Bauen als Mission: der Weg von Jasmin Ibraimi in der Schweiz

Jasmin Ibraimi, mit Wurzeln in Negotina im Polog-Gebiet Nordmazedoniens, hat in der Schweiz eine erfolgreiche Geschichte im Bauwesen aufgebaut. Seine Leidenschaft für das Bauen begann schon in jungen Jahren und ist im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen. Vor 12 Jahren hatte er den Mut, das Unternehmen AkkoTech Bauunternehmen in Winterthur zu gründen, das heute auf dem Schweizer Markt einen hervorragenden Ruf und großes Vertrauen genießt.

Die erste Herausforderung: Vertrauen gewinnen

Die ersten Jahre waren die schwierigsten. Jasmin erzählt, dass die größte Herausforderung darin bestand, sich Glaubwürdigkeit auf dem Markt zu erarbeiten.
“Obwohl ich die Schweizer Staatsbürgerschaft hatte, begegneten mir Architekten und Investoren oft mit Skepsis. Doch durch Genauigkeit, Professionalität und Qualität brachte jedes abgeschlossene Projekt Zufriedenheit und neues Vertrauen und öffnete uns die Türen für weitere Aufträge,” berichtet er.

Der Stolz auf den Beruf

Für Jasmin ist jedes erfolgreich abgeschlossene Projekt und jeder zufriedene Kunde ein Erfolg für sich.
“Wenn Architekten dich loben und Investoren ihre Zufriedenheit ausdrücken, ist das die größte Freude. Jedes Projekt trägt ein besonderes Gefühl von Stolz in sich,” betont er.

Botschaft an die albanische Jugend

An die jungen Albaner, die in die Baubranche einsteigen möchten, richtet er folgende Worte:
“Habt keine Angst vor harter Arbeit. Es stimmt, dass das Bauwesen viel verlangt, aber wenn man es mit Herz und Leidenschaft macht, wird die Arbeit zur Freude. Ich habe mit 16 Jahren angefangen, und mit jedem Jahr ist meine Liebe zu diesem Beruf gewachsen. Arbeit mit Hingabe bringt immer Ergebnisse und Erfolg.”

Ibraimi stellt mit Stolz fest, dass Albaner in der Schweiz zunehmend Schlüsselpositionen einnehmen – nicht nur im Bauwesen, sondern auch in anderen Bereichen.
“Die Albaner machen in allen Sektoren große Fortschritte”, sagt er.

Auf die Frage, welche Fähigkeiten in diesem Beruf am wichtigsten sind, erinnert er sich an einen Rat, den er von seinem Vater erhalten hat: “Mach die Arbeit, die du liebst. Wenn dir deine Arbeit keine Freude bereitet, dann ist es nicht der richtige Weg. Die Liebe zum Beruf ist der Schlüssel zum Erfolg.”

Das Leben als “Baumeister”

Als Bauleiter (Baumeister) beginnt sein Tag mit Projekten von den Fundamenten an (Tief- und Rohbau) und endet mit der Überwachung jedes technischen Details.
An sein erstes Projekt erinnert er sich als an eine große Herausforderung – nicht nur materiell, sondern auch finanziell. “Es war eine schwierige Erfahrung, aber sie ist mir als unvergessliche Erinnerung geblieben und hat mir die Kraft gegeben, niemals aufzugeben.”

Sein Ziel ist es, dass die Firma AkkoTech weiterhin erfolgreich besteht. “Mein Wunsch ist es, diesen Weg mit Korrektheit und Professionalität fortzusetzen. Wenn die Zeit kommt, eines Tages aufzuhören, soll es mit Würde geschehen – mit Dank an alle, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben,” schließt er ab.

Albaner, zunehmend in Schlüsselpositionen vertreten

Ibrahimi stellt mit Stolz fest, dass Albaner in der Schweiz immer häufiger Schlüsselpositionen einnehmen  nicht nur im Bauwesen, sondern auch in anderen Bereichen.
“Die Albaner machen in allen Sektoren große Fortschritte”, sagt er.

Agon Sejdiu, der albanische Pilot, der seinem Kindheitstraum Flügel verliehen hat

In einem kleinen Cockpit über den Wolken, wo das Licht den Horizont berührt, verfolgt Agon Sejdiu den Traum, den er seit seiner Kindheit mit Hingabe aufgebaut hat. Geboren und aufgewachsen in der Schweiz, mit Wurzeln im Kosovo, sieht Agon das Flugzeug nicht nur als Transportmittel, sondern als Symbol für unendliche Möglichkeiten. Heute ist er Teil von EasyJet Switzerland und repräsentiert eine neue Generation albanischer Fachleute, die hoch fliegen, aber mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben.

“Wenn man über den Wolken ist, erkennt man, wie klein der Mensch gegenüber der Natur ist, aber auch, wie viel er mit Wissen und Leidenschaft erreichen kann.” – Agon Sejdiu

Albinfo.ch: Agon, wie war deine Kindheit und wann entstand der Traum, Pilot zu werden?
Agon Sejdiu: Ich hatte eine glückliche und sehr aktive Kindheit. Ich war in Vereinen tätig, besonders im Sport, und meine Eltern haben mich immer ermutigt, neue Dinge auszuprobieren. Die Höhe hat mich schon früh begleite, t die Winterferien verbrachten wir regelmäßig in den Schweizer Bergen zum Skifahren und Snowboarden. Bildung hatte in unserer Familie immer eine besondere Bedeutung. Der Traum, Pilot zu werden, entstand schon früh  bei jeder Reise sah ich das Flugzeug nicht einfach als Transportmittel, sondern als Symbol für unendliche Möglichkeiten.

Albinfo.ch: Gab es einen besonderen Moment oder eine Person, die deine Leidenschaft für die Luftfahrt entfacht hat?
Agon Sejdiu: Die Leidenschaft entstand während der Reisen mit meiner Familie. Ich habe Flugzeuge und Piloten immer mit Bewunderung betrachtet. Meine Familie hat mich sehr unterstützt; oft gingen wir samstags gemeinsam zum Flughafen Zürich, nur um die Flugzeuge zu beobachten. Diese Momente waren entscheidend, denn dort wurde mir klar, dass das Zuschauen vom Boden aus mir nicht genügte – ich wollte im Cockpit sein.

Albinfo.ch: Wie haben deine Familie und dein engstes Umfeld deine Entscheidung für einen so seltenen Beruf erlebt?
Agon Sejdiu: Sie waren überhaupt nicht überrascht. Schon in meiner Kindheit hatten sie gesehen, dass die Luftfahrt mehr als nur ein vorübergehendes Interesse war – es war eine echte Leidenschaft. Für sie war meine Entscheidung die logische Fortsetzung meines Weges.

Albinfo.ch: Nach deinem Abschluss in Betriebswirtschaft, wie kam es zu der Idee, den Schritt in die Pilotenausbildung zu wagen?
Agon Sejdiu: Das Wirtschaftsstudium hat mir eine solide Grundlage gegeben, aber mein Herz war immer in der Luftfahrt. Wie ich bereits erwähnt habe, war das Fliegen immer mein Traum. Für mich war es ein natürlicher Schritt zur Selbstverwirklichung.

Albinfo.ch: Was war die größte Herausforderung auf dem Weg zum Erwerb der Frozen-ATPL-Lizenz?
Agon Sejdiu: Die größte Herausforderung war die Kombination aus theoretischer Disziplin und praktischem Druck. Es erfordert absolute Konzentration, unzählige Stunden des Lernens und viel Geduld. Aber jede überwundene Herausforderung stärkte meine Überzeugung, dass ich mich auf dem richtigen Weg befand.

Albinfo.ch: Wie schwierig ist es für einen jungen Menschen aus dem Kosovo, die Ausbildung und Finanzierung zum Piloten zu bewältigen?
Agon Sejdiu: Es ist ein kostspieliger Weg, der Opfer erfordert, aber ich sage immer: Wo Leidenschaft und Entschlossenheit sind, findet sich auch ein Weg. Es ist wichtig, diese Investition nicht als Ausgabe zu sehen, sondern als Tür, die neue Horizonte öffnet.

Albinfo.ch: Was bedeutet es für dich, Teil von easyJet Switzerland zu sein – welche Emotionen und Verantwortungen trägst du jeden Tag?
Agon Sejdiu: Es ist eine Ehre und eine große Verantwortung. Jeder Flug ist nicht nur der Transport von Passagieren, sondern auch Fürsorge für das Leben und das Vertrauen, das die Menschen in uns setzen. Dieses Verantwortungsgefühl ist meine tägliche Motivation.

Albinfo.ch: War die Integration für dich als junger Mensch mit ausländischen Wurzeln beruflich und persönlich einfach?
Agon Sejdiu: Ich bin in der Schweiz geboren, daher war der Integrationsprozess fast selbstverständlich. Für mich bedeutet Integration nicht nur, in einem Land zu leben, sondern ein aktiver Teil seiner Gesellschaft zu sein: durch Vereinsleben, sportliches und kulturelles Engagement, das Respektieren der Werte und zugleich das Bewahren der eigenen Wurzeln.

Albinfo.ch: Bist du als junger Mensch mit albanischen Wurzeln auf Vorurteile oder Herausforderungen gestoßen?
Agon Sejdiu: Vorurteile gibt es überall, aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass in der Schweiz Leidenschaft und Disziplin mehr zählen als Vorurteile. Ich wollte immer durch Arbeit und Engagement zeigen, wer ich bin. Mit der Zeit habe ich erkannt, dass Ergebnisse und Verhalten den Weg ebnen.

Albinfo.ch: Kürzlich wurdest du im Konsulat des Kosovo in Zürich empfangen. Welche Bedeutung hatte diese Anerkennung für dich?
Agon Sejdiu: Es war ein besonderer Moment. Ich fühlte mich geehrt, nicht nur als Individuum, sondern auch als Vertreter einer Gemeinschaft, die außerhalb der Heimat einen Beitrag leistet. Diplomatische Vertretungen sind wichtig, weil sie die Diaspora mit dem Heimatland verbinden und die nationale Zusammenarbeit fördern.

Mit dem Leiter des Konsulats der Republik Kosovo in Zürich, Herrn Vigan Berisha

Albinfo.ch: Wie hältst du die Verbindung zum Kosovo, zu den Traditionen und zur Sprache aufrecht, obwohl dein Leben hauptsächlich im Ausland stattfindet?
Agon Sejdiu: Sprache, Kultur und Traditionen sind ein untrennbarer Teil meiner Identität. Ich bewahre sie jeden Tag  in der Familie, im gesellschaftlichen Leben und in der Art, wie ich mich selbst präsentiere. Das ist ein Schatz, den ich den kommenden Generationen weitergeben möchte.

Albinfo.ch: Hast du darüber nachgedacht, zur Entwicklung der Luftfahrt im Kosovo beizutragen?
Agon Sejdiu: Ja, auf jeden Fall. Die Luftfahrt ist ein Bereich, in dem internationale Erfahrung von großem Wert ist. Ich würde mein Wissen und meine Erfahrung sehr gerne in die Entwicklung dieses Sektors im Kosovo einbringen.

Albinfo.ch: Wie siehst du das Phänomen des „Brain Drain“ junger Menschen, die außerhalb ihres Heimatlandes nach Chancen suchen?
Agon Sejdiu: Junge Menschen, die ins Ausland gehen, bringen Wissen, Erfahrung und neue Netzwerke mit. Wenn diese später mit der Heimat verbunden werden, entsteht ein Wissensaustausch, der der gesamten Gesellschaft zugutekommt.

Albinfo.ch: Siehst du dich selbst als inspirierendes Beispiel für junge Menschen, die zögern, ihren Träumen zu folgen?
Agon Sejdiu: Wenn meine Geschichte als Beispiel dienen kann, dann lautet die Botschaft: Träume erfordern Disziplin, Geduld und Mut, um Herausforderungen zu meistern. Mit Selbstvertrauen, familiärer Unterstützung und harter Arbeit ist alles möglich.

Albinfo.ch: Was ist das stärkste Gefühl, wenn du über den Wolken bist?
Agon Sejdiu: Wenn man über den Wolken ist, erkennt man, wie klein der Mensch gegenüber der Natur ist, aber gleichzeitig auch, wie viel er mit Wissen und Technologie erreichen kann. Dieser Kontrast inspiriert mich jeden Tag.

Albinfo.ch: Wovon träumst du für die Zukunft  als Pilot und als Agon, der Mensch hinter der Uniform?
Agon Sejdiu: Als Pilot träume ich davon, mich beruflich weiterzuentwickeln und zu den Standards der europäischen Luftfahrt beizutragen. Als Agon träume ich davon, immer eine Brücke zwischen zwei Welten zu sein – der Schweiz, in der ich aufgewachsen bin, und dem Kosovo, wo meine Wurzeln liegen. Denn am Ende wird Erfolg nicht nur an der Karriere gemessen, sondern an dem Einfluss, den man auf andere hat.

Albinfo.ch: Was ist deine Botschaft an die jungen Albaner, die heute vor dem Dilemma stehen, im Heimatland zu bleiben oder im Ausland ihr Glück zu suchen?
Agon Sejdiu: Seht das nicht als endgültige Entscheidung, sondern als zwei Wege, die sich gegenseitig ergänzen können. Wichtig ist, über den persönlichen Erfolg hinauszudenken und sich zu fragen, was man für die Gesellschaft tun kann, in der man lebt, und für die, aus der man kommt. Dieser Beitrag verleiht den Erfolgen ihren wahren Sinn.

Wenn Agon Sejdiu über das Fliegen spricht, spürt er, dass es nicht um den Himmel geht, sondern um Freiheit. Die Freiheit, dem zu folgen, was dich von innen ruft  trotz Hindernissen, Wurzeln oder langer Wege, die manchmal zwei Länder trennen.
Bei jedem seiner Flüge trägt er ein Stück Kosovo und einen Horizont aus der Schweiz in sich  eine Vereinigung zweier Welten, die sich nicht ausschließen, sondern ergänzen.
Im Cockpit, dem ständig wechselnden Horizont gegenüber, bleibt er derselbe Junge, der einst mit Neugier in den Himmel blickte. Nur dass er ihn jetzt selbst öffnet.
Denn für Agon, wie er selbst sagt, bedeutet Erfolg nicht, höher als andere zu steigen, sondern niemals den Boden zu verlieren, von dem man gestartet ist.

Eine Brücke zwischen Wurzeln und Integration, ein gemeinsames Haus des Glaubens und der Kultur

Am 2. November 2025 fand in Tafers im Kanton Freiburg die feierliche Eröffnungszeremonie der Albanischen Moschee statt  ein Ereignis, das die Grenzen einer religiösen Einweihung überschritt und zu einem Symbol des Zusammenlebens, des Respekts und der interkulturellen Würde wurde.

Der Vorsitzende der Moschee, Herr Bedrudin Saduloski, im Interview mit der Journalistin von Albinfo.ch, Frau Luljeta Ademi

An diesem Tag voller Emotionen, Licht und Besinnung war deutlich zu spüren, dass der Bau dieser Moschee nicht nur das Errichten von Mauern bedeutete, sondern die Schaffung eines spirituellen Raums, der Glauben und Kultur, Wurzeln und Integration sowie die albanische Gemeinschaft mit der Schweizer Gesellschaft verbindet.

Die Veranstaltung, organisiert von der Albanisch-Islamischen Kulturgemeinschaft Freiburg, zeichnete sich durch eine vorbildliche Harmonie in jedem Detail aus. Das Programm wurde mit klarer und präziser Ausdrucksweise sowohl auf Albanisch als auch auf Deutsch von der Moderatorin Nadire Mustafi, Forscherin an der Universität Freiburg, geleitet, die der Zeremonie einen feierlichen und zugleich einladenden Ton verlieh.

Die Atmosphäre der Gastfreundschaft war schon beim Eintritt spürbar: die neue Moschee, mit moderner Architektur und natürlichem Licht, wirkte eher wie ein zeitgenössisches spirituelles und kulturelles Zentrum, in dem jeder Raum darauf ausgelegt war, der Gemeinschaft zu dienen  von der Gebetshalle über die Bibliothek, den Kinderbereich und die Unterrichtsräume bis hin zum Restaurant im Erdgeschoss, wo nach der Zeremonie traditionelle albanische Speisen, liebevoll von den Frauen der Moschee zubereitet, serviert wurden. Der Duft von Byrek und süßen Spezialitäten aus der Heimat vereinte alle in einem familiären Gefühl, das Sprache und Kultur überwand.

Herr Jean-François Steiert, Präsident des Staatsrats und Direktor für Raumplanung, Infrastruktur und Umwelt des Kantons Freiburg

Die Teilnehmerzahl war groß und vielfältig – Vertreter schweizerischer Institutionen, Religionsgemeinschaften, Akademiker, Imame, Theologen, Sportler und Bürger aus der ganzen Schweiz nahmen teil. Unter ihnen hielt Jean-François Steiert, Präsident des Staatsrats und Direktor für Raumplanung, Infrastruktur und Umwelt des Kantons Freiburg, eine herzliche und nachdenkliche Rede über das interreligiöse Zusammenleben:
“Der Bau eines Gotteshauses erfordert immer Geduld und Hingabe. Diese Moschee ist mehr als nur ein Gebäude – sie ist ein Ort der Einheit, an dem Glaube, Kultur und Gemeinschaft in Harmonie zusammenleben. Freiburg ist ein vielfältiger Kanton, nicht nur wegen seiner Mehrsprachigkeit, sondern auch wegen seines religiösen Mosaiks, das ihn bereichert. Alle Religionen, unabhängig von ihrer Form, haben einen gemeinsamen Kern – Demut, Respekt vor dem Leben und den Wunsch, Gutes zu tun. Diese Moschee ist ein Symbol dieses Geistes.”

Der Vorsitzende der Moschee, Herr Bedrudin Saduloski

In seiner Rede betonte der Vorsitzende der Moschee, Bedrudin Saduloski, dass dieses Projekt das Ergebnis gemeinsamer und beständiger Arbeit sei:
“Heute eröffnen wir nicht nur ein Gebäude, sondern ein Haus des Glaubens und des Zusammenlebens. Diese Moschee ist das Ergebnis von Hunderten freiwilligen Arbeitsstunden, Geduld und dem Engagement der Generationen, die ein spirituelles Zuhause für die Zukunft geschaffen haben.”

Hfz. Liridon Ziberi, Imam der Moschee

Der Imam der Moschee, Hfz. Liridon Ziberi, drückte am Ende seiner Rede tiefe Dankbarkeit gegenüber all jenen aus, die den Bau dieses gemeinsamen Werkes möglich gemacht haben. Mit großem Respekt erinnerte er an die ersten Gründer der albanischen Moschee in Freiburg, die vor 29 Jahren die Grundsteine dieser Gemeinschaft gelegt hatten:
“Mein Dank gilt allen Spendern, dem früheren Vorstand, der diesen Weg begann, und dem heutigen, der dieses großartige Projekt vollendet hat. Ein besonderer Dank geht an jene aufrichtigen Männer, die vor fast drei Jahrzehnten die erste albanische Moschee in Freiburg gründeten  der Ursprung von allem, worüber wir uns heute freuen.”

Frau Mualja Medziti, Theologin

Einer der bewegendsten Momente war die Rede der Theologin Mualja Medziti, die mit tiefer spiritueller Empfindung an die Bemühungen der Frauen auf diesem Weg erinnerte:
“Diese Moschee ist ein Beweis dafür, dass Gott nach jeder Schwierigkeit Licht und Barmherzigkeit bringt. Hier wird die Stimme des Korans erklingen, und Generationen werden mit Wissen und Moral aufwachsen. Frauen sind die Säulen jeder spirituellen Aufbauarbeit, denn in den Händen der Mütter beginnt die Erziehung der kommenden Generationen.”

Auf seiner Seite erinnerte Mirhat Medziti, der Projektingenieur und Sekretär der Moschee, mit Emotion daran, dass alles mit dem Traum von fünf Albanern in Freiburg begann, die seit 1996 den Wunsch hatten, einen Ort zu schaffen, an dem Glaube, Sprache und albanische Kultur bewahrt werden.
“Heute ist dieser Traum Wirklichkeit geworden und steht als Symbol für Frieden, Einheit und unsere Identität.”

Sherif Tupani, ehemaliger Vorsitzender der Moschee und Initiator des Gebäudeerwerbs

Ein weiterer herzlicher Moment war die Rede von Sherif Tupani, dem ehemaligen Vorsitzenden und Initiator des Kaufs des Gebäudes:
“Heute ist ein Tag des Stolzes für uns alle. Dieses Werk wurde auf den Fundamenten von Güte und Hingabe errichtet. Bewahren wir diesen Geist der Brüderlichkeit, der uns vereint hat  denn so lehrt uns der Islam: gemeinsam, eins und solidarisch in jedem Schritt des Lebens zu sein.”

Imam Fehim ef. Abazi, Vizepräsident der Albanisch-Muslimischen Gemeinschaft der Schweiz

Am Ende der Zeremonie dankte Imam Fehim ef. Abazi im Namen der Albanisch-Muslimischen Gemeinschaft der Schweiz den Schweizer Behörden für ihre Unterstützung und ihr Verständnis:
“Diese Moschee ist nicht nur ein Gebetsort, sondern auch ein Zentrum für Bildung und Solidarität. Wir ehren die Gastfreundschaft der Schweiz durch ehrliche Arbeit und Respekt vor dem Gesetz. Möge Gott dieses Land und das albanische Volk segnen.”

Jakup Mexhiti, eines der ältesten Mitglieder der Moschee

Teilnehmer aus Nordmazedonien und dem Kosovo teilten ihre Emotionen über diesen historischen Tag. Jakup Mexhiti aus Skopje sagte mit Rührung: “Das ist nicht nur eine Moschee, sondern ein Zentrum der Einheit für die Albaner, ein Ort, an dem sich jeder wie zu Hause fühlt.”

Der Gläubige Milaim Derguti aus dem Kosovo fügte hinzu: “Nach fünf Jahren Bauzeit haben wir heute unser Gebetshaus, nur wenige Meter von unseren Wohnungen entfernt. Es ist ein besonderes Gefühl, das Worte nicht beschreiben können.”

Nadire Mustafi, Forscherin an der Universität Freiburg, moderierte die Veranstaltung

Die Zeremonie endete in einer festlichen Atmosphäre, in der die Frauen der Gemeinschaft ein traditionelles Aperitif zubereiteten und so den Abschluss des Tages in ein warmes Fest der Freundschaft und Solidarität verwandelten. In jedem Gesicht spiegelte sich der stille Stolz einer Gemeinschaft wider, die zwischen zwei Kulturen Brücken baut – keine Mauern.

Die Albanische Moschee in Tafers ist nun weit mehr als ein Gebetshaus – sie ist ein Treffpunkt der Kulturen, ein Ort, an dem das Licht des Glaubens und des Wissens das Zusammenleben stärkt, wo albanische Wurzeln ihren Platz im gastfreundlichen Boden der Schweiz finden. Sie ist ein Zeugnis eines neuen Kapitels der albanisch-schweizerischen Geschichte: eine Brücke zwischen Identität und Integration, zwischen Geist und Gemeinschaft.

📸 Die Fotos der Zeremonie wurden vom Meisterfotografen Rromir Imami aufgenommen. Die vollständige Fotogalerie der Veranstaltung ist hier zu finden: Galeria e hapjes së Xhamisë së Fribourgut

Vlora Marina, vom Traum zur Realität

Die Bauarbeiten an der Vlora Marina sind in eine entscheidende Phase eingetreten und markieren konkrete Fortschritte bei der Umsetzung einer der wichtigsten Investitionen an der albanischen Küste. Derzeit liegt der Fortschritt in mehreren der ersten Bauabschnitte bei bis zu 25 %, und bei dem aktuellen Tempo wird erwartet, dass die ersten Einheiten bis 2027 vollständig fertiggestellt sind. Jede Bauphase wird mit besonderer Sorgfalt in Bezug auf Qualität und Nachhaltigkeit durchgeführt.

Aus diesem Grund wurde Vlora Marina vor kurzem von der IFC und der Weltbankgruppe in der Entwurfsphase mit der EDGE-Zertifizierung ausgezeichnet  basierend auf Energieeffizienz, Wassereinsparung und der Verwendung von Materialien, die den CO₂-Ausstoß in der Umwelt verringern. Ziel ist es, neue Standards im Bau von Küstenprojekten zu setzen.

Der Baufortschritt stellt einen großen Schritt in Richtung der städtischen und touristischen Entwicklung von Vlora dar. Diese moderne Entwicklung wird voraussichtlich bedeutende wirtschaftliche Vorteile für die Stadt und das Land bringen, hochwertigen Tourismus fördern und Besucher, Investoren sowie neue Einwohner anziehen.

Vlora Marina wird zum ersten Mal in Albanien einen Yachthafen nach internationalen Standards bieten, mit über 400 Liegeplätzen für Yachten und Megayachten, unter der Beratung des renommierten D-Marin-Netzwerks, das im Mittelmeerraum und in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig ist.

Neben dem Yachthafen umfasst das Projekt den Bau von über 800 Premium-Apartments direkt am Meer, die für einen modernen Lebensstil konzipiert sind  mit exklusiven Dienstleistungen sowie Bereichen für Entspannung, Unterhaltung und Wohlbefinden.
Ein weiteres wichtiges Element ist das erste Marriott-Hotel an der albanischen Küste, das zusätzlich 150 Markenapartments umfassen wird.
Diese Einheiten verbinden den Komfort des täglichen Lebens mit dem Luxus und den Dienstleistungen eines internationalen Hotels.

Mit einer klaren Vision und einem konstanten Arbeitstempo verwandelt sich Vlora Marina schnell in Realität und positioniert Vlora als neues Zentrum für Tourismus und Investitionen, das leicht über See, Land und Luft erreichbar ist.

 

Ein Treffen im OYM: Diplomatie, Wirtschaft und Sport vereinen ihre Kräfte für neue Ideen

Eine Gruppe von albanisch-schweizerischen Persönlichkeiten, darunter Unternehmer, Ärzte und Bankiers, begleitet vom Botschafter der Republik Kosovo in der Schweiz, Mentor Latifi, besuchte das innovative Zentrum OYM (On Your Marks) in Baar, eines der modernsten Sport- und Wissenschaftszentren Europas.

Die Gäste wurden von Hans-Peter Strebel empfangen, dem Gründer des OYM und einer der visionärsten Persönlichkeiten des Schweizer Sports. Während des Besuchs stellte Strebel den Gästen das einzigartige Konzept des Zentrums vor, in dem sportliches Training, Rehabilitation und wissenschaftliche Forschung in einem präzise gestalteten und modern ästhetischen Raum zusammenkommen.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2020 ist das OYM zu einem Referenzpunkt für den Schweizer Spitzensport geworden und bietet optimale Bedingungen für Athleten der nationalen Verbände sowie für die erfolgreichsten Clubs des Landes.

Laut den Verantwortlichen des Zentrums ist “die wissenschaftliche und individuelle Aufmerksamkeit, die den Athleten gewidmet wird, der Schlüssel zum Erfolg, mit zwei Hauptzielen: die Anpassung an das Training zu maximieren und die disziplinspezifische Leistung zu verbessern.”

Am Ende des Besuchs führte Shpresa Fejzulahi, persönliche Assistentin von Hans-Peter Strebel und Präsidentin des Verwaltungsrats des Unternehmens Beyond Design, ein exklusives Interview mit Botschafter Mentor Latifi und Hans-Peter Strebel. Beide teilen eine interessante Geschichte: Sie begannen ihre Karriere in der Pharmaindustrie, während sie heute in völlig unterschiedlichen Bereichen tätig sind, der eine in der Diplomatie und der andere in der Sport- und Stadtentwicklung.

Das Innenraumkonzept des OYM wurde von Myriam von Rickenbach, Mitbegründerin von Beyond Design und Innenarchitektin, entworfen. Sie spielte eine entscheidende Rolle bei der Schaffung eines funktionalen und inspirierenden Raumes, der direkt das Erlebnis und die Leistung der Athleten beeinflusst.

Hans-Peter Strebel, von der Pharmazie zur Philanthropie und zum Sport

Hans-Peter Strebel ist ein Unternehmer und Philanthrop mit einer beeindruckenden Karriere in der Pharmaindustrie. Im Jahr 2006 verkaufte er sein Unternehmen an Biogen und engagiert sich seither persönlich und finanziell in Projekten, die mit Sport, Wissenschaft, Bildung und sozialer Entwicklung verbunden sind. Er ist der Gründer des OYM und Hauptaktionär des Clubs EV Zug.

Der Besuch wurde von Besfort Bilalli organisiert, einem ehemaligen Profi-Handballspieler und heutigen Unternehmer. Seine Organisation SBN hat das Ziel, die Welt des Sports mit der Welt der Wirtschaft zu verbinden.

Die KFOR begrüßt die Ausweitung der britischen Unterstützung im Kosovo bis 2028

Die von der NATO geführte KFOR-Mission hat die Entscheidung des Vereinigten Königreichs begrüßt, ihre Unterstützung für die Friedenstruppen im Kosovo mindestens bis Dezember 2028 zu verlängern, berichtet albinfo.ch.

Dieses anhaltende Engagement des Vereinigten Königreichs stärkt die Bemühungen der KFOR, ein sicheres Umfeld für alle Bürger des Kosovo zu gewährleisten und die Stabilität in der gesamten westlichen Balkanregion zu fördern.

„Gemeinsam mit 33 beitragenden Ländern bleibt die KFOR fest entschlossen, ihren Auftrag zur Unterstützung von Frieden, Sicherheit und Stabilität zu erfüllen“, heißt es in der Mitteilung der Mission. Die KFOR betont, dass Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen zwischen den Partnern entscheidend für eine sicherere und stabilere Region sind. Die britischen Truppen, Teil der NATO-Reservekräfte, können bei Bedarf schnell eingesetzt werden, um die Mission zu unterstützen und eine rasche Reaktion auf Sicherheitsherausforderungen zu gewährleisten.

Die britische Regierung erklärte, dass die Unterstützung für die KFOR Teil ihrer regionalen Sicherheitsstrategie und ihres anhaltenden Engagements für den Frieden auf dem westlichen Balkan sei.

Die britische Entscheidung soll dazu beitragen, Kosovo und die Region sicherer zu machen und sicherzustellen, dass die NATO-Mission weiterhin effektiv und glaubwürdig bleibt. Die KFOR spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheitsüberwachung, einschließlich der Grenzlinie zwischen Kosovo und Serbien, sowie bei der Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden. Dieser jüngste Schritt stärkt die internationale Zusammenarbeit und das Engagement der NATO für Frieden und Stabilität auf dem westlichen Balkan weiter. /Albinfo.ch

Kosovaren und Schweizer gehören zu den Menschen, die sich weltweit am sichersten fühlen

Wie die Plattform albinfo.ch kürzlich berichtete, zeigt ein neuer globaler Bericht, dass sich die Bürger Italiens und Frankreichs beim nächtlichen Alleingehen weniger sicher fühlen als Menschen in Dutzenden anderer Länder – darunter Irak, Ruanda und Bangladesch.

Die sichersten Länder laut Bürgerwahrnehmung

Laut dem Globalen Sicherheitsbericht 2025 befindet sich nur ein europäisches Land unter den zehn Nationen mit dem höchsten Sicherheitsgefühl – Norwegen, wo 91 % der Bürger angeben, sich sicher zu fühlen, wenn sie nachts allein unterwegs sind.

Dahinter folgen:

  1. Norwegen – 91 %

  2. Dänemark – 89 %

  3. Kosovo – 89 % (weltweit auf Platz 12)

  4. Schweiz – 88 %

  5. Finnland – 87 %

Weltweit gehören diese Werte zu den höchsten seit Beginn der Gallup-Erhebungen im Jahr 2006.

Italien und Frankreich: die unsichersten Länder Europas

Am anderen Ende des Spektrums steht Italien, das als das unsicherste Land Europas gilt. Nur 60 % der Bürger fühlen sich sicher, wenn sie nachts allein unterwegs sind. Damit liegt Italien weltweit auf Platz 95 – hinter:

• Ukraine – 62 %
• Nicaragua – 63 %
• Mauretanien – 64 %
• Niger – 67 %

Frankreich liegt mit 73 % auf Platz 56 und damit hinter anderen europäischen Ländern wie Spanien (81 %), Deutschland (78 %) und dem Vereinigten Königreich (76 %) sowie hinter einigen außereuropäischen Staaten wie Ägypten (82 %), Bangladesch (74 %) und Belize (74 %).

Globale Daten und das Sicherheitsparadox

Weltweit geben 73 % der Erwachsenen an, sich sicher zu fühlen, wenn sie nachts allein gehen – der höchste Wert seit Beginn der Gallup-Messungen.

Dieser Anstieg von 13 % in den letzten zehn Jahren tritt trotz der zunehmenden Zahl bewaffneter Konflikte weltweit auf.

„Das Paradoxon ist bemerkenswert“, betonen die Forscher. „Wir leben in einer Zeit mit mehr Konflikten als seit dem Zweiten Weltkrieg, doch die Menschen fühlen sich in ihren Gemeinden sicherer.“

Regionen mit den größten Veränderungen

• Ehemaliger Ostblock: Anstieg um 34 Punkte in den letzten 20 Jahren auf 71 %.
• Nordamerika: Rückgang um – 4 % seit 2006, derzeit bei 72 %.
• Lateinamerika und Karibik: die unsicherste Region der Welt, nur 50 % fühlen sich sicher.

Geschlechterunterschied: Frauen fühlen sich deutlich unsicherer

Der Gallup-Bericht zeigt einen ausgeprägten Geschlechterunterschied im Sicherheitsgefühl:

• 32 % der Frauen weltweit geben an, sich unsicher zu fühlen, verglichen mit 21 % der Männer.
• Fünf der zehn Länder mit der größten geschlechtsspezifischen Kluft gehören zur Europäischen Union.
• Italien steht in Europa an erster Stelle, mit einer Differenz von 32 Punkten zwischen Männern und Frauen:
• 76 % der Männer fühlen sich sicher
• 44 % der Frauen fühlen sich sicher

Der Bericht betont außerdem, dass 56 % der Tötungen von Frauen durch intime Partner oder Familienmitglieder begangen werden, verglichen mit 11 % bei männlichen Opfern. /schreibt albinfo.ch

Der Verein ” Parandalo ” veranstaltet ein Treffen zum Thema ” Psychische Gesundheit und Migration I “

Der Verein ” Parandalo ” teilt mit, dass morgen, am 23. Oktober 2025, von 18:30 bis 20:00 Uhr, das nächste Treffen im Mittenza Saal, Hauptstrasse 4, 4132 Muttenz, stattfinden wird.

Das Thema dieses Treffens lautet ” Psychische Gesundheit und Migration  I (Shëndeti mendor dhe migrimi  I)  mit Dr. med. Xhida Lumi, Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche und Familien, sowie Drita Ibrahimi, Moderatorin und Verantwortliche des Vereins Parandalo für Basel.

Diese Veranstaltung, unterstützt von Basel Landschaft, KIP und Café International, behandelt die emotionalen Auswirkungen der Migration, die Anpassungsprobleme und Wege, das seelische Gleichgewicht im Leben von Migrantinnen und Migranten zu bewahren.

Der Verein Parandalo freut sich auf die Teilnahme seiner Mitglieder und Freunde an diesem Treffen, das darauf abzielt, den Dialog, das Verständnis und die Achtsamkeit für die psychische Gesundheit in unseren Familien zu stärken. /Albinfo.ch

Die Architektin Dua Ramaxhiku schließt ihr Studium in Berlin mit dem Thema „Die Burg von Mitrovica“ ab.

Ein neuer Erfolg aus Mitrovica kommt diesmal aus dem Bereich der Architektur. Die junge und vielversprechende Architektin Dua Ramaxhiku hat ihr Studium in Berlin abgeschlossen und ihre Abschlussarbeit mit dem Thema „Die Burg von Mitrovica  Architektonische Reaktionen auf historische Ereignisse“ verteidigt, berichtet albinfo.ch.

In ihrer Arbeit untersuchte Dua, wie historische Ereignisse die städtebauliche und architektonische Gestaltung der Stadt beeinflussen, wobei sie das älteste Symbol von Mitrovica  die Burg  als Fallstudie heranzog. Diese Forschung, kombiniert mit einem modernen Ansatz, hebt ihre Arbeit auf ein hohes akademisches und professionelles Niveau.

Dua Ramaxhiku ist die Tochter von Dr. Ridvan und Dr. Qefsere Ramaxhiku, einer Familie mit einer langen Tradition in Bildung und Wissenschaft. Ebenso sei daran erinnert, dass ihre Schwester, Eda Ramaxhiku, Anfang dieses Jahres ihr Medizinstudium abgeschlossen hat, was diese Familie zu einem Beispiel für Engagement und Erfolg im Bildungswesen macht. /Albinfo.ch

Kreshnik Dreshaj aus Peja schließt sein Studium in den USA ab.

Hauptmann Kreshnik Dreshaj hat den Karrierelehrgang für Hauptleute im Bereich Militäringenieurwesen in Fort Leonard Wood, in den Vereinigten Staaten von Amerika, abgeschlossen, berichtet albinfo.ch.

Dies wurde durch einen Beitrag der Kosovo-Sicherheitskräfte auf Facebook bekannt gegeben.

Laut dieser Mitteilung konzentrierte sich die Ausbildung auf die Vorbereitung junger Führungskräfte für die Planung, Leitung und Durchführung militärischer Ingenieuroperationen.

„Die KSF stärkt ihre beruflichen Kapazitäten mit Unterstützung ihrer Partner und nach den höchsten Standards der NATO-Mitgliedsstaaten.“

«Bernetz», Netzwerkprogramm für qualifizierte Migrantinnen und Migranten

«Bernetz» ist ein Programm der Stadt Bern, das darauf abzielt, qualifizierte Migrantinnen und Migranten bei der Suche nach einer passenden Arbeitsstelle zu unterstützen. Das Programm schafft Brücken zwischen Schweizer Fachpersonen und qualifizierten Migrantinnen und Migranten, die auf Stellensuche sind.

Anmeldung offen bis zum 31. Oktober 2025

Wenn Sie als Erwachsene oder Erwachsener in die Schweiz gezogen sind und eine Stelle in Ihrem Berufsfeld suchen, könnte Bernetz für Sie interessant sein.
Teilnehmende können sich bis zum 31. Oktober 2025 über das Online-Formular anmelden. Bei technischen Schwierigkeiten können die Unterlagen per E-Mail an [email protected] gesendet werden.

Nach der Anmeldung werden die Kandidatinnen und Kandidaten zu einem Informationsgespräch eingeladen, bei dem sie mehr über das Programm und die Auswahlkriterien erfahren.
Die Termine für die Informationsveranstaltungen sowie alle weiteren Details finden Sie in der offiziellen Mitteilung (PDF, 267,7 KB) – bitte lesen Sie dieses Dokument vor der Bewerbung.

Was ist «Bernetz»?

«Bernetz» ist ein professionelles Netzwerkprogramm, das auf zwei Ebenen funktioniert:

für qualifizierte Migrantinnen und Migranten, die eine Arbeitsstelle suchen, und

für Fachpersonen aus verschiedenen Branchen, die bereit sind, ihre Erfahrung und Kontakte zu teilen.

Das Ziel des Programms ist es, berufliche Türen zu öffnen und den Zugang von Migrantinnen und Migranten zum Schweizer Arbeitsmarkt zu erleichtern.

 

Stimmen, die höher klingen als die Gipfel – albanische Frauen, die durch den Sport inspirieren

Am 18. Oktober 2025 fand in den Räumlichkeiten des Restaurants Allresto in Bern ein besonderer Abend voller Energie, Inspiration und Solidarität statt  ein Podium, das die Stimmen von drei albanischen Frauen im Sport in den Mittelpunkt stellte.

Unter den rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, überwiegend Frauen mit Leidenschaft für Sport, aktives Leben, soziale und kulturelle Themen, entstand eine warme Atmosphäre mit einem interaktiven Dialog.

Foto: Rromir Imami

Die Veranstaltung wurde mit Professionalität und Einfühlungsvermögen von Arbela Statovci geleitet – ein tiefgehendes Gespräch über die Stärke, den Mut und die Widerstandsfähigkeit der albanischen Frau im Sport. Mitmoderiert wurde sie zudem von Xhevrije Zendeli und Natalia Komani.

Die Organisation dieses Abends wurde durch die Unterstützung von Prima Pflege, Rio Express und Fianza ermöglicht, die mit sozialer Verantwortung und Vertrauen in die Kraft von Initiativen beitrugen, die Gleichstellung, Wohlbefinden und Gemeinschaftssinn fördern.

Drei Frauen, die unterschiedliche Dimensionen von Stärke und Engagement verkörpern: Uta Ibrahimi – die erste Albanerin, die den Mount Everest bestiegen hat, die erste Person vom Balkan, die alle 14 höchsten Gipfel der Welt bezwungen hat, und die 14. Frau in Europa, die diesen historischen Erfolg erreichte; Dr. Rita Parashumti – Ärztin und Trainerin, die mit Leidenschaft Wissenschaft, Bewegung und Bewusstseinsbildung verbindet; und Pashke Marku – eine unermüdliche Sportlerin, die Stärke, Disziplin und Teamgeist verkörpert.

Foto: Rromir Imami

Der Abend verwandelte sich in einen lebendigen und tiefgehenden Dialog über den Mut, die Herausforderungen und die Widerstandskraft der Frauen, die die Realität des albanischen Sports verändern. Er zeigte, dass Empowerment mit ehrlichen Geschichten beginnt  von Frauen, die nicht nur die Gipfel der Welt erklimmen, sondern auch die ihrer eigenen Seele.

Foto: Rromir Imami

Zu Beginn der Veranstaltung überbrachte Arbela Statovci, Vertreterin von swissalbs, eine Botschaft, die das Wesen des Abends zusammenfasste:

„Mut, Stärke und mentale Widerstandskraft – ohne Grenzen, nur mit Zielen. Albanische Frauen im Sport zeigen, dass Inspiration entsteht, wenn Leidenschaft auf Ausdauer trifft und Grenzen sich in Chancen verwandeln. Solche Begegnungen schaffen Vertrauen, Inspiration und Mut  sie verbinden Menschen über Grenzen und Herkunft hinweg. Sie sind entscheidend, um die Rolle der Frau sichtbar zu machen, Erfahrungen zu teilen und Räume zu schaffen, in denen Dialog, Wertschätzung und Gleichberechtigung wachsen.“

Die Bergsteigerin Uta Ibrahimi, eine Persönlichkeit, die extremen Mut und Entschlossenheit verkörpert, teilte ihre außergewöhnliche Geschichte – von ihren Wurzeln in Gjilan bis zu den Gipfeln des Himalaya.

Die Bergsteigerin Uta Ibrahimi, eine Persönlichkeit, die extreme Tapferkeit und Entschlossenheit widerspiegelt, teilte ihre außergewöhnliche Geschichte – von ihren Wurzeln in Gjilan bis zu den Gipfeln des Himalaya.

„Wenn wir über starke Frauen und Frauen im Sport sprechen, fühle ich mich geehrt, Teil dieser Veranstaltung zu sein. Ich komme aus Gjilan, einem kleinen Ort, aber mit großen Menschen. Oft hörte ich, dass es im Kosovo nicht viele Möglichkeiten gibt, doch das Gegenteil wurde bewiesen – im Sport, in der Kunst und in der Kultur. Besonders die Frauen haben viel getan, um unser Land zu fördern. Ich bin glücklich, dass ich die Gelegenheit hatte, die 14 höchsten Gipfel der Welt zu besteigen und die Flagge des Kosovo und Albaniens auf jedem von ihnen zu tragen. Das war meine größte Motivation: etwas für mein Land zu tun.“

Sie erinnerte sich an den Wendepunkt, der sie auf einen neuen Lebensweg führte:

„Im Jahr 2015 beschloss ich, meine Arbeit aufzugeben, und niemand konnte meinen Traum verstehen. Am Anfang wollte ich nur die Berge des Kosovo, Albaniens und Europas besteigen. Dann begann ich meine Ausbildung als Bergführerin, was heute mein Beruf ist. Es war nicht einfach, die Barrieren in einer Gesellschaft zu durchbrechen, in der ‚in die Berge zu gehen‘ als etwas Ungewöhnliches für eine Frau galt. Doch Disziplin, Ausdauer und die Liebe zu dem, was ich tue, führten mich bis zum Everest.“

Foto: Swissalbs

In ihrer Rede übermittelte Uta eine kraftvolle Botschaft über die Herausforderungen und die menschliche Dimension des Erfolgs:

“Expeditionen über 8000 Meter sind kein Wettlauf, sie sind Ultramarathons, eine Auseinandersetzung mit sich selbst, eine Reise der Seele. Ich habe Menschen gesehen, die auf diesen Wegen ihr Leben verloren haben, aber auch die Geburt einer Kraft, die keine Angst kennt. Jeder Schritt, jedes Risiko hat mich Dankbarkeit gelehrt. Am Ende bleibt nicht nur der Gipfel, den man erobert, sondern der Weg, den man mit anderen teilt. Das ist meine Botschaft an die jungen Mädchen – zu glauben, dass jeder Traum möglich ist, wenn man ihm mit dem Herzen folgt.“

Im Panel wurde auch die Geschichte von Pashke Marku vorgestellt, einer albanischen Handballspielerin, die in Zürich geboren wurde und zu den bekanntesten Namen des Frauensports in der Schweiz gehört. Sie spielte für die Vereine Spono Eagles und HSC Kreuzlingen und erzielte über 735 Tore in mehr als 170 Spielen der Schweizer Super League.

„Ich wurde in Zürich geboren, aber wir zogen nach Torgau. Meine Schwester begann mit Handball, während ich eher zurückhaltend war  es tat mir weh, Zürich zu verlassen. Doch dann änderte sich alles  ich machte mit Handball weiter, meine Schwester hörte auf. Mein Trainer sagte von Anfang an: ‚Du wirst es schaffen.‘ Und ich habe es geglaubt. Dieser Glaube hat mich immer begleitet.“

Der Werdegang von Dr. Rita Parashumti verbindet Medizin, Fürsorge und die Philosophie des Wohlbefindens. Sie zog 2009 von Kroatien nach Prishtina, wo sie zunächst von einem Leben in der Kunst träumte, sich dann aber für die Medizin entschied  ein Weg, der sie zu ihrer beruflichen Berufung führte.

Foto: Rromir Imami

“Ich kam 2009 aus Kroatien nach Prishtina, ich war erst 16 Jahre alt. Es war nicht einfach, mich anzupassen, denn ich hatte immer davon geträumt, in einem anderen Land zu leben und Kunst zu studieren  nicht Medizin. Aber auf den Rat meines Vaters hin entschied ich mich für die Medizin  und sie wurde mein Lebensweg.“

Nach ihrer Spezialisierung in Deutschland entwickelte sie das Konzept der Präventivmedizin über die Plattform Ritwells, deren Philosophie auf dem Gleichgewicht von Körper und Geist, der Bewusstseinsentwicklung und der Stärkung der Gesundheit durch Lebensstil basiert.

„Ritwells ist nicht nur ein Beruf  es ist eine Lebensweise. Ich habe erkannt, dass Wohlbefinden kein Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit, um im Gleichgewicht zu leben. Ich arbeite mit Menschen, die ihr Leben verändern wollen  nicht durch Diäten oder vorübergehende Programme, sondern durch ein tiefes Bewusstsein dafür, wie wir mit unserem Körper und Geist umgehen. Prävention bedeutet Fürsorge, und Fürsorge ist Liebe zu sich selbst. Alles, was ich tue, tue ich mit dem Herzen, so wie am ersten Tag, an dem ich diesen Weg gewählt habe.“

In seiner Rede betonte Seine Exzellenz, Botschafter Mentor Latifi, die Bedeutung der Vorbilder, die albanische Frauen geben:

„Heute Abend sehen wir deutlich, welches Niveau unsere Frauen erreicht haben. Wir hören oft schlechte Nachrichten über sie  nicht wegen der Frauen, sondern wegen uns Männern, die manchmal nicht wissen, wie wir mit ihnen umgehen sollen. Dieser Abend zeigt, dass unsere Frauen keine Unterstützung, sondern Raum brauchen. Erfolg wird durch Disziplin, Arbeit und die Werte erreicht, die sie verkörpern.“

Merita Pinta, Vertreterin von Prima Pflege, fasste die Rolle des Unternehmens bei der Unterstützung sozial wirksamer Initiativen zusammen:
„Es ist eine Freude, Projekte zu unterstützen, die Frauen in allen Bereichen inspirieren und stärken. Diese Werte spiegeln auch die Grundprinzipien von Prima Pflege wider – Fürsorge, Vertrauen und Verantwortung.“

Auch Shukrije Ramadani, Vertreterin der Botschaft des Kosovo in Bern, sagte:
SwissAlbs Women leistet eine wunderbare Arbeit bei der Stärkung der albanischen Frauen in der Diaspora und beim Aufbau von Brücken der Zusammenarbeit zwischen den Generationen.“

Dieser Abend in Bern zeigte, dass Frauen, wenn sie sprechen, inspirieren  und wenn sie sich vereinen, Realitäten verändern. Die Stimmen von Uta, Rita und Pashke wurden zum Spiegel einer Generation, die Grenzen mit Mut und Demut überwindet und zeigt, dass Sport weit mehr ist als ein Wettkampf  er ist ein Weg, um eine gleichberechtigtere, bewusstere und menschlichere Gesellschaft aufzubauen.

Die Stärkung der albanischen Frauen im Sport ist nicht nur eine Frage der Gleichberechtigung, sondern ein Zeugnis des gemeinsamen Weges eines Volkes, das danach strebt, höher aufzusteigen  mit Leidenschaft, Professionalität und Liebe zum Leben.

 

 

Großbritannien und Frankreich: Kosovo soll international anerkannt werden, und die Kriminellen von Banjska müssen vor Gericht gestellt werden.

Heute, anlässlich der Prüfung des Berichts des UN-Generalsekretärs António Guterres über den Kosovo, rief das Vereinigte Königreich die UN-Mitgliedstaaten, die die Unabhängigkeit des Kosovo noch nicht anerkannt haben, dazu auf, dies zu tun. Es betonte, dass die Anerkennung für die langfristige Stabilität in der Region und die volle Entwicklung des Landes entscheidend sei.

Die britische Vertreterin im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erklärte, dass das Vereinigte Königreich ein standhafter Unterstützer der demokratischen Entwicklung des Kosovo und seines euro-atlantischen Weges bleibe.

„Als eines der ersten Länder, das die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt hat, rufen wir die Mitgliedstaaten, die dies noch nicht getan haben, auf, sich der Mehrheit anzuschließen. Die Anerkennung ist wesentlich für langfristige Stabilität und die Entfaltung des vollen Potenzials des Kosovo“, sagte sie.

Großbritannien forderte außerdem Serbien auf, Milan Radoičić auszuliefern, und kritisierte die Angriffe auf das Verfassungsgericht des Kosovo, berichtet telegrafi.com. Die britische Vertreterin ermutigte zu raschen Fortschritten bei der Regierungsbildung und lobte den „ruhigen und demokratischen Verlauf“ der Kommunalwahlen.

Der französische UN-Vertreter Jay Dharmadhikari forderte hingegen, dass die Täter des Terroranschlags von Banjska vor Gericht gestellt werden.

„Es ist inakzeptabel, dass die Täter des Angriffs von Banjska mehr als zwei Jahre nach diesen Ereignissen noch auf freiem Fuß sind. Es ist entscheidend, dass alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gestellt werden“, sagte Dharmadhikari.

Die Erklärungen Großbritanniens und Frankreichs erfolgten während der Prüfung des Berichts des UN-Generalsekretärs António Guterres über den Kosovo und betonten die Bedeutung von Stabilität, Rechtsstaatlichkeit und internationaler Anerkennung des Landes.

Mira Murati wird zur „Ehrenbürgerin“ von Vlorë ernannt.

Die Gemeinde Vlorë hat die albanische Ingenieurin und Unternehmerin von Weltruf für ihren Beitrag im Bereich Technologie und künstlicher Intelligenz geehrt, berichtet albinfo.ch.

Bei einer feierlichen Zeremonie im „Petro Marko“ Theater ehrte die Gemeinde Vlorë die bekannte Ingenieurin und Unternehmerin Mira Murati mit dem Titel „Ehrenbürgerin“, eine der herausragendsten albanischen Persönlichkeiten im Bereich Technologie und künstliche Intelligenz.

Murati, die das renommierte Unternehmen „OpenAI“ geleitet hat und derzeit Gründerin von „Thinking Machines Lab“ ist, wurde für ihre Leistungen in den Bereichen Innovation, Führung und Förderung albanischer Werte auf internationaler Ebene ausgezeichnet.

Aufgrund ihrer Verpflichtungen im Ausland konnte Murati an der Zeremonie nicht teilnehmen; die Auszeichnung nahm ihre Mutter in ihrem Namen entgegen und übermittelte die Emotionen und den Dank der Familie für diese Ehre.

„Danke an Vlorë, die Stadt, in der Mira geboren und aufgewachsen ist. Auch wenn sie im Ausland lebt, verfolgt sie mit großem Interesse die Entwicklungen in Albanien und in ihrer geliebten Heimatstadt. Als Familie sind wir dankbar für diese Anerkennung und wünschen Ihnen viel Erfolg in Ihrer Arbeit zum Wohle von Vlorë“, sagte sie.

Neben Murati wurde auch der bekannte Tenor Josif Gjipali mit dem Titel „Ehrenbürger“ ausgezeichnet  für seinen wertvollen Beitrag zur albanischen Kunst und Kultur.

An der Zeremonie nahmen lokale Vertreter, Persönlichkeiten der Stadt und Bürger von Vlorë teil, die die Persönlichkeiten feierten, die den Namen Vlorës auf nationaler und internationaler Ebene geehrt haben.

Präsidentin Osmani: „Darka e Lamës“, ein Fest des Dankes und der Wertschätzung.

Die traditionelle Dankesfeier für die Erde und die Arbeit vereinte Diplomaten, institutionelle Vertreter und Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens, berichtet albinfo.ch.

Unter der Organisation der Präsidentin der Republik Kosovo, Vjosa Osmani, fand gestern Abend das traditionelle „Darka e Lamës“ Abendessen statt  ein Ereignis, das Dankbarkeit für die Arbeit, die Erde und ihren Reichtum ausdrückt. Daran nahmen Botschafter befreundeter Länder, Vertreter staatlicher Institutionen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie Vertreter der Landwirte und lokalen Produzenten teil.

In ihrer Rede betonte Präsidentin Osmani, dass „die Erde die Wurzel ist, die jede Nation zusammenhält“, und erinnerte daran, dass dieses Fest auf eine Initiative des historischen Präsidenten Dr. Ibrahim Rugova zurückgeht, der das „Darka e Lamës“ zu einem Symbol der Weisheit, der Arbeit und der Liebe zum Land gemacht hatte. Sie hob hervor, dass diese Tradition ein Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber jenen ist, die die Erde bearbeiten und die Nation durch ihre Mühe ernähren.

Die Präsidentin lobte auch den Erfolg lokaler Produkte, die mittlerweile über die Grenzen des Kosovo hinaus bekannt sind – vom Ajvar der Frauen von Krusha bis zu den Weinen aus Rahovec und Suhareka  und betonte, dass diese nicht nur wirtschaftliche Produkte, sondern auch Geschichten von Engagement, Leidenschaft und Fleiß sind.

Zum Abschluss betonte Osmani, dass das „Darka e Lamës“ mehr als nur ein Fest der Fülle sei  es sei ein Moment der Reflexion und des Dankes für Arbeit, Zusammenhalt und den Geist der Wertschätzung, der das kosovarische Volk auszeichnet.

„Es ist ein Fest der Dankbarkeit gegenüber den Arbeitern, den Bauern, der Natur, die uns beschenkt, und Gott, der uns segnet. Die Stärke einer Nation wird nicht nur an wirtschaftlichen Zahlen gemessen, sondern an ihrer geistigen Verbindung zur Erde und zur Tradition“, sagte Präsidentin Osmani.

Bei dieser symbolischen Veranstaltung wurde auch den internationalen Verbündeten, den Sicherheitsinstitutionen, den Beschäftigten im Gesundheits  und Bildungswesen sowie den Organisationen, die sich für die Menschenrechte einsetzen, gedankt  und das „Darka e Lamës“ wurde zu einem Fest der Einheit, der Arbeit und des Respekts gegenüber der Erde.

Kurti trifft die albanische Diaspora in London

Der amtierende Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, begann seinen offiziellen Besuch im Vereinigten Königreich mit einem Treffen mit der albanischen Diaspora in London, berichtet albinfo.ch.

Während des Gesprächs mit Mitgliedern der Diaspora betonte Kurti die engen Beziehungen zwischen Kosovo und dem Vereinigten Königreich, die auf starken Säulen wie Zusammenarbeit in Verteidigung und Sicherheit, wirtschaftlicher Entwicklung und Diplomatie beruhen.

„Unsere Partnerschaft mit Großbritannien stärkt die bilateralen Beziehungen, fördert den Wissensaustausch und trägt zu Frieden, Stabilität und gemeinsamem Wohlstand bei“, heißt es in der Mitteilung des Büros des Premierministers.

Kurti sprach über die Erfolge seiner Regierung während seiner Amtszeit, darunter ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 6 %, die Vervierfachung des Verteidigungsbudgets, die moderne Ausbildung und Ausstattung der Kosovo-Sicherheitskräfte (FSK) sowie die Steigerung der Staatseinnahmen und die Unterstützung für Bürger und lokale Unternehmen. Er hob auch den Anstieg britischer Investitionen und die Stärkung der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern hervor.

Anschließend betonte der Premierminister die Rolle und Bedeutung der albanischen Diaspora für die Entwicklung des Landes. Er erwähnte das Programm „Citizen Diplomacy Fellowship“, das darauf abzielt, junge Fachkräfte aus der Diaspora in den öffentlichen Sektor des Kosovo einzubringen, sowie das „Investitionsfenster der Diaspora“, das Teil des Kreditgarantiefonds ist und es im Ausland lebenden Kosovaren ermöglicht, Investitionskredite ohne Sicherheiten zu erhalten.

Kurti rief seine Landsleute dazu auf, im Kosovo zu investieren, und unterstrich die Bereitschaft der Regierung, die Zusammenarbeit mit der Diaspora zu vertiefen und neue Initiativen zu schaffen, die die albanische Gemeinschaft enger mit der Heimat verbinden.

Die Skifahrerin Colturi ist bereit, Geschichte mit Albanien zu schreiben

Die junge Skifahrerin Lara Colturi, 18 Jahre alt, in Italien geboren, aber inzwischen für Albanien startend, könnte zur Protagonistin eines historischen Moments werden: der ersten Medaille des Landes bei den Olympischen Winterspielen, berichtet albinfo.ch.

Colturi blickt bereits auf eine beeindruckende Karriere im alpinen Skisport zurück, mit zwei zweiten und einem dritten Platz in der vergangenen Saison. Sie zeigt außergewöhnliches Talent und große Konstanz im Wettkampf. Neben ihren technischen Fähigkeiten wird sie stark unterstützt von ihrer Mutter und Trainerin Daniela Ceccarelli, Olympiasiegerin im Super-G im Jahr 2002, sowie vom neuen Trainer Alessandro Schiasselloni.

“Für Albanien anzutreten ist etwas sehr Positives. Der Verband hat keine lange Skitradition, unterstützt mich aber außergewöhnlich gut. Ich wäre sehr glücklich, wenn ich junge albanische Skifahrerinnen und Fans inspirieren könnte“, sagte Colturi.

Ihre Sommer-Vorbereitungen und die Zusammenarbeit mit einem Team von sieben Trainern – darunter Beratung durch Ski-Star Lara Gut-Behrami – haben Colturi optimal auf die Herausforderungen der kommenden Saison vorbereitet, einschließlich des Eröffnungsrennens in Sölden, Österreich.

Neben dem Skifahren hat Lara Colturi auch Erfahrung im Eiskunstlauf, ein Talent, das ihr nach eigener Aussage hilft, Stabilität und Leichtigkeit auf eisigen Pisten zu bewahren.

Gelingt ihr der Erfolg, könnte Colturi ein neues Kapitel in der Sportgeschichte Albaniens schreiben, dem Land einen neuen olympischen Stern schenken und kommende Generationen albanischer Sportlerinnen und Sportler inspirieren. /Blick

„Goldfröschli“: Zwei albanische Schwestern schaffen eine magische Welt für Kinder in der Schweiz

Dort, wo Kinder frei lachen, tanzen und träumen können, ist in Teufenthal das „Goldfröschli“ entstanden  ein Ort, der Wärme, Freude und goldene Erinnerungen für die ganze Familie schafft.
Hinter diesem leuchtenden Namen stehen zwei albanische Schwestern, Arjana Dedaj und Besa Rrasi, mit Wurzeln im Kosovo – Mütter und Visionärinnen, die eine einfache Idee in einen Raum verwandelt haben, in dem Kinder Freude und Eltern Ruhe finden.
In diesem Interview teilen sie ihre inspirierende Reise, ihre Emotionen, Herausforderungen und eine Botschaft, die über das Geschäft hinausgeht: einen Ort zu schaffen, der die Liebe zur Familie und zu Kindern verkörpert.

albinfo.ch: Wie entstand die Idee, ein Freizeitzentrum für Kinder in der Schweiz zu gründen?
Arjana Dedaj und Besa Rrasi: Die Idee entstand aus dem Wunsch, etwas anderes zu schaffen  einen Ort, an dem Kinder sich frei und glücklich fühlen und Eltern sich unbesorgt entspannen können. Als Mütter und Schwestern spürten wir das Fehlen eines Raums, in dem alle Familienmitglieder wertvolle Zeit miteinander verbringen können. So entstand das „Goldfröschli“  eine kleine Welt des Glücks.

albinfo.ch: War es ein lang gehegter Traum oder ein Bedürfnis, das aus dem Alltag entstand?
Jeden Tag spürten wir das Fehlen von etwas Kleinem, aber Bedeutendem. In der Schweiz, zwischen dem hektischen Alltag und den langen Regentagen, fehlte dieses Gefühl von Wärme, das an Ferien erinnert. Wir wollten diese Atmosphäre von Spielen, Lächeln und Licht für Kinder schaffen  einen Ort, an dem die Zeit für einen Moment stillsteht und die schönsten Erinnerungen beginnen.

albinfo.ch: Wie hat Ihre Erfahrung als Schwestern, Mütter und Fachfrauen diese Entscheidung beeinflusst?
Schwestern zu sein, ist ein echtes Geschenk. Wir kennen den Rhythmus, die Stärke und die Träume der jeweils anderen. Die Unterstützung der Familie war auf diesem Weg entscheidend. Wir haben gelernt, dass Großes nur entsteht, wenn man sich mit Liebe und Vertrauen zusammenschließt.

albinfo.ch: Was bietet das Zentrum konkret für Kinder an?
„Goldfröschli“ wurde für Kinder im Alter von 1 bis 12 Jahren geschaffen. Sie können den großen Trampolinbereich, die Vulkanrutsche, den Kleinkindbereich, das Hüpfburg-Schloss und das einzigartige Karussell genießen  die beliebteste Attraktion des Zentrums.

albinfo.ch: Wie ist der Raum gestaltet und wo befindet er sich?
Das Zentrum befindet sich in der Wynenthalstrasse 1, Teufenthal (AG), nur 10 Minuten von Reinach, Menziken und Suhr entfernt, mit direkter Zugverbindung von Aarau und großzügigen Parkmöglichkeiten. Es ist ein Ort, an dem jedes Kind, aber auch die Eltern, etwas für sich finden  ein Gleichgewicht zwischen Spiel und Ruhe.

albinfo.ch: Planen Sie auch kreative oder kulturelle Programme?
Ja, das ist Teil der Seele von „Goldfröschli“. Neben den Spielaktivitäten werden auch Bildungs, Kunst und Thementage organisiert. Ein Beispiel ist der „Herzensmontag“  jeden Montag öffnen wir unsere Türen ausschließlich für Kinder mit Behinderungen, damit auch sie ihren sicheren und ruhigen Raum zum Lächeln haben.

albinfo.ch: Wie haben Sie das Zentrum auch für Eltern attraktiv gemacht?
Wir wissen, wie wichtig eine Pause für Eltern ist. Deshalb bieten wir eine hervorragende Küche mit täglich frisch zubereiteten Pizzen, leckeren Aperitifs und einer entspannten Atmosphäre  ein Ort, an dem man sich wie im Urlaub fühlt, während die Kinder spielen.

albinfo.ch: Was waren die größten Herausforderungen bei der Umsetzung des Projekts?
Den richtigen Standort zu finden, Genehmigungen zu erhalten und den Bau zu realisieren, waren echte Geduldsproben. Aber wenn man die lachenden Gesichter der Kinder vor Augen hat, wird jedes Hindernis zur Motivation.

albinfo.ch: Wie war Ihr Weg als zwei albanische Schwestern in der Schweiz, die ein solches Unternehmen starten?
Wir sind hier aufgewachsen und haben gelernt, dass jeder Traum Arbeit, Geduld und Herz verlangt. Wir wollten zeigen, dass man auch als Frauen, Mütter und Albanerinnen etwas Wertvolles für die Gemeinschaft schaffen kann.

albinfo.ch: Gab es Momente, in denen Sie ans Aufgeben dachten?
Natürlich, aber immer wenn wir müde waren, erinnerten wir uns an den Grund, warum wir begonnen hatten: die Liebe zu den Kindern. Diese Liebe hat uns getragen und zu dieser Realität geführt, die wir heute mit vielen Familien teilen.

albinfo.ch: Wo sehen Sie „Goldfröschli“ in fünf Jahren?
Wir sehen es als einen Ort, der in der Erinnerung jedes Kindes bleibt  eine Oase der Freude, die jeden Tag erhellt. Ein Zentrum, in dem Kinder sich frei, geliebt und wertgeschätzt fühlen  dort, wo die schönsten Kindheitserinnerungen entstehen.

albinfo.ch: Welche Botschaft möchten Sie den Eltern mitgeben?
Jedes Kind ist eine eigene Welt, ein goldener Schatz, der Liebe und unsere Präsenz braucht. Kommen Sie und teilen Sie diese Zeit mit ihnen. Denn bei „Goldfröschli“ glauben wir, dass die schönsten Momente entstehen, wenn man spielt, lacht und zusammen ist.

„Goldfröschli“ ist ein Ort, an dem Erinnerungen entstehen, Kinder mit Freude aufwachsen und Eltern wieder lernen, von Herzen zu lachen.
Die Geschichte der beiden Schwestern, die diesen Ort geschaffen haben, zeigt, dass Liebe, Mut und Hingabe etwas schaffen können, das viele Herzen berührt.
In jedem Kinderlachen, im Duft frischer Pizza und in jedem kleinen Schritt, der mit leuchtenden Augen läuft, spürt man den Geist eines verwirklichten Traums  einer glücklichen, goldenen Kindheit, die „Goldfröschli“ jeder Familie schenken möchte.

Kurze Biographie über die Schwestern

Arjana Dedaj und Besa Rrasi sind zwei albanische Schwestern, die seit vielen Jahren in der Schweiz leben. Mit langjähriger Erfahrung in Bereichen wie Bildung, Kinderbetreuung und Management haben sie ihr Wissen, ihre Liebe zu Kindern und ihren Unternehmergeist vereint, um das Zentrum „Goldfröschli“ zu gründen  einen besonderen Ort für Unterhaltung und das Wohlbefinden von Familien.

Goldfröschli“ eröffnet am 15. November 2025

Das Zentrum “Goldfröschli“ wurde als ein Ort konzipiert, an dem sich Kinder frei und fröhlich fühlen können, während sich die Eltern entspannt zurücklehnen. Die offizielle Eröffnung findet am 15. November 2025 statt.

Adresse: Wynenthalstrasse 1, 5723 Teufenthal, Schweiz

Website: https://goldfroeschli-kinderwelt.ch/

Foto: Armend Berisha

 

Die Slowenen erwarten große Unterstützung für den Kosovo in Ljubljana

Der slowenische Fußballverband hat bekannt gegeben, dass alle Tickets für das Spiel Slowenien – Kosovo, das am 15. November in der „Arena Stožice“ in Ljubljana stattfindet, ausverkauft sind. Es handelt sich um das vorletzte Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2026, berichtet albinfo.ch.

Laut dem slowenischen Medium delo.si stammt das große Interesse vor allem von kosovarischen Auswanderern in Slowenien, die den Großteil der Eintrittskarten gekauft haben. Die Symbole des Kosovo sind nur im Fanblock der kosovarischen Anhänger erlaubt, während sie im übrigen Stadion verboten sind. Dennoch wird eine hitzige Atmosphäre erwartet, die sich auch auf die Leistung der slowenischen Spieler auswirken könnte.

Für das Kosovo ist ein Punkt in Ljubljana notwendig, um den zweiten Platz in der Gruppe zu sichern, während das Spiel auch für Slowenien von besonderer Bedeutung ist.

Schweden fördert den albanischen Tourismus auf dem nordischen Markt

In Schweden wurde das Tourismusbüro „Albanska Rivieran“ gegründet  eine Initiative der Journalistin Jetmira Muçaj, die darauf abzielt, Albanien als attraktives Reiseziel auf dem schwedischen und nordischen Markt zu fördern, berichtet albinfo.ch.

Bei einem Treffen mit Muçaj betonte der Geschäftsträger der albanischen Botschaft in Stockholm, Herr Eno Çollaku, den deutlichen Anstieg der Besucherzahlen aus Schweden nach Albanien und hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit diesem Büro hervor, um die Präsenz des Landes auf der touristischen Landkarte der nordischen Region zu stärken.

Die Initiative soll als zentrale Plattform dienen, um das Interesse an der albanischen Riviera zu steigern und die kulturelle, natürliche und kulinarische Vielfalt des Landes auf den skandinavischen Märkten zu fördern

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OKdiario: Albanien, das günstigste Reiseziel Europas für das Jahr 2025

Albanien gewinnt international zunehmend an Aufmerksamkeit als eines der attraktivsten und günstigsten Reiseziele für europäische Touristen in diesem Jahr. Das spanische Magazin OKdiario beschreibt in einem Artikel von Janire Manzanas das Land als „eines der bestgehüteten Geheimnisse Europas“.

Mit einer beeindruckenden Natur, einer reichen Geschichte und einer einzigartigen Kultur bietet Albanien ein rundum authentisches Urlaubserlebnis  und das zu sehr günstigen Preisen. Ein Bier kostet etwa 1 Euro, während ein komplettes Menü in einem Restaurant nur rund 12 Euro kostet.

Erschwingliche Preise und authentische Erlebnisse

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bietet Albanien ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zimmer in traditionellen Gästehäusern kosten zwischen 10 und 20 Euro pro Nacht, Hotels beginnen bei etwa 25 Euro. Ein Hauptgericht im Restaurant kostet im Schnitt 5 bis 10 Euro, ein Bier in einer Bar 1 bis 2 Euro.

In der Hauptstadt Tirana sind die Preise etwas höher, aber Regionen wie die Albanische Riviera bieten nicht nur niedrigere Kosten, sondern auch atemberaubende Küstenlandschaften.

Was man in Albanien besuchen kann

Tirana ist eine Stadt, die ihre Geschichte erzählt. Besucher können Museen wie das Haus der Blätter, Bunk’Art 2 und das Historische Nationalmuseum erkunden, um mehr über die kommunistische Vergangenheit des Landes zu erfahren.

Berat, bekannt für seine weiße Architektur und über 2000 Jahre alte Geschichte, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist ein Freilichtmuseum, das die kulturelle Identität Albaniens über Jahrhunderte hinweg bewahrt.

Gjirokastra, die „Steinstadt“, ist eine weitere albanische Perle mit osmanischem Erbe und charakteristischen Kopfsteinpflasterstraßen. Auch sie steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Kruja, die historische Stadt von Skanderbeg, bietet herrliche Ausblicke und Sehenswürdigkeiten wie die Burg von Kruja, das Skanderbeg-Museum und die Dollma-Tekke.

Natürliche Sehenswürdigkeiten

Die Thermalquellen von Bënja im Nationalpark Hotova-Tannenwald bieten ein entspannendes Erlebnis in unberührter Natur. In der Nähe befindet sich auch die osmanische Kadi-Brücke über den klaren Langarica-Fluss.

Die antike Stadt Apollonia bei Fier beherbergt beeindruckende Ruinen, darunter den Artemis-Tempel und das Kloster der Heiligen Maria, das heute als Museum dient.

Die Albanische Riviera – ein Küstenschatz des Balkans

Mit über 100 Kilometern Länge ist die Albanische Riviera ein Highlight für sich. Saubere Strände, türkisfarbenes Wasser und natürliche Ruhe machen sie zu einer echten Alternative zu den bekannten Mittelmeerzielen.

Laut OKdiario ist Albanien die ideale Wahl für alle, die einen günstigen Urlaub suchen, ohne auf Qualität, Kultur oder Natur verzichten zu müssen.

 

Albanische Schüler: „Der Herbst spricht Albanisch“ in Wien – pädagogische, bildungsbezogene und kulturelle Aktivitäten

Die Kinder des ergänzenden Albanischunterrichts an der „Schiffschule“ in Wien führten am 17. Oktober 2025 eine pädagogische, bildungsorientierte und kulturelle Aktivität unter dem Motto „Der Herbst spricht“ durch.

Laut der Mitteilung nahmen neben den Schülerinnen und Schülern auch deren Eltern aktiv an dieser besonderen Veranstaltung teil  mit Gesprächen, Workshops und Spielen zum Thema Herbst. Der Tag begann mit einem Begrüßungskreis, in dem die Kinder ihre Gedanken und Gefühle über den Herbst teilten: was er mit sich bringt, wie er sie fühlen lässt und welche Farben und Düfte ihn kennzeichnen, berichtet albinfo.at.

Um das emotionale und kulturelle Erleben zu vertiefen, sangen die Kinder gemeinsam ein Herbstlied und drückten ihre Freude und Kreativität durch albanische Musik aus. Zum Abschluss genossen alle Teilnehmer einen frischen Obstsalat und natürliche Fruchtsäfte  ein süßer und fröhlicher Ausklang.

„Die Aktivität war nicht nur eine Unterrichtsstunde, sondern ein ganzheitliches Erlebnis, das die Kinder der Sprache, der Kultur und der albanischen Gemeinschaft näherbrachte. Es zeigt, dass Sprache leichter gelernt wird, wenn sie mit Liebe gesprochen wird, und dass Kultur und nationale Identität am besten bewahrt werden, wenn man sie gemeinsam erlebt“, heißt es in der Mitteilung.