Florenz ansässig ist und in ganz der Toskana aktiv wirkt, hat die Schule in der „Stadt der Kultur und des Humanismus“ ins Leben gerufen.

In Florenz lebt eine bedeutende albanische Gemeinschaft – aus Albanien, dem Kosovo und Nordmazedonien – sowohl mit italienischer Staatsbürgerschaft als auch mit Aufenthaltsrecht, die aktiv am gesellschaftlichen Leben der Stadt teilnimmt.

Sieben erfahrene Lehrerinnen, die zuvor sowohl in Albanien als auch in Italien unterrichtet haben, vermitteln den in Italien geborenen Kindern albanischer Herkunft die albanische Sprache und Kultur. Ziel ist nicht nur das Bewahren der sprachlichen Identität, sondern auch eine Bereicherung ihres Selbstverständnisses als italienische Bürger oder Einwohner.

Ein zentrales Anliegen des Vereins ist die Förderung des interkulturellen Austauschs in einem multikulturellen Florenz. Die Gründung der Schule gilt als erster wichtiger Schritt zur Etablierung eines künftigen Zentrums für albanische Sprache und Kultur.

Die Schule befindet sich in der Nähe des Circolo SMS Rifredi und hat bereits die ersten 25 Kinder eingeschrieben.