Kalendari

Respekt: Tejkalimi së bashku i urrejtjes ndaj myslimanëve dhe hebrenjve

Pas çdo ekspozite të hapur "Besa", NCBI organizon edhe një tryezë dialogu lidhur me tolerancën në mes të besimeve dhe etnive të ndryshme

Projekti “Respect: Muslim – und Judenfeindlichkeit gemeinsam überwinden” (Respekt: Tejkalimi së bashku i urrejtjes ndaj myslimanëve dhe hebrenjve) i udhëhequr nga NCBI është i lidhur me organizimin e ekspozitës shëtitëse të fotografive “Besa” që bëjnë fjalë për shpëtimin e hebrenjve në Shqipëri.

Më 24 nëntor mbahet tryeza e radhës në Cyrih, ku nga 17 nëntori hapet ekspozita “Besa”, në ambientet e Shkollës së Lartë Pedagogjike të Cyrihut (Pädagogische Hochschule, Raum LAC‐E012, Lagerstrasse 2, Zürich) nga ora 18.15 deri në orë 21.30.

Pas Cyrihut, më 15 dhjetor një dialog i tillë mbahet edhe në Brnë, që është i fundit për këtë vit.

 

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Bei jeder BESA-Ausstellung führt das Projekt “Respect: Muslim- und Judenfeindlichkeit gemeinsam überwinden” eine Dialogveranstaltung insbesondere für jüdische, albanische und muslimische Menschen und weitere Interessierte durch. Nach Basel, Biel, Solothurn und Brugg folgen jetzt Zürich am 24. November und Bern am 15. Dezember, dann Luzern u.a. im neuen Jahr.

Kontakt: Ron Halbright 076 490 10 50, [email protected]
Leitung der Veranstaltungen: Ron Halbright (jüdisch, Ko-Präsident NCBI, Pädagoge, Ethnologe), Mimoza Sejdiu (albanisch-muslimisch, Politologin) mit den Koordinator/innen von Respect: Noemi Knoch (Studentin, jüdisch) und Ramazan Özgü (Jurist, Student, muslimisch)

Wer in Europa hat Juden ohne Ausnahme gerettet? Albaner/innen!

BESA: Viele taten das Falsche, doch einige taten das Richtige
Dialogveranstaltung für jüdische, albanische, muslimische, christliche
und weitere Interessierte im Rahmen der Ausstellung „Besa“ über die in
Europa einzigartige Rettung jüdischer Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg
seitens der albanischen Bevölkerung.

BESA‐Ausstellung – Montag, 24. November, 18.15 – 21.30 Uhr,
Pädagogische Hochschule, Raum LAC‐E012, Lagerstrasse 2, Zürich

•Was lernen wir aus der Geschichte, als Menschen in Not von Unbekannten gerettet worden sind?
•Auf der Flucht: Inwiefern teilen wir Erfahrungen der Suche nach Schutz?
•Gastfreundschaft und das Ehrenwort ‚Besa‘: Was garantiert Sicherheit und Schutz?
Ein spannender Austausch über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und den Umgang mit Vorurteilen
damals und heute in der Schweiz.

Anmeldung über [email protected]

Juden, Albaner, Muslime sind Minderheiten, die in der Schweiz von sich reden machen. Ausländerfeindlichkeit,
Antisemitismus, Islamophobie und Integrationsschwierigkeiten – das sind die Schlagwörter, welche die Bilder dieser
Volksgruppen prägen. Die BESA‐Ausstellung zeigt, wie gewöhnliche albanische Familien während dem Zweiten
Weltkrieg Juden vor der Vernichtung retteten – indem sie sie versteckten, ernährten und ausser Landes brachten.
Albanien, ein europäischer Staat mit einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft, leistete Solidarität, wo andere
europäische Staaten scheiterten. Denn nahezu alle nach Albanien geflüchteten Juden wurden dort gerettet. Das
albanische Beispiel wird leider bisher kaum beachtet.
Im Rahmen der Dialogveranstaltung zur Ausstellung werden Gemeinsamkeiten entdeckt, eigene Erfahrungen mit
Diskriminierung und Flucht reflektiert, gegenseitige Vorurteile und Missverständnisse abgebaut und der Austausch
und die Begegnung zwischen den Gruppen verstärkt. Es können Erfahrungen und Vorurteile zur Sprache gebracht und
gegenseitig Fragen formuliert und beantwortet werden. Was bedeutet uns die Geschichte heute und was lernen wir
daraus? Die Veranstaltung wird von einem erfahrenen, albanisch/muslimisch/jüdisch durchmischten Team moderiert.

“Wenn ich Flügel hätte, würde ich in das heilige Land Albanien, das mich gerettet hat,
fliegen und es küssen.“ Nisim Bahar, Überlebender, zitiert von Apostol Kotani

NCBI Schweiz und das Institut für Interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog leiten das im Jahre 2012 begonnene
Projekt „Respc t: Muslim‐ und Judenfeindlichkeit gemeinsam überwinden“. Beide Institutionen haben umfangreiche
Erfahrung im Abbau von Muslim‐ und Judenfeindlichkeit.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.ncbi.ch/respect, [email protected]


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