Das Projekt “The Guestkeepers, Freunde der Besucher, wo jeder Besucher zum Freund wird”, eine Initiative, die vom Ministerium für Kultur, Jugend und Sport des Kosovo unterstützt und von ABSM Bildungs und Beratungszentrum umgesetzt wird, wurde an diesem Wochenende den Teilnehmern der albanischen Diaspora in der Schweiz vorgestellt. Das Projekt zielt darauf ab, junge Menschen als “Botschafter der Gastfreundschaft” auszubilden, indem kulturelles Erbe und moderner Tourismus integriert und professionelle Standards für touristische Dienstleistungen über die Plattform “Kosova INN” geschaffen werden.
Vom 27 bis 29 März 2026 wurden drei wichtige Städte der Schweiz Genf, Bern und Zürich zu Schauplätzen eines kulturellen Wochenendes mit Präsentationen, Fragen, Diskussionen und Vorschlägen eines sehr interaktiven Publikums. Das Publikum war nicht nur Zuhörer, sondern ein aktiver Partner im Dialog über die Entwicklung des Tourismus und die Förderung des Kosovo.
Ein Projekt, das Gastfreundschaft zum Beruf macht
Im Mittelpunkt dieses Wochenendes stand das Projekt “The Guestkeepers”, das darauf abzielt, junge Menschen im Kosovo zu “Botschaftern der Gastfreundschaft” auszubilden und ihnen professionelle Fähigkeiten zu vermitteln, um authentische Erlebnisse für Besucher zu schaffen.
Das Projekt verbindet Elemente des kulturellen Erbes, traditioneller Handwerke und modernen Tourismus mit dem Ziel, Kosovo als einzigartige und nachhaltige Destination auf der internationalen Tourismuskarte zu positionieren.
Über die Plattform “Kosova INN” soll das Projekt zudem neue Qualitätsstandards im Bereich der Gastfreundschaft setzen und ein strukturiertes Netzwerk von touristischen Dienstleistern schaffen.
Genf institutionelle Eröffnung einer visionären Initiative


Die Aktivitäten begannen im Generalkonsulat des Kosovo in Genf, wo die erste offizielle Präsentation des Projekts vor der Diaspora stattfand. Die Konsulin Floreta Kabashi begrüßte das Publikum und gratulierte den Organisatoren zu diesem Projekt, wobei sie die Bedeutung der Förderung des Kosovo durch die Diaspora und den Kulturtourismus hervorhob.
Krenare Rizvanolli Sina und Nazmi Jakurti stellten die Vision des Projekts vor, junge Menschen als Botschafter der Gastfreundschaft auszubilden, den Tourismus mit dem kulturellen Erbe zu verbinden und professionelle Standards über die Plattform “Kosova INN” zu schaffen. Die Reaktionen des Publikums waren unmittelbar, mit Lob und Applaus für jede innovative Idee sowie lebhaften Diskussionen über konkrete Umsetzungswege.
Bei diesem Treffen wurde die Bedeutung der Einbindung der Diaspora in die Förderung des Kosovo als touristische Destination hervorgehoben, ebenso wie ihre Rolle als Brücke zwischen dem Land und der Welt.
Die institutionelle Atmosphäre der Veranstaltung verlieh dem Projekt eine klare diplomatische und strategische Dimension.
Bern, die Verbindung von Kultur und Tourismus


Die zweite Station in Bern brachte einen der wichtigsten Momente des Wochenendes, bei dem das Projekt im Rahmen eines kulturellen Abends mit großem Publikum vorgestellt wurde.
Nach der Präsentation eines Buches richtete sich die Aufmerksamkeit auf das Projekt “The Guestkeepers, Freunde der Besucher”, das von Krenare Rizvanolli und Nazmi Jakurti vorgestellt wurde.
Während der Präsentation wurde betont, dass das Projekt nicht nur die Entwicklung des Tourismus zum Ziel hat, sondern auch die Schaffung einer neuen Identität der kosovarischen Gastfreundschaft, die auf Professionalität, Authentizität und einer personalisierten Erfahrung für Besucher basiert.
Die Teilnehmer zeigten großes Interesse, beteiligten sich aktiv an den Diskussionen und brachten konkrete Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Projekts ein.
Vorschläge kamen aus allen Teilen des Saals, einige boten Ideen für Trainingsprogramme, andere für die Vermarktung gegenüber Touristen, und alle äußerten Lob für die Initiative. Die Teilnehmer fühlten sich als Teil des Projekts, wodurch eine besondere Atmosphäre der Zusammenarbeit entstand, die Bern zu einem Zentrum für Interaktivität und Dialog machte.
Das Projekt zeigte deutlich, dass Kultur und Tourismus als zwei eng miteinander verbundene Säulen bei der Förderung eines Landes wirken können.
Zürich Konsolidierung von Vision und Zusammenarbeit


Das Wochenende wurde im Generalkonsulat des Kosovo in Zürich abgeschlossen, wo das Projekt vor einem engagierten und interessierten Publikum präsentiert wurde. Der Generalkonsul Vigan Berisha gratulierte den Organisatoren und hob die Bedeutung des Projekts für die Förderung des Kosovo und die Einbindung der Diaspora hervor.
Bei dieser Präsentation wurden die langfristigen Ziele des Projekts betont, darunter:
die Professionalisierung des Gastgewerbes
die Schaffung nachhaltiger Standards im Tourismus
die aktive Einbindung der Diaspora in die Förderung des Kosovo
Die offenen Diskussionen mit den Teilnehmern brachten neue Perspektiven und konkrete Ideen und machten die Veranstaltung zu einem wichtigen Moment der Reflexion und Weiterentwicklung.
Die Diaspora als Schlüsselfaktor der Entwicklung
Eines der auffälligsten Elemente dieses kulturellen Wochenendes war das Engagement der albanischen Diaspora in der Schweiz.
In allen drei Städten zeigte sich großes Interesse am Projekt sowie die Bereitschaft, in verschiedenen Formen beizutragen, sei es durch Förderung, Zusammenarbeit oder Investitionen im Tourismussektor.
Die Interaktivität des Publikums, die Fragen, Vorschläge und kontinuierlichen positiven Rückmeldungen zeigen, dass die kosovarische Gastfreundschaft ein außergewöhnliches Potenzial hat, Menschen zu verbinden, Gemeinschaften aufzubauen und den Kosovo weltweit zu fördern. Das Wochenende war nicht nur eine Veranstaltung, sondern eine gemeinsame Erfahrung, eine Geschichte, die live geschrieben wird und bei der jeder Teilnehmer Spuren hinterlässt.
Dieses Engagement zeigt, dass die Diaspora ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Kosovo bleibt.


Ein Schritt zur internationalen Förderung des Kosovo
Das kulturelle Wochenende in der Schweiz war nicht nur eine Reihe von Präsentationen, sondern ein gut organisierter Versuch, ein neues Bild des Kosovo zu schaffen, als ein Land mit großem touristischem Potenzial, reicher Kultur und Menschen, die bereit sind, die Welt zu empfangen.
Das Projekt “The Guestkeepers” stellt einen konkreten Schritt in diese Richtung dar und bietet ein innovatives Modell, das Gastfreundschaft von einer Tradition zu einem Beruf und von einem kulturellen Wert zu einem wirtschaftlichen Faktor entwickelt.
Die drei Veranstaltungen in Genf, Bern und Zürich zeigten, dass wenn Kultur, Tourismus und Diaspora zusammenkommen, neue Möglichkeiten für Entwicklung und internationale Förderung entstehen.
“The Guestkeepers, Freunde der Besucher” ist nicht nur ein Projekt, sondern eine Vision für die Zukunft des Tourismus im Kosovo, in der jeder Besucher nicht nur ein Tourist bleibt, sondern ein Freund wird.