Das Magazin albinfo.ch nahe bei den Leserinnen und Lesern, auch über den Wolken, mit Chair Airlines

In Zusammenarbeit mit der Schweizer Fluggesellschaft Chair Airlines schlägt das Magazin albinfo.ch ein neues Kapitel auf in der Art und Weise, wie es seinen Leserinnen und Lesern dient.

Ab sofort kann albinfo.ch kostenlos online gelesen werden, auch während der Flüge von der Schweiz nach Pristina und Skopje, und wird damit zum informativen Begleiter der Reise, sogar über den Wolken.

Dieser Schritt in Richtung Digitalisierung bedeutet keinen Abschied von der Tradition. Im Gegenteil. Das Magazin albinfo.ch wird weiterhin in gedruckter Form erscheinen und an verschiedenen Orten verteilt, an denen die albanische Gemeinschaft in der Schweiz präsent ist, darunter Botschaften und Konsulate, Hotels, Restaurants sowie an unsere regelmässigen Abonnentinnen und Abonnenten. Die Printausgabe bleibt ein fester Bestandteil unserer redaktionellen Identität.

Seit Jahren bringt die Printversion von albinfo.ch Reportagen, Analysen und Geschichten aus der albanischen Diaspora und hat damit Vertrauen und Kontinuität bei unseren Leserinnen und Lesern aufgebaut. Heute wird diese Erfahrung durch den digitalen Zugang an Bord der Flüge mit Chair Airlines weiter ausgebaut.

Dank der modernen Plattform CHAIRtainment haben die Passagiere die Möglichkeit, das Magazin albinfo.ch jederzeit während des Fluges direkt über ihr Smartphone oder Tablet zu lesen, ohne persönliche Internetverbindung oder zusätzliche Geräte. So wird die Lektüre von albinfo Teil eines flexibleren Erlebnisses, das dem modernen Lebensstil entspricht.

Die Weiterentwicklung zur Onlineversion war ein notwendiger Schritt. Wir möchten, dass unsere Inhalte immer in der Nähe der Leserinnen und Leser sind, ohne geografische Grenzen und ohne zeitliche Barrieren. Vom Print zur Online Plattform bleibt albinfo.ch dieselbe verlässliche Stimme der albanischen Diaspora, nun auch an Bord der Flüge von Chair Airlines.

Dieser Übergang ist kein Ersatz, sondern eine Bereicherung unseres medialen Angebots, bei dem wir unsere redaktionelle Identität bewahren und uns zugleich den Bedürfnissen der heutigen Leserinnen und Leser anpassen.

Sevdail Tahiri
CEO, albinfo.ch

 

Die albanische Community als Brücke in einem multikulturellen Winterthur

Winterthur gehört zu den Schweizer Städten mit einem besonders hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund – darunter eine grosse und gut vernetzte albanische Community. Albinfo sprach mit FDP-Stadtrat und Stadtpräsidiumskandidat Stefan Fritschi  über die Bedeutung dieser Community, politische Teilhabe und die Zukunft einer vielfältigen Stadt.

 

albinfo: Herr Fritschi, Winterthur hat eine grosse albanische Community. Welche Bedeutung hat diese für Sie?

Stefan Fritschi:Die albanische Gesellschaft ist ein wichtiger Teil von Winterthur. Sie bereichert unsere Stadt in vielfältiger Weise und ist in vielen verschiedenen Berufen und gesellschaftlichen Bereichen engagiert.

albinfo: Stehen Sie im direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der albanischen Community in Winterthur?

Stefan Fritschi:Ich kenne einige Leute mit albanischem Hintergrund. Viele davon arbeiten in meinem Departement (Stadtwerk, Stadtbus und Stadtgrün). Andere kenne ich aber auch privat oder über die Politik.

albinfo: Wie gestalten Sie den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der albanischen Community konkret?

Stefan Fritschi:Ich suche das regelmässige Gespräch mit ihnen. Dabei lerne ich jedes Mal etwas Neues über die Albanische Community. Vor zwei Wochen durfte ich zum Beispiel eine albanische Moschee in Winterthur besuchen.

albinfo: Welche Anliegen oder Themen werden von Menschen mit albanischem Hintergrund besonders häufig an sie herangetragen?

Stefan Fritschi:Fast alle von ihnen möchten Teil unserer Gesellschaft sein. Sie tragen zu unserer Vielfalt bei. Für die meisten von ihnen ist die Schweiz eine zweite Heimat, und sie fühlen sich als Schweizerinnen und Schweizer.

albinfo: Wie beurteilen Sie die politische und gesellschaftliche Beteiligung der albanischen Community – und wo sehen Sie Potenzial für eine stärkere Mitwirkung?

Stefan Fritschi:Die albanische Community ist gesellschaftlich stark engagiert. Politisch jedoch stehen viele Schweizer Bürgerinnen und Bürger mit albanischem Migrationshintergrund noch am Anfang ihrer politischen Aktivität. Ich würde eine zunehmende Teilnahme begrüssen.

albinfo: Was kann die Stadtpolitik konkret tun, um Menschen mit Migrationshintergrund – insbesondere auch die albanische Community – stärker einzubinden?

Stefan Fritschi:Die Stadt Winterthur leistet bereits wichtige Arbeit im Bereich Integration und Partizipation. Einen zentralen Beitrag leisten dabei auch die Schulen, insbesondere durch die Förderung der deutschen Sprache, die eine wesentliche Grundlage für gesellschaftliche und politische Teilhabe ist. Darauf aufbauend kann die Stadtpolitik weiterhin durch gezielte Information, niederschwellige Beteiligungsangebote und aktive Ansprache zusätzliche Impulse setzen. Entscheidend ist, politische Prozesse verständlich zu vermitteln und den Zugang möglichst einfach zu gestalten.

albinfo: Beobachten Sie ein wachsendes politisches Interesse bei der jungen Generation von Secondos und Secondas?

Stefan Fritschi:Ich nehme wahr, dass sich viele Secondos und Secondas aktiv integrieren möchten, und zwar auch politisch.

albinfo: In welchen Bereichen – etwa Bildung, Quartierentwicklung oder Unterstützung von KMU – könnte die albanische Community besonders profitieren?

Stefan Fritschi : Es gibt einiges an Bildungsangeboten (auch für Erwachsene). Auch die Quartierentwicklung macht einen wichtigen Job. Ich würde mich freuen, wenn das Angebot auch genutzt wird.

albinfo: Welche Rolle spielt Chancengleichheit in Ihrer politischen Agenda?

Stefan Fritschi:Chancengleichheit werden wir nie erreichen. Aber ich bin der Meinung, dass wir auf eine Chancengerechtigkeit zielen sollten: v.a. in den Schulen, in der Berufsbildung etc.

albinfo: Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht eine offene, niederschwellige Kommunikation zwischen Stadtregierung und migrantischen Communities?

Stefan Fritschi : Mit dem Migrationsbeirat pflegen wir einen regelmässigen Austausch. Das schätze ich sehr und habe viele spannende Gespräche dabei erlebt.

albinfo: Wie sehen Sie Winterthur heute als multikulturelle Stadt?

Stefan Fritschi: Eine Grossstadt wie Winterthur lebt von der Vielfalt. Für mich ist das eine Bereicherung.

albinfo: Welche Rolle spielen migrantische Communities für den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt?

Stefan Fritschi: Auch wenn sich viele in der Schweiz integrieren, soll auch weiterhin ein gesellschaftliches Leben innerhalb der Communities gepflegt werden.

albinfo: Welchen Beitrag kann die albanische Community zur Zukunft Winterthurs leisten?

Vielleicht könnte sie eine Vermittlung übernehmen zwischen der Stadtverwaltung und den Menschen mit albanischem Hintergrund.

albinfo: Welche Botschaft möchten Sie den albanischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern in Winterthur mit auf den Weg geben?

Stefan Fritschi: Die aktive Beteiligung am politischen Leben ist ein zentraler Pfeiler unserer direkten Demokratie. Die albanische Community bringt sich in zahlreichen Bereichen engagiert ein. Dieses Engagement auch im politischen Prozess sichtbar zu machen und weiter auszubauen, trägt wesentlich zur Mitgestaltung und Weiterentwicklung Winterthurs bei.

albinfo: In einem Satz: Warum sollte man sich mit ihrer Kandidatur auseinandersetzen?

Stefan Fritschi: Ich liebe diese Stadt. Mit meiner 16jährigen Erfahrung im Stadtrat bin ich bestens gerüstet fürs Stadtpräsidium. Ich konnte in dieser Zeit viele Projekte realisieren und bin auch ein wenig stolz darauf.

albinfo: Wie wichtig ist politische Repräsentation – also sichtbare Vorbilder mit Migrationshintergrund – für eine lebendige Demokratie in Winterthur?

Stefan Fritschi: Eine vielfältige Repräsentation in politischen Gremien trägt zur Glaubwürdigkeit und Stärke unserer Demokratie bei. Vorbilder mit Migrationshintergrund machen politische Teilhabe sichtbar und greifbar. Es wäre ein positives Signal, wenn bei kommenden Wahlen auch Personen mit albanischem Hintergrund politische Verantwortung übernehmen würden.

albinfo: Wo sehen Sie strukturelle Hürden für Menschen mit (albanischem) Migrationshintergrund – etwa im Arbeitsmarkt oder im Bildungsbereich – und wie kann die Stadt darauf reagieren?

Stefan Fritschi: Strukturelle Hürden entstehen häufig dort, wo sprachliche Kompetenzen noch nicht ausreichend gefestigt sind. Die deutsche Sprache ist ein entscheidender Schlüssel für Bildungserfolg und berufliche Perspektiven. Unsere Schulen leisten hier wichtige Arbeit, indem sie die Sprachförderung konsequent in den Mittelpunkt stellen und so faire Startbedingungen schaffen.

Das Interview wurde von Sevdail Tahiri geführt

 

Bildung: Sagt Nordmazedonien “Nein” zu Europa?

Während das offizielle Skopje behauptet, der Beitritt zur Europäischen Union sei die oberste Priorität, beweist der Text des neuen Gesetzentwurfs „Zakon za visoko obrazovanie 2026“ das Gegenteil. Durch die Einführung protektionistischer und bürokratischer Hürden schließt das Land die Türen für regionale Zusammenarbeit und verrät die grundlegenden Prinzipien der freien Wissensbewegung.

Ein Gesetz, das die Jugend “vertreibt” statt Wissen anzuziehen

Anstatt renommierte Institutionen und ausländische Investitionen anzuziehen, wirkt dieser Gesetzentwurf abschreckend. Indem der Bildungsmarkt blockiert wird, schützt die Regierung nicht die Qualität, sondern verurteilt die Jugend zur Auswanderung. Wenn junge Menschen in ihrem eigenen Land aufgrund absurder Hürden keine innovativen Studiengänge wie Cybernetik, Mechatronik oder Künstliche Intelligenz finden, werden sie gezwungen sein, ins Ausland zu gehen. Dieses Gesetz wird zur Maschine, die Emigration produziert und das Land seiner Talente beraubt.

Ein “Eiserner Vorhang” gegenüber den Nachbarn und dem Open Balkan

Artikel 26 steht sinnbildlich für diese Isolation. Indem verlangt wird, dass eine ausländische Universität im „Top 500 des Shanghai Rankings“ gelistet sein muss, um eine Zweigstelle im Land zu eröffnen, schließt die Regierung nahezu alle Eliteinstitutionen der Nachbarländer aus, darunter Albanien, Kosovo, Serbien, Bulgarien und Griechenland.

Wie kann man von Open Balkan oder regionaler Integration sprechen, wenn akademische Investitionen aus den Nachbarländern blockiert werden? Dieses Kriterium dient nicht der Qualität, sondern schützt ein „Kartell“ lokaler Universitäten, die Konkurrenz und Innovation fürchten.

Legalisierte finanzielle Abschreckung

Die Artikel 50 und 51 vervollständigen dieses Abschottungsszenario. Bankgarantien in Millionenhöhe, in Höhe von 100 Prozent der prognostizierten Einnahmen, zu verlangen, ist eine wirtschaftliche Absurdität, die es in keinem EU Land gibt. Diese Maßnahme bindet Kapital und erhöht die Studienkosten für mazedonische Familien, sodass bestehende Monopole gesichert werden. Zudem verhindern die strengen Vorgaben für akademisches Personal in Artikel 50 die Anwerbung internationaler Experten, ohne die technologische Entwicklung nicht möglich ist.

Zeit für die politischen Parteien: eine sofortige Überarbeitung ist erforderlich

Der Gesetzentwurf befindet sich noch in der Phase der öffentlichen Konsultation. Es ist noch nicht zu spät, aber die Zeit drängt. Die politischen Parteien im Land, insbesondere die albanischen, müssen ihr Schweigen brechen und eine vollständige Überarbeitung dieses Gesetzestextes verlangen. Man kann sich nicht als pro europäisch bezeichnen und gleichzeitig Gesetze verabschieden, die in der Praxis antieuropäische Monopole festschreiben.

Es ist zwingend notwendig, die willkürlichen Kriterien durch europäische Standards wie ENQA und EQAR zu ersetzen. Wenn Nordmazedonien die Türen für regionale Institutionen schließt, sendet es ein klares Signal an Brüssel: Das Land stellt alte Machtstrukturen über europäische Werte.

Die Jugend dieses Landes darf nicht Geisel korporatistischer Interessen bleiben. Dieser Gesetzentwurf muss neu geschrieben werden, um das Land zu öffnen und nicht um es zu ersticken./Albinfo.ch

Die Karateka aus dem Kosovo bringt Albanien eine Medaille

Die albanische Karate Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in Limassol auf Zypern ihre zweite Medaille gewonnen. Für diesen Erfolg sorgte die Athletin Lanika Rexhepi.

Der Albanische Karate Verband teilte mit, dass Lanika Rexhepi im Rahmen der Karate Europameisterschaft der Kadetten, Junioren und U21 zur Vize Europameisterin in der Kategorie Kadetten +61 kg gekürt wurde.

Die aus dem Kosovo stammende Sportlerin, die für Albanien antritt, gewann damit die Silbermedaille in der Kadettenklasse über 61 Kilogramm.

Rexhepi überzeugte mit starken Auftritten und setzte sich in allen Runden durch. Sie startete mit einem 8 0 Sieg gegen Montenegro, gewann anschließend ebenfalls 8 0 gegen Georgien, danach 6 1 gegen Frankreich und 3 0 gegen Italien.

Erst im Finale wurde Lanika Rexhepi gestoppt, als sie nach einem sehr umkämpften Duell mit 0 1 gegen ihre Rivalin aus Portugal verlor.

Der erste Erfolg für Albanien bei dieser Europameisterschaft kam bereits am Samstag durch Neevis Hasani, der die Bronzemedaille in der Kategorie Kadetten 52 kg gewann. Ein historisches Resultat für den talentierten Karateka aus Tirana, der seit fünf Jahren im blau weißen Verein unter der Leitung von Trainer Bekim Basha trainiert.

Albanien war bei der Karate Europameisterschaft mit insgesamt 14 Athleten vertreten, betreut von den Trainern Mirandi Backa, Lirim Dedej und Jetmir Rexhepi.

Die albanische Karate Nationalmannschaft erzielte damit bedeutende Ergebnisse in Limassol und gewann zwei Medaillen in einem Wettbewerb, an dem rund 1 195 Sportler aus 46 Ländern teilnahmen.

Das Ensemble “Arbëresha” feierte sein 22 jähriges Bestehen

Am 7. Februar 2026 feierte das Ensemble “Arbëresha” sein 22 jähriges Bestehen mit einem lebendigen kulturellen Abend, der Mitglieder der albanischen Gemeinschaft in der Schweiz sowie Liebhaber der traditionellen albanischen Kunst zusammenbrachte.

Bei dieser Feier wurde ein reichhaltiges künstlerisches Programm geboten, das traditionelle Tänze, Volksmusik und verschiedene Darbietungen umfasste und darauf abzielte, das albanische Kulturerbe zu fördern und zu präsentieren. Die Veranstaltung hob zugleich den langen Weg des Ensembles und seinen Beitrag zur Bewahrung der albanischen Identität in der Diaspora hervor.

Seit über zwei Jahrzehnten engagiert sich das Ensemble “Arbëresha” für die Bewahrung und Weitergabe albanischer Traditionen an jüngere Generationen, durch regelmäßige Auftritte, die Tanz, Volksmusik und nationale Trachten in den Mittelpunkt stellen.

Laut dem Leiter des Ensembles, Augustin Ukaj, und dem künstlerischen Leiter, Nue Uka, nahmen an der Veranstaltung Gruppen und Künstler aus der Schweiz sowie aus anderen Ländern mit albanischer Diaspora teil. Das Programm umfasste zudem Premieren von Tänzen und innovative Darbietungen.

In diesem Jahr wurde die Moderation des Abends Moderatoren anvertraut, die direkt aus dem Kosovo angereist waren, während zum Abschluss die städtische Musikgruppe “String String” aus Pristina auftrat.

Die Organisatoren bezeichneten diese 22. Ausgabe als besonders und luden alle Migranten sowie Liebhaber der albanischen Kultur zur Teilnahme ein. Zudem reiste eine große Gruppe aus dem Kosovo an, um dieses Jubiläum des Ensembles “Arbëresha” gemeinsam zu feiern.

Seit 22 Jahren leistet das Ensemble “Arbëresha” einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der albanischen Tradition und Kultur durch Musik, Tanz und traditionelle Trachten.

Kulturelle und Gedenkveranstaltung ” Krone der Freiheit ” in Bern

Am 14. März 2026 organisiert der Rat der Albanischen Kulturvereine in der Schweiz in der Kursaal Arena in Bern die Gedenk und Kulturveranstaltung “Kurora e Lirisë”, ein Ereignis, das den kulturellen Austausch zwischen zahlreichen Kantonen fördern, die historische Erinnerung bewahren und das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft wie der Schweiz würdigen soll.

Der Rat setzt sich aus über 30 kulturellen und studentischen Vereinen zusammen, die in verschiedenen Kantonen der Schweiz tätig sind. Die Veranstaltung hat kulturellen Charakter und zielt darauf ab, einen Raum für Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit zwischen albanischen Kulturvereinen aus unterschiedlichen Kantonen der Schweiz zu schaffen.

Durch traditionelle Tänze und Lieder tragen die teilnehmenden Vereine zur Förderung des kulturellen Erbes und der künstlerischen Identität bei und spiegeln dabei die Werte der multikulturellen Schweizer Gesellschaft sowie den erfolgreichen Integrationsprozess der albanischen Gemeinschaft wider.

Die Veranstaltung wird zu Ehren des erhabenen Opfers der Familie Jashari und der Märtyrer der Freiheit Kosovos organisiert, im Rahmen der Förderung des historischen Gedächtnisses und des kulturellen Austauschs.

Die Veranstaltung spiegelt die kollektive Geschichte einer Gemeinschaft wider, die heute in der Schweizer Gesellschaft lebt, beiträgt und integriert ist, dabei jedoch ihre Identität und ihr kulturelles Erbe bewahrt. Die Manifestation wird durch die Anwesenheit von Angehörigen der Familie Jashari, Vertretern der Familien der in der Schweiz lebenden Märtyrer, institutionellen und diplomatischen Vertretern aus der Schweiz und aus Albanien sowie von Akademikern, Historikern und Künstlern geehrt.

Die Mitwirkenden dieses Projekts, albanische Studentenvereine, Kulturvereine, Künstler sowie Vereine, die die Integration der Albaner in verschiedenen Lebensbereichen der helvetischen Gesellschaft unterstützen und ihre Erfolge fördern, werden das beste Spiegelbild der Einheit sein.

Die Veranstaltung wird medial begleitet und im Rahmen eines kuratierten Programms mit kulturellen und erinnerungspolitischen Inhalten präsentiert. Das Programm ist auf ein Familienpublikum ausgerichtet und findet im Geist des generationenübergreifenden Respekts statt. In den kommenden Tagen wird das detaillierte künstlerische Programm vorgestellt.

Projektkoordinatoren: Kulturverein Dora d’Istria, Genf und Ensemble Arbëreshët, Thurgau.

Zeit: 14. März, von 15.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Kursaal, Bern

Informationen

Mirishahe Limani Hiler: Tel. 079 607 46 74

Aulon Nura, ein Erfolg der kosovarischen Diaspora in der Raumfahrttechnik

Die Botschaft der Republik Kosovo teilt mit Stolz die inspirierende Geschichte von Aulon Nura, einem erfolgreichen jungen Mann aus der kosovarischen Diaspora, der eine herausragende Karriere im Bereich der Raumfahrttechnik aufbaut, berichtet albinfo.ch.

Aulon Nura hat den Master of Science (M.Sc.) in Luft und Raumfahrttechnik (Aerospace Engineering) am renommierten KTH Royal Institute of Technology in Schweden abgeschlossen, einer der bekanntesten europäischen Institutionen im Bereich Wissenschaft und Technologie.

Derzeit arbeitet er als Antriebstechniker bei OHB Sweden, einem der führenden europäischen Unternehmen der Raumfahrtindustrie. In dieser Funktion trägt Aulon direkt zur Entwicklung fortschrittlicher Technologien und zur Umsetzung von Raumfahrtmissionen bei und ist an Projekten von strategischer Bedeutung für die europäische Raumfahrtindustrie beteiligt.

Përshkrimi i fotografisë nuk është i disponueshëm.

Seine Erfolge stellen ein inspirierendes Beispiel für die Jugend des Kosovo dar und belegen das große Potenzial unserer Diaspora in den Bereichen Wissenschaft, Innovation und Technologie.

Kürzlich trat Aulon Nura dem Netzwerk der jungen Fachkräfte bei, einer von der Botschaft der Republik Kosovo in Stockholm geschaffenen Plattform mit dem Ziel, junge Fachkräfte aus der Diaspora zu vernetzen und zu stärken.

/Albinfo.ch

“Für jene, die nicht zurückkehrten: eine Stimme aus Qyshk”

Es gibt Bücher, die man liest, und es gibt Bücher, die einem den Atem rauben. “Për ata që s’u kthyen” von Edona B. Kelmendi ist kein Buch, das man leicht zur Seite legt. Es ist ein Bericht, der im Körper bleibt, weil er von einem Kind stammt, das gesehen hat, was kein Kind jemals sehen sollte.

Dieses Buch ist ein direktes Zeugnis des Massakers von Qyshk, in der Gemeinde Peja, das am 14. Mai 1999 stattfand, eines der schwersten Verbrechen während des Krieges im Kosovo. Es spricht nicht über den Krieg als Geschichte, sondern über den Krieg als unterbrochenes Leben, als verbrannte Kindheit, als Verlust, der niemals heilt.

Qyshk, der Tag, der niemals endete

Wenn Edona zurückblickt, kehrt sie nicht zu Erinnerungen zurück. Sie kehrt zu jenem 14. Mai in Qyshk zurück, als Häuser verbrannt wurden, Menschen bei lebendigem Leib verbrannt und getötet wurden und ihre Kindheit gewaltsam endete.

“Zurückzublicken ist, als würde man eine Wunde berühren, die sich nie vollständig geschlossen hat und sich niemals schließen wird.”

Sie erzählt von einem Kind, das gezwungen war, viel zu schnell erwachsen zu werden, umgeben von Angst und einem nicht wiedergutzumachenden Verlust. Ein Kind, das keine Zeit hatte zu verstehen, was geschah, aber spürte, dass etwas Unumkehrbares ihm alles nahm.

Heute blickt sie zurück, nicht um den Schmerz erneut zu öffnen, sondern um dieser verstummten Kindheit eine Stimme zu geben, um zu zeigen, dass sie, obwohl sie schwer getroffen wurde, nicht ausgelöscht wurde.

Die Erinnerung, die im Körper weiterlebt

Wenn sie die Augen schließt, sieht Edona nicht nur Bilder. Sie spürt den Geruch des erstickenden Rauchs, die Schüsse, die in den Ohren dröhnen, brennende Häuser, das Weinen der Kinder, die Panik in den Augen der Erwachsenen, die nicht wussten, wie sie die Kleinsten schützen sollten.

“In diesem Alter verstand ich nicht, was geschah, aber ich spürte, dass mir etwas Unumkehrbares alles nahm.” Dieses Gefühl jenes Tages in Qyshk ist heute die stärkste Erinnerung, die sie begleitet, eine unmenschliche Tat, die, wie sie sagt, kein gesunder Verstand vollständig begreifen kann.

Der Vater, der nie zurückkehrte

Während des Massakers von Qyshk verlor ihr Vater, Besim D. Kelmendi, erst 36 Jahre alt, gemeinsam mit weiteren Familienangehörigen sein Leben. Dieser Verlust wird nicht überwunden, er wird Teil des Lebens.

Als Kind trug Edona den Schmerz wie eine Last, beinahe wie eine Schuld, ohne zu wissen warum. Als Frau versteht sie, dass ihre Stärke, ihr Charakter und ihre Standhaftigkeit aus der Abwesenheit gewachsen sind, doch als Mutter erhält dieser Verlust ein anderes Gewicht.

“Durch meine Töchter verstehe ich tiefer die Liebe eines Elternteils und den Schmerz dessen, was mir verwehrt wurde.”

Heute lebt sie mit der Abwesenheit, aber auch mit einer heiligen Verantwortung: dafür zu sorgen, dass ihre Namen weiterleben, dass ihre Geschichte nicht verschwindet, dass ihre Kinder wissen, woher sie kommen, was ihnen zu Unrecht genommen wurde und wie kostbar das Leben ist.

Schreiben als Notwendigkeit, um zu überleben

Dieses Buch war nicht nur eine Entscheidung. Es war eine Notwendigkeit. Edona konnte nicht akzeptieren, dass die Namen ihrer Angehörigen nur als Inschriften auf einem Denkmal bestehen bleiben. Sie wollte ihnen eine Stimme, ein Gesicht und einen Platz in der Geschichte geben. Doch der Weg zu diesem Buch war nicht leicht.

“Ich hatte viele Momente, in denen ich nicht weitermachen konnte und mir sagte, dass ich es nicht schaffe, aber die Liebe zu denen, die ich verloren habe, und der Stolz auf ihren Widerstand haben mich dazu gebracht, nicht stehen zu bleiben.

Dieses Buch wurde weder in einem Monat noch in einem Jahr geschrieben. Ich brauchte Zeit, Kraft und Mut, um zurückzugehen, mich zu erinnern und Momente erneut zu durchleben, die ich früher zu vergessen versuchte, nur um zu überleben.”

“Für jene, die nicht zurückkehrten” ist ihre Art, sie lebendig zu halten und nicht zuzulassen, dass das, was in Qyshk geschah, mit der Zeit verblasst. Denn wie sie sagt, birgt das Vergessen die Gefahr der Wiederholung.

“Sie sind niemals von uns gegangen. Sie leben in den Namen, die wir tragen, in den Kindern, die wir großziehen, in den Werten, die wir zu bewahren versuchen, und in dem Weg, den wir jeden Tag gehen. Der Schmerz mag uns gebrochen haben, aber er hat uns auch bewusster für das Leben und füreinander gemacht. Wir haben sie nicht vergessen und wir werden sie niemals vergessen.

Ihre Geschichte wird weiterleben. Ihre Namen werden mit Achtung gelesen, und die Liebe zu ihnen wird von Generation zu Generation weitergetragen, mit Stolz, Würde und Treue.”

Zwei Stimmen, ein Schmerz

Dieses Buch spricht mit zwei Stimmen: mit der Stimme der Edona als Kind, rein und schutzlos, dort, wo der Schmerz stärker gefühlt als verstanden wird, und mit der Stimme der erwachsenen Edona, die mit Bewusstsein und Verantwortung schreibt, um dem Sinn zu geben, was ein Kind nicht erklären kann.

Der Schmerz und das Schweigen der Welt

Der Schmerz des Verlustes ist dauerhaft. Doch das Schweigen der Welt und das Fehlen von Gerechtigkeit machen ihn noch schwerer. “Der Verlust bricht dich einmal. Die Ungerechtigkeit verletzt dich jeden Tag.” Besonders dann, wenn die Verbrechen bis heute geleugnet werden. Wenn die Wahrheit infrage gestellt wird. Wenn jene, die die Verbrechen begangen haben, sie weiterhin leugnen, obwohl sie sie mit eigenen Augen gesehen hat und sie noch immer in ihren Albträumen erlebt.

Eine verspätete Gerechtigkeit heilt den Schmerz nicht, ihr Fehlen hält die Wunde offen.

Eine Botschaft für kommende Generationen

Der Krieg ist keine ferne Seite der Geschichte. Seine Folgen leben noch immer unter uns, in zerbrochenen Familien, in unsichtbaren Wunden und in einem Schweigen, das nicht verstanden wird.

Freiheit hat ihren Preis. Die Anerkennung der Wahrheit ist keine Last, sondern eine Verantwortung. “Erinnerung ist keine Wahl, sie ist eine Pflicht.”

Jenseits von Sprache und Grenzen

Edona wünscht sich, dass dieses Buch ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt wird, damit es auch von einem nicht albanischsprachigen Publikum gelesen werden kann, denn diese Geschichte ist nicht nur albanisch, sie ist zutiefst menschlich. Ein universeller Aufruf zu Würde, Gerechtigkeit und Frieden.

“Für jene, die nicht zurückkehrten” ist bereits in den Buchhandlungen des Kosovo erhältlich, und wir hoffen, dass dieses Buch bald auch internationale Buchhandlungen erreicht, jenseits von Grenzen und Sprache. Denn Erinnerung gehört nicht nur einem Land und weil das Vergessen ein zweites Mal tötet.

Wir laden Sie ein, Teil der Buchpräsentation “Für jene, die nicht zurückkehrten” von Edona B. Kelmendi zu werden, ein bewegender Bericht über Erinnerung, Abwesenheit und Wunden, die niemals heilen.

  1. Februar 2026 | 14:00
    Kunstgalerie – Ferizaj

 

Der Gipfel der albanischen Diaspora kehrt mit seiner vierten Ausgabe zurück

Der IV. Gipfel der albanischen Diaspora findet am 14. und 15. April 2026 in Tirana statt und markiert einen weiteren wichtigen Moment des Zusammenkommens und der Reflexion für Albanerinnen und Albaner weltweit, schreibt albinfo.ch.

Diese bedeutende nationale Veranstaltung steht unter der besonderen Schirmherrschaft des albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama und hat zum Ziel, die Beziehungen zwischen der albanischen Diaspora und den staatlichen Institutionen zu stärken sowie den Beitrag der im Ausland lebenden Albaner zur langfristigen Entwicklung Albaniens und des albanischen Raums hervorzuheben.

Unter dem Motto “Through Roots We Rise”(Durch unsere Wurzeln erheben wir uns) dient der Gipfel der albanischen Diaspora 2030 als Plattform für Zusammenarbeit, Dialog und Zukunftsvisionen. Er bringt Fachleute, Unternehmer, Akademiker und Vertreter der Diaspora aus aller Welt zusammen, berichtet albinfo.ch weiter.

Die Veranstaltung wird in Tirana abgehalten und soll führende institutionelle Persönlichkeiten, Vertreter der Diaspora sowie strategische Partner zusammenführen, mit besonderem Fokus auf die Rolle der Diaspora in der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung des Landes.

Die Organisatoren rufen alle Interessierten dazu auf, sich den 14. und 15. April 2026 vorzumerken. Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben./Albinfo.ch

 

Shaqiri glänzt im Derby: spektakulärer Hattrick und dramatischer Sieg für den FC Basel gegen Zürich

Xherdan Shaqiri zeigte eine herausragende Leistung und wurde zum absoluten Helden des FC Basel im Derby gegen Zürich. Der kosovarische Offensivspieler erzielte einen Hattrick, darunter auch das Siegtor in der letzten Minute, und sicherte seinem Team damit einen großen Triumph.

Shaqiri traf dreimal im Spiel und bewies dabei Klasse, Erfahrung und Entschlossenheit in den entscheidenden Momenten. Das letzte Tor, das in der Schlussphase fiel, besiegelte den Basler Sieg und entfachte große Jubelszenen bei den Fans im Stadion.

Mit dieser Vorstellung bestätigte der kosovarische Star einmal mehr, dass er zu den spielentscheidendsten Akteuren der Schweizer Super League zählt und stets in der Lage ist, den Unterschied zu machen und für Spektakel auf dem Platz zu sorgen.

Video:

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Rita Ora gehört zu den Hauptacts beim Donauinsel Festival

Ein Höhepunkt des Konzertsommers 2026. Rita Ora zählt zu den Stars des 23. Juli. Mit dabei sind zwei starke Acts, Leony und Milow, die als perfekte Support Künstler gelten.

Damit wird das Festivalprogramm um einen zusätzlichen Tag und drei Headliner erweitert.

Vor wenigen Tagen wurde Roxette für den 22. Juli angekündigt. Dieser Termin ist nun bestätigt und mit Rita Ora folgt das nächste Highlight. Die Sängerin aus dem Kosovo reiht sich in die Liga der großen Pop Ikonen ein und verspricht dem Publikum einen echten Höhepunkt, zumal die 35 Jährige bereits neue Musik angekündigt hat.

Rita Ora stehe für “Entertainment auf Weltklasse Niveau, Glamour und Hits zum Mitsingen”, zeigt sich Veranstalter Mario Repa begeistert. „Dass wir sie im Rahmen ihrer neuen musikalischen Ära nach Wien auf die Donauinsel holen konnten, macht uns sehr stolz“, berichtet Heute, übermittelt von albinfo.at.

Auch die Support Acts sorgen schon vor dem Hauptauftritt für beste Stimmung. Der belgische Sänger Milow zählt seit Jahren zu den einflussreichsten Singer Songwritern Europas. Sängerin und DSDS Jurymitglied Leony ist ebenfalls regelmäßig in den Charts vertreten und unter anderem für ihre Hits “Remedy” und “Faded Love” bekannt.

Der Vorverkauf für das Konzert am 23. Juli startet am 19. Januar um 13:00 Uhr. Tickets sind ab 79 Euro erhältlich. Wer gleich mehrere Festivaltage genießen möchte, darf sich freuen, denn das Donauinsel Open Air 2026 beginnt am 17. Juli und bietet einen unvergesslichen Konzertsommer mit zwei Festival Wochenenden.

Kurti aus Davos: „Haus des Kosovo“, eine Plattform zur Förderung von Investitionen und Kultur

Der amtierende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, hat bekannt gegeben, dass sich der Kosovo auch in diesem Jahr beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz mit dem „Haus des Kosovo“ präsentiert und damit zu den nur 25 Ländern gehört, die über eine solche Präsentationsfläche verfügen, obwohl an diesem Forum nahezu alle Länder der Welt teilnehmen, berichtet albinfo.ch.

In einer auf dem sozialen Netzwerk Facebook veröffentlichten Videobotschaft betonte Kurti, dass das „Haus des Kosovo“ als Plattform dient, um die Kultur und Identität der Albaner vorzustellen sowie Möglichkeiten für wirtschaftliche Investitionen, Handelsaustausch und verschiedene Formen internationaler Zusammenarbeit zu fördern.

“Wir freuen uns sehr, dass das ‘Haus des Kosovo’ in Davos nun zum zweiten Mal eröffnet ist. Wenn das erste Jahr das Jahr des Ereignisses war, dann stellt das zweite Mal den ersten Schritt zur Schaffung einer Tradition dar. Auf der einen Seite präsentieren wir unsere Kultur und Identität, auf der anderen Seite zeigen wir die Möglichkeiten für wirtschaftliche Investitionen, Handelsaustausch und Kooperationen aller Art“, erklärte Kurti.

Er hob zudem die besondere Rolle der Jugend und der Diaspora hervor und betonte, dass diese beiden Gruppen im Mittelpunkt der Aktivitäten des „Hauses des Kosovo“ in Davos stehen.

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“Im Zentrum des ‚Hauses des Kosovo‘ stehen gemeinsam die Jugend und die Diaspora, die häufig von denselben Personen vertreten werden. Unsere jungen Menschen empfangen renommierte Unternehmer aus aller Welt und informieren sie über die Chancen, die Kosovo bietet, ein Land mit einer talentierten, energiegeladenen und mehrsprachigen Jugend“, betonte Kurti, berichtet albinfo.ch.

Ihm zufolge liegt das Durchschnittsalter im Kosovo bei etwa 35 Jahren, was das Land zu einer der jüngsten Gesellschaften Europas macht, mit einer Jugend, die mit zeitgenössischen Trends und Technologien vertraut ist, insbesondere im Bereich der Informationstechnologie.

Abschließend hob Kurti auch die Besonderheit der diesjährigen Teilnahme des Kosovo in Davos hervor und betonte, dass nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über ein dauerhaftes „Haus“ bei diesem globalen Forum verfügt.

„Es ist schwer, einen Staat auf der Welt zu finden, der nicht in Davos vertreten ist, doch nur rund 25 Länder haben hier ihr eigenes ‚Haus‘, und Kosovo gehört zu diesem ausgewählten Kreis“, erklärte Kurti. /Albinfo.ch

 

Rita Ora spricht über ihre Karriere, ihre Familie und die Musik in der ” The Jennifer Hudson Show “

La chanteuse britanno albanaise Rita Ora était l’invitée de la célèbre émission américaine ” The Jennifer Hudson Show “, où elle a partagé avec le public des détails sur sa carrière artistique, ses expériences à la télévision et sa vie personnelle, rapporte albinfo.ch.

Au cours de l’entretien, Ora a parlé de son rôle de jurée dans l’émission très suivie ” The Masked Singer “, soulignant que l’ambiance au sein du jury est marquée par l’humour, l’énergie et des émotions positives. Elle a décrit l’équipe comme une ” famille télévisuelle “, où chaque épisode apporte des suppositions inattendues et des moments divertissants, souvent même en dehors des caméras.

Rita est également revenue sur sa performance de la chanson ” Golden “, révélant que ce titre a pour elle une signification personnelle particulière, raison pour laquelle il n’a pas été interprété par d’autres artistes. Selon elle, la chanson représente une période importante de sa vie et de son parcours artistique.

Lors de la discussion, la chanteuse a aussi évoqué son style personnel, expliquant qu’elle avait elle même réalisé son apparence dans l’émission, comme une expression de son identité et de son style artistique unique.

L’un des moments les plus émouvants de l’interview a été son récit de la demande en mariage qu’elle a faite à son époux, le réalisateur Taika Waititi, ainsi que de la relation étroite qu’elle a construite avec ses filles, en soulignant l’importance que la famille occupe dans sa vie.

L’épisode s’est conclu par un moment musical particulier, lorsque Rita Ora et Jennifer Hudson ont improvisé un duo, impressionnant le public par leur énergie et la puissance de leurs voix sur scène.

La participation de Rita Ora à ” The Jennifer Hudson Show ” a suscité un grand intérêt auprès des fans, rappelant une nouvelle fois son influence constante sur la scène internationale de la musique et de la télévision./Albinfo.ch

Xherdan Shaqiri und der FC Basel 1893: Zwei Auszeichnungen, ein historisches Fest

Am Montag, dem 19. Januar 2026, fand in der St. Jakobshalle die Preisverleihung ” Basel Sport Champions 2025 ” statt. Der FC Basel 1893 hatte gleich doppelt Grund zur Freude.

Als Kapitän und zentrale Figur der Meistermannschaft sowie als Spieler aus der Region wurde Xherdan Shaqiri mit dem Titel ” Sportler des Jahres 2025 in Basel ” ausgezeichnet. Zudem wurde die Meistermannschaft selbst als ” Basler Team 2025 ” geehrt.

27 kosovarische Unternehmen auf der internationalen Baumesse SWISSBAU in Basel

Die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Holzverarbeiter des Kosovo SHPDK werden die kosovarische Holzindustrie auf der internationalen Baumesse SWISSBAU 2026 in Basel vertreten.

An dieser Ausgabe der Messe nehmen insgesamt 27 Unternehmen aus dem Kosovo teil, davon 21 aus der Holzverarbeitungsindustrie und Mitglieder der SHPDK. Die übrigen Unternehmen vertreten die Bereiche Baustoffe aus Metall, Kunststoff und Aluminium, teilt die SHPDK in einer Medienmitteilung mit, berichtet lbinfo.ch.

Die kosovarischen Unternehmen werden eine breite Palette an Produkten und Designs präsentieren, darunter Türen und Fenster, Küchen, Schlafzimmermöbel, Tische und Stühle, Badezimmermöbel, Trennwände, Regale, vorgefertigte Häuser und Gebäude sowie weitere Produkte für den Aussenbereich.

Die kosovarischen Unternehmen, die an dieser Messe teilnehmen, sind: ALBED, ARDI, BEHARI DOORS, CIABERTO, DARDANIA MODEL, DELFINA, DOÇI, ELNOR, FENETRES, MAXX QERAMIKA, DARDANIA HOME, UKAJ COMPANY, HOTI EXCLUSIVE WOODWORK, PROMOBI, TREVENTI, MOBILE DEKOR, SHEHU, ORENDI, GREENHOUSE und VATËR 1954.

“Unsere Teilnahme an der SWISSBAU 2026 ist eine strategische Gelegenheit für kosovarische Unternehmen, ihren Markt in der Schweiz und in der Region zu erweitern”, sagt Arieta Vula Pozhegu, Geschäftsführerin der SHPDK. “Diese Präsenz zeigt die Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Innovationskraft der Holzindustrie im Kosovo und schafft Raum für neue Kooperationen und internationale Verträge.”

Die Teilnahme der SHPDK an der Messe erfolgt kontinuierlich seit dem Jahr 2010 und positioniert den Kosovo als seriösen und verlässlichen Partner auf den internationalen Holzmärkten. Die diesjährige Aktivität wird von der Agentur KIESA unterstützt.

Informationen für Besucher:

Messe Basel, Halle 1.1, Stand A90, A93, A95, A98
Datum: 20.-23. Januar 2026

Das Weltwirtschaftsforum WEF und das “Haus des Kosovo” öffnen ihre Türen in Davos

In Davos hat das Weltwirtschaftsforum World Economic Forum offiziell seine Türen geöffnet und Tausende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der ganzen Welt zusammengebracht.

Parallel zum offiziellen Programm des Forums empfängt das Haus des Kosovo in Davos Delegationen, Investoren und internationale Partner und dient als Plattform zur Förderung des wirtschaftlichen Potenzials des Kosovo, zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit sowie zum Aufbau neuer strategischer Verbindungen.

Im Rahmen der Aktivitäten in Davos wird auch der amtierende Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, im Haus des Kosovo erwartet, wo er an Treffen, Podiumsdiskussionen und Gesprächen mit internationalen Vertretern teilnehmen wird.

Die Präsenz des Kosovo in Davos bestätigt sein Engagement für eine aktive Teilnahme an den globalen wirtschaftlichen Prozessen sowie für die Schaffung neuer Entwicklungs und Investitionsmöglichkeiten.

Das “House of Kosova” wird vom 19. bis 23. Januar 2026 täglich ab 10.00 Uhr am Davos Platz geöffnet sein und als Treffpunkt für politische Entscheidungsträger, Unternehmer, Investoren und Vertreter der Diaspora dienen, berichtet albinfo.ch.

Veröffentlichte offizielle Agenda:

Laut der veröffentlichten Agenda umfasst das Programm hochrangige Podiumsdiskussionen, kulturelle Veranstaltungen und Networking Aktivitäten.

 

Dienstag, 20. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion

“Democracy, Security, and Governance in a New Era”

Mit der Teilnahme von Albin Kurti, Premierminister der Republik Kosovo

Mittwoch, 21. Januar

15:00 – 16:00 | Podiumsdiskussion

“Europe’s Execution Engine: Winning the AI Race Through Specialization”

16:30 – 17:30 | Podiumsdiskussion

“Powering Growth Responsibly: Energy Security and Transition Pathways”

20:00 | Konzert
Asgjë Sikur Dielli, bekannte alternative Rockband aus Pristina.

21:00 – 00:00 | Event

“Kosova Night – Where Heritage Meets the Future”, kultureller Abend mit Dialog und traditioneller Küche.


Donnerstag, 22. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion

“Construction meets AI: Affordable, Climate-Ready Housing at Scale”

19:00 | Konzert
Nationales Ensemble für Gesang und Tanz “Shota”.

19:30 – 22:30 | Event

“Diaspora goes Davos”, Vernetzung kosovarischer Unternehmer und Führungspersönlichkeiten aus aller Welt.

Die Teilnahme des Kosovo mit der House of Kosova in Davos stellt nicht nur einen diplomatischen Erfolg dar, sondern auch eine strategische Plattform zur Positionierung des Landes als Ziel für Investitionen, Innovation und internationale Zusammenarbeit.

In einem Forum, in dem nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über eigene Präsentationsräume verfügt, unterstreicht die Präsenz des Kosovo seine wachsende Rolle auf der globalen Bühne sowie sein Engagement, aktiv an Diskussionen über Demokratie, Sicherheit, Technologie und nachhaltige Entwicklung teilzunehmen.

Alle Informationen zur House of Kosova: https://www.houseofkosova.com/agenda

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18. Jahrestag der Unabhängigkeit Das Konsulat des Kosovo in Genf organisiert ein Konzert mit dem Tenor Rame Lahaj

Das Generalkonsulat der Republik Kosovo in Genf hat bekannt gegeben, dass anlässlich des 18. Jahrestages der Unabhängigkeit des Kosovo ein Konzert mit dem weltweit bekannten Tenor Rame Lahaj organisiert wird.

Laut der Mitteilung ist die Sopranistin Marigona Qerkezi als besondere Gastkünstlerin eingeladen.

Das Konzert findet am 23. Februar um 19.30 Uhr statt, Einlass ist ab 18.30 Uhr, im Victoria Hall, Rue du Général Dufour 14, 1204 Genf, Schweiz.

“Das Abendprogramm umfasst ein vielfältiges Repertoire, das ausgewählte Werke aus der albanischen Musiktradition mit internationaler klassischer Musik verbindet”, berichtet albinfo.ch.

 

Foto FB: Konsullata e Përgjithshme e RKS-së në Gjenevë

Literarische Lesung mit Shqipe Sylejmani und Fatbardh Kqiku im Literaturhaus Zuerich

Das Literaturhaus Zuerich ist am 19. Januar Gastgeber eines besonderen literarischen Abends, bei dem zwei Autoren kosovarischer Herkunft dem Publikum vorgestellt werden: Shqipe Sylejmani und Fatbardh Kqiku, schreibt albinfo.ch.

Shqipe Sylejmani wird ihr neuestes Buch “Stolz und Widerstand. Geschichten zweier Welten” vorstellen, das 2025 erschienen ist. Das Werk erzaehlt Geschichten ueber das Leben zwischen zwei kulturellen Realitaeten und setzt sich mit den Themen Identitaet, Zugehoerigkeit und persoenlicher Widerstandskraft auseinander.

Fatbardh Kqiku ist Autor des Lyrikbandes “zwischen den rissen” und arbeitet derzeit an seinem ersten Roman. Waerend des literarischen Abends wird er Auszuege aus diesem entstehenden Projekt lesen.

Beide Autoren wurden im Kosovo geboren und sind als Kinder mit ihren Familien ausgewandert, jeweils in die Schweiz und nach Deutschland. In ihren Texten thematisieren sie biografische Erfahrungen, den Aufbau von Bruecken zwischen Weggang und Ankunft sowie die Verbindungen zwischen den Generationen.

Die Lesung wird sich auf die Themen Abschied und Ankommen, Identitaet und Naehe konzentrieren und eine tiefgehende Reflexion ueber Migrationserfahrungen und das Leben zwischen zwei kulturellen Welten bieten.

Die Veranstaltung findet am 19. Januar ab 19.30 Uhr im Literaturhaus Zuerich statt. Tickets sind noch erhaeltlich und koennen ueber die offizielle Website des Literaturhaus Zuerich oder direkt in der Bibliothek bezogen werden.

Zuerich bietet kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Migranten ohne Papiere an

Das Stadtparlament von Zuerich hat einen Fonds in Hoehe von 1,9 Millionen Schweizer Franken fuer die medizinische Versorgung von Personen ohne Krankenversicherung genehmigt. Kritiker warnen, dass diese Massnahme mehr arme Menschen in die Stadt ziehen koennte.

Zuerich ist damit die erste Stadt in der Deutschschweiz, die eine kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Menschen ohne Krankenversicherung anbietet. Dazu zaehlen unter anderem Migranten ohne Papiere oder Personen, deren Krankenversicherung suspendiert wurde, berichtet albinfo.ch.

Mehr Unterstuetzung fuer Migranten ohne Papiere

Die Stadt finanziert dieses System seit 2022 im Rahmen eines Pilotprojekts. Nun hat der Stadtrat die dauerhafte Einfuehrung mit 86 zu 33 Stimmen beschlossen. Das bedeutet, dass Personen ohne Krankenversicherung nicht nur in Notfaellen, sondern auch bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck einen Arzt aufsuchen koennen.

Vor fuenf Jahren hatte die Freisinnig Demokratische Partei (FDP) das Pilotprojekt unterstuetzt, lehnt es nun jedoch ab. Deborah Wettstein von der FDP kritisierte die Stadt Zuerich wegen mangelnder Klarheit darueber, wer waehrend des Pilotprojekts verantwortlich gewesen sei.

“Die Stadt Zuerich greift einfach in die eigene Kasse. Und es stellt sich die grundsaetzliche Frage: Warum sollen Migranten ohne Papiere in Zuerich bessere Bedingungen haben als im restlichen Kanton?”, sagte Wettstein.

Auch die Schweizerische Volkspartei (SVP) sprach sich gegen die Massnahme aus und argumentierte, sie koennte noch mehr Menschen ohne Krankenversicherung nach Zuerich ziehen. Befuerworter betonten hingegen, dass dies waehrend der fuenfjaehrigen Pilotphase nicht eingetreten sei.

Die Gruenen, die Alternative Liste (AL) und die Sozialdemokratische Partei (SP) argumentierten, dass die Massnahme der Stadt langfristig Kosten ersparen werde, da Menschen frueher medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und nicht schwer krank in der Notaufnahme landen wuerden.

“Es geht um die menschliche Wuerde, um die Wuerde der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zuerich, und wir haben die Pflicht, Solidaritaet zu zeigen”, sagte Nadina Diday, Gemeinderatsmitglied der SP.

Auch die Mitte Partei und die Gruenliberale Partei unterstuetzten die Regelung, unter anderem weil dem Kanton Zuerich die Moeglichkeit fehlt, grundlegende Leistungen fuer besonders vulnerable Personen anzubieten. Die Stadt Zuerich soll den Kanton dazu bewegen, sich an den Kosten von rund 1,9 Millionen Schweizer Franken zu beteiligen.

Die Mehrheit des Stadtparlaments stimmte zu. Die medizinische Grundversorgung in der Stadt Zuerich kann damit auf etwa 11 000 bis 14 000 Personen ohne Krankenversicherung ausgeweitet werden.

Politik bedeutet für mich, Brücken zu bauen

Lieber Andreas wann begann deine politische Karriere und empfindest du es eher als Privileg oder als Verantwortung, eine Person des öffentlichen Lebens zu sein?

Meine politische Laufbahn begann im Jahr 2006 als Gemeinderat in meiner Heimatstadt Korneuburg. Fünf Jahre später, 2011, durfte ich das Amt des Stadtrates für Wirtschaft übernehmen, bevor ich im Oktober 2019 in den österreichischen Nationalrat gewählt wurde. Für mich ist es eine große Ehre und ein besonderes Privileg, eine Person des öffentlichen Lebens sein zu dürfen. Gleichzeitig sehe ich darin auch eine große Verantwortung – nämlich für alle Menschen in Österreich zu arbeiten, unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund. Politik bedeutet für mich, Brücken zu bauen und das Vertrauen der Menschen mit ehrlicher, verlässlicher Arbeit zu rechtfertigen.

Wann war dein erster Kontakt mit den KosovarInnen und welchen Eindruck hattest du von ihnen?

Mein erster direkter Kontakt mit den Albanerinnen und Albanern aus dem Kosovo entstand im Rahmen der Österreichisch-Kosovarischen Parlamentarischen Freundschaftsgruppe im Parlament. Damals ging es insbesondere um das Thema der Anerkennung kosovarischer Führerscheine in Österreich – ein Anliegen, das vielen Menschen wichtig war und über Jahre hinweg bearbeitet wurde. Schon bei diesem ersten Kontakt habe ich die Kosovaren als äußerst engagierte, herzliche und zielstrebige Menschen erlebt, die sich stark für ihre Gemeinschaft einsetzen und gleichzeitig großen Respekt gegenüber Österreich zeigen. Diese Begegnungen haben in mir den Wunsch bestärkt, die Beziehungen zwischen unseren Ländern weiter zu vertiefen.

Der Abgeordnete Andrea Minnich während eines Treffens mit der Präsidentin des Kosovo Vjosa Osmani

Könntest du für unsere LeserInnen kurz die Geschichte der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft schildern: Wann wurde sie gegründet, welche Vision, Mission und Ziele verfolgt sie, und wer sind ihre Mitglieder?

Die Österreichisch-Kosovarische Freundschaftsgesellschaft wurde im April 2016 von meinem Parlamentskollegen Lukas Mandl gemeinsam mit vielen engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern gegründet. Von Beginn an hatte die Gesellschaft klare und zukunftsorientierte Ziele: die Unterstützung der Visaliberalisierung für den Kosovo, die Begleitung des Landes auf dem Weg zur EU-Kandidatur, die Förderung der Mitgliedschaft im Europarat sowie die Vertiefung der bilateralen Beziehungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Einige Jahre nach ihrer Gründung durfte auch ich Teil dieser Freundschaftsgesellschaft werden. Heute setzen wir uns mit großem Engagement dafür ein, die Verbindung zwischen Österreich und dem Kosovo auf politischer, wirtschaftlicher, kultureller und menschlicher Ebene weiter zu stärken und neue Brücken der Zusammenarbeit zu bauen.

 

Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen Österreich und dem Kosovo heute, und wie beurteilst du die Rolle der von dir geleiteten Freundschaftsgesellschaft bei der Stärkung und Weiterentwicklung dieser Beziehungen?

Ich glaube, die Beziehungen zwischen Österreich und dem Kosovo befinden sich derzeit auf einem außerordentlich positiven und stabilen Niveau. Es gibt einen intensiven und vertrauensvollen Austausch auf allen Ebenen – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Besonders hervorheben möchte ich den regelmäßigen Dialog mit dem kosovarischen Botschafter in Wien, der nicht nur im Rahmen offizieller Veranstaltungen stattfindet, sondern auch in Form eines kontinuierlichen, offenen Gesprächs über aktuelle Themen. Als Vorsitzender der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft sehe ich unsere Rolle darin, diesen Dialog aktiv zu fördern, neue Impulse zu setzen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen unseren beiden Ländern – mit dem Ziel, die bereits bestehenden ausgezeichneten Beziehungen weiter zu vertiefen.

 

Welche Aktivitäten plant die Freundschaftsgesellschaft als Nächstes, und welche langfristigen Pläne gibt es?

Unsere Freundschaftsgesellschaft arbeitet kontinuierlich daran, die Zusammenarbeit zwischen Österreich und dem Kosovo in vielen Bereichen zu vertiefen – sei es in der Politik, der Wirtschaft, der Kultur oder im Bildungswesen. Zu unseren aktuellen Schwerpunkten zählt die Unterstützung des Kosovo auf seinem europäischen Weg. Als Mitglied und Abgeordneter im Europarat ist es mir dabei ein persönliches Anliegen, den Kosovo auch in dieser Institution als vollwertiges Mitglied zu sehen. Die Aufnahme des Kosovo in den Europarat wäre ein starkes Zeichen der europäischen Gemeinschaft und ein wichtiger Schritt für die internationale Anerkennung und Stabilität des Landes. Langfristig wollen wir mit gezielten Projekten, Dialogveranstaltungen und parlamentarischen Initiativen die bilateralen Beziehungen weiter festigen und den Weg des Kosovo Richtung Europa aktiv begleiten.

 

Im September letzten Jahres wurdest du erneut in den österreichischen Nationalrat gewählt. Eine große Anzahl ÖsterreicherInnen kosovarischer Herkunft hat für dich gestimmt. Wie siehst du die Integration der KosovarInnen in das politische Leben Österreichs?

Ich möchte mich auf das Allerherzlichste bei den vielen Kosovo-Albanerinnen und -Albanern in Österreich bedanken, die mir im September des vergangenen Jahres erneut ihr Vertrauen geschenkt und mir ihre Stimme gegeben haben. Dieses Vertrauen ist für mich eine große Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung, auch im österreichischen Parlament eine Stimme für alle Albanerinnen und Albaner sowie für alle Kosovaren in unserem Land zu sein. Die Integration der Menschen kosovarischer Herkunft in Österreich sehe ich insgesamt sehr positiv. Viele sind hervorragend in unsere Gesellschaft eingebunden – beruflich, sozial und zunehmend auch politisch. Es ist wichtig, dass sich immer mehr Menschen mit albanischen oder kosovarischen Wurzeln aktiv in das politische Leben einbringen, denn das stärkt nicht nur ihre eigene Stimme, sondern bereichert auch unsere Demokratie.

Vertreter der albanischen Gemeinde in Österreich, Besuch im österreichischen Parlament und inhaltliches Treffen mit dem Abgeordneten Andreas Minnich

 

Du bist den in Österreich lebenden KosovarInnen insbesondere durch das Projekt „Agenda Kosovo 2030“ bekannt geworden. Worum geht es bei diesem Konzept genau?

Die „Agenda Kosovo 2030“ ist eine Vision und zugleich ein konkretes Ziel: Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern in Österreich und im Kosovo darauf hinarbeiten, dass der Kosovo bis zum Jahr 2030 Mitglied der Europäischen Union werden kann. Dieses Ziel ist ehrgeizig, aber erreichbar – wenn Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam daran arbeiten. Die Agenda steht für einen klaren europäischen Kurs des Kosovo, für Reformbereitschaft, Fortschritt und Stabilität. Österreich spielt dabei eine besondere Rolle, weil wir historisch enge Verbindungen haben und unser Land den Kosovo in seinem europäischen Integrationsprozess aktiv unterstützt. Ich bin überzeugt: Mit vereinten Kräften kann der Traum eines EU-Beitritts des Kosovo Realität werden.

 

Auf Bezirks-, kommunaler und regionaler Ebene in ganz Österreich gibt es PolitikerInnen albanischer bzw. kosovarischer Herkunft. Haltest du es für an der Zeit, dass du einen Kollegen kosovarischer Abstammung im österreichischen Parlament hast?

Ja, absolut. Ich halte es für einen ganz natürlichen und wichtigen nächsten Schritt, dass wir auch im österreichischen Nationalrat Abgeordnete kosovarischer oder albanischer Herkunft begrüßen dürfen. Viele Menschen mit Wurzeln im Kosovo oder in Albanien leisten in Österreich Hervorragendes – in der Wirtschaft, in der Kultur, im Bildungswesen und zunehmend auch in der Politik auf kommunaler und regionaler Ebene. Diese Entwicklung zeigt, dass Integration in Österreich gelingt, wenn Menschen engagiert sind und Verantwortung übernehmen. Eine Vertretung kosovarischer Herkunft im Parlament wäre daher nicht nur ein Symbol für erfolgreiche Integration, sondern auch ein Gewinn für unsere Demokratie. Vielfalt stärkt die Politik – und sie spiegelt das moderne, offene Österreich wider, dass wir gemeinsam gestalten wollen.

Andreas Minnich besuchte zusammen mit kosovarischen und österreichischen Abgeordneten die albanische katholische Mission in Österreich

 

 

Die albanische Violinistin Ina Kosturi gewinnt den Preis “Originalkomposition” in England

Es wurde bekannt gegeben, dass die albanische Violinistin und Komponistin Ina Kosturi, außerordentliche Professorin für Violine an der Universität der Künste, mit dem Großen Preis in der Kategorie “Originalkomposition” in der vierten Saison des Saint-Saëns International Music Competition ausgezeichnet wurde, der in England stattfand, berichtet albinfo.ch.

Kosturi belegte im Jahr 2025 mit ihrem Werk “Konzert für Violine und Orchester” in allen Kategorien dieses renommierten Wettbewerbs den ersten Platz. Damit erzielte sie einen bedeutenden Erfolg für die albanische Musik und wurde zur ersten Albanerin, die bei Wettbewerben der WOMCO ausgezeichnet wurde.

In einer Reaktion in den sozialen Netzwerken zeigte sie sich dankbar für diese Auszeichnung und betonte, dass der Preis eine besondere Motivation und einen schönen Start ins Jahr 2026 darstelle.

Der Saint-Saëns International Music Competition ist Teil der WOMCO, der Weltorganisation für Online Musikwettbewerbe, die international renommierte Juroren und Künstler aus aller Welt vereint und Komposition, Interpretation sowie akademische Forschung bewertet.

Die Kompositionen von Ina Kosturi wurden von ihren Studierenden aufgeführt und vom renommierten Musikverlag Universal Edition in Wien veröffentlicht. Zuvor wurde sie bereits bei internationalen Wettbewerben in Europa und den USA ausgezeichnet./Albinfo.ch

Albin Kurti ist Teil eines internationalen Panels in Davos 2026

Der amtierende Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, wird sich dem House of Kosova in Davos 2026 anschließen und an einer Podiumsdiskussion über Demokratie, Sicherheit und Regierungsführung in einer neuen Epoche teilnehmen.

In einer Zeit, in der sich globale Systeme kontinuierlich verändern, wird sich diese Diskussion auf die Rolle demokratischer Führung, Sicherheit und wirksamer Regierungsführung angesichts zeitgenössischer geopolitischer und technologischer Herausforderungen konzentrieren.

Das Panel wird internationale Führungspersönlichkeiten und Expertinnen und Experten zusammenbringen, um darüber zu diskutieren, wie Demokratien gestärkt und an ein zunehmend komplexes globales Umfeld angepasst werden können.

House of Kosova, Davos
20. Januar | 17:00-18:00

Diese Veranstaltung gilt als wichtige Plattform zur Präsentation der Vision des Kosovo auf der internationalen Bühne.