Dominic Schläpfer (FDP) – „Mit Lust auf Zukunft“ für eine wirtschaftlich starke und offene Stadt

Dominic Schläpfer, Lehrer und Fraktionspräsident der FDP, kandidiert für den Stadtrat mit einem klaren Fokus auf Bildung, Chancengleichheit und wirtschaftliche Stärke. Dank seiner langjährigen Erfahrung im Schulbereich kennt er die Anliegen der albanischsprachigen Community aus erster Hand. Im Interview erklärt er, wie er Integration lebt, den Dialog mit den Communities pflegt und warum Schlieren für ihn Heimat und Herzensangelegenheit ist.

 

Vision für Schlieren

albinfo.ch: Wie sieht Ihre Vision für Schlieren in den nächsten 4–8 Jahren aus? Welche Prioritäten setzen Sie für die Stadtentwicklung?

Dominic Schläpfer: Meine Vision für Schlieren ist eine Stadt, die wo nötig wächst, ohne ihren sozialen Zusammenhalt und ihre Lebensqualität zu verlieren. In den nächsten 4–8 Jahren setze ich Prioritäten auf eine ausgewogene Stadtentwicklung: gut geplante Verdichtung, qualitativ hochwertige öffentliche Räume, eine moderne Infrastruktur sowie eine starke Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Schlieren soll innovativ, wirtschaftsfreundlich und zugleich lebenswert für alle Generationen bleiben. Die Hörigkeit gegenüber kantonalen Vorgaben ist zu hinterfragen. Beispiele hierfür sind das Projekt «Lebendige Limmat» sowie vor allem die unsägliche Verkehrssituation am Stadtkreisel. Letztere wurde bei der Planung aus meiner Sicht bewusst vom damaligen, politisch linken Bauvorstand bzw. vom Gesamtstadtrat mit herbeigeführt oder zumindest toleriert.

Zusammenleben & Integration

albinfo.ch: Schlieren ist eine der vielfältigsten Städte im Kanton Zürich. Wie wollen Sie das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Kulturen weiter stärken?

Dominic Schläpfer: Vielfalt ist eine grosse Stärke von Schlieren. Entscheidend ist, dass Integration nicht als Einbahnstrasse verstanden wird, sondern auf gegenseitigem Respekt, Offenheit und gemeinsamen Regeln basiert. Ich setze mich für Vereine und Veranstaltungen ein, die den Austausch fördern. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Sprache, Bildung und die Teilhabe am Arbeitsmarkt zentrale Pfeiler der Integration bleiben. Integration bedeutet für mich in diesem Zusammenhang immer einen Willensakt. Gerade die albanischsprachige Community zeigt in vielerlei Hinsicht exemplarisch, dass dies über Sprache, Leistungsbereitschaft und Freiwilligenarbeit möglich ist, ohne dabei die eigene Herkunft zu negieren.

Albanische Community in Schlieren

albinfo.ch: Die albanischsprachige Community gehört zu den grössten Bevölkerungsgruppen in Schlieren und ist in Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft stark vertreten. Welche konkrete Rolle spielt die albanische Community in Ihrer politischen Arbeit, und wie möchten Sie deren Anliegen besser einbinden?

Dominic Schläpfer: Die albanischsprachige Community ist ein selbstverständlicher und wichtiger Teil von Schlieren. Durch meine über dreissigjährige Tätigkeit als Lehrer habe ich die damalige erste Flüchtlingswelle aus dem Kosovo hautnah erlebt. Und durfte mithelfen, den Vertriebenen bzw. ihren Kindern hier eine neue Zukunft aufzubauen. Heute gehören ehemalige Schüler dieser Gruppe zu meinem Wahl- Komitee. Das macht mich zugleich stolz und glücklich. In meiner politischen Arbeit geht es mir darum, alle Bevölkerungsgruppen gleichwertig einzubeziehen. Konkret bedeutet das: den Dialog mit Vereinen, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Familien aktiv zu pflegen und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Ich möchte bestehende Netzwerke stärker einbinden und Hürden abbauen, damit sich auch Menschen mit Migrationsgeschichte politisch einbringen und Verantwortung übernehmen wollen. Mit unserem FDP- Gemeindeparlaments- Kandidaten Loris Shoshi, Unternehmer aus Schlieren, gelingt uns das beiderseits vorbildlich.

Jugend & Bildung

albinfo.ch: Was wollen Sie konkret für Kinder, Jugendliche und Familien in Schlieren verbessern – insbesondere in den Bereichen Bildung, Freizeit und Chancengleichheit?

Dominic Schläpfer: Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Stadt. Als Lehrer setze ich mich wie erwähnt seit Jahrzehnten für eine starke Schlieremer Volksschule und eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Stadt ein. Freizeitangebote, Sport- und Kulturmöglichkeiten sollen für alle zugänglich sein. Chancengleichheit bedeutet für mich, Talente früh zu fördern – unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund – und Übergänge in die Berufsbildung oder weiterführende Schulen gezielt zu unterstützen. Als Kursleiter des hiesigen Vorbereitungskurses für die Gymansiumsprüfung war und ist es mein Privileg, gerade auch leistungsbereiten Sprösslingen aus der albanischsprachigen Gemeinschaft Zugang zu akademischer Bildung zu ermöglichen.

Wirtschaft & Arbeitsplätze

albinfo.ch: Wie möchten Sie Schlieren als Wirtschaftsstandort stärken und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum sichern?

Dominic Schläpfer: Schlieren ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit innovativen Unternehmen und KMU. Ich setze mich für unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen, kurze Wege in der Verwaltung und eine aktive Standortförderung ein. Letzteres ist uns in der Vergangenheit in unvergleichbarem Mass gelungen. Gleichzeitig braucht es eine kluge Wohnraumpolitik: mehr Wohnungsbau durch qualitativ hochwertige Verdichtung an geeigneten Lagen, Schaffung von hochwertigem Wohneigentum (Stockwerk oder Einfamilienhäuser) für den Mittelstand und die Zusammenarbeit mit privaten und gemeinnützigen Bauträgern.

Sicherheit & Lebensqualität

albinfo.ch: Was sind Ihre Ansätze, um Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität in allen Quartieren von Schlieren zu gewährleisten?

Dominic Schläpfer: Sicherheit und Lebensqualität entstehen durch Präsenz, Prävention und Zusammenarbeit. Ich unterstütze eine gut ausgestattete Polizei, klare Regeln im öffentlichen Raum und präventive Angebote für Jugendliche. Sauberkeit und gepflegte Quartiere sind keine Nebensache, sondern zentral für das Wohlbefinden. Wichtig ist mir zudem der regelmässige Austausch mit der Bevölkerung, um Probleme frühzeitig zu erkennen und pragmatisch zu lösen.

Dialog mit der Bevölkerung

albinfo.ch: Wie stellen Sie sicher, dass auch Migrantinnen und Migranten – darunter viele Albanerinnen und Albaner – politisch gehört werden und Vertrauen in die Stadtpolitik haben?

Dominic Schläpfer: Politisches Vertrauen entsteht durch Nähe, Transparenz und Verlässlichkeit. Ich setze auf offene Sprechstunden, Quartiergespräche und den direkten Austausch mit Vereinen und Gemeinschaften. Informationen müssen verständlich und zugänglich sein. Wer merkt, dass Anliegen ernst genommen und Rückmeldungen gegeben werden, gewinnt Vertrauen – unabhängig von Pass oder Herkunft. Wie bereits erwähnt hat die FDP Schlieren aktuell und bereits in der Vergangenheit albanischstämmige Gemeinderatskandidaten. Ich erachte diese als «Leuchtturm- Figuren» für ihre Community.

Persönliche Stärke

albinfo.ch: Welche persönliche Erfahrung oder Stärke bringen Sie mit, die Sie besonders für das Amt im Stadtrat qualifiziert?

Dominic Schläpfer: Ich bringe Führungserfahrung aus Pfadi, Lehrervertretung und Projektarbeit, wirtschaftliches Denken und eine lösungsorientierte Haltung mit. Diese lebe ich aktuell auch als Fraktionspräsident im Parlament. Mir ist es wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Interessen abzuwägen und tragfähige Kompromisse zu finden. Als FDP-Politiker stehe ich für Eigenverantwortung, Freiheit und einen effizienten, schlanken Staat – immer mit dem Ziel, pragmatische und nachhaltige Lösungen für Schlieren zu erreichen.

Abschlussfrage

albinfo.ch: Warum sollten die Einwohnerinnen und Einwohner von Schlieren – inklusive der albanischsprachigen Community – Ihnen ihre Stimme geben?

Dominic Schläpfer: Weil ich mich für unser Schlieren einsetze, das Chancen bietet, Leistung anerkennt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Ich stehe für eine sachliche, lösungsorientierte Politik, die alle Menschen mitnimmt. Wer eine offene, wirtschaftlich starke und lebenswerte Stadt will, findet in mir eine engagierte und verlässliche Stimme – gemäss meinem Slogan «mit Lust auf Zukunft» – im Stadtrat. Ich lebe seit Kindsbeinen hier. Schlieren ist meine Heimat. Zusammen mit meiner ebenfalls zur Wahl stehenden, bürgerlichen Kollegin Sarah Impusino sowie den Kollegen Beat Kilchenmann und Stefano Kunz (als Stadtpräsident) möchte ich die Wende weg von einem linksgrün agierenden Stadtrat hin zu einem pragmatischen und bürgernahen, finanziell verantwortungsbewussten Gremium machen. Hin zu einer Stadtregierung und Verwaltung, die der Bevölkerung essentielle Dienstleistungen bei gleichzeitig maximaler individueller Freiheit bietet.

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Loris Shoshi: Ich möchte zu einem nachhaltigeren und offeneren Schlieren für alle Generationen beitragen

Sarah Impusino (Die Mitte): Mit Beständigkeit und Respekt für ein lebenswertes

Sarah Impusino bringt zwölf Jahre Erfahrung aus dem Gemeindeparlament mit und kandidiert erstmals für den Stadtrat. Sie steht für realistische Ziele, Beständigkeit und ein respektvolles Miteinander der Kulturen. Im Gespräch mit Albinfo erläutert sie ihre Prioritäten in der Stadtentwicklung, ihre Haltung zur Integration und weshalb für sie Politik dort beginnt, wo das tägliche Leben stattfindet.

 

Vision für Schlieren

albinfo.ch: Wie sieht Ihre Vision für Schlieren in den nächsten 4–8 Jahren aus? Welche Prioritäten setzen Sie für die Stadtentwicklung?

Sarah Impusino: Meine Vision: «Schlieren soll eine Stadt sein, in welcher die Menschen gerne leben und arbeiten. Es soll ein Miteinander sein mit den Firmen, den Vereinen und den Menschen, welche hier leben. Die Ziele müssen realistisch und ehrlich sein! Im Strassverkehr müssen alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt behandelt werden.

Bei der Stadtentwicklung denke ich, dass eine langsamere Herangehensweise gut tun würde. Ich setze mich für Beständigkeit ein, ohne auf Neues zu verzichten.

 Zusammenleben & Integration

albinfo.ch: Schlieren ist eine der vielfältigsten Städte im Kanton Zürich. Wie wollen Sie das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Kulturen weiter stärken?

Sarah Impusino: Für mich ist das Schlüsselwort gegenseitiger Respekt! Auch die Integration der verschiedenen Kulturen wird bereits sehr gut umgesetzt in den Schulen und den Vereinen. Diese gute Zusammenarbeit müssen wir erhalten.

Auch werde ich ein offenes Ohr haben für die Anliegen der verschiedenen Kulturen.

Albanische Community in Schlieren

albinfo.ch: Die albanischsprachige Community gehört zu den grössten Bevölkerungsgruppen in Schlieren und ist in Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft stark vertreten. Welche konkrete Rolle spielt die albanische Community in Ihrer politischen Arbeit, und wie möchten Sie deren Anliegen besser einbinden?

Sarah Impusino: Ich denke ich habe bereits jetzt Kontakt mit vielen Albanern. Ob das Mitglieder dieser Community sind, kann ich aber nicht beantworten. Grundsätzlich kann jeder direkt mit seinen Anliegen auf mich zukommen, Privat oder als Community.

 Jugend & Bildung

albinfo.ch: Was wollen Sie konkret für Kinder, Jugendliche und Familien in Schlieren verbessern – insbesondere in den Bereichen Bildung, Freizeit und Chancengleichheit?

Sarah Impusino: Ich denke, dass das Angebot in Schlieren auf einem hohen Standard ist. In vielen Bereichen sind oder waren wir Vorreiter, z.B. Team-Teaching. Wir müssen weiterhin schauen, dass alle zu ihrem Recht kommen, wie Begabtenförderung oder Nachhilfe.

Die Vereine erhalten in Schlieren eine gute Unterstützung, wenn Bedarf besteht. Aber auch diese Unterstützung soll nicht festgefahren sein, sondern flexibel.

Wirtschaft & Arbeitsplätze

albinfo.ch: Wie möchten Sie Schlieren als Wirtschaftsstandort stärken und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum sichern?

Sarah Impusino: Da ich noch keine Erfahrung in der Exekutive habe, werde ich mit offenen Augen und Ohren im Stadtrat starten, damit ich herausfinden kann, wo bei den Firmen der Schuh drückt. Beim bezahlbaren Wohnraum finde ich es schwierig, da ich nicht weiss, wie weit die Stadt auf Eigentümer Einfluss hat, was den Mietpreis betrifft. Deshalb kann ich da noch keine konkreten Schritte oder Lösungsansätze anbieten.

Sicherheit & Lebensqualität

albinfo.ch: Was sind Ihre Ansätze, um Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität in allen Quartieren von Schlieren zu gewährleisten?

Sarah Impusino: Grundsätzlich unterstütze ich die Blaulichtorganisationen, welche in Schlieren eine top Arbeit machen!

Ich setze beim Thema Sicherheit und Sauberkeit auf den Rechtsstaat und bin der Überzeugung, dass daraus sich die Lebensqualität ergibt.

Dialog mit der Bevölkerung

albinfo.ch: Wie stellen Sie sicher, dass auch Migrantinnen und Migranten – darunter viele Albanerinnen und Albaner – politisch gehört werden und Vertrauen in die Stadtpolitik haben?

Sarah Impusino Angehört werden alle die mit mir sprechen möchten und so das Vertrauen in die Stadtpolitik erhalten.

Auch ich stamme aus einer Migrantenfamilie, wobei hier nicht die Nationalität ausschlaggebend ist, sondern die Bedürfnisse und Ansprüche jedes einzelnen.

Persönliche Stärke

albinfo.ch: Welche persönliche Erfahrung oder Stärke bringen Sie mit, die Sie besonders für das Amt im Stadtrat qualifiziert?

Sarah Impusino: Ich politisiere seit 12 Jahren im Gemeindeparlament, und weiss also, wie der Laden läuft und habe einige Erfahrungen, positive wie auch negative, gemacht.

Das Amt als Stadträtin würde ich mit Respekt antreten. Durch die Leitung der Ortsvertretung der Pro Senectute Schlieren habe ich bereits einige Erfahrungen im Leiten und Führen eines Ressorts. Seit Januar 2025 führe ich mit meinem Mann unser Familienunternehmen. Ich denke, dass der Lernweg nie abgeschlossen wird, aber ich schon sehr viele Erfahrungen sammeln konnte. Seit 25 Jahren arbeite ich bei einer Krankenkasse, das zeigt Beständigkeit, was für mich eine wichtige Voraussetzung ist für das Stadtratsmandat. Ich finde man sollte Bewährtes erhalten und nicht immer nach mehr streben. Natürlich schliesst das Neues nicht aus, auch dafür bin ich offen.

Abschlussfrage

albinfo.ch: Warum sollten die Einwohnerinnen und Einwohner von Schlieren – inklusive der albanischsprachigen Community – Ihnen ihre Stimme geben?

Sarah Impusino: Weil für mich die Politik dort beginnt, wo das Leben pulsiert: in der Schule, beim Einkaufen oder im Gespräch mit Mitmenschen. Ich bin überzeugt, dass wir Schlierens Zukunft gemeinsam gestalten müssen – pragmatisch, lösungsorientiert und im offenen Dialog mit allen Beteiligten.

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Stadtratswahlen in Schlieren,  drei Kandidaten, drei Visionen für eine gemeinsame Zukunft

Im kommenden März wählt Schlieren seine neue Stadtregierung. Die Limmattaler Stadt gehört zu den vielfältigsten Gemeinden im Kanton Zürich  und die albanischsprachige Community ist ein fester und bedeutender Bestandteil der Stadtgesellschaft.

Viele albanischstämmige Familien leben seit Jahren in Schlieren, engagieren sich in Wirtschaft, Bildung, Vereinen und im Alltag des Quartierslebens. Entsprechend wichtig ist es, dass ihre Anliegen auch in der Stadtpolitik Gehör finden.

Albinfo hat deshalb mit drei Kandidaten für den Stadtrat gesprochen, die in den kommenden Jahren die Geschicke der Stadt mitprägen wollen. In unseren Interviews äussern sie sich zu zentralen Themen wie Stadtentwicklung, Zusammenleben, Jugend und Bildung, Wirtschaft, Sicherheit sowie zur Rolle der Migrantinnen und Migranten  mit besonderem Fokus auf die albanische Community.

Nachfolgend finden Sie die vollständigen Interviews mit den drei Kandidaten:

Stefano Kunz (Die Mitte), bisheriger Stadtrat und neuer Kandidat für das Amt des Stadtpräsidenten

Sarah Impusino (Die Mitte), Kandidatin für den Stadtrat

Dominic Schläpfer (FDP) , Kandidat für den Stadtrat

So erhalten die Leserinnen und Leser von Albinfo einen direkten Einblick in die politischen Visionen der Kandidaten – rechtzeitig vor den Stadtratswahlen im März.

Dominic Schläpfer (FDP) – „Mit Lust auf Zukunft“ für eine wirtschaftlich starke und offene Stadt

Stefano Kunz (Die Mitte) – „Nächer zu de Lüüt“: Mit Erfahrung und Dialog für ein starkes Schlieren

Sarah Impusino (Die Mitte): Mit Beständigkeit und Respekt für ein lebenswertes

 

“Für jene, die nicht zurückkehrten: eine Stimme aus Qyshk”

Es gibt Bücher, die man liest, und es gibt Bücher, die einem den Atem rauben. “Për ata që s’u kthyen” von Edona B. Kelmendi ist kein Buch, das man leicht zur Seite legt. Es ist ein Bericht, der im Körper bleibt, weil er von einem Kind stammt, das gesehen hat, was kein Kind jemals sehen sollte.

Dieses Buch ist ein direktes Zeugnis des Massakers von Qyshk, in der Gemeinde Peja, das am 14. Mai 1999 stattfand, eines der schwersten Verbrechen während des Krieges im Kosovo. Es spricht nicht über den Krieg als Geschichte, sondern über den Krieg als unterbrochenes Leben, als verbrannte Kindheit, als Verlust, der niemals heilt.

Qyshk, der Tag, der niemals endete

Wenn Edona zurückblickt, kehrt sie nicht zu Erinnerungen zurück. Sie kehrt zu jenem 14. Mai in Qyshk zurück, als Häuser verbrannt wurden, Menschen bei lebendigem Leib verbrannt und getötet wurden und ihre Kindheit gewaltsam endete.

“Zurückzublicken ist, als würde man eine Wunde berühren, die sich nie vollständig geschlossen hat und sich niemals schließen wird.”

Sie erzählt von einem Kind, das gezwungen war, viel zu schnell erwachsen zu werden, umgeben von Angst und einem nicht wiedergutzumachenden Verlust. Ein Kind, das keine Zeit hatte zu verstehen, was geschah, aber spürte, dass etwas Unumkehrbares ihm alles nahm.

Heute blickt sie zurück, nicht um den Schmerz erneut zu öffnen, sondern um dieser verstummten Kindheit eine Stimme zu geben, um zu zeigen, dass sie, obwohl sie schwer getroffen wurde, nicht ausgelöscht wurde.

Die Erinnerung, die im Körper weiterlebt

Wenn sie die Augen schließt, sieht Edona nicht nur Bilder. Sie spürt den Geruch des erstickenden Rauchs, die Schüsse, die in den Ohren dröhnen, brennende Häuser, das Weinen der Kinder, die Panik in den Augen der Erwachsenen, die nicht wussten, wie sie die Kleinsten schützen sollten.

“In diesem Alter verstand ich nicht, was geschah, aber ich spürte, dass mir etwas Unumkehrbares alles nahm.” Dieses Gefühl jenes Tages in Qyshk ist heute die stärkste Erinnerung, die sie begleitet, eine unmenschliche Tat, die, wie sie sagt, kein gesunder Verstand vollständig begreifen kann.

Der Vater, der nie zurückkehrte

Während des Massakers von Qyshk verlor ihr Vater, Besim D. Kelmendi, erst 36 Jahre alt, gemeinsam mit weiteren Familienangehörigen sein Leben. Dieser Verlust wird nicht überwunden, er wird Teil des Lebens.

Als Kind trug Edona den Schmerz wie eine Last, beinahe wie eine Schuld, ohne zu wissen warum. Als Frau versteht sie, dass ihre Stärke, ihr Charakter und ihre Standhaftigkeit aus der Abwesenheit gewachsen sind, doch als Mutter erhält dieser Verlust ein anderes Gewicht.

“Durch meine Töchter verstehe ich tiefer die Liebe eines Elternteils und den Schmerz dessen, was mir verwehrt wurde.”

Heute lebt sie mit der Abwesenheit, aber auch mit einer heiligen Verantwortung: dafür zu sorgen, dass ihre Namen weiterleben, dass ihre Geschichte nicht verschwindet, dass ihre Kinder wissen, woher sie kommen, was ihnen zu Unrecht genommen wurde und wie kostbar das Leben ist.

Schreiben als Notwendigkeit, um zu überleben

Dieses Buch war nicht nur eine Entscheidung. Es war eine Notwendigkeit. Edona konnte nicht akzeptieren, dass die Namen ihrer Angehörigen nur als Inschriften auf einem Denkmal bestehen bleiben. Sie wollte ihnen eine Stimme, ein Gesicht und einen Platz in der Geschichte geben. Doch der Weg zu diesem Buch war nicht leicht.

“Ich hatte viele Momente, in denen ich nicht weitermachen konnte und mir sagte, dass ich es nicht schaffe, aber die Liebe zu denen, die ich verloren habe, und der Stolz auf ihren Widerstand haben mich dazu gebracht, nicht stehen zu bleiben.

Dieses Buch wurde weder in einem Monat noch in einem Jahr geschrieben. Ich brauchte Zeit, Kraft und Mut, um zurückzugehen, mich zu erinnern und Momente erneut zu durchleben, die ich früher zu vergessen versuchte, nur um zu überleben.”

“Für jene, die nicht zurückkehrten” ist ihre Art, sie lebendig zu halten und nicht zuzulassen, dass das, was in Qyshk geschah, mit der Zeit verblasst. Denn wie sie sagt, birgt das Vergessen die Gefahr der Wiederholung.

“Sie sind niemals von uns gegangen. Sie leben in den Namen, die wir tragen, in den Kindern, die wir großziehen, in den Werten, die wir zu bewahren versuchen, und in dem Weg, den wir jeden Tag gehen. Der Schmerz mag uns gebrochen haben, aber er hat uns auch bewusster für das Leben und füreinander gemacht. Wir haben sie nicht vergessen und wir werden sie niemals vergessen.

Ihre Geschichte wird weiterleben. Ihre Namen werden mit Achtung gelesen, und die Liebe zu ihnen wird von Generation zu Generation weitergetragen, mit Stolz, Würde und Treue.”

Zwei Stimmen, ein Schmerz

Dieses Buch spricht mit zwei Stimmen: mit der Stimme der Edona als Kind, rein und schutzlos, dort, wo der Schmerz stärker gefühlt als verstanden wird, und mit der Stimme der erwachsenen Edona, die mit Bewusstsein und Verantwortung schreibt, um dem Sinn zu geben, was ein Kind nicht erklären kann.

Der Schmerz und das Schweigen der Welt

Der Schmerz des Verlustes ist dauerhaft. Doch das Schweigen der Welt und das Fehlen von Gerechtigkeit machen ihn noch schwerer. “Der Verlust bricht dich einmal. Die Ungerechtigkeit verletzt dich jeden Tag.” Besonders dann, wenn die Verbrechen bis heute geleugnet werden. Wenn die Wahrheit infrage gestellt wird. Wenn jene, die die Verbrechen begangen haben, sie weiterhin leugnen, obwohl sie sie mit eigenen Augen gesehen hat und sie noch immer in ihren Albträumen erlebt.

Eine verspätete Gerechtigkeit heilt den Schmerz nicht, ihr Fehlen hält die Wunde offen.

Eine Botschaft für kommende Generationen

Der Krieg ist keine ferne Seite der Geschichte. Seine Folgen leben noch immer unter uns, in zerbrochenen Familien, in unsichtbaren Wunden und in einem Schweigen, das nicht verstanden wird.

Freiheit hat ihren Preis. Die Anerkennung der Wahrheit ist keine Last, sondern eine Verantwortung. “Erinnerung ist keine Wahl, sie ist eine Pflicht.”

Jenseits von Sprache und Grenzen

Edona wünscht sich, dass dieses Buch ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt wird, damit es auch von einem nicht albanischsprachigen Publikum gelesen werden kann, denn diese Geschichte ist nicht nur albanisch, sie ist zutiefst menschlich. Ein universeller Aufruf zu Würde, Gerechtigkeit und Frieden.

“Für jene, die nicht zurückkehrten” ist bereits in den Buchhandlungen des Kosovo erhältlich, und wir hoffen, dass dieses Buch bald auch internationale Buchhandlungen erreicht, jenseits von Grenzen und Sprache. Denn Erinnerung gehört nicht nur einem Land und weil das Vergessen ein zweites Mal tötet.

Wir laden Sie ein, Teil der Buchpräsentation “Für jene, die nicht zurückkehrten” von Edona B. Kelmendi zu werden, ein bewegender Bericht über Erinnerung, Abwesenheit und Wunden, die niemals heilen.

  1. Februar 2026 | 14:00
    Kunstgalerie – Ferizaj

 

Der Gipfel der albanischen Diaspora kehrt mit seiner vierten Ausgabe zurück

Der IV. Gipfel der albanischen Diaspora findet am 14. und 15. April 2026 in Tirana statt und markiert einen weiteren wichtigen Moment des Zusammenkommens und der Reflexion für Albanerinnen und Albaner weltweit, schreibt albinfo.ch.

Diese bedeutende nationale Veranstaltung steht unter der besonderen Schirmherrschaft des albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama und hat zum Ziel, die Beziehungen zwischen der albanischen Diaspora und den staatlichen Institutionen zu stärken sowie den Beitrag der im Ausland lebenden Albaner zur langfristigen Entwicklung Albaniens und des albanischen Raums hervorzuheben.

Unter dem Motto “Through Roots We Rise”(Durch unsere Wurzeln erheben wir uns) dient der Gipfel der albanischen Diaspora 2030 als Plattform für Zusammenarbeit, Dialog und Zukunftsvisionen. Er bringt Fachleute, Unternehmer, Akademiker und Vertreter der Diaspora aus aller Welt zusammen, berichtet albinfo.ch weiter.

Die Veranstaltung wird in Tirana abgehalten und soll führende institutionelle Persönlichkeiten, Vertreter der Diaspora sowie strategische Partner zusammenführen, mit besonderem Fokus auf die Rolle der Diaspora in der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung des Landes.

Die Organisatoren rufen alle Interessierten dazu auf, sich den 14. und 15. April 2026 vorzumerken. Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben./Albinfo.ch

 

Shaqiri glänzt im Derby: spektakulärer Hattrick und dramatischer Sieg für den FC Basel gegen Zürich

Xherdan Shaqiri zeigte eine herausragende Leistung und wurde zum absoluten Helden des FC Basel im Derby gegen Zürich. Der kosovarische Offensivspieler erzielte einen Hattrick, darunter auch das Siegtor in der letzten Minute, und sicherte seinem Team damit einen großen Triumph.

Shaqiri traf dreimal im Spiel und bewies dabei Klasse, Erfahrung und Entschlossenheit in den entscheidenden Momenten. Das letzte Tor, das in der Schlussphase fiel, besiegelte den Basler Sieg und entfachte große Jubelszenen bei den Fans im Stadion.

Mit dieser Vorstellung bestätigte der kosovarische Star einmal mehr, dass er zu den spielentscheidendsten Akteuren der Schweizer Super League zählt und stets in der Lage ist, den Unterschied zu machen und für Spektakel auf dem Platz zu sorgen.

Video:

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Rita Ora gehört zu den Hauptacts beim Donauinsel Festival

Ein Höhepunkt des Konzertsommers 2026. Rita Ora zählt zu den Stars des 23. Juli. Mit dabei sind zwei starke Acts, Leony und Milow, die als perfekte Support Künstler gelten.

Damit wird das Festivalprogramm um einen zusätzlichen Tag und drei Headliner erweitert.

Vor wenigen Tagen wurde Roxette für den 22. Juli angekündigt. Dieser Termin ist nun bestätigt und mit Rita Ora folgt das nächste Highlight. Die Sängerin aus dem Kosovo reiht sich in die Liga der großen Pop Ikonen ein und verspricht dem Publikum einen echten Höhepunkt, zumal die 35 Jährige bereits neue Musik angekündigt hat.

Rita Ora stehe für “Entertainment auf Weltklasse Niveau, Glamour und Hits zum Mitsingen”, zeigt sich Veranstalter Mario Repa begeistert. „Dass wir sie im Rahmen ihrer neuen musikalischen Ära nach Wien auf die Donauinsel holen konnten, macht uns sehr stolz“, berichtet Heute, übermittelt von albinfo.at.

Auch die Support Acts sorgen schon vor dem Hauptauftritt für beste Stimmung. Der belgische Sänger Milow zählt seit Jahren zu den einflussreichsten Singer Songwritern Europas. Sängerin und DSDS Jurymitglied Leony ist ebenfalls regelmäßig in den Charts vertreten und unter anderem für ihre Hits “Remedy” und “Faded Love” bekannt.

Der Vorverkauf für das Konzert am 23. Juli startet am 19. Januar um 13:00 Uhr. Tickets sind ab 79 Euro erhältlich. Wer gleich mehrere Festivaltage genießen möchte, darf sich freuen, denn das Donauinsel Open Air 2026 beginnt am 17. Juli und bietet einen unvergesslichen Konzertsommer mit zwei Festival Wochenenden.

Kurti aus Davos: „Haus des Kosovo“, eine Plattform zur Förderung von Investitionen und Kultur

Der amtierende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, hat bekannt gegeben, dass sich der Kosovo auch in diesem Jahr beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz mit dem „Haus des Kosovo“ präsentiert und damit zu den nur 25 Ländern gehört, die über eine solche Präsentationsfläche verfügen, obwohl an diesem Forum nahezu alle Länder der Welt teilnehmen, berichtet albinfo.ch.

In einer auf dem sozialen Netzwerk Facebook veröffentlichten Videobotschaft betonte Kurti, dass das „Haus des Kosovo“ als Plattform dient, um die Kultur und Identität der Albaner vorzustellen sowie Möglichkeiten für wirtschaftliche Investitionen, Handelsaustausch und verschiedene Formen internationaler Zusammenarbeit zu fördern.

“Wir freuen uns sehr, dass das ‘Haus des Kosovo’ in Davos nun zum zweiten Mal eröffnet ist. Wenn das erste Jahr das Jahr des Ereignisses war, dann stellt das zweite Mal den ersten Schritt zur Schaffung einer Tradition dar. Auf der einen Seite präsentieren wir unsere Kultur und Identität, auf der anderen Seite zeigen wir die Möglichkeiten für wirtschaftliche Investitionen, Handelsaustausch und Kooperationen aller Art“, erklärte Kurti.

Er hob zudem die besondere Rolle der Jugend und der Diaspora hervor und betonte, dass diese beiden Gruppen im Mittelpunkt der Aktivitäten des „Hauses des Kosovo“ in Davos stehen.

                              VIDEO

“Im Zentrum des ‚Hauses des Kosovo‘ stehen gemeinsam die Jugend und die Diaspora, die häufig von denselben Personen vertreten werden. Unsere jungen Menschen empfangen renommierte Unternehmer aus aller Welt und informieren sie über die Chancen, die Kosovo bietet, ein Land mit einer talentierten, energiegeladenen und mehrsprachigen Jugend“, betonte Kurti, berichtet albinfo.ch.

Ihm zufolge liegt das Durchschnittsalter im Kosovo bei etwa 35 Jahren, was das Land zu einer der jüngsten Gesellschaften Europas macht, mit einer Jugend, die mit zeitgenössischen Trends und Technologien vertraut ist, insbesondere im Bereich der Informationstechnologie.

Abschließend hob Kurti auch die Besonderheit der diesjährigen Teilnahme des Kosovo in Davos hervor und betonte, dass nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über ein dauerhaftes „Haus“ bei diesem globalen Forum verfügt.

„Es ist schwer, einen Staat auf der Welt zu finden, der nicht in Davos vertreten ist, doch nur rund 25 Länder haben hier ihr eigenes ‚Haus‘, und Kosovo gehört zu diesem ausgewählten Kreis“, erklärte Kurti. /Albinfo.ch

 

Rita Ora spricht über ihre Karriere, ihre Familie und die Musik in der ” The Jennifer Hudson Show “

La chanteuse britanno albanaise Rita Ora était l’invitée de la célèbre émission américaine ” The Jennifer Hudson Show “, où elle a partagé avec le public des détails sur sa carrière artistique, ses expériences à la télévision et sa vie personnelle, rapporte albinfo.ch.

Au cours de l’entretien, Ora a parlé de son rôle de jurée dans l’émission très suivie ” The Masked Singer “, soulignant que l’ambiance au sein du jury est marquée par l’humour, l’énergie et des émotions positives. Elle a décrit l’équipe comme une ” famille télévisuelle “, où chaque épisode apporte des suppositions inattendues et des moments divertissants, souvent même en dehors des caméras.

Rita est également revenue sur sa performance de la chanson ” Golden “, révélant que ce titre a pour elle une signification personnelle particulière, raison pour laquelle il n’a pas été interprété par d’autres artistes. Selon elle, la chanson représente une période importante de sa vie et de son parcours artistique.

Lors de la discussion, la chanteuse a aussi évoqué son style personnel, expliquant qu’elle avait elle même réalisé son apparence dans l’émission, comme une expression de son identité et de son style artistique unique.

L’un des moments les plus émouvants de l’interview a été son récit de la demande en mariage qu’elle a faite à son époux, le réalisateur Taika Waititi, ainsi que de la relation étroite qu’elle a construite avec ses filles, en soulignant l’importance que la famille occupe dans sa vie.

L’épisode s’est conclu par un moment musical particulier, lorsque Rita Ora et Jennifer Hudson ont improvisé un duo, impressionnant le public par leur énergie et la puissance de leurs voix sur scène.

La participation de Rita Ora à ” The Jennifer Hudson Show ” a suscité un grand intérêt auprès des fans, rappelant une nouvelle fois son influence constante sur la scène internationale de la musique et de la télévision./Albinfo.ch

Xherdan Shaqiri und der FC Basel 1893: Zwei Auszeichnungen, ein historisches Fest

Am Montag, dem 19. Januar 2026, fand in der St. Jakobshalle die Preisverleihung ” Basel Sport Champions 2025 ” statt. Der FC Basel 1893 hatte gleich doppelt Grund zur Freude.

Als Kapitän und zentrale Figur der Meistermannschaft sowie als Spieler aus der Region wurde Xherdan Shaqiri mit dem Titel ” Sportler des Jahres 2025 in Basel ” ausgezeichnet. Zudem wurde die Meistermannschaft selbst als ” Basler Team 2025 ” geehrt.

27 kosovarische Unternehmen auf der internationalen Baumesse SWISSBAU in Basel

Die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Holzverarbeiter des Kosovo SHPDK werden die kosovarische Holzindustrie auf der internationalen Baumesse SWISSBAU 2026 in Basel vertreten.

An dieser Ausgabe der Messe nehmen insgesamt 27 Unternehmen aus dem Kosovo teil, davon 21 aus der Holzverarbeitungsindustrie und Mitglieder der SHPDK. Die übrigen Unternehmen vertreten die Bereiche Baustoffe aus Metall, Kunststoff und Aluminium, teilt die SHPDK in einer Medienmitteilung mit, berichtet lbinfo.ch.

Die kosovarischen Unternehmen werden eine breite Palette an Produkten und Designs präsentieren, darunter Türen und Fenster, Küchen, Schlafzimmermöbel, Tische und Stühle, Badezimmermöbel, Trennwände, Regale, vorgefertigte Häuser und Gebäude sowie weitere Produkte für den Aussenbereich.

Die kosovarischen Unternehmen, die an dieser Messe teilnehmen, sind: ALBED, ARDI, BEHARI DOORS, CIABERTO, DARDANIA MODEL, DELFINA, DOÇI, ELNOR, FENETRES, MAXX QERAMIKA, DARDANIA HOME, UKAJ COMPANY, HOTI EXCLUSIVE WOODWORK, PROMOBI, TREVENTI, MOBILE DEKOR, SHEHU, ORENDI, GREENHOUSE und VATËR 1954.

“Unsere Teilnahme an der SWISSBAU 2026 ist eine strategische Gelegenheit für kosovarische Unternehmen, ihren Markt in der Schweiz und in der Region zu erweitern”, sagt Arieta Vula Pozhegu, Geschäftsführerin der SHPDK. “Diese Präsenz zeigt die Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Innovationskraft der Holzindustrie im Kosovo und schafft Raum für neue Kooperationen und internationale Verträge.”

Die Teilnahme der SHPDK an der Messe erfolgt kontinuierlich seit dem Jahr 2010 und positioniert den Kosovo als seriösen und verlässlichen Partner auf den internationalen Holzmärkten. Die diesjährige Aktivität wird von der Agentur KIESA unterstützt.

Informationen für Besucher:

Messe Basel, Halle 1.1, Stand A90, A93, A95, A98
Datum: 20.-23. Januar 2026

Das Weltwirtschaftsforum WEF und das “Haus des Kosovo” öffnen ihre Türen in Davos

In Davos hat das Weltwirtschaftsforum World Economic Forum offiziell seine Türen geöffnet und Tausende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus der ganzen Welt zusammengebracht.

Parallel zum offiziellen Programm des Forums empfängt das Haus des Kosovo in Davos Delegationen, Investoren und internationale Partner und dient als Plattform zur Förderung des wirtschaftlichen Potenzials des Kosovo, zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit sowie zum Aufbau neuer strategischer Verbindungen.

Im Rahmen der Aktivitäten in Davos wird auch der amtierende Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, im Haus des Kosovo erwartet, wo er an Treffen, Podiumsdiskussionen und Gesprächen mit internationalen Vertretern teilnehmen wird.

Die Präsenz des Kosovo in Davos bestätigt sein Engagement für eine aktive Teilnahme an den globalen wirtschaftlichen Prozessen sowie für die Schaffung neuer Entwicklungs und Investitionsmöglichkeiten.

Das “House of Kosova” wird vom 19. bis 23. Januar 2026 täglich ab 10.00 Uhr am Davos Platz geöffnet sein und als Treffpunkt für politische Entscheidungsträger, Unternehmer, Investoren und Vertreter der Diaspora dienen, berichtet albinfo.ch.

Veröffentlichte offizielle Agenda:

Laut der veröffentlichten Agenda umfasst das Programm hochrangige Podiumsdiskussionen, kulturelle Veranstaltungen und Networking Aktivitäten.

 

Dienstag, 20. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion

“Democracy, Security, and Governance in a New Era”

Mit der Teilnahme von Albin Kurti, Premierminister der Republik Kosovo

Mittwoch, 21. Januar

15:00 – 16:00 | Podiumsdiskussion

“Europe’s Execution Engine: Winning the AI Race Through Specialization”

16:30 – 17:30 | Podiumsdiskussion

“Powering Growth Responsibly: Energy Security and Transition Pathways”

20:00 | Konzert
Asgjë Sikur Dielli, bekannte alternative Rockband aus Pristina.

21:00 – 00:00 | Event

“Kosova Night – Where Heritage Meets the Future”, kultureller Abend mit Dialog und traditioneller Küche.


Donnerstag, 22. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion

“Construction meets AI: Affordable, Climate-Ready Housing at Scale”

19:00 | Konzert
Nationales Ensemble für Gesang und Tanz “Shota”.

19:30 – 22:30 | Event

“Diaspora goes Davos”, Vernetzung kosovarischer Unternehmer und Führungspersönlichkeiten aus aller Welt.

Die Teilnahme des Kosovo mit der House of Kosova in Davos stellt nicht nur einen diplomatischen Erfolg dar, sondern auch eine strategische Plattform zur Positionierung des Landes als Ziel für Investitionen, Innovation und internationale Zusammenarbeit.

In einem Forum, in dem nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über eigene Präsentationsräume verfügt, unterstreicht die Präsenz des Kosovo seine wachsende Rolle auf der globalen Bühne sowie sein Engagement, aktiv an Diskussionen über Demokratie, Sicherheit, Technologie und nachhaltige Entwicklung teilzunehmen.

Alle Informationen zur House of Kosova: https://www.houseofkosova.com/agenda

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18. Jahrestag der Unabhängigkeit Das Konsulat des Kosovo in Genf organisiert ein Konzert mit dem Tenor Rame Lahaj

Das Generalkonsulat der Republik Kosovo in Genf hat bekannt gegeben, dass anlässlich des 18. Jahrestages der Unabhängigkeit des Kosovo ein Konzert mit dem weltweit bekannten Tenor Rame Lahaj organisiert wird.

Laut der Mitteilung ist die Sopranistin Marigona Qerkezi als besondere Gastkünstlerin eingeladen.

Das Konzert findet am 23. Februar um 19.30 Uhr statt, Einlass ist ab 18.30 Uhr, im Victoria Hall, Rue du Général Dufour 14, 1204 Genf, Schweiz.

“Das Abendprogramm umfasst ein vielfältiges Repertoire, das ausgewählte Werke aus der albanischen Musiktradition mit internationaler klassischer Musik verbindet”, berichtet albinfo.ch.

 

Foto FB: Konsullata e Përgjithshme e RKS-së në Gjenevë

Literarische Lesung mit Shqipe Sylejmani und Fatbardh Kqiku im Literaturhaus Zuerich

Das Literaturhaus Zuerich ist am 19. Januar Gastgeber eines besonderen literarischen Abends, bei dem zwei Autoren kosovarischer Herkunft dem Publikum vorgestellt werden: Shqipe Sylejmani und Fatbardh Kqiku, schreibt albinfo.ch.

Shqipe Sylejmani wird ihr neuestes Buch “Stolz und Widerstand. Geschichten zweier Welten” vorstellen, das 2025 erschienen ist. Das Werk erzaehlt Geschichten ueber das Leben zwischen zwei kulturellen Realitaeten und setzt sich mit den Themen Identitaet, Zugehoerigkeit und persoenlicher Widerstandskraft auseinander.

Fatbardh Kqiku ist Autor des Lyrikbandes “zwischen den rissen” und arbeitet derzeit an seinem ersten Roman. Waerend des literarischen Abends wird er Auszuege aus diesem entstehenden Projekt lesen.

Beide Autoren wurden im Kosovo geboren und sind als Kinder mit ihren Familien ausgewandert, jeweils in die Schweiz und nach Deutschland. In ihren Texten thematisieren sie biografische Erfahrungen, den Aufbau von Bruecken zwischen Weggang und Ankunft sowie die Verbindungen zwischen den Generationen.

Die Lesung wird sich auf die Themen Abschied und Ankommen, Identitaet und Naehe konzentrieren und eine tiefgehende Reflexion ueber Migrationserfahrungen und das Leben zwischen zwei kulturellen Welten bieten.

Die Veranstaltung findet am 19. Januar ab 19.30 Uhr im Literaturhaus Zuerich statt. Tickets sind noch erhaeltlich und koennen ueber die offizielle Website des Literaturhaus Zuerich oder direkt in der Bibliothek bezogen werden.

Zuerich bietet kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Migranten ohne Papiere an

Das Stadtparlament von Zuerich hat einen Fonds in Hoehe von 1,9 Millionen Schweizer Franken fuer die medizinische Versorgung von Personen ohne Krankenversicherung genehmigt. Kritiker warnen, dass diese Massnahme mehr arme Menschen in die Stadt ziehen koennte.

Zuerich ist damit die erste Stadt in der Deutschschweiz, die eine kostenlose medizinische Grundversorgung fuer Menschen ohne Krankenversicherung anbietet. Dazu zaehlen unter anderem Migranten ohne Papiere oder Personen, deren Krankenversicherung suspendiert wurde, berichtet albinfo.ch.

Mehr Unterstuetzung fuer Migranten ohne Papiere

Die Stadt finanziert dieses System seit 2022 im Rahmen eines Pilotprojekts. Nun hat der Stadtrat die dauerhafte Einfuehrung mit 86 zu 33 Stimmen beschlossen. Das bedeutet, dass Personen ohne Krankenversicherung nicht nur in Notfaellen, sondern auch bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck einen Arzt aufsuchen koennen.

Vor fuenf Jahren hatte die Freisinnig Demokratische Partei (FDP) das Pilotprojekt unterstuetzt, lehnt es nun jedoch ab. Deborah Wettstein von der FDP kritisierte die Stadt Zuerich wegen mangelnder Klarheit darueber, wer waehrend des Pilotprojekts verantwortlich gewesen sei.

“Die Stadt Zuerich greift einfach in die eigene Kasse. Und es stellt sich die grundsaetzliche Frage: Warum sollen Migranten ohne Papiere in Zuerich bessere Bedingungen haben als im restlichen Kanton?”, sagte Wettstein.

Auch die Schweizerische Volkspartei (SVP) sprach sich gegen die Massnahme aus und argumentierte, sie koennte noch mehr Menschen ohne Krankenversicherung nach Zuerich ziehen. Befuerworter betonten hingegen, dass dies waehrend der fuenfjaehrigen Pilotphase nicht eingetreten sei.

Die Gruenen, die Alternative Liste (AL) und die Sozialdemokratische Partei (SP) argumentierten, dass die Massnahme der Stadt langfristig Kosten ersparen werde, da Menschen frueher medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und nicht schwer krank in der Notaufnahme landen wuerden.

“Es geht um die menschliche Wuerde, um die Wuerde der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zuerich, und wir haben die Pflicht, Solidaritaet zu zeigen”, sagte Nadina Diday, Gemeinderatsmitglied der SP.

Auch die Mitte Partei und die Gruenliberale Partei unterstuetzten die Regelung, unter anderem weil dem Kanton Zuerich die Moeglichkeit fehlt, grundlegende Leistungen fuer besonders vulnerable Personen anzubieten. Die Stadt Zuerich soll den Kanton dazu bewegen, sich an den Kosten von rund 1,9 Millionen Schweizer Franken zu beteiligen.

Die Mehrheit des Stadtparlaments stimmte zu. Die medizinische Grundversorgung in der Stadt Zuerich kann damit auf etwa 11 000 bis 14 000 Personen ohne Krankenversicherung ausgeweitet werden.

Politik bedeutet für mich, Brücken zu bauen

Lieber Andreas wann begann deine politische Karriere und empfindest du es eher als Privileg oder als Verantwortung, eine Person des öffentlichen Lebens zu sein?

Meine politische Laufbahn begann im Jahr 2006 als Gemeinderat in meiner Heimatstadt Korneuburg. Fünf Jahre später, 2011, durfte ich das Amt des Stadtrates für Wirtschaft übernehmen, bevor ich im Oktober 2019 in den österreichischen Nationalrat gewählt wurde. Für mich ist es eine große Ehre und ein besonderes Privileg, eine Person des öffentlichen Lebens sein zu dürfen. Gleichzeitig sehe ich darin auch eine große Verantwortung – nämlich für alle Menschen in Österreich zu arbeiten, unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund. Politik bedeutet für mich, Brücken zu bauen und das Vertrauen der Menschen mit ehrlicher, verlässlicher Arbeit zu rechtfertigen.

Wann war dein erster Kontakt mit den KosovarInnen und welchen Eindruck hattest du von ihnen?

Mein erster direkter Kontakt mit den Albanerinnen und Albanern aus dem Kosovo entstand im Rahmen der Österreichisch-Kosovarischen Parlamentarischen Freundschaftsgruppe im Parlament. Damals ging es insbesondere um das Thema der Anerkennung kosovarischer Führerscheine in Österreich – ein Anliegen, das vielen Menschen wichtig war und über Jahre hinweg bearbeitet wurde. Schon bei diesem ersten Kontakt habe ich die Kosovaren als äußerst engagierte, herzliche und zielstrebige Menschen erlebt, die sich stark für ihre Gemeinschaft einsetzen und gleichzeitig großen Respekt gegenüber Österreich zeigen. Diese Begegnungen haben in mir den Wunsch bestärkt, die Beziehungen zwischen unseren Ländern weiter zu vertiefen.

Der Abgeordnete Andrea Minnich während eines Treffens mit der Präsidentin des Kosovo Vjosa Osmani

Könntest du für unsere LeserInnen kurz die Geschichte der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft schildern: Wann wurde sie gegründet, welche Vision, Mission und Ziele verfolgt sie, und wer sind ihre Mitglieder?

Die Österreichisch-Kosovarische Freundschaftsgesellschaft wurde im April 2016 von meinem Parlamentskollegen Lukas Mandl gemeinsam mit vielen engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern gegründet. Von Beginn an hatte die Gesellschaft klare und zukunftsorientierte Ziele: die Unterstützung der Visaliberalisierung für den Kosovo, die Begleitung des Landes auf dem Weg zur EU-Kandidatur, die Förderung der Mitgliedschaft im Europarat sowie die Vertiefung der bilateralen Beziehungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Einige Jahre nach ihrer Gründung durfte auch ich Teil dieser Freundschaftsgesellschaft werden. Heute setzen wir uns mit großem Engagement dafür ein, die Verbindung zwischen Österreich und dem Kosovo auf politischer, wirtschaftlicher, kultureller und menschlicher Ebene weiter zu stärken und neue Brücken der Zusammenarbeit zu bauen.

 

Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen Österreich und dem Kosovo heute, und wie beurteilst du die Rolle der von dir geleiteten Freundschaftsgesellschaft bei der Stärkung und Weiterentwicklung dieser Beziehungen?

Ich glaube, die Beziehungen zwischen Österreich und dem Kosovo befinden sich derzeit auf einem außerordentlich positiven und stabilen Niveau. Es gibt einen intensiven und vertrauensvollen Austausch auf allen Ebenen – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Besonders hervorheben möchte ich den regelmäßigen Dialog mit dem kosovarischen Botschafter in Wien, der nicht nur im Rahmen offizieller Veranstaltungen stattfindet, sondern auch in Form eines kontinuierlichen, offenen Gesprächs über aktuelle Themen. Als Vorsitzender der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft sehe ich unsere Rolle darin, diesen Dialog aktiv zu fördern, neue Impulse zu setzen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen unseren beiden Ländern – mit dem Ziel, die bereits bestehenden ausgezeichneten Beziehungen weiter zu vertiefen.

 

Welche Aktivitäten plant die Freundschaftsgesellschaft als Nächstes, und welche langfristigen Pläne gibt es?

Unsere Freundschaftsgesellschaft arbeitet kontinuierlich daran, die Zusammenarbeit zwischen Österreich und dem Kosovo in vielen Bereichen zu vertiefen – sei es in der Politik, der Wirtschaft, der Kultur oder im Bildungswesen. Zu unseren aktuellen Schwerpunkten zählt die Unterstützung des Kosovo auf seinem europäischen Weg. Als Mitglied und Abgeordneter im Europarat ist es mir dabei ein persönliches Anliegen, den Kosovo auch in dieser Institution als vollwertiges Mitglied zu sehen. Die Aufnahme des Kosovo in den Europarat wäre ein starkes Zeichen der europäischen Gemeinschaft und ein wichtiger Schritt für die internationale Anerkennung und Stabilität des Landes. Langfristig wollen wir mit gezielten Projekten, Dialogveranstaltungen und parlamentarischen Initiativen die bilateralen Beziehungen weiter festigen und den Weg des Kosovo Richtung Europa aktiv begleiten.

 

Im September letzten Jahres wurdest du erneut in den österreichischen Nationalrat gewählt. Eine große Anzahl ÖsterreicherInnen kosovarischer Herkunft hat für dich gestimmt. Wie siehst du die Integration der KosovarInnen in das politische Leben Österreichs?

Ich möchte mich auf das Allerherzlichste bei den vielen Kosovo-Albanerinnen und -Albanern in Österreich bedanken, die mir im September des vergangenen Jahres erneut ihr Vertrauen geschenkt und mir ihre Stimme gegeben haben. Dieses Vertrauen ist für mich eine große Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung, auch im österreichischen Parlament eine Stimme für alle Albanerinnen und Albaner sowie für alle Kosovaren in unserem Land zu sein. Die Integration der Menschen kosovarischer Herkunft in Österreich sehe ich insgesamt sehr positiv. Viele sind hervorragend in unsere Gesellschaft eingebunden – beruflich, sozial und zunehmend auch politisch. Es ist wichtig, dass sich immer mehr Menschen mit albanischen oder kosovarischen Wurzeln aktiv in das politische Leben einbringen, denn das stärkt nicht nur ihre eigene Stimme, sondern bereichert auch unsere Demokratie.

Vertreter der albanischen Gemeinde in Österreich, Besuch im österreichischen Parlament und inhaltliches Treffen mit dem Abgeordneten Andreas Minnich

 

Du bist den in Österreich lebenden KosovarInnen insbesondere durch das Projekt „Agenda Kosovo 2030“ bekannt geworden. Worum geht es bei diesem Konzept genau?

Die „Agenda Kosovo 2030“ ist eine Vision und zugleich ein konkretes Ziel: Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern in Österreich und im Kosovo darauf hinarbeiten, dass der Kosovo bis zum Jahr 2030 Mitglied der Europäischen Union werden kann. Dieses Ziel ist ehrgeizig, aber erreichbar – wenn Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam daran arbeiten. Die Agenda steht für einen klaren europäischen Kurs des Kosovo, für Reformbereitschaft, Fortschritt und Stabilität. Österreich spielt dabei eine besondere Rolle, weil wir historisch enge Verbindungen haben und unser Land den Kosovo in seinem europäischen Integrationsprozess aktiv unterstützt. Ich bin überzeugt: Mit vereinten Kräften kann der Traum eines EU-Beitritts des Kosovo Realität werden.

 

Auf Bezirks-, kommunaler und regionaler Ebene in ganz Österreich gibt es PolitikerInnen albanischer bzw. kosovarischer Herkunft. Haltest du es für an der Zeit, dass du einen Kollegen kosovarischer Abstammung im österreichischen Parlament hast?

Ja, absolut. Ich halte es für einen ganz natürlichen und wichtigen nächsten Schritt, dass wir auch im österreichischen Nationalrat Abgeordnete kosovarischer oder albanischer Herkunft begrüßen dürfen. Viele Menschen mit Wurzeln im Kosovo oder in Albanien leisten in Österreich Hervorragendes – in der Wirtschaft, in der Kultur, im Bildungswesen und zunehmend auch in der Politik auf kommunaler und regionaler Ebene. Diese Entwicklung zeigt, dass Integration in Österreich gelingt, wenn Menschen engagiert sind und Verantwortung übernehmen. Eine Vertretung kosovarischer Herkunft im Parlament wäre daher nicht nur ein Symbol für erfolgreiche Integration, sondern auch ein Gewinn für unsere Demokratie. Vielfalt stärkt die Politik – und sie spiegelt das moderne, offene Österreich wider, dass wir gemeinsam gestalten wollen.

Andreas Minnich besuchte zusammen mit kosovarischen und österreichischen Abgeordneten die albanische katholische Mission in Österreich

 

 

Die albanische Violinistin Ina Kosturi gewinnt den Preis “Originalkomposition” in England

Es wurde bekannt gegeben, dass die albanische Violinistin und Komponistin Ina Kosturi, außerordentliche Professorin für Violine an der Universität der Künste, mit dem Großen Preis in der Kategorie “Originalkomposition” in der vierten Saison des Saint-Saëns International Music Competition ausgezeichnet wurde, der in England stattfand, berichtet albinfo.ch.

Kosturi belegte im Jahr 2025 mit ihrem Werk “Konzert für Violine und Orchester” in allen Kategorien dieses renommierten Wettbewerbs den ersten Platz. Damit erzielte sie einen bedeutenden Erfolg für die albanische Musik und wurde zur ersten Albanerin, die bei Wettbewerben der WOMCO ausgezeichnet wurde.

In einer Reaktion in den sozialen Netzwerken zeigte sie sich dankbar für diese Auszeichnung und betonte, dass der Preis eine besondere Motivation und einen schönen Start ins Jahr 2026 darstelle.

Der Saint-Saëns International Music Competition ist Teil der WOMCO, der Weltorganisation für Online Musikwettbewerbe, die international renommierte Juroren und Künstler aus aller Welt vereint und Komposition, Interpretation sowie akademische Forschung bewertet.

Die Kompositionen von Ina Kosturi wurden von ihren Studierenden aufgeführt und vom renommierten Musikverlag Universal Edition in Wien veröffentlicht. Zuvor wurde sie bereits bei internationalen Wettbewerben in Europa und den USA ausgezeichnet./Albinfo.ch

Albin Kurti ist Teil eines internationalen Panels in Davos 2026

Der amtierende Premierminister der Republik Kosovo, Albin Kurti, wird sich dem House of Kosova in Davos 2026 anschließen und an einer Podiumsdiskussion über Demokratie, Sicherheit und Regierungsführung in einer neuen Epoche teilnehmen.

In einer Zeit, in der sich globale Systeme kontinuierlich verändern, wird sich diese Diskussion auf die Rolle demokratischer Führung, Sicherheit und wirksamer Regierungsführung angesichts zeitgenössischer geopolitischer und technologischer Herausforderungen konzentrieren.

Das Panel wird internationale Führungspersönlichkeiten und Expertinnen und Experten zusammenbringen, um darüber zu diskutieren, wie Demokratien gestärkt und an ein zunehmend komplexes globales Umfeld angepasst werden können.

House of Kosova, Davos
20. Januar | 17:00-18:00

Diese Veranstaltung gilt als wichtige Plattform zur Präsentation der Vision des Kosovo auf der internationalen Bühne.

Die Agenda von ” House of Kosovo 2026 ” wird veröffentlicht, nur 25 Staaten verfügen über eigene „Häuser“ in Davos

Kosovo wird zum zweiten Mal erneut Teil des Weltwirtschaftsforums in Davos (WEF) sein, und zwar durch die Initiative ” House of Kosovo “. Damit zählt Kosovo zu nur 25 Staaten weltweit, die während dieses globalen Forums über eine eigene, dedizierte Vertretung in Form eines „Hauses“ verfügen, schreibt albinfo.ch.

Das House of Kosovo ist vom 19. bis 23. Januar 2026 geöffnet, täglich ab 10:00 Uhr, an der Adresse:
Grüenistr. 18, 7270 Davos Platz,
und dient als Treffpunkt für politische Entscheidungsträger, Unternehmer, Investoren sowie Vertreterinnen und Vertreter der Diaspora.

Veröffentlichte offizielle Agenda

Laut der veröffentlichten Agenda umfasst das Programm hochrangige Podiumsdiskussionen, kulturelle Veranstaltungen und Networking Aktivitäten:

Dienstag, 20. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion
” Democracy, Security, and Governance in a New Era “
Mit der Teilnahme von Albin Kurti, Premierminister der Republik Kosovo.

Mittwoch, 21. Januar

15:00 – 16:00 | Podiumsdiskussion
” Europe’s Execution Engine: Winning the AI Race Through Specialization “

16:30 – 17:30 | Podiumsdiskussion
” Powering Growth Responsibly: Energy Security and Transition Pathways “

20:00 | Konzert – Asgjë Sikur Dielli, bekannte Alternative Rock Band aus Pristina.

21:00 – 00:00 | Veranstaltung
” Kosovo Night – Where Heritage Meets the Future “, kultureller Abend mit Dialog und traditioneller Küche.

Donnerstag, 22. Januar

16:00 – 17:00 | Podiumsdiskussion
” Construction meets AI: Affordable, Climate Ready Housing at Scale “

19:00 | Konzert – Nationalensemble für Gesang und Tanz ” Shota “.

19:30 – 22:30 | Veranstaltung
” Diaspora goes Davos ” – Vernetzung kosovarischer Unternehmer und Führungspersönlichkeiten aus aller Welt.

Ein diplomatischer und wirtschaftlicher Erfolg für Kosovo

Die Teilnahme Kosovos mit dem House of Kosovo in Davos stellt nicht nur einen diplomatischen Erfolg dar, sondern auch eine strategische Plattform zur Förderung des Landes als Standort für Investitionen, Innovation und internationale Zusammenarbeit.

In einem Forum, in dem nur eine begrenzte Anzahl von Staaten über eigene Präsentationsräume verfügt, unterstreicht die Präsenz Kosovos die wachsende Rolle des Landes auf der globalen Bühne sowie sein Engagement, aktiv an Diskussionen über Demokratie, Sicherheit, Technologie und nachhaltige Entwicklung teilzunehmen.

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Agjenda e e “House of Kosova 2026”:

Shaqiri darf seine Villa in Rheinfelden unter Auflagen bauen

Der Fußballstar Xherdan Shaqiri darf die geplante Villa in Rheinfelden im Kanton Aargau unter bestimmten Auflagen bauen. Ein entsprechender Entscheid des Aargauer Verwaltungsgerichts ist inzwischen rechtskräftig geworden, berichtet albinfo.ch. Dem Entscheid ging ein langer Rechtsstreit um das Bauprojekt voraus.

Der Neubau, der eine Wohnung, eine Garage, einen Außenpool sowie einen Whirlpool umfassen soll, kann nun realisiert werden, schreibt sda.ch. Allerdings müssen an den Fenstern, einschließlich der Verglasung im Treppenhaus, Vorhänge angebracht werden, wie das Gericht in seinem Entscheid vom 20. Oktober festhielt.

Roger Erdin, Stadtschreiber von Rheinfelden, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass sich der anonymisierte Entscheid des Verwaltungsgerichts auf das Bauprojekt von Shaqiri bezieht.

Rechtsstreit bis vor das Bundesgericht

Gegen das Bauvorhaben, das die Stadt bereits 2022 bewilligt hatte, waren Einsprachen erhoben worden. Im Januar 2024 hatte das Verwaltungsgericht die Baubewilligung aufgehoben, da es festgestellt hatte, dass die zulässige Ausnützungsziffer des Grundstücks um 13 Prozent überschritten worden war.

Im März dieses Jahres entschied das Bundesgericht jedoch zugunsten von Shaqiri in dessen Beschwerde gegen den erstinstanzlichen Entscheid. Es stellte fest, dass das Niveau der Wohnung im Erdgeschoss nicht in die Berechnung der Ausnützungsziffer einbezogen werden dürfe.

Daraufhin wurde der Fall zur Klärung weiterer Fragen an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau zurückverwiesen.

In 25 diplomatischen Vertretungen haben 81,29 % der registrierten Personen gewählt

Die Zentrale Wahlkommission (KQZ) hat bekannt gegeben, dass der Wahlprozess bis 19.00 Uhr in 25 diplomatischen Vertretungen des Kosovo abgeschlossen wurde. Um 01.00 Uhr nach Mitternacht, nach lokaler Zeit im Kosovo, endet die Stimmabgabe in vier weiteren Vertretungen in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Kanada.

” Wir informieren Sie darüber, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Stimmabgabe in 25 diplomatischen Vertretungen in Ländern wie der Türkei, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Norwegen, Österreich, Schweden, Slowenien, Dänemark, Italien, Kroatien, den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Ungarn und im Vereinigten Königreich abgeschlossen ist”, berichtet rtklive.com. ” Nach lokaler Zeit im Kosovo wird die Stimmabgabe um 01.00 Uhr nach Mitternacht in vier weiteren Vertretungen in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Kanada beendet “, erklärte Radoniqi, Vorsitzender der KQZ.

Er führte aus, dass die KQZ während des gesamten Tages in ständigem Kontakt mit den diplomatischen Vertretungen stand und dass den Wahlbediensteten die notwendigen Anweisungen erteilt wurden, damit die Stimmabgabe gemäß Gesetz und Verfahren durchgeführt wird.

” Insgesamt hat sich der Wahlprozess nach dem fortlaufenden Austausch ohne jegliche Hindernisse vollzogen. Im Namen der KQZ danken wir den Leitern und dem Personal der diplomatischen Missionen sowie den Mitgliedern der Wahlvorstände für ihr Engagement während des heutigen Tages “, betonte er.

Laut den Daten aus den 25 diplomatischen Vertretungen, in denen die Wahl abgeschlossen ist, sowie den Angaben von 13.00 Uhr aus den Vereinigten Staaten und Kanada, teilt die KQZ mit, dass von 19 187 registrierten Wählerinnen und Wählern 81,29 Prozent ihre Stimme abgegeben haben, das sind 15 597 Personen.

Radoniqi erklärte weiter, dass diese Stimmzettel gemäß den Verfahren nicht in den diplomatischen Vertretungen ausgezählt werden. Sie werden in den kommenden Tagen in den Kosovo gebracht, wo ihre Auszählung erfolgen wird.

Der Vorsitzende der KQZ schloss die heutige Pressekonferenz mit einem Appell im Zusammenhang mit dem Wahlprozess am Sonntag im Kosovo.

” Ich appelliere an alle Wahlvorstände und kommunalen Wahlkommissionen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und das Gesetz sowie die Wahlregeln der KQZ zu respektieren. Morgen erwartet uns ein langer Tag, an dem wir den Bürgerinnen und Bürgern ihr Wahlrecht gewährleisten müssen. Daher hoffen wir, dass alle ihrer Aufgabe gerecht werden und die Regeln sowie das Gesetz einhalten. Ich wünsche allen einen erfolgreichen Tag “, sagte Radoniqi.